Hallo Kerstin,
Ich hatte im November eine Brustentzündung in dem Zeitraum hatte er nochmal abgenommen gehabt mir fehlen leider die Daten, da haben wir abends 60-100ml prenahrung gegeben mit Fingersaugen und Spritze. Das ging ungefähr 2 Wochen so dann konnten wir damit wieder aufhören die betreuende Hebamme war auch danach noch ein paar male da und mit dem Gewicht wieder zufrieden.
Hm, wie gesagt, die Gewichtszunahme war immer auffällig niedrig, sowohl vor November als auch danach. Ich fürchte da hätte die Hebamme genauer hinschauen müssen.
Nach Weihnachten und Anfang Januar hatte ich noch dreimal Milchstau/Entzündung immer für ein paar Tage an einer Brust ich hatte dann vermehrt gestillt aber ich glaub ich hab generell ihn viel zu selten angelegt. Oft nur 6 -7 mal am Tag
Deine Einschätzung ist vermutlich richtig. Die meisten Babys brauchen deutlich mehr Stillmahlzeiten als nur 6 oder 7, um gut zu gedeihen.
In dem Zeitraum fiel einmal wiegen aus, weil die Hebamme krank war und dann bei der U4 haben wir uns Vorwürfe gemacht das wie nicht vorher mal gewogen haben.
Vorwürfe brauchst Du Dir nicht zu machen - Gewichtsanalyse gehört in die Hände von Fachleuten. Ihr hättet da engmaschiger begleitet werden müssen, angeleitet durch Hebamme und/oder KiA.
An den Gedanken mit dem Zufüttern muss ich mich noch etwas gewöhnen, ich hatte mich schon gefreut das er von gestern auf heute 20g mehr hatte...
Mit zwei Messungen "gestern und heute" kann man die Gewichtszunahme "von gestern zu heute" NICHT bestimmen, das ist methodisch so nicht möglich. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass die zu erwartende Gewichtsveränderung VIEL KLEINER ist als die natürliche, normale Spannbreite, innerhalb der gemessene Gewichtsdaten sowieso schwanken. Wie gesagt, Gewichtsanalyse gehört in die Hände von Fachleuten.

Einen Überblick über dieses Thema findest Du in unserer
Grundinfo Gedeihen und Gewichtsentwicklung.
Ich finde seitdem ich fast stündlich stille meldet er sich auch viel schneller und ich lasse ihn nicht mehr mit leerem Magen einschlafen.
Prima!
Mein Mann und ich wir sind beide klein und dünn er besonders, da dachte ich es ist auch Veranlagung.
Es ist richtig, dass kleine, zarte Eltern häufig auch kleine, zarte Babys haben. Allerdings kann man sich auf diese Veranlagung nur dann zurückziehen, wenn das Baby problemlos und reichlich gestillt wird und keine med. Besonderheiten vorliegen. Beides war bei Euch nicht der Fall - von daher kann hier nicht davon ausgegangen werden, dass keine Zufütterindiaktion vorliegt.
Wann würdest du denn zufüttern? nach dem Stillen abends?
Die Uhrzeit ist ganz egal. Wichtig ist, wie oben geschrieben: mindestens 3x täglich, jeweils eine ordentliche Portion. Es soll ja in absehbarer Zeit eine merkliche Veränderung herbei geführt werden, dafür würde es keinesfalls reichen, ab jetzt z.B. einmal abends 50 ml oder sowas zuzufüttern, das bringt nichts.
Hast Du schon überlegt, WIE Du zufüttern willst und WAS?
Keine Sorge, das wird schon werden.
LG
Julia