Tutti hat geschrieben:@koko_photo
Zwei Bananen, ein /zwei EL ungesüßten echten Kakao, ein TL Erdnussmus und dann in der Küchenmaschine oder mit dem Zauberstab zu einer Creme aufschlagen. Sieht aus wie Mousse au chocolat und schmeckt echt klasse!
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Ich hab das grad abgeändert: 1 reife Banane, 1 TL ungesüßtes Kakaopulver, 1 TL Mandel- statt Erdnussmus, eine entkernte Dattel dazu, etwas geriebene Haselnüsse und ein Schuß heißes Wasser...
Oh. Mein. Gott.
Himmlisch!!!!! Wozu braucht man Schokolade, wozu???????
Gestern hab ich ganz krass gemerkt, was Zucker mit mir anstellt.
Ich bin alleine in der Stadt gewesen und als ich am Bärenland vorbeikam, bin ich schwach geworden. Hab mir eine Tüte Gummizeugs gekauft und die im Auto fast leer gegessen. Als ich dann abends mit meinem Sohn wieder zu Hause war, ist mir aufgefallen, wie gereizt und innerlich aufgewühlt ich war. Das war schon beängstigend, wie sehr ich den Unterschied gemerkt habe. Die ganze zuckerfreie Zeit davor war ich viel entspannter und gelassener. Gestern Abend dann sind mir dann wieder viel schneller die Nerven durchgegangen. Ganz furchtbar! So will ich mich nicht fühlen.
Das restliche Gummizeug hab ich dann direkt entsorgt, damit ich nicht nochmal in Versuchung komme.
Habt ihr das auch, dass ihr das auch psychisch merkt oder hat's bei euch nur körperliche Auswirkungen. Davon merk ich nämlich fast nichts, nur meiner Psyche geht's ohne Zucker um Längen besser.
Liebe Grüße von Cocorella mit ihrer Hamsterbacke 09/11
*Was glauben sie, was hier los wäre, wenn die Leute wüssten, was hier los ist!* Volker Pispers
Ich merks auch psychisch fast einen Tick mehr.
Zucker macht mich erst aufgedreht, dann unruhig, gereizt, aggressiv, antriebs- und lustlos.
Er verstärkt negative Impulse, schwächt Selbstkontrolle und (gute) Laune.
Körperlich fühl ich mich ohne Zucker "reiner" und angenehmer, aber mit Zucker wird's jetzt nicht soooo schlecht.
Bei meinem Mann ist es umgekehrt, der kriegt bei Zucker alle möglichen körperlichen Zustände, psychisch geht's besser.
Ist wohl ne Typsache...
Bei mir ist es auch genau die von Nuala beschriebene Reihenfolge!
Eigentlich irre, dass mir das vorher nie so deutlich aufgefallen ist! Da war man wahrscheinlich ständig auf Zucker und hat gleich nachgelegt, wenns bergab ging.
*Während ich der Rechtschreibung und Interpunktion mächtig bin, hat das iPhone oftmals ganz eigene Vorstellungen....*
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*
Mir sickert JETZT erst, dass wir in unsrer Gesellschaft in einem TOTALEN Zuckerrausch leben.
Das Zeug ist echt ÜBERALL drinnen. Hab grad versucht zuckerlosen Senf zu kaufen...
Und bin erst JETZT draufgekommen, dass meine zwei Lieblings-Fleischersatzdinger (sooooo lecker!!!) Zucker drin haben. Warum auch immer ich erst jetzt nachgelesen hab.
Hab's jetzt nicht mehr nachgekauft und bin grad deprimiert...
Man muss echt ALLES selbst machen wenn man cleanes Essen will...
Der Alnatura-Senf ist ohne Zucker.
Ketchup (für die Kinder, ich esse sowas nicht) habe ich den Curry-Ketchup von brunofischer. Der ist mit Agavendicksaft.
Ja, es ist total schwer. Aber wenn man sich erstmal orientiert hat, und weiß: dieses und jenes geht, dieses und jenes nicht, dann wird es wieder einfacher.
In meinem Umfeld wissen alle Bescheid. Ich habe mich einfach nicht gut gefühlt, bei Feierlichkeiten etwas essen zu müssen, obwohl ich nicht wollte. O.K. Herzhaftes bei Einladungen esse ich, obwohl in den meisten Sachen wohl auch Zucker ist... Nachtisch und Kuchen lasse ich weg.
Nur letztens "musste" ich ein Stück Kuchen essen: Ich arbeite therapeutisch mit Kindern (Einzeltherapie) und zur letzten Sitzung brachte mir ein Kind Kuchen mit. Da konnte ich einfach nicht nein sagen...
wow wie ihr alle ehrgeizig seid. mir wär das alles grad viiiel zu viel aufwand, jedes kleinste bisschen zucker zu vermeiden. fahre lieber auf dem gemäßigten mittelweg...
Grüße von hajar mit unendlich geliebtem Sohn (03/09)
Danke für eure Hilfe beim Ausmisten!!! Ich bin so frei. Jetzt.
Ja, hajar, es ist manchmal aufwändig, aber auch sehr aufschlussreich.
Ich glaube, der Aufwand zahlt sich aber auch aus. Ich glaube nämlich, dass mir der letzte 7wöchige Süßigkeitenverzicht deswegen so schwer gefallen ist, weil ich bei allen anderen Lebensmitteln nicht auf den Zuckergehalt geachtet habe und so quasi immer ein kleines (naja, so klein war's vielleicht gar nicht...) Zuckerlevel gehalten habe, was es viel schwerer gemacht hat, als der bis auf kleinste Ausnahmen totale Industriezuckervezicht. Der Körper ist ja quasi doch ständig auf Droge gewesen...
Insofern ist die relative Konsequenz irgendwie n Selbstläufer.
*Während ich der Rechtschreibung und Interpunktion mächtig bin, hat das iPhone oftmals ganz eigene Vorstellungen....*
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*