So, nun sind wir doch soweit... Mein Sohn wird zwar erst in zwei Jahren eingeschult, dennoch fragen wir uns schon seit einiger Zeit, wo es hingehen soll. Nachdem die Waldorfschule zunächst aufgrund der Entfernung keine Option war, sehe ich das inzwischen anders...
Ich habe mir das Konzept durchgelesen und bin schlichtweg begeistert. Wir wollen unsere Kinder diesem Druck schon ab der 1. Klasse nicht aussetzen und hier gibt es wenig Alternativen, die für mich in Frage kämen. Wir haben noch eine Montessorischule, aber ich habe zur Zeit nicht das Gefühl, dass das passt.
Die Schule brächte aber Nachteile: die Fahrt dauert dorthin eine halbe Stunde - mit dem Auto. Allein kommen die Kinder dort gar nicht hin. Das heißt auch, die Freunde sind im Zweifel weit weg bzw verteilt, was noch mehr Fahrerei nach sich ziehen würde. Mein Mann kann die Kinder nicht dorthin bringen, es läge nicht direkt auf seinem Weg und er bräuchte dann ewig zur Arbeit, zu der er eigentlich auch nicht mit dem Auto fahren will. Es bliebe also an mir hängen.
Was will ich jetzt hören? Mh... Es gibt ja Eltern, die ihre Kinder trotz Waldorfüberzeugung nicht auf eine solche Schule schicken, weil es für den Kindergarten zwar ein gutes Konzept sei, in der Schule dann aber nicht mehr. Gibt es hier jemanden, der das so sieht? Und warum? Was spräche/spricht für Euch gegen eine Waldorfschule? Und was ist so überzeugend, dass Euch Weg und alles egal wären?
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)