Wieso kocht man freiwillig Brei?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Fliegenpilz
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Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Fliegenpilz »

Ja, ich hab den Pürierstab benutzt aber der kapituliert bei solchen Mini-Mengen :lol:

Für uns war es nur ein Experiment aber das Kind ist noch nicht im Geringsten interessiert, stört mich auch gar nicht. Eigentlich hat sich das auch nicht "richtig" angefühlt aber ich war doch so neugierig ;) Mein Kind nicht, sie ist der Chef.
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Schlingoline
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Schlingoline »

ja mach Dir bitte keinen Streß.
Ich wollt ja eigentlich nur BLW machen und jetzt macht mir das Brei kochen so viel Spaß, das wir einen bunten Mix machen.Manchmal gibt es einfach Tage, da ess ichetwas was einfach nicht Babygeeignet ist..und wenn mein Sohn seine Portion nicht mag, ess ich es einfach selber, da mir meine Breie selber so gut schmecken
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von jusl »

Sakura hat geschrieben:
Fliegenpilz hat geschrieben:Unsere Hummel wird ja nicht gestillt - da habe ich Bedenken BLW "zu praktizieren"
flasche oder nicht ist egal. heutzutage (also img egensatz zu 1950 oder so) ist flaschennahrung für babys viel besser angepasst, und kann daher wie stillen gegeben werden.
Für diese Behauptung kenne ich keine seriöse Quelle. Meines Wissens ist KEINESWEGS geklärt, ob nicht gestillte/ bereits abgestillte Babys GENAUSO wie Stillbabys die feste Nahrung ZUSÄTZLICH zur Flaschennahrung bekommen sollten, oder ob es bei flascheernährten Babys nicht doch besser ist, nach dem Beikoststart (für den die Babys selbstverständlich reif sein sollten, logo) den Milchanteil an der Gesamternährung bewusst herunterzufahren zu Gunsten einer ausgewogenen Mischkost.
"Egal" ist es sicherlich nicht, ob "Flasche oder nicht" - Fliegenpilz' Bedenken teile ich entsprechend durchaus. Man WEISS es halt nicht.

LG
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Sakura
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Sakura »

ok, ich sollte sorgfältiger formulieren.

wir reden hier über ein baby, das 4,5 monate alt ist.
das meinte ich mit "flasche oder stillen ist egal."
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von CaJoLe »

Beim Großen hab ich auch viel Brei gekocht, irgendwann hatte er sich an die Konsistenz gewöhnt und ihn dann auch gegessen.
Beim Kleinen hab ich dann direkt mit BLW angefangen und den Brei komplett weggelassen.

Bei beiden allerdings erst mit 6 Monaten, weil sie mir vorher einfach noch nicht "reif" für was anderes als Mumi schienen.
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Amber
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Amber »

Fliegenpilz hat geschrieben:Irgendwie habe ich Brei kochen nicht begriffen. Erst ganz viel Gemüse mit dem Baby bekanntmachen, dann Kartoffeln und ggf. Fleisch dazu mogeln. Danach dann auch noch Obstbrei (2x pro Mahlzeit kochen? Alles klar.) Dann noch Getreide ins Futter mischen nachmittags und ja - ich bin einigermaßen verwirrt.
Die Frage einer Erstlingsmama :P :P :P

Jedes Kind ist anders. Mein Großer hat von Beikostbeginn an Unmengen selbstgekochten Brei verschlungen, übrigens immer fleischfrei. Kiloweise habe ich Gemüse geputzt, gewürfelt und püriert. Zuerst sortenrein, dann mit Kartoffel oder Vollkornreis, ihm hat alles geschmeckt. Einmal die Woche wurde gekocht und dann eingefroren. Stückiges Essen? Bääääääääääähhhhhhhhhhhhhhh! Meine Kleine dagegen hat jeden Brei verschmäht, nach drei Breiversuchen sind wir auf Fingerfood umgestiegen. Größere Mengen hat sie aber erst vom "richtigen" Familienessen gegessen.

Denn wenn die Kleinen größer werden, kocht man zwangsweise täglich ein Mittagessen, da ist die Breikocherei entspannter!
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von FinnundLotta »

Vielleicht ist es auch schlichtweg in ein paar Tagen völlig problemlos und dein Mäuschen macht den Mund gaaaanz weit auf und strampelt wie verrückt wenn du mit dem Löffel um die Ecke kommst :D .
Ich koche recht großzügige Mengen Brei vor. Ich dampfgare einzelne Gemüse und Obstsorten und friere sie dann für ein paar Stunden in einem Eiswürfelbehälter aus Silikon ein. Die lassen sich da prima wieder rausdrücken und in Zipplocktüten packen. So kann ich jeden Tag einfach die gewünschte Menge Würfelchen auftauen, Öl drüber, vielleicht bissel Getreideflocken drunter, fertig.
Sollte ein Gemüse für schlimm eklig befunden werden kriegts entweder der Hund oder ich misch es mir zum Mittag auf den Bulgur oder die Nudeln.
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Maja »

Es ist nicht nur wesentlich entspannter, für das Baby einfach das gleiche Gemüse (ungewürzt) zu kochen wie für sich selbst, sondern auch gesünder - nämlich für die Mama, die dann ihren Speiseplan durch Pastinaken, Kürbis, Rote Bete, Spinat, Steckrüben, Hirse, Hafer, etc. bereichert, was sie vorher in den meisten Fällen vermutlich schon lange nicht mehr gegessen hat ;-) Dabei bieten grad diese Dinge, die man saisonal und regional in bester Bio-Qualität relativ günstig bekommt, eine Menge Geschmack und Vitamine und Mineralien, und zwar nicht nur für Babys...
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Ratze »

Maja hat geschrieben:Es ist nicht nur wesentlich entspannter, für das Baby einfach das gleiche Gemüse (ungewürzt) zu kochen wie für sich selbst, sondern auch gesünder - nämlich für die Mama, die dann ihren Speiseplan durch Pastinaken, Kürbis, Rote Bete, Spinat, Steckrüben, Hirse, Hafer, etc. bereichert, was sie vorher in den meisten Fällen vermutlich schon lange nicht mehr gegessen hat ;-) Dabei bieten grad diese Dinge, die man saisonal und regional in bester Bio-Qualität relativ günstig bekommt, eine Menge Geschmack und Vitamine und Mineralien, und zwar nicht nur für Babys...
Da unterschreib ich mal! Wir ernähren uns seit der Beikost noch gesünder und meiner Figur hat es auch gut getan ;-)
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Mama im Glueck
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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Beitrag von Mama im Glueck »

FinnundLotta hat geschrieben:Vielleicht ist es auch schlichtweg in ein paar Tagen völlig problemlos und dein Mäuschen macht den Mund gaaaanz weit auf und strampelt wie verrückt wenn du mit dem Löffel um die Ecke kommst :D .
Ich koche recht großzügige Mengen Brei vor. Ich dampfgare einzelne Gemüse und Obstsorten und friere sie dann für ein paar Stunden in einem Eiswürfelbehälter aus Silikon ein. Die lassen sich da prima wieder rausdrücken und in Zipplocktüten packen. So kann ich jeden Tag einfach die gewünschte Menge Würfelchen auftauen, Öl drüber, vielleicht bissel Getreideflocken drunter, fertig.
Sollte ein Gemüse für schlimm eklig befunden werden kriegts entweder der Hund oder ich misch es mir zum Mittag auf den Bulgur oder die Nudeln.
So habe ich es auch bei allen drei Kindern gemacht.
Außerdem ist der Geschmack der einzelnen Zutaten natürlich. Fertig gekaufte Gläschen schmecken doch irgendwie alle gleich, egal welche Geschmacksrichtungen sie auch haben mögen.
Und mit Fingerfood konnte unsere Jüngste eine ganze Weile überhaupt nichts anfangen.
Und alle drei haben eigentlich immer von allem gegessen, auch heute noch.
Liebe Grüße von Mama im Glück

Glückliche Mama von drei tollen Mädchen und dem kleinen Sohnemann (10/2012)
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