Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

Antworten
Benutzeravatar
Kaktus
Profi-SuTler
Beiträge: 3888
Registriert: 11.03.2008, 08:45
Wohnort: Bayern

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Kaktus »

ich hab noch keine Backmischung ausprobiert, kommt halt auch drauf an, was da dann alles drin ist.....
Vorteil beim selber backen ist für mich v.a., daß ich selbst entscheide, was rein kommt (welche und wie viel Gewürze oder Körner, wie viel Salz, welche Mehlsorten usw.)
viele Grüße
S. mit den beiden Jungs D. (11/06) & J. (02/10)
Benutzeravatar
elaine83
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 789
Registriert: 23.02.2012, 18:36
Wohnort: Schwetzingen

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von elaine83 »

Also ich finde Brotbacken prima :) Haben einen Brotbackautomaten und mithilfe von Brotbackmischungen (zum Beispiel die BioBio) und ein paar Körnern (Sonnenblumenkerne sind günstig und schmecken prima, Nüsse sind hier auch sehr beliebt, und Leinsamen sind ergiebig und gesund für die Verdauung) mache ich hier abends innerhalb von 3 Minuten das Brot für den nächsten Tag fertig.

Und die Sachen von den meisten Bäckerketten sind ja echt das letzte (also nicht mal die Backfactories und wie sie heißen, die sind sogar meist noch besser, weil sie oft ganz klassisch mit Sauerteig backen), sondern diese vermeintlich hochwertigen Trend-Bäcker. Wenn man sich da mal die Zutatenliste zeigen lässt, wirds einem schlecht! (Aber als Milchallergiker kann man sowieso kaum eins derer Produkte essen, wo man sich ja schon fragen muss, was Milch eigentlich in Brot verloren hat, aber naja ...)
Elaine mit Böhnchen (10/14), Gärtchen (09/17) und Minimini (01/2021)
rosenholz
Profi-SuTler
Beiträge: 3307
Registriert: 05.02.2009, 13:46

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rosenholz »

Och schade, meine 4 Brote sind diesesmal irgendwie nicht richtig aufgegangen :-(
Vielleicht liegts an der Hefe oder zu wenig Wasser.
Ich hatte Trockenhefe...
Ansonsten war es vom Geschmack super, nur doppelt so groß und alles wäre gut :wink:
Lalumama
alter SuT-Hase
Beiträge: 2843
Registriert: 28.08.2007, 13:21

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Lalumama »

Ich komme hier nicht viel zum Schreiben, habe aber dafür fleißig Brot gebacken!
Danke Mäuselein für diesen Thread, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen irgendwo Brot zu kaufen :D
Sammelt ihr irgendwo erprobte Rezepte? Ich werfe mal meine Favoriten in die Runde:
http://www.chefkoch.de/rezepte/95712120 ... Toast.html (back ich immer fürs Wochenende)
und das hier http://www.chefkoch.de/rezepte/96183120 ... ruste.html
Ich wandle immer ein bißchen ab und backe mit 70 % frischgemahlenem VK-Mehl, 30 % 405er Weizenmehl, und immer mit frischer Hefe.
Und jetzt werde ich mich mal ans Sauerteig ansetzen wagen, bin sehr gespannt!
Benutzeravatar
Vögelchen
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1852
Registriert: 18.09.2007, 13:13
Wohnort: Ganz unten in Baden.

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Vögelchen »

@Aennmam:
Wie führst du deinen Sauerteig? Im Sauerteigforum gibt es ja 2 Hauptformen. Wie machst du es jetzt im Winter mit den Temparaturen und nimmst du echt ein Thermometer dafür?
Ich bin bisher immer ein "kann sich nicht an Rezepte halten " Mensch gewesen, aber bei Broten scheint es teuflisch zu sein.
Nimmst du Vollkorn?

Ich hab mir extra so ne grosse Sauerteig-resitente Form für 1,5kg Laibe von Kaise* gekauft, und seit ich in der backe, wird das Brot immer irgendwie bäh. Die Kruste schmeckt null brotig eher wie verbrannter Keks.
Ich habe lang das Minutenbrot, das hier auch irgendwo mal gepostet wurde gemacht, das hat hier echt eingeschlagen wie ne Bombe. Seit dieser Entdeckung gibt es hier kein gekauftes Brot mehr. Aber plötzlich wurde das Minuten Brot immer krümelig, warum auch immer. Wahrscheinlich habe ich es zu sehr abgewandelt oder hat jemand eine Idee warum Brot krümelig wird?
Liebe Grüße, das Vögelchen
Kassiopeia
hat viel zu erzählen
Beiträge: 223
Registriert: 11.11.2011, 22:53

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Kassiopeia »

elaine83 hat geschrieben:Und die Sachen von den meisten Bäckerketten sind ja echt das letzte (also nicht mal die Backfactories und wie sie heißen, die sind sogar meist noch besser, weil sie oft ganz klassisch mit Sauerteig backen), sondern diese vermeintlich hochwertigen Trend-Bäcker. Wenn man sich da mal die Zutatenliste zeigen lässt, wirds einem schlecht! (Aber als Milchallergiker kann man sowieso kaum eins derer Produkte essen, wo man sich ja schon fragen muss, was Milch eigentlich in Brot verloren hat, aber naja ...)
Stimmt. Wenn ich mal keine Zeit zum backen hatte, kaufe ich mittlerweile lieber bei Backwerk/Backbude etc. als an ortsansässigen Ketten. Da schimmelt das Brot wenigstens nicht nach 2 Tagen oder hat die Konsistenz von Knete :roll:


Mein Lieblingsbrot neben dem Minutenbrot oder Blitzbrot ist ein Buttermilchbrot :)

400 g Mehl
1/2 Hefe
ca 2 Tl Salz
200 ml Buttermilch
200 ml lauwarmes Wasser
1 Tl Balsamicoessig
6 Tl (oder natürlich mehr!) Körner

Alles vermischen und 30min ruhen lassen. Ofen vorheizen und 10 Minuten bei 230°C backen. Anschließend 35 Minuten bei 200°C.
Benutzeravatar
Amber
Power-SuTler
Beiträge: 6424
Registriert: 30.01.2010, 16:44

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Amber »

Ich bin auch seit einem halben Jahr unter die Brotbäcker gegangen. Und ja, es lohnt sich, nicht nur geschmacklich sondern auch finanziell (mmmmhhhh, irgendwann amortisiert sich auch die Getreidemühle :lol: ). Mittlerweile bestelle ich mein Bio-Getreide bei Mühlen im Internet, so kostet dann das Kilogramm Bioland-Roggen nur noch 80 Cent (im 25 kg Sack). Und ein Kilo Roggen ergibt grob gerechnet 1,5 kg Brot.

Den Sauerteig habe ich selbst angesetzt, funktioniert wirklich super einfach:
Eine gute Hand voll Roggenmehl mit Wasser zu einem Teig verrühren (so dünn wie ein Pfannkuchenteig), warm stellen. Hierfür eignet sich hervorragend der Backofen oder die Mikrowelle mit geschlossener/angelehnter Türe und leuchtender Lampe, die ausreicht um ca. 30 Grad zu erzeugen. Alle 12 Stunden muss man den Teig mit einer Gabel luftig aufrühren, einmal am Tag rührt man wieder eine Handvoll Roggenmehl und Wasser zu. Nach 3 bis 5 Tagen hat man Sauerteig, den man zum Ansetzen eines Brotteiges verwenden kann. So ein "frischer" Sauerteig hat noch nicht genug Hefen, so dass man bei den ersten ca. 5 Backvorgängen noch zusätzlich Hefe zum Brotteig gibt (aber nicht zum Sauerteig!), danach reicht der Sauerteig alleine als Triebmittel aus. Mein Sauerteig steht immer im Kühlschrank in einem Marmeladenglas mit locker aufgelegtem Deckel. Zur Sicherung habe ich einen Teil mal auf Backpapier gestrichen und trocknen gelassen. So hält er sich jahrelang.

Beim Brotbacken bereite ich abends den Sauerteig vor, stelle ihn über Nacht in den beleuchteten Backofen, und am nächsten Tag wird gebacken. Im Backofen mit Pizzastein zum Themperaturhalten, mal in einer Brotform, mal frei geschoben, je nach Rezept.

Super Rezepte habe ich von http://www.petras-brotkasten.de/ oder aus dem Sauerteigforum http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/intro.php
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
Amber mit dem Elftklässler (Mai 2009) und der Neuntklässlerin (Januar 2011)
Nazmeya
Herzlich Willkommen
Beiträge: 10
Registriert: 01.01.2012, 22:09

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Nazmeya »

Luge heute auch mal wieder hier rein.

Danke für Eure Antworten auf meinen Beitrag (von vor 2 Wochen!!! - Shame on me, aber wenn ich momentan mal freie Zeit habe, geht die irgendwie für andere Dinge drauf; bin nur noch selten online)!!!

Mittlerweile gibt es hier 2 Gärkörbchen und der Plan künftig regelmäßig selbst Brot zu backen wird in die Tat umgesetzt.

Aller Anfang ist halt aber schwer.

Mein Männe findet mein Brot zu "schwer". Das liegt wohl daran, dass er halt nur Schwarzbrot/Bauernbrot aus normalem Roggenmehl vom Bäcker kennt. Ich hab für meine Brote bislang immer Roggenvollkornmehl (vom DM) verwendet.
Vermutlich würde das Brot mit Nicht-Vollkornmehl lockerer werden. Aber ich backe ja gerade deshalb selbst, weil's bei uns keine Vollkorn-Bauernbrote gibt (abgesehen von den richtigen Vollkorn-Broten mit Saaten und Sprossen drin).

Nun denn - auf geht's in den Teig! :-)
Nazmeya mit Junikäfer *2010 und Wintermaus *2011
weepi
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1186
Registriert: 06.08.2008, 13:06

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von weepi »

Hallo, das liest sich ja schon lecker, ich muss das auch machen!Aber ich habe einmal gebacken in meiner normalen Kastenform und das war irgendwie komisch...War die Form zu klein?? Lohnt sich eine richtige Form??Kriegt man ja auch bei ebay.Wisst ihr was ich meine??
Benutzeravatar
Amber
Power-SuTler
Beiträge: 6424
Registriert: 30.01.2010, 16:44

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Amber »

@ Nazmeya:
Wenn Dein Sauerteig noch jung ist, musst Du ein wenig Hefe (5 g reichen!) zum Teig geben. Am Vollkorn liegts nicht. Eventuell musst Du auch die Wassermenge im Rezept um 10 % erhöhen, wenn Du gekauftes Vollkornmehl (trocknet beim Lagern aus und quillt stärker als Auszugsmehl) nimmst.

@ Weepi:
Normale Kastenformen sind nicht sauerteigbeständig, d.h. die Säure löst die Form an (Beschichtung oder Aluminium wird angegriffen und findet sich im Brot wieder). Echte Brotformen sind etwas teurer, darin wird das Brot aber toll und löst sich von alleine beim Backen vom Rand ab (einfach vorher mit Öl einpinseln und etwas Roggenmehl oder Schrot bestreuen).

Ach, toll, genau mein Thema Brotbacken bei SUT zu finden! :D :D :D
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
Amber mit dem Elftklässler (Mai 2009) und der Neuntklässlerin (Januar 2011)
Antworten

Zurück zu „Gesunde Ernährung“