In den Kindergarten ferbern?

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Mera
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Mera »

fehlende Buchstaben bitte sinngemäss ergänzen...meine Tastatur unterschlägt gern mal was :? .
LG, Mera
mit Nr.1 (01/06) & Nr.2 (10/07) & Nr.3 (10/11) & Nr.4 (04/15) &*(12/04 & 12/10 & 01/14)
asujakin
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von asujakin »

Wie gesagt um das Konzept geht es nicht. Wir gehen heute zur Infoveranstaltung des freien Kindergartens, morgen darf ich hospitieren und habe dann auch ein Gespräch mit der Betreuerin, ausserdem gibt es nach wie vor den Kindergarten, in den auch mein Neffe geht (was N. das ganze sicherlich schmackhafter machen könne und bei der Eingewöhnung helfen würde :wink: ) und da stelle ich gerade auch den Kontakt her. Mir geht es nur darum, dass N. sich wohl fühlt.

Ich werde heute nochmal mit dem Papa sprechen, ob wir ihn nicht erstmal wirklich rausnehmen können und im Elterngespräch dann entscheiden ob und wie es weitergehen könnte. Aber SO sicherlich nicht, ich gebe euch recht, dass das so verfahren ist, dass er sich da nicht mehr wohl fühlen wird.

@Mera - nein er ist seit Juni 11 im Kindergarten und bis zu den Weihnachstferien ging es eigentlich!
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Mera
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Mera »

Achso, ich hab eben was von Nov 09 gelesen (wie alt ist er überhaupt? Oder hab ich das überlesen?).

Aber dennoch, ich würd ihm - so die Möglichkeit besteht und das scheint ja so zu sein - erstmal eine Auszeit gönnen und dann später nochmal neu einsteigen. Egal ob jetzt dort oder woanders.
LG, Mera
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asujakin
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von asujakin »

er ist 3
LaraKessel
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von LaraKessel »

Ok, ich zieh kurz die Rüstung an für die Steine die hier gleich fliegen.

Ich habe mein Kind weinend im Kiga gelassen. Erst war ich wochenlang mit dabei jeden tag 2-3 Std. Es brachte nichts. Er spielte zwar schön, schielte aber permanent nach mir, wollte mich nicht gehen lassen.
Also haben wir von neuem angefangen. Ich habe ihn jeden Morgen hingebracht und bin für 2-3 min gegangen. Er war in der Zeit bei der Erzieherin auf dem Arm/Schoß, dann blieb ich 5 min weg, dann nach weiteren 2 Wochen für 10 min und das blieb sehr sehr lange so. Er weinte beim Abschied, schrie aber nicht und beruhigte sich nach 1-2 min, fing dann an zu spielen, dann blieb er 30 min da und dann recht schnell 1 Stunde und ein paar Tage später dann 2-3 Stunden und nach insges. 6 Monaten eingewöhnung blieb er von 8.30-12 Uhr. Bei Abschied war er immer traurig, beim Abholen wollte er nicht gehen. Bei ihm war das wohl etwas eingefahren, also einfach, es gehört zum Ritual.
Aber es hat echt nicht lange gedauert und inzwischen strahlt er, wenn er in den Kiga geht, will auch an seinen Kigafreien-Tagen unbedingt hin,erzählt ganz viel, was da passiert und wir alle sind uns einig, dass es der richtige Weg für uns alle war.
Die Erzieherin meinte, dass kaum eine Mama bereit sei, über wochen 5-10 min im Auto zu warten usw. und ich bin der Meinung, kaum ein Kindergarten wäre dazu bereit ein Kind ein halbes Jahr lang einzugewöhnen.
2 Jungs (05/09 und 02/11)

Meine Leertaste ist kaputt.

Auch Rom kann an einem Tag von einer Horde Zweijähriger dem Erdboden gleichgemacht werden.
LaraKessel
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von LaraKessel »

LaraKessel hat geschrieben:Ok, ich zieh kurz die Rüstung an für die Steine die hier gleich fliegen.

Ich habe mein Kind weinend im Kiga gelassen. Erst war ich wochenlang mit dabei jeden tag 2-3 Std. Es brachte nichts. Er spielte zwar schön, schielte aber permanent nach mir, wollte mich nicht gehen lassen.
Also haben wir von neuem angefangen. Ich habe ihn jeden Morgen hingebracht und bin für 2-3 min gegangen. Er war in der Zeit bei der Erzieherin auf dem Arm/Schoß, dann blieb ich 5 min weg, dann nach weiteren 2 Wochen für 10 min und das blieb sehr sehr lange so. Er weinte beim Abschied, schrie aber nicht und beruhigte sich nach 1-2 min, fing dann an zu spielen, dann blieb er 30 min da und dann recht schnell 1 Stunde und ein paar Tage später dann 2-3 Stunden und nach insges. 6 Monaten eingewöhnung blieb er von 8.30-12 Uhr. Bei Abschied war er immer traurig, beim Abholen wollte er nicht gehen. Bei ihm war das wohl etwas eingefahren, also einfach, es gehört zum Ritual.
Aber es hat echt nicht lange gedauert und inzwischen strahlt er, wenn er in den Kiga geht, will auch an seinen Kigafreien-Tagen unbedingt hin,erzählt ganz viel, was da passiert und wir alle sind uns einig, dass es der richtige Weg für uns alle war.
Die Erzieherin meinte, dass kaum eine Mama bereit sei, über wochen 5-10 min im Auto zu warten usw. und ich bin der Meinung, kaum ein Kindergarten wäre dazu bereit ein Kind ein halbes Jahr lang einzugewöhnen.
Ups, das war zu früh.

Ich an eurer Stelle würde woanders nach einer Pause (jetzt kommt doch der Sommer, macht eine Pause bis nach den Sommerferien, wenn es geht) nochmal neu ANfangen. Und den neuen Kindergarten darauf vorbereiten, dass es sich sehr lange ziehen kann bei ihm
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Sinchen1985 »

nö, Steine werf ich keine. Bin ja auch ned frei von Fehlern :wink: .

Aber ein Kiga, der nicht akzeptiert, was unser Kind braucht und wir möchten (im Rahmen) wär dann eben nicht unserer. Ich seh das auch als Dienstleistung, immerhin bezahlen wir dafür.
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Wer hätte gedacht, das so ein Kind so viel Glück mit sich bringt?
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Drachenblut
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AW: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Drachenblut »

Hab nur dein Anfangspost gelesen, nicht die Antworten.

Erst einmal (((Asu))) *streichel*.

Ich kenne deinen Schmerz, man fühlt sich wie das letzte Arschloch. Aber (!) wir lernen auch durch Versuch und Irrtum. Jetzt hast du gemerkt, dass das sowohl für deinen Sohn als auch für dich scheiße war und morgen wirst du anders handeln.

Wie wichtig ist es dir, dass er in den Kiga geht? Meine Mutter hat meine kleine Schwester noch mal nen Jahr zuhause gelassen, wäre das bei dir möglich (auch psychisch, ich kann das im Moment nicht, weil ich dann völlig überfordert bin)?

Kacke das. Ich fühl mit dir!

****************** Nur kurz, da ich mit dem Handy surfe...
LG Drachenblut mit ihrer 3köpfigen Brut :-)

Erfahrungen sind wie Apfelkuchen:
am besten selbstgemacht!


(Tochter 1997, Sohn 1998, Sohn 2007)
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Sinchen1985 hat geschrieben:nö, Steine werf ich keine. Bin ja auch ned frei von Fehlern :wink: .

Aber ein Kiga, der nicht akzeptiert, was unser Kind braucht und wir möchten (im Rahmen) wär dann eben nicht unserer. Ich seh das auch als Dienstleistung, immerhin bezahlen wir dafür.
Dienstleistung - ja auch....
Aber ich möchte, dass man das Kind sieht, wirklich sieht......und eben auf solche Dinge Rücksicht nimmt. Wenn das schon nicht stimmt, dann habe ich auch kein Vertrauen im Ganzen.
LaraKessel
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Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von LaraKessel »

Sinchen1985 hat geschrieben:nö, Steine werf ich keine. Bin ja auch ned frei von Fehlern :wink: .

Aber ein Kiga, der nicht akzeptiert, was unser Kind braucht und wir möchten (im Rahmen) wär dann eben nicht unserer. Ich seh das auch als Dienstleistung, immerhin bezahlen wir dafür.
Richtig und unser Kiga hat ja genau erkannt, dass es für mein Kind keinen Weg mit mir zusammen gibt um eingewöhnt zu werden. Denn war ich da, durfte ihn keine Erzieherin und niemand ansprechen und/oder sich mit ihm beschäftigen.
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