Hallo Wiebke, hallo all die anderen Mamas!
Ich hab grad den Thread gelesen und bin grad ein bißchen aufgemuntert dadurch.
Mein Sohn ist wie Wiebkes Tochter ein 24-Std-Kind. Ich werde auch oft belächelt, wenn ich sage, wir stillen noch voll, er mag nicht essen, er schläft nur auf dem Arm ein... Viele denken, das wäre von mir forciert und er ist einfach nur verwöhnt.
Dabei habe ich nur darauf geachtet, was mein Kind braucht und nicht seine Bedürfnisse unterdrückt. Er hat eben starke Bedürfnisse und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist (manchmal kann ich es Außenstehenden allerdings nicht richtig vermitteln; aber egal).
Wir gehen seit 3 Tagen in die Krippe zur Eingewöhnung. Sie planen 2 Wochen ein; bisher hätte noch kein So junges Kind länger gebraucht. Ich gehe bei uns aber eigentlich von mehr aus, lasse mich aber gern überraschen, wenn es anders wäre.
Heute sollte ich für eine halbe Stunde weggehen und mein Kleiner hat schon beim Abschied geweint. Ich hatte auch gar kein gutes Gefühl dabei, habe aber die halbe Stunde durchgehalten. Als ich wiederkam hat er immer noch geweint.
Er muss sich doch wirklich verlassen gefühlt haben. Es war dann so schön, ihn im Arm zu halten und Trost geben zu können. Er hat sich dann sofort beruhigt, daher denke ich, er hat nur aus Angst und Unsicherheit geweint und nicht aus Enttäuschung oder Wut über mich. Obwohl ich denke, dieses lang aufgebaute Vertrauen wird durch solche Trennungen bestimmt auch verletzt; was meint ihr?
An sich sind die Erzieherinnen ganz lieb und bemüht. Aber die Krippe existiert erst seit 8Monaten, so dass ich denke, ihnen ist ein so bedürfnisstarkes Kleinkind vielleicht noch nicht untergekommen und sie stempeln mich als zu umsorgend ab.
Ich hoffe, dass sich meine Maus bald wohler fühlt und ich merke, dass er eine Betreuung bekommt, die sowohl für ihn als auch für die Erzieherinnen ok ist.
...noch kurz zum ursprünglichen Thema:
Mein 13 Monate altes Vollstillkind ist seit 6Wochen dreimal 6Stunden mit seinem Papa zuhause während ich arbeite.
In dieser Zeit trinkt er nur sehr wenig Wasser (weniger als 50ml) und isst nicht annähernd sattmachende Minimengen (zB: 5 Scheibchen Banane, 3 Löffel Joghurt, manchmal gar nichts). Er hält aus bis ich wieder zuhause bin und stillt dann genüsslich.
Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
- anne-gretel
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 405
- Registriert: 21.07.2011, 14:48
- Wohnort: Südwestpfalz
Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!
Anne mit Winterzwerg 01/2011 und Herbstmäuschen 10/13
geduldig geführt, lz-gestillt und familiengebettet
Die Arme einer Mutter sind aus Zärtlichkeit gemacht und Kinder schlafen sicher in ihnen.
geduldig geführt, lz-gestillt und familiengebettet
Die Arme einer Mutter sind aus Zärtlichkeit gemacht und Kinder schlafen sicher in ihnen.
- Kopfsalat
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 274
- Registriert: 01.03.2012, 19:54
Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!
Hach, wie schön es war, diesen Thread zu lesen.
Der Keks wird im August auch in die KiTa gehen (er ist dann 13 Monate alt) und ich hatte mir (obwohl er gerne isst und Wasser trinkt) schon große Sorgen und viiiele Gedanken gemacht, wie es dann wird, ob er so lange ohne stillen auskommen kann, ob er wohl einfach so einschlafen wird (zurzeit lege ich mich immer daneben und kuschele mit ihm, damit er einschläft) - aber dieser Thread macht Mut.
Schön, wenn jemand auch einen "so ist es uns ergangen"-Bericht danach schreibt.
Der Keks wird im August auch in die KiTa gehen (er ist dann 13 Monate alt) und ich hatte mir (obwohl er gerne isst und Wasser trinkt) schon große Sorgen und viiiele Gedanken gemacht, wie es dann wird, ob er so lange ohne stillen auskommen kann, ob er wohl einfach so einschlafen wird (zurzeit lege ich mich immer daneben und kuschele mit ihm, damit er einschläft) - aber dieser Thread macht Mut.
Schön, wenn jemand auch einen "so ist es uns ergangen"-Bericht danach schreibt.
Viele Grüße,
Kopfsalat mit Keks (Juli '11), Bohne (März '13) und kleiner Nudel (August '15)
Kopfsalat mit Keks (Juli '11), Bohne (März '13) und kleiner Nudel (August '15)
-
juliaundfelix
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 237
- Registriert: 27.07.2010, 00:50
Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!
Sie wird das schaffen und ihren Stillzyklus auf die neuen Zeiten einstellen. Wahrscheinlich wird sie halt früh (bevor Du sie in die Krippe bringst) auf jeden Fall ausgiebig stillen wollen und dann wahrscheinlich auch gleich wenn Du sie abholst. Aber das wird sich alles einpendeln. Verhungern und verdursten tut sie dort sicher nicht. Sie kann ja essen und Wasser trinken. Und das reicht dann schon für die paar Stunden...
- moneo
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 713
- Registriert: 15.09.2010, 19:34
Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!
Ich kann nochmal berichten:
Mein Zwerg geht seit 01.02. fest in die Krippe. Er ist jetzt 15 Monate alt. Seit einigen Wochen schläft er dort alleine (!) neben der Erzieherung auf der Matratze ein. Zuhause schläft er nach wie vor nur mit mir oder auch mal mit meinem Mann (Ausnahme). Ich stille ihn daheim zum Einschlafen. In der Krippe hat er keine Probleme mehr.
Am Anfang hat er dort nur auf einer Erzieherin schlafen können, nach einiger Zeit ließ er sich ablegen und nun kann er allein einschlafen. Im Kuschelraum ist ja immer eine Erzieherin dabei und neben der schläft er jetzt wohl, manchmal schläft er noch auf einer ein die ihn dann aber ablegen kann.
Ich stille nach wie vor zuhause je nach Bedarf, tagsüber aber eher weniger. Hauptsächlich wenn er einschlafen möchte (Mittagsschlaf) oder erschöpft ist und kuscheln will. Dazu braucht er immer die Brust. Morgens stille ich gegen 6 Uhr das letzte mal, um 7 Uhr ist er in der Krippe. Beim Abholen will er gestillt werden, am Anfang immer richtig lang und ausgiebig (manchmal hab ich noch ne Stunde in der Krippe gesessen). Inzwischen wird es immer weniger, er stillt mal rechts und links, dann steht er auf und zeigt mir den kompletten Kindergarten nochmal und dann können wir gehen.
Ich hatte am Anfang große Angst ihn in die Krippe zu geben, ich hatte wahnsinnige Trennungsprobleme und die Eingewöhnung war sehr hart für mich!
Heute Morgen hat er zum ersten mal fast das Abschiedsweinen "vergessen" weil er sich so auf das kleine Fahrrad gefreut hat mit dem er immer rumfährt und seit Tagen lacht er morgens die Erzieherinnen immer total vergnügt an. Er ist richtig angekommen inzwischen und heute habe ich mir zum ersten mal vorstellen können, dass er irgendwann nicht mehr zum Abschied weint sondern spielen geht und mir winkt
Ein tolles Gefühl.
Mein Zwerg geht seit 01.02. fest in die Krippe. Er ist jetzt 15 Monate alt. Seit einigen Wochen schläft er dort alleine (!) neben der Erzieherung auf der Matratze ein. Zuhause schläft er nach wie vor nur mit mir oder auch mal mit meinem Mann (Ausnahme). Ich stille ihn daheim zum Einschlafen. In der Krippe hat er keine Probleme mehr.
Am Anfang hat er dort nur auf einer Erzieherin schlafen können, nach einiger Zeit ließ er sich ablegen und nun kann er allein einschlafen. Im Kuschelraum ist ja immer eine Erzieherin dabei und neben der schläft er jetzt wohl, manchmal schläft er noch auf einer ein die ihn dann aber ablegen kann.
Ich stille nach wie vor zuhause je nach Bedarf, tagsüber aber eher weniger. Hauptsächlich wenn er einschlafen möchte (Mittagsschlaf) oder erschöpft ist und kuscheln will. Dazu braucht er immer die Brust. Morgens stille ich gegen 6 Uhr das letzte mal, um 7 Uhr ist er in der Krippe. Beim Abholen will er gestillt werden, am Anfang immer richtig lang und ausgiebig (manchmal hab ich noch ne Stunde in der Krippe gesessen). Inzwischen wird es immer weniger, er stillt mal rechts und links, dann steht er auf und zeigt mir den kompletten Kindergarten nochmal und dann können wir gehen.
Ich hatte am Anfang große Angst ihn in die Krippe zu geben, ich hatte wahnsinnige Trennungsprobleme und die Eingewöhnung war sehr hart für mich!
Heute Morgen hat er zum ersten mal fast das Abschiedsweinen "vergessen" weil er sich so auf das kleine Fahrrad gefreut hat mit dem er immer rumfährt und seit Tagen lacht er morgens die Erzieherinnen immer total vergnügt an. Er ist richtig angekommen inzwischen und heute habe ich mir zum ersten mal vorstellen können, dass er irgendwann nicht mehr zum Abschied weint sondern spielen geht und mir winkt
Liebe Grüße von moneo
Sohn: *12/2010. Fußballer aus Leidenschaft.
Ich: *12/1970. Alleinerziehend. Berufstätig. Kämpfe ständig mit der Vereinbarkeit.
Bei uns wohnen noch 2 Meerschweinchen und ein Hamster.
Sohn: *12/2010. Fußballer aus Leidenschaft.
Ich: *12/1970. Alleinerziehend. Berufstätig. Kämpfe ständig mit der Vereinbarkeit.
Bei uns wohnen noch 2 Meerschweinchen und ein Hamster.