Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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ZiNy
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von ZiNy »

((((Dorlohrli))))
Umarmen wir uns gegenseitig.


Wer Fehler findet darf sie behalten.
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Seit es das Wort "Ding" gibt, kann ich alles erklären.
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Heidisdottir
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von Heidisdottir »

Hallo,

nachdem ich mich jetzt hier durchgearbeitet habe, geistern bei mir ein paar Gedanken zu dem Thema herum. Mit JKKSL komme ich durch diesen Bericht nicht das erste Mal in Kontakt, gelesen habe ich es allerdings nicht. Ich kenne es halt nur vom Hörensagen.

Darum habe ich eine Frage zum Inhalt des Buches: so viel ich weiß, geht es speziell in einem Kapitel um das Ferbern. Es wird als Methode für "besonders schwere Fälle" angepriesen, richtig? Wie steht es denn mit dem Rest des Buches? Was für einen Grundton hat das Buch denn? Gibt es da so die Standardeinschlaftipps (Rituale, Müdigkeit abwarten...)?

Ich frage, weil mir eine Freundin neulich erzählt hat, dass sie sich das Buch jetzt gekauft hat. Auf Empfehlung einer älteren Verkäuferin in einem Kinderkleider-Second-Hand (Ist natürlich auch eine kompetentere Ansprechpartnerin, als ich es als jüngere Erstlingsmutti sein könnte). Als sie mir davon erzählte, wurde mir richtig komisch, weil ich nicht wußte, wie ich richtig reagieren soll. Einerseits wollte ich ihr keine ungebetenen Ratschläge geben. Es ging ja auch nicht um mich, sondern um sie und ihr Baby.

Ich habe ihr trotzdem gesagt, dass das Buch in weiten Kreisen hart kritisiert wird, weil es einen unmenschlichen Umgang mit Babys "lehrt" und sie gebeten, ihr Baby auf keinen Fall zu ferbern. Hat sie auch nicht vor. Bevor ich ihr in groben Zügen den Vorgang erläutert hatte, wusste sie noch nicht mal, was das ist. Ansonsten hab ich mich selbst so ahnungslos gefühlt, weil ich auch nicht einschätzen kann, wie es ihr gerade geht. Sie sagt, dass das Schlafen bei ihnen ein Kampf ist. Woran das liegt, kann ich als Außenstehende natürlich nicht einschätzen.

Ich weiß nun aber nicht, was sonst noch so in dem Buch drin steht. Wollt sie schon mal bitten, es mir auszuleihen, damit ich mir einen Einblick verschaffen kann. Ich habe ihr noch ein paar Bücher empfohlen, von denen ich hier im Forum schon gelesen habe. Ich selber habe noch keine spezielle Schlafliteratur gelesen, weil ich ein recht gutes Gefühl habe bei unserer Schlafsituation. Auch wenn es immer mal ein paar unruhigere Phasen gibt und ich nicht immer gut gelaunt und voller Liebesbekundungen "nächtliche Störungen" hinnehme. Die Laune muss dann allerdings nicht Zwergo ertragen, sondern mein Partner :oops:

@Dorlohri und ZiNy: Ich erschrecke selbst immer wieder, wie leicht es hätte passieren können, dass auch ich geferbert hätte. Noch bis in meine Schwangerschaft hinein habe ich tatsächlich gedacht, ALLE Eltern MÜSSEN das machen, wenn sie nicht wollen, dass ihr Kind Schlafstörungen bekommt. Fühle mich ziemlich blöd deswegen. Des Weiteren wage ich auch einfach mal eine Umarmung für euch und für andere, die es nicht besser wussten und denen es heute unendlich leid tut.

Liebe Grüße,
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)
katmo
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von katmo »

Ein wunderbares Buch ist z.B. "Besucherritze" - leider grad nicht zu kriegen, dabei wollte ich es gerade an drei (!) werdende und schon Mütter verschenken!

Unser Glück war die alte Kinderkrankenschwester bei uns im Krankenhaus die mich gleich nach dem Kaiserschnitt gefragt hatte wo die Kleine denn schlafen sollte? Ob ich sie zu mir nehmen will ins Bett - dann stellt sie mir das Kinderbettchen als Rausfallschutz neben mein Bett und polstert mit den Arm unter...

Und eine Freundin die mit ihren drei Jungs und dem Mann in einem großen Familienbett schläft und seit 6 Jahren durchgehend stillt.

So kam ich aufs Familienbett und wurde dann zudem von meinen Eltern noch überzeugt die mich aufgeklärt haben dass ich selbst und meine Schwester auch bei ihnen im Bett geschlafen haben. Ich 4 Jahre und meine Schwester 6 Jahre lang!
Jetzt als selbst Mutter habe ich zu meinen Eltern gesagt "Ihr habt alles richtig gemacht - DANKE!"

Die gute Frau aus dem Eingangsposting kann ich übrigens leider nicht so einfach ignorieren (sonst würd ich das tun - einfach stehen lassen und gehen...)
Sie ist unsere Nachbarin und eh problematisch :evil:
es grüßen Mama und Töchterchen geboren Mitte Juni 2011
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von LaOvejaNegra »

Das ist immer das Blöde: man sieht die Leute immer wieder und dann in einem ganz anderen Licht. Eine Freundin meiner Mutter hat sich bei meiner Großen ähnlich geäußert und ich hätte das nie von ihr gedacht. Selbst meine Mutter meint, mein Baby veranstaltet einen "Machtkampf" mit mir... :roll:
LaOvejaNegra mit der Großen (11/10) und der Kleinen (06/12)
mammamach
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von mammamach »

Hallo,

habe mir jetzt die Beiträge alle durchgelesen und möchte dann auch mal meine "Beichte" hier ablegen.
Ich bin mit 19 Jahren geplant schwanger geworden und bekam dann mit knapp 20 Jahren unseren ersten Sohnemann. Er war von Anfang an ein total unkompliziertes "Anfängerbaby". Er schlief zuerst bei uns mit im Bett, wurde dort aber zunehmend unruhiger, so das er mit 3 oder 4 Wochen in sein Kinderzimmer umzog. Von da an schlief er komplett durch ( habe Tagebuch geführt). Auch war er noch nie ein Kuschelkind. Was habe ich mir ein Kuschelbaby gewünscht, doch jedes Mal, wenn ich ihn ganz eng bei mir hatte, wurde er quengelig und ich musste ihn auf seine Decke legen. Da war er glücklich, spielte alleine vor sich hin etc. Obwohl er wirklich sehr sehr wenig weinte, wurde ich von allen bevormundet, das ich ihn verwöhne, ein Baby muss auch mal schreien etc. Ich bin wirklich bei jedem Weinen sofort zu ihm hin, einfach auch, weil es so selten vorkam und er dann einfach was hatte. Also alles in allem war er wirklich ein total pflegeleichtes Baby, wir waren viel unterwegs ( mit KiWa), er schlief da ein, wo man ihn hinlegte, egal welches Bett etc. Doch irgendwann um den 9.Monat rum, weinte er plötzlich beim ins Bett bringen und es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Bin natürlich immer bei ihm geblieben, bis er einschlief. Doch nachdem wieder von allen Seiten kam, ER ( also das Baby) würde jetzt versuchen MICH (die Mama) zu erziehen und ich muss das unbedingt unterbinden, wurde ich das erste Mal in der Erziehung unsicher und hörte auf die anderen ;-((. Ich brachte ihn also normal ins Bett, er fing an zu schreien und ich ging mit der Eieruhr in der Hand aus dem Zimmer ;-(. Es dauerte 15 Minuten und er schlief. Nächsten Tag das gleiche Spiel, am 3.Tag schlief er dann schon in den ersten 5 Minuten ein. Nur ich kam damit nicht klar, ich fühlte mich mit dieser Methode soo schlecht und heulte mich abends in den Schlaf, wie ich meinem Strahlebaby so was antun kann? Natürlich fühlten sich alle, die mich dazu ermuntert haben, in ihrer Ansicht bestätigt, schlief er nun doch wieder "problemlos" ein.
Er ist jetzt 13 Jahre alt und ich kann ehrlich gesagt keinen "Schaden" an ihm feststellen ;-). Er war vorher schon kein Kuschelkind und ist es bis heute nicht mehr geworden, aber ansonsten immer noch völlig problemlos. Kam hier jetzt in dem Thread so rüber, das alle geferberten Kinder früher oder später irgendwelche "Folgeschäden" zeigten, das kann ich so nicht bestätigen!!!! Ich denke, das was ihr hier aufzeigt, sind einfach die unterschiedlichen Charaktereigenschaften der Kinder und hat meiner Meinung nach nichts mit dem Ferbern an sich zu tun. ist aber nur meine Meinung und das soll natürlich nicht heissen, das ich das Ferbern gut heiße, im Gegenteil!! Aber wenn man z.B. meine beiden Söhne miteinander vergleicht, würdet Ihr wahrscheinlich denken, das der jüngere geferbert wurde und der Ältere nicht. Ist aber genau das Gegenteil der Fall!

4 Jahre nach meinem Großen kam unser 2.Sohnemann zur Welt und er war von Anfang an gaanz anders. Er klebte förmlich an mir und ich hatte endlich mein Kuschelbaby/Tragebaby . Im Gegensatz zum Großen klappte das Stillen super und er wurde fast 1 Jahr lang voll gestillt. Das Einschlafen klappte nur mit mir, er liess sich ganz schlecht ablegen. Alleine einschlafen?? Um Gottes Willen ;-). Ich war einmal alleine mit ihm und musste einfach dringend aufs Klo, er war gerad eingeschlafen und ich legte ihn in sein Bettchen. Als ich aufs Klo ging, muss er gerade wieder wach geworden sein und mich wohl noch rausgehen sehen. Ich war wirklich nur kurz auf dem Klo, aber als ich wieder zu ihm kam, hatte er vor Panik das ganze Bett vollgespuckt und liess sich nur ganz schwer beruhigen. ( da war er 8 Monate alt). Ich hätte niemals wieder das Ferbern durchgezogen, obwohl natürlich auch diesmal die Sprüche kamen. Aber ich hörte diesmal auf mein Bauchgefühl, was eindeutig gegen Schreienlassen ist!
Wenn ich nun also einige Eurer Eigenschaften der geferberten Kinder lese, trifft das alles auf meinen 2.Sohn zu, obwohl er niemals geferbert wurde! Ob schüchtern oder nicht, hängt meiner Meinung nach nicht mir Ferbern und Co zusammen, sondern ist einfach eine Charaktereigenschaft.

Was ich damit eigentlich nur sagen möchte, sicherlich ist das Ferbern eine Foltermethode für´s Baby, doch deshalb zu sagen, das die Kinder davon bleibende Schäden davontragen, finde ich selbst als wirklich reumütige Ferbermama, sehr oberflächlich und falsch!

Jetzt bei meiner Tochter bin ich nochmal schlauer als damals ;-). Und heute höre ich eigentlich nur noch auf mein Bauchgefühl, was ich damals auch hätte machen sollten. Ich lass mir von niemandem mehr reinreden und das wissen eigentlich auch alle in meinem Bekanntenkreis. Zumal sie ja sehen, das aus meinen Jungs 2 tolle Burschen geworden sind *stolzbin*. Und was kümmerts die anderen, solange ich mit der jeweiligen Situation gut leben kann?

Ich hoffe, Ihr wisst, was ich mit meinem Beitrag sagen wollte, im Geschriebenen kommt es manchmal falsch rüber. Ich bin auf jeden Fall Eurer Meinung, das Ferbern ein absolutes Nogo ist!!

Liebe Grüße
Madlen
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Semiralinda
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von Semiralinda »

mammamach hat geschrieben: Kam hier jetzt in dem Thread so rüber, das alle geferberten Kinder früher oder später irgendwelche "Folgeschäden" zeigten, das kann ich so nicht bestätigen!!!! Ich denke, das was ihr hier aufzeigt, sind einfach die unterschiedlichen Charaktereigenschaften der Kinder und hat meiner Meinung nach nichts mit dem Ferbern an sich zu tun. ist aber nur meine Meinung und das soll natürlich nicht heissen, das ich das Ferbern gut heiße, im Gegenteil!! Aber wenn man z.B. meine beiden Söhne miteinander vergleicht, würdet Ihr wahrscheinlich denken, das der jüngere geferbert wurde und der Ältere nicht. Ist aber genau das Gegenteil der Fall!

Wenn ich nun also einige Eurer Eigenschaften der geferberten Kinder lese, trifft das alles auf meinen 2.Sohn zu, obwohl er niemals geferbert wurde! Ob schüchtern oder nicht, hängt meiner Meinung nach nicht mir Ferbern und Co zusammen, sondern ist einfach eine Charaktereigenschaft.

Was ich damit eigentlich nur sagen möchte, sicherlich ist das Ferbern eine Foltermethode für´s Baby, doch deshalb zu sagen, das die Kinder davon bleibende Schäden davontragen, finde ich selbst als wirklich reumütige Ferbermama, sehr oberflächlich und falsch!
Deinen Bericht fand ich jetzt sehr interessant zu lesen und ich möchte hier auch noch was kurz dazu schreiben. Als unser Ältester vor fast 15 Jahren geboren wurde hatte ich auch "das Buch", ich hatte anfangs noch kein Internet und niemand in meinem Freundeskreis hatte Kinder. Da wir auch täglich mit dem Einschlafen kämpften, erschien mir das JKKSL als brauchbare Lösung. Ich hab das Programm nicht genau so wie im Buch durchgezogen, das hätte ich wohl nicht übers Herz gebracht, aber immerhin. Nun, was soll ich sagen: es funktionierte :oops: . Er schlief seitdem problemlos ein und alleine in seinem Bett und das bis zum heutigen Tag. Und er ist weder schüchtern noch anhänglich oder besonders ängstlich. Er ist ein sehr soziales Kind und ich bin mir sicher, niemand würde sagen können: "der wurde jetzt geferbert". So ist einfach sein Charakter, unabhängig davon, ob er jetzt geferbert wurde oder nicht.
Bei unseren weiteren Kinder war ich natürlich schon "schlauer" und habe das Programm nie mehr angewendet, sonder es gab FB, stillen nach Bedarf etc etc. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass alle nichgeferberten Kinder jetzt automatisch bessere Schläfer sind oder ausgegelichenere Charaktere. Also ich kann das anhand unserer Kinder zumindest nicht belegen. Es gibt halt schüchternere und draufgängerische Kinder, solche, die immer an Mamas Bein kleben und solche, die mutig die Welt erkunden. Aber ich wage es zu bezweifeln, dass man ein geferbertes Kind an seinem Verhalten erkennen kann.
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW

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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von greenie bird »

Ich bin mir auch überhaupt nicht sicher, dass man geferberte Kinder und nicht geferberte an bestimmten Eigenschaften erkennen kann, wenn man einen Vergleich hat.

Meine Tochter wurde nicht geferbert und ist sehr schüchtern, sie ist nun 5 und schläft immernoch bei mir- erst seit kurzem braucht sie meine Hand nicht mehr ständig zum einschlafen, aber meistens möchte sie das.
Nur, wenn sie die Rolle der Großen wirklich inne hat - wir liegen ja alle im Bett und der Kleine stillt meist noch in den Schlaf, dann liegt sie entweder hinter/auf mir oder hinter ihm und sie liegt auf meiner Hand.
Ich war als Kind auch schüchtern und habe immernoch ein Problem mit meinem Selbstbewusstwein, ich wurde aber auch angebunden, weil ich immer im Bett aufstand. War ja nur zu meinem Besten...
Aber warum ist mein Kind dann so? Habe ich sie anders eingeschüchtert?- aber das ist ein anderes Thema.

Ich glaube, dass das Ferbern eben zu energischeren Charakteren führt, zu mehr 'Ehrgeiz' . Es muss ja zu Veränderungen im Hirnstoffwechsel kommen, aber ich bin mir nicht mal sicher, ob das eben so 'schlimm' ist- die Vorstellung für mich ist schlimm, dass ein Kind allein einschlafen muss, aber wir leben in einer Leistungsdruck und Konkurrenzgesellschaft. Ich denke auch, dass man so eher zum Einzelgänger in bestimmten Lagen wird, man musste den Trost schon immer selbst finden- es ist also eine andere Art von Eigenständigkeit, aber keine Uanabhängigkeit aus dem Wissen heraus immer wieder in einen sicheren Hafen zurückkehren zu können, sondern irgendwie die Sicherheit, dass einem sowieso keiner helfen kann, warum also fragen.

Aber das heißt ja nicht, dass man gleich unsozial wird, wenn die Eltern den Kindern ja sonst viel geben und sie nicht zurückweisen, dann kann das bestimmt ausgeglichen werden kann.
Vor allem wurde doch aber durch die Bundingstherorien bestätigt, dass gerade die gebundenen Kinder offen sagen, wenn ihre Eltern nicht gehen sollen(bzw. weinen) weil sie eben gehört werden, während resignierte Kinder innerlichen Stress haben, aber sich nicht melden, weil sie überhaupt nicht die Erwartung haben, dass jemand kommt.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von dorlohrli »

Ich hoffe natürlich, dass ihr recht habt und ich nicht schuld bin an ihrer Schüchternheit und Ängstlichkeit.

Trotzdem habe ich tief in mir das Gefühl, dass es damit zu tun hat. Ich kann es nichtmal richtig erklären...
Liebe Grüße von dorlohrli mit Sommermädchen (08/10), Wintermädchen (12/11) und Dezemberbub (12/15) an der Hand und Sternchen (02/14) im Herzen
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von greenie bird »

dorlohrli hat geschrieben:Ich hoffe natürlich, dass ihr recht habt und ich nicht schuld bin an ihrer Schüchternheit und Ängstlichkeit.

Trotzdem habe ich tief in mir das Gefühl, dass es damit zu tun hat. Ich kann es nichtmal richtig erklären...
Ich verstehe Dich und es tut mir leid, dass Du Dich so fühlst, aber ich habe es nicht getan und kann kaum Kinder finden, die so schüchtern sind, wie meins/e . Dann muss ich wohl an anderer Stelle grundlegende Fehler machen und Du kannst es sicher auch positiv beeinflussen.

:knutsch
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Re: Ungefragte Ratschläge! Ferbern...

Beitrag von Semiralinda »

Gott sei dank können wir ja auf vielerlei Weise auf die Persönlichkeit unserer Kinder einwirken, ich denke auch, wenn sich ein Kind wirklich angenommen fühlt, dann wird es jetzt nicht "nur" weil es geferbert wurde zu einem psychischen Wrack um es jetzt mal übertrieben auszudrücken.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich heiße das Ferbern nicht gut! Ich hab es auch nach dem ersten Kind nicht mehr gemacht und hätte mir auch gewünscht, beim ersten Kind schon viel mehr Vertrauen in meine mütterlichen Gefühle gehabt zu haben.
Aber ich denke eben, dass man ein Kind , bzw. seine Charaktereigenschaften nicht allein auf ferbern oder Nicht-ferbern reduzieren kann.,
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW

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