Ich z.B. habe meine Kinder nicht so lang bei mir, weil ich damit etwas bestimmtes erreichen will oder bezwecke. Sondern, weil es mir Unbehangen bereitet und ich nicht das Gefühl habe, dass unsere Aktivitäten nicht ausreichend waren. Ich möchte einfach, besonders wenn sie noch klein sind, möglichst viele schöne Momente mit meinem Kind erleben. Bei den ersten Schritten dabei sein, die ersten Worte hören etc. Wenn ich nicht arbeiten gehen muss, gibt es für mich keinen Grund mein Kind eher abzugeben- auch eine Eingewöhnung sollte wohl nicht stressig sein...ich mag den Gedanken aber auch nicht den Teil meiner Bindung mit einer Erzieherin zu teilen, ich möchte mein Kind verstehen und in seiner Mimik lesen können, wissen was es bewegt.Potsdame hat geschrieben:ich finde es gut, dass du dir betreuungsalternativen suchst! denn ich finde auch, dass allein mit mama keine optimale umgebung für ein kind ist! mein kind liebt den kindergarten und was du beschrieben hast, ist bei uns nicht der fall. die eingewöhnung kann natürlich stressig sein. und natürlich leiden die kinder da auch unter einem trennungsschmerz. aber da sind im idealfall die erzieher da um das kind zu begleiten und zu trösten. und irgendwann verstehen die kinder auch, dass mama wiederkommt. dass sich da ins spiel der kinder eingemischt wird, wundert mich. was machen die denn da?
ich finde diese extreme fixierung auf bindung immer etwas befremdlich. was ist deine angst? dass dein kind keine freunde haben wird, weil es in der krippe mal geweint hat? ich glaube kaum, dass es da so einen direkten zusammenhang gibt. letztendlich würde eine dauerhafte isolation deines kindes das eher bewirken und vor allem ein zwanghaftes immer zu hause behalten wollen.
Ich gebe zu, dass ich mich vor einem gewissen Altern von meinen Kindern gar nicht trennen möchte.
Nicht jeder hat das Bedürnis, weil wir ja alle unterschiedlich sind- so auch unsere Kinder.
ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs