Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
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Banginis
- gut eingelebt
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Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Ich war/bin Einzelkind.
Darum kann ich mich tatsächlich ziemlich schwer in die jeweilige Situation reinversetzen, in der meine Kinder sein werden.
Wie fühlt man sich als Geschwisterkind?
Wie ist es, die Große, die Kleine oder ein Sandwich zu sein?
Mich würde das sehr interessieren!
Wie war das für euch?
Und wie sind eure Eltern mit den einzelnen Geschwisterrollen umgegangen? Durften die Großen automatisch mehr? Hatten dafür auch mehr Rücksicht zu nehmen? Durften die Kleinen "alles", wurden mehr verwöhnt?
Darum kann ich mich tatsächlich ziemlich schwer in die jeweilige Situation reinversetzen, in der meine Kinder sein werden.
Wie fühlt man sich als Geschwisterkind?
Wie ist es, die Große, die Kleine oder ein Sandwich zu sein?
Mich würde das sehr interessieren!
Wie war das für euch?
Und wie sind eure Eltern mit den einzelnen Geschwisterrollen umgegangen? Durften die Großen automatisch mehr? Hatten dafür auch mehr Rücksicht zu nehmen? Durften die Kleinen "alles", wurden mehr verwöhnt?
- mayra
- Homo sapiens SuTtensis
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Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Also ich bin die Erste, die große Schwester eines 2 Jahre jüngeren Bruders. Bei uns war es so, dass er der absolute "King" war. Leider bestreiten meine Eltern bis heute, dass sie ihn bevorzugt haben, und sich mir gegenüber sehr ungerecht verhalten haben.
Gab es Streit (den er sehr oft provoziert hat), hatte immer er Recht. Das hatte er natürlich schnell raus und wandte das gegen mich an "geh doch, du weißt doch, dass ich eh Recht bekomme" 
Bezüglich mehr dürfen war es bei uns eigentlich eher so, dass er dann früher Dinge durfte als ich und das mit "das ist eben so, die Großen müssen das durchboxen" kommentiert wurde. Und ja, ich sollte bei allem "vernünftig" sein, Rücksicht nehmen, mich kümmern.
Also ehrlich, lange Jahre hab ich mir sehnlichst gewünscht, er wäre nicht da. Wobei ich heute denke, dass ER ja in diesem Sinne nichts dafür konnte, sondern eben meine Eltern Schuld waren, weil sie sich nicht angemessen verhalten haben...
Bezüglich mehr dürfen war es bei uns eigentlich eher so, dass er dann früher Dinge durfte als ich und das mit "das ist eben so, die Großen müssen das durchboxen" kommentiert wurde. Und ja, ich sollte bei allem "vernünftig" sein, Rücksicht nehmen, mich kümmern.
Also ehrlich, lange Jahre hab ich mir sehnlichst gewünscht, er wäre nicht da. Wobei ich heute denke, dass ER ja in diesem Sinne nichts dafür konnte, sondern eben meine Eltern Schuld waren, weil sie sich nicht angemessen verhalten haben...
- Corina
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Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Ich bin ein Sandwichkind. Großer Bruder, kleine Schwester. Im Großen und Ganzen hatte das die Folge, dass auf mich nie viel Aufmerksamkeit gelenkt war. Ich war ein Nischenkind, ein Rückzugskind, und bin eigentlich heut noch so: ich werd innerlich wahnsinnig, wenn man mich übersieht, geh aber Konflikten am liebsten aus dem Weg, kämpf nicht um Aufmerksamkeit. Ich brauch nicht viele Leute um mich, sondern mach lieber mein eigenes Ding. Am liebsten hab ich meine Ruhe.
Meinen Eltern kams natürlich ganz gelegen, dass ich so pflegeleicht schien, darüber haben sie mich aber auch ein bisschen "übersehen". So hab ich halt auch meine Probleme still mit mir rumgeschleppt. Und hab mit 14 genauso still versucht, mich umzubringen. Waren alle recht erstaunt... und haben doch nix geändert. Ein paar Jahre später, schon nach meinem Auszug, war ich noch mal nahe dran. Ist schon komisch, eigentlich war unser Verhältnis immer gut, aber wohl doch etwas oberflächlich...?
Jetzt, selbst mit 3 Kindern, merk ich halt auch, wie schwer es ist, allen gerecht zu werden, vor allem, wenn man fast komplett allein damit ist. Grad mein eigenes Sandwichkind versuch ich nicht zu "vergessen" und gleichzeitig nicht zu bevorzugen, ist echt nicht einfach.
Meinen Eltern kams natürlich ganz gelegen, dass ich so pflegeleicht schien, darüber haben sie mich aber auch ein bisschen "übersehen". So hab ich halt auch meine Probleme still mit mir rumgeschleppt. Und hab mit 14 genauso still versucht, mich umzubringen. Waren alle recht erstaunt... und haben doch nix geändert. Ein paar Jahre später, schon nach meinem Auszug, war ich noch mal nahe dran. Ist schon komisch, eigentlich war unser Verhältnis immer gut, aber wohl doch etwas oberflächlich...?
Jetzt, selbst mit 3 Kindern, merk ich halt auch, wie schwer es ist, allen gerecht zu werden, vor allem, wenn man fast komplett allein damit ist. Grad mein eigenes Sandwichkind versuch ich nicht zu "vergessen" und gleichzeitig nicht zu bevorzugen, ist echt nicht einfach.
Sohn (2006), Tochter (2009), Sohn (2011) und Tochter (2016)
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Nelechajo
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Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Ich bin die Älteste von 3 Geschwistern.
Zu meiner Schwester, die 11 Jahre jünger ist, hatte ich am Anfang ein "mütterliches" Verhältnis. Ich habe sie gewickelt und ins Bett gewogen und gesungen
. Heute sind wir wie enge Freundinnen, aber ganz "besonders", weil wir so viel Elementares teilen: Die gleichen Eltern, wo und wie wir aufwuchsen, die gleichen Werte, die uns unsere Eltern vermittelt haben usw... Weil ich so viel älter bin, hat sie mich, gerade als sie ihr erstes Kind bekam, oft als "Vorbild" betrachtet und mich gerne mit tausend Fragen gelöchert...
Es ist schön, so etwas für jemanden sein zu können. Uns verbindet sehr viel.
Auf meinen Bruder, der 3 Jahre jünger ist, war ich als Kind sehr, sehr eifersüchtig. Er war für meine Eltern ein Sorgenkind, und er hat mich, die kleine Prinzessin meiner Eltern, mit seiner Ankunft schlimm "enttrohnt". Es hört sich schlimm an, und es war tatsächlich nicht lustig. Heute tut es mir sehr Leid, dass ich meinen Bruder oft geärgert und malträtiert habe. Aber andererseits haben meine Eltern mich in meinen Gefühlen nicht ernst genommen. Anstatt mir immer nur zu sagen " Das stimmt gar nicht, wir haben euch beide gleich lieb", hätten sie doch mal ergründen können, warum ich mich immer zurückgesetzt gefühlt habe... Ich habe mich böse und falsch empfunden, was es nicht besser machte.
Heute habe ich zwei Kinder, und ich habe von Anfang an versucht, meiner Großen keinen Anlass zu geben, auf den Kleinen eifersüchtig zu werden
. Es ist mir wichtig, den Kindern ihre Gefühle zu lassen, mich in sie einzufühlen und zu verstehen... das ist das, was ich aus meiner Geschwister-Geschichte gelernt habe.
Wie viele Kinder hast Du denn im Moment ? Magst Du auch mal erzählen ?
Übrigens hat eine gute Freundin von mir, die auch Einzelkind ist und immer Geschwister vermisst hat, selber dann 6 Kinder bekommen...
Zu meiner Schwester, die 11 Jahre jünger ist, hatte ich am Anfang ein "mütterliches" Verhältnis. Ich habe sie gewickelt und ins Bett gewogen und gesungen
Auf meinen Bruder, der 3 Jahre jünger ist, war ich als Kind sehr, sehr eifersüchtig. Er war für meine Eltern ein Sorgenkind, und er hat mich, die kleine Prinzessin meiner Eltern, mit seiner Ankunft schlimm "enttrohnt". Es hört sich schlimm an, und es war tatsächlich nicht lustig. Heute tut es mir sehr Leid, dass ich meinen Bruder oft geärgert und malträtiert habe. Aber andererseits haben meine Eltern mich in meinen Gefühlen nicht ernst genommen. Anstatt mir immer nur zu sagen " Das stimmt gar nicht, wir haben euch beide gleich lieb", hätten sie doch mal ergründen können, warum ich mich immer zurückgesetzt gefühlt habe... Ich habe mich böse und falsch empfunden, was es nicht besser machte.
Heute habe ich zwei Kinder, und ich habe von Anfang an versucht, meiner Großen keinen Anlass zu geben, auf den Kleinen eifersüchtig zu werden
Wie viele Kinder hast Du denn im Moment ? Magst Du auch mal erzählen ?
Übrigens hat eine gute Freundin von mir, die auch Einzelkind ist und immer Geschwister vermisst hat, selber dann 6 Kinder bekommen...
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Lalumama
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2843
- Registriert: 28.08.2007, 13:21
Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Das macht mich gerade sehr nachdenklich. Mein kleiner Sandwichjunge ist haargenau so, wie du dich oben beschreibst. Ich habe mich nie besonders mit Geschwisterkonstellationen beschäftigt, es fällt nur auf, dass er sehr unkompliziert und friedfertig ist, bei Streit meistens nachgibt oder versucht zu vermitteln.Corina hat geschrieben:Ich bin ein Sandwichkind. Großer Bruder, kleine Schwester. Im Großen und Ganzen hatte das die Folge, dass auf mich nie viel Aufmerksamkeit gelenkt war. Ich war ein Nischenkind, ein Rückzugskind, und bin eigentlich heut noch so: ich werd innerlich wahnsinnig, wenn man mich übersieht, geh aber Konflikten am liebsten aus dem Weg, kämpf nicht um Aufmerksamkeit. Ich brauch nicht viele Leute um mich, sondern mach lieber mein eigenes Ding. Am liebsten hab ich meine Ruhe.
Meinen Eltern kams natürlich ganz gelegen, dass ich so pflegeleicht schien, darüber haben sie mich aber auch ein bisschen "übersehen". So hab ich halt auch meine Probleme still mit mir rumgeschleppt. Und hab mit 14 genauso still versucht, mich umzubringen. Waren alle recht erstaunt... und haben doch nix geändert. Ein paar Jahre später, schon nach meinem Auszug, war ich noch mal nahe dran. Ist schon komisch, eigentlich war unser Verhältnis immer gut, aber wohl doch etwas oberflächlich...?
Jetzt, selbst mit 3 Kindern, merk ich halt auch, wie schwer es ist, allen gerecht zu werden, vor allem, wenn man fast komplett allein damit ist. Grad mein eigenes Sandwichkind versuch ich nicht zu "vergessen" und gleichzeitig nicht zu bevorzugen, ist echt nicht einfach.
Ich werde jetzt mal darauf achten, dass er nicht zu kurz kommt, weil er so wenig einfordert
Ich selbst bin die älteste von 3 Schwestern, eine 4 Jahre jünger, die ganze Kindheit über mein größter Feind (heute verstehen wir uns super!), und eine 11 Jahre jünger, zu ihr hatte ich von anfang an ein eher mütterliches Verhältnis.
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Banginis
- gut eingelebt
- Beiträge: 35
- Registriert: 19.06.2012, 20:47
Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Bis jetzt habe ich eine Tochter und wir sind fleissig am üben für Nr. 2!
Mein Mann ist wie ich Einzelkind und hat sich auch immer Geschwister gewünscht. Ich habe eine Cousine die 1 Jahr jünger ist wie ich und sie war für mich immer eine Schwester. Bis wir in die Pupertät kamen und sie mit ihren Eltern weggezogen ist. Sie hatte einen jüngeren Bruder und hat immer darunter gelitten. Deshalb interressiert es mich eben wie es euch so erging, als Geschwisterkind.
- Kirschquark
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7688
- Registriert: 21.05.2007, 21:37
Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
ich bin die ältere Schwester, meine Schwester ist drei Jahre jünger und in der Kindheit fand ich sie erst wunderbar zauberhaft (drei Tage oder so), dann überflüssig, dann wurde sie meine Lieblingsfeindin und heute liebe ich sie mindestens so sehr wie in ihren ersten Lebenstagen 
LG
Hannah
mit Mukolinchen *31.08.06 und Schlüpfling *03.01.13 und Sterngucker *03.09.16
Hannah
mit Mukolinchen *31.08.06 und Schlüpfling *03.01.13 und Sterngucker *03.09.16
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Lösche Benutzer 6191
Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Ich bin Einzelkind und in meiner Kindheit gab es viele Tage, an denen ich es lieber nicht gewesen wäre. Meine Eltern haben viel gearbeitet (tun sie heute noch) und hatten nicht so viel Zeit für mich. Ich kann mich erinnern, wie ich als Grundschulkind, nachdem wir gerade 500KM umgezogen waren (OK, vielleicht war es auch schon 1 Jahr später) immer meine Mutter bei der Arbeit angerufen habe und gefragt habe, wann sie endlich heimkommt.
Ich weiß nicht, ob ich besonders bevorzugt wurde, aber ich glaube eigentlich eher nicht. Ich war pflegeleicht und "erwachsen" (klar, in meiner Familie gibt es keine Kinder, meine Cousin, 4? Jahre älter ist auch Einzelkind, das wars) und hab glaub auch nicht so direkt die Aufmerksamkeit eingefordert. Ich mag es heute noch, wenn mein Mann einfach zu Hause ist. WIr müssen ja nicht gleich immer was zusammen machen, aber die Anwesenheit ist irgendwie wichtig.
Die Probleme, die ich habe, schiebe ich nicht auf mein Einzelkinddasein, sondern eher darauf, dass meine Eltern mir so ein Liebe-Leistungs-Ding "vererbt" haben und dass sie - natürlich wollten sie alles richtig machen und lieben mich und so - es leider nicht so richtig hinbekommen haben, mit mir...aber das hat ja nichts mit (Geschwister)Konstelation zu tun, sondern mit der Art des Umgangs.
Bei meinen Kindern versuche ich AUfmerksamkeit zu geben, ihnen oft zu sagen, dass ich sie Liebe und sie wunderbar sind, auch wenn wir uns mal streiten. Ich finde es ganz wichtig, dass sie ihre Gefühle haben dürfen, auch wenn man sie nicht immer ausleben muss. Auf keinen Fall will ich, dass sie lernen sich falsch zu fühlen! Mein baldiges Mittelkind werde ich aber schätzungsweise nicht übersehen
Denn er ist wild, laut und ein Sturi
ABer ich denke, dass ist schon ganz gut so, denn wenn das nächste wirklich ein Mädchen sein sollte, dann muss ich sicher aufpassen, dass es eben nicht meine kleine Prinzessin wird
Und von meinem Großen versuche ich nicht zu viel zu erwarten, aber auch nicht zu wenig. Bei ihm wird das vielleicht schwieriger, denn er ist "beugsamer", "biegsamer", nicht so ein Sturkopf, wie sein Bruder und er wird, abgesehen von gelegentlichen Wutanfällen
, vielleicht schneller etwas benachteiligt oder "übersehen". 
Ich weiß nicht, ob ich besonders bevorzugt wurde, aber ich glaube eigentlich eher nicht. Ich war pflegeleicht und "erwachsen" (klar, in meiner Familie gibt es keine Kinder, meine Cousin, 4? Jahre älter ist auch Einzelkind, das wars) und hab glaub auch nicht so direkt die Aufmerksamkeit eingefordert. Ich mag es heute noch, wenn mein Mann einfach zu Hause ist. WIr müssen ja nicht gleich immer was zusammen machen, aber die Anwesenheit ist irgendwie wichtig.
Die Probleme, die ich habe, schiebe ich nicht auf mein Einzelkinddasein, sondern eher darauf, dass meine Eltern mir so ein Liebe-Leistungs-Ding "vererbt" haben und dass sie - natürlich wollten sie alles richtig machen und lieben mich und so - es leider nicht so richtig hinbekommen haben, mit mir...aber das hat ja nichts mit (Geschwister)Konstelation zu tun, sondern mit der Art des Umgangs.
Bei meinen Kindern versuche ich AUfmerksamkeit zu geben, ihnen oft zu sagen, dass ich sie Liebe und sie wunderbar sind, auch wenn wir uns mal streiten. Ich finde es ganz wichtig, dass sie ihre Gefühle haben dürfen, auch wenn man sie nicht immer ausleben muss. Auf keinen Fall will ich, dass sie lernen sich falsch zu fühlen! Mein baldiges Mittelkind werde ich aber schätzungsweise nicht übersehen
Und von meinem Großen versuche ich nicht zu viel zu erwarten, aber auch nicht zu wenig. Bei ihm wird das vielleicht schwieriger, denn er ist "beugsamer", "biegsamer", nicht so ein Sturkopf, wie sein Bruder und er wird, abgesehen von gelegentlichen Wutanfällen
- Chris-Cross
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2878
- Registriert: 05.02.2008, 11:58
Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
Interessantes Thema 
Ich bin jüngstes von vier Kindern, ich habe drei ältere Brüder.
Mein Mann hat zwei ältere Schwestern und einen jüngeren Bruder.
Also immer viele Kinder um uns herum
Unser Sohn ist bislang Einzelkind und selber wenn Nr. 2 dann irgendwann kommen wird,
ist der Abstand schon arg groß.
Er hat manchmal "Einzelkind-Probleme", wo wir uns schlecht reinfühlen können,
weil wir immer im "Team" waren als Kinder früher
Dafür können wir mit ihm Sachen machen, die nicht in der Form gingen,
wenn jetzt noch ein Baby oder kleineres Kind dabei wäre,
viel Exklusivezeit, volle Aufmerksamkeit, sowas hatten wir als Kinder in der Form auch wieder nicht gehabt.
Bei uns früher durfte mein knapp zwei Jahre älterer Bruder schon viel mehr als ich,
das fand ich manchmal blöd. Später draußen bleiben etc. aber auch weil er ein Junge war
Aber er hat mich auch beschützt und wenn er eine Serie gucken durfte (lang erkämpft), hab ich automatisch mitgeguckt
Bei meinem Mann ging es von den Eltern her ganz gleichberechtigt zu, aber klar fühlte sich die älteste Schwester
verantwortlich für die Geschwisterschar und der jüngste war das Küken, "geschlechtliche Grüppchenbildung" etc.
Ich glaub, das kann man auch kaum verhindern und ist irgendwie auch schön, wenn es nicht ausartet
Ich bin jüngstes von vier Kindern, ich habe drei ältere Brüder.
Mein Mann hat zwei ältere Schwestern und einen jüngeren Bruder.
Also immer viele Kinder um uns herum
Unser Sohn ist bislang Einzelkind und selber wenn Nr. 2 dann irgendwann kommen wird,
ist der Abstand schon arg groß.
Er hat manchmal "Einzelkind-Probleme", wo wir uns schlecht reinfühlen können,
weil wir immer im "Team" waren als Kinder früher
Dafür können wir mit ihm Sachen machen, die nicht in der Form gingen,
wenn jetzt noch ein Baby oder kleineres Kind dabei wäre,
viel Exklusivezeit, volle Aufmerksamkeit, sowas hatten wir als Kinder in der Form auch wieder nicht gehabt.
Bei uns früher durfte mein knapp zwei Jahre älterer Bruder schon viel mehr als ich,
das fand ich manchmal blöd. Später draußen bleiben etc. aber auch weil er ein Junge war
Aber er hat mich auch beschützt und wenn er eine Serie gucken durfte (lang erkämpft), hab ich automatisch mitgeguckt
Bei meinem Mann ging es von den Eltern her ganz gleichberechtigt zu, aber klar fühlte sich die älteste Schwester
verantwortlich für die Geschwisterschar und der jüngste war das Küken, "geschlechtliche Grüppchenbildung" etc.
Ich glaub, das kann man auch kaum verhindern und ist irgendwie auch schön, wenn es nicht ausartet
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Tia
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1853
- Registriert: 08.04.2009, 10:21
Re: Was wart ihr? Einzelkind? Oder Sandwich? Groß, klein?
ich bin die ältere von einer Schwester (1 Jahr jünger). Als Kind fand ichs doof dass von mir immer von der "Großen" gesprochen wurde. Und sie war die "Kleine". Auch meiner Großen (ich schreib es jetzt auch
sprech aber nicht über sie als "Große" sondern vom Namen
) fällt es schwer dass wir von ihr schonmal Sachen wollen, die die beiden Kleinen noch nicht tun können. Sie will in diesen Situationen auch lieber das "Baby" bleiben.
Meine Mittlere läuft schon so´n bißchen mit, seitdem das Dritte Würmchen kam. Sie hängt sich total an die große Schwester. Aber sie ist nicht der sich zurückziehende Typ, eher im Gegenteil, sie ist sehr sehr willensstark und tut dies lautstark kund
Wahrscheinlich auch ein Weg nicht "übersehn" zu werden
Es gibt glaub ich die Kinder die sich dann eher in sich zurückziehen, ihr Ding machen, nicht auffallen (wollen) und die Typen die nach außen, ich sag mal ein Stück weit "rebellieren". Ich bin gespannt wie es später zwischen den Mädchen wird. Zwischen meiner Schwester und mir war immer irgendwie ne versteckte Konkurrenz, ich hoffe so wird es nicht.
Meine Mittlere läuft schon so´n bißchen mit, seitdem das Dritte Würmchen kam. Sie hängt sich total an die große Schwester. Aber sie ist nicht der sich zurückziehende Typ, eher im Gegenteil, sie ist sehr sehr willensstark und tut dies lautstark kund





und Winterkleinkind ( 02/14 ) 