Mein kleines Hörnchen spürt die Wachstumsschübe immer sehr deutlich und ist dann meist Tage/Wochen völlig durch den Wind.
Diesmal ist neu und ganz extrem, die Mama-Fixiertheit. Wenn wir auch nur Zentimeter zwischen uns haben, quakt sie eigentlich schon und schnell kommen auch dicke Krokodilstränen hinzu.
Zu allem Überfluss will der erste Zahn auch nicht ganz so flott raus, wie er könnte.
Also sind wir beide seit Tagen eng durch unser Tuch verbunden. Ich finds eigentlich auch gar nicht so schlimm, weil ich merke wie sehr ihr der Körperkontakt hilft und mich freue dass ich ihr helfen kann.
OK, ich bin ganz schön kaputt. Aber ich verschiebe einfach alles Unwichtige auf später und schaukel das Hörnchen durch den Tag. Schließlich ist alles nur eine Phase
Jetzt haben mich aber schon mehrere KiWa-Mütter angesprochen (ich nutze KiWa und TT - je nachdem was gerade für uns am besten passt), warum ich wieder so viel trage und waren immer erstaunt/überrascht wenn ich von des Hörnchens aktuellen Bedürfnissen im Schub erzählte.
Haltet mich jetzt nicht für doof, aber haben das extreme Nähebedürfnis denn nicht die meisten Kinder beim Wachstumsschub? Oder nur die Trage-Kinder, weil sie es gewöhnt sind bei Unwohlsein getragen zu werden?
Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl die Einzige hier mit einem Baby zu sein, was nicht immer 100% nach Fachliteratur und so locker nebenbei funktioniert....





