Stillen und Osteoporose

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klimaforscherin
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Stillen und Osteoporose

Beitrag von klimaforscherin »

Heute bei der FA: sie hat erstmal so :shock: geschaut, als sie erfahren hat, wann meine letzte Periode war. Und auch nicht weniger schockiert, dass das bei mir wohl vom Stillen kommt. "Aber dann ist ihr Kind doch ZWEI Jahre alt!"
Aehm, nein, erst 17 Monate. :roll: So kurze SWS gibt's nicht.
Dann meinte sie noch, ein so niedriger Oestrogenspiegel (vom Stillen hat sie nicht gesagt) würde das Osteoporoserisiko erhöhen. :|

Ist das Osteoporoserisiko durch das Stillen (und die damit verbundene Laktationsamenorhoe, ist das richtig geschrieben?) tatsaechlich erhöht? :?: Hat jemand fundierte Informationen? Jusl, Nanthia?
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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Muschelsucherin
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von Muschelsucherin »

Soweit ich weiß, ist das Gegenteil der Fall.
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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ClauWi-Trageberaterin GK
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von Muschelsucherin »

Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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klimaforscherin
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von klimaforscherin »

Dankeschön, das werde ich ihr wohl mal geben.
Grüße
klimaforscherin
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Sakura
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von Sakura »

*lach*
ich stelle mir gerade das gesicht vor, als ein datum vor zwei jahren genannt wurde auf die routinefrage, bei der sie dich vermutlich noch nicht mal angeschaut hat... :mrgreen: schade, dass scheinbar nicht mal alle FA wissen, dass stillen den zyklus unterdrücken kann.

osteoporose: soweit ich informiert bin, ist eher das gegenteil der fall, da beim stillen der knochenstoffwechsel erhöht ist, was sich grundsätzlich positiv auf die knochenfestigkeit auswirkt.

und nicht zuletzt ist osteoporose eine multifaktorielle erkrankung. es braucht deutlich mehr als einen faktor, um osteoporose auszulösen. wichtig ist eine ausreichende calciumzufuhr (wie hoch genau die sein muss, da streiten die experten aber...), und wenn man von der calciumzufuhr einfach die muttermilch abzieht bzw. draufrechnet, dann ergeben sich da schon stolze werte.

aber: mindestens genauso wichtig wie die calciumzufuhr sind andere stoffe in der nahrung, die die ausscheidung von calcium begünstigen, wie z.b. phosphor (fleischreiche ernährung, cola, fast food). weiters kann der körper calcium nicht bzw schwer verstoffwechseln, wenn ein vitamin-D-mangel vorliegt (die einzig sichere quelle für vitamin D ist sonnenlicht bzw. supplemente). und selbst wenn alles calcium und alles vitamin D der welt vorliegt, wird der körper sich wenig anstrengen, wenn die belastung der knochen fehlt, also bei chronischem bewegungsmangel (untergewicht ist ebenfalls ein risikofaktor, weil das häufig mit einer mangelernährung zusammenhängt, und weil einfach die belastung der knochen fehlt). mit anderen worten: eine couchpotato, die nie raus kommt, sich nie bewegt, nie sonne abkriegt, sondern den ganzen tag im abgedunkelten zimmer sich bei facebook rumtreibt, hat ebenfalls ein nicht zu verachtendes oseoporose-risiko. wenn eine langzeitstillende frau dagegen sich ausgewogen ernährt (landläufig gesund halt: viel gemüse, ausreichend obst, frisch, etc.), auf ausreichend calcium achtet (nüsse!!!, gemüse!!!, milchprodukte), sich ausreichend an der frischen luft aufhält, viel bewegt, nicht raucht, es nicht mit dem alkohol übertreibt, etc. dann tut sie das wesentliche gegen osteoporose, das getan werden kann.

gerade für osteoporose gibt es noch eine reihe anderer faktoren (hormonlage, medikamente, etc), so dass man das auftreten einer osteoporose meiner meinung nach meistens nicht nur einem faktor zuschreiben kann, zumindest nicht dem einen faktor stillen.

und: aktuell entwickeln eine erkleckliche anzahl frauen (ich glaube ein drittel oder so, die zahl ist alt und aus dem kopf, aber die tendenz müsste stimmen) im alter osteoporose. also, die frauen, die heute 60, 70 jahre und älter sind, davon hat doch nicht die mehrzahl langzeitgestillt? im gegenteil, das war doch die generation, die eher nicht soviel gestillt hat? (aber es war z.b. die generation, die die hungerjahre nach dem krieg mitgemacht hat, stichwort mangelernährung!!!) stillen kann also nicht das alleinige risiko sein, im gegenteil, es müssen noch viele andere faktoren zusammen kommen.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von klimaforscherin »

Naja , dass ich ein Kind habe, wusste sie bei der Frage noch nicht.
Aber das mit den anderen Faktoren ist interessant. (Gleich mal ne Vigantolette genommen, Quark steht auf der Einkaufsliste, das Wochenende wird draußen verbracht, Rad fahr ich täglich)
Nur wer jetzt 60 ist wurde 1951 geboren, ab da ging's bergauf mit dem Essen oder waren die Menschen mangelernährt?
Und der Artikel bei den Raben sagt ja aus, dass nach dem Abstillen die Knochenmasse wieder repariert wird.
Grüße
klimaforscherin
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Sakura
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von Sakura »

klimaforscherin hat geschrieben:Nur wer jetzt 60 ist wurde 1951 geboren, ab da ging's bergauf mit dem Essen oder waren die Menschen mangelernährt?
ich meinte mit "alt" in diesem zusammenhang frauen, die jetzt 70 oder älter sind, also 1941 oder eher geboren wurden. die haben die hungerzeit ja voll mitgenommen, und in einigen teilen deutschlands dauerte die auch deutlich länger als in anderen. und wer gar 90 ist, wurde 1921 geboren, hat also auch die große weltwirtschaftskrise von 1929 mitgenommen, damals gab es in vielen familien auch alles andere als üppige mahlzeiten.
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Shiwa
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von Shiwa »

Also ich hatte nach der Schwangerschaft Osteoporose, bzw. war nah dran. Ich hab mir ständig die Rippen gebrochen, das war schon ziemlich schmerzhaft. Dadurch wurde es festgestellt. Mir wurde auch dringend geraten abzustillen, da das aber nicht geklappt hat, habe ich weitergestillt :mrgreen: . Ich hab dann einfach aufgepasst und vor allem mein Vitamin D und Calcium genommen. Nachdem ich meine Tage wiederbekommen habe, ist die Knochendichte immer weiter angestiegen.

Mittlerweile ist meine Knochendichte viel besser, es hat sich also tatsächlich einiges wieder eingelagert. Da ich natürlich nicht weiss, wie meine Knochendichte vor der Schwangerschaft war, hab ich keine Ahnung, ob ich den Urzustand wieder erreicht habe. Ich habe immer noch eine ziemlich geringe Knochendichte, aber es spielen halt viele Faktoren eine Rolle.
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ChristineS

Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von ChristineS »

Hallo Shiwa, falls Du meinen Betrag liest, Du bis die Einzige im WorldWideWeb..die ich gefunden habe, die mit Osteoporose weitergestillt hat. Mich interessiert wie Deine Knochendichte war als Du abstillen solltest. Ich habe 6 gebrochene Wirbel und meine Tochter ist 4 Monate alt. Abstillen wäre für uns eine Katastrophe....ich klammere mich daher an jeden Strohalm. Vielleicht liest Du das ja..meine emailadresse ist cschulze2[at]web.de. Ich schau ob ich mich sonst registrier um Kontakt auf zu nehmen. Ganz großen Dank im Voraus, Christine S.
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Re: Stillen und Osteoporose

Beitrag von klimaforscherin »

ChristineS, wenn du Spam vermeiden möchtest, lass deine Emailadresse löschen, melde dich an und schreib Shiwa eine PN.
Grüße
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