Zwischen den Beinen mit Schüssel rumhantieren war so echt ein Krampf, vor allem bei einem Kind, das obendrein noch SEHR oft kackt(e, jetzt zeitweise). Damit er in die Schüssel trifft, muss man diese eigentlich senkreckt halten, was nicht so sinnvoll ist... Wenn man einen Winkel gefunden hat, der erlaubt, das Pipi aufzufangen, ohne dass es gleich unten in die Couch läuft, kackt er mit 80%iger Wahrscheinlichkeit los und hinten an der Schüssel vorbei.
Ich hab deswegen so lang ich es geschafft hab, am Waschbecken abgehalten. Wo er mir an den Spiegel drüber gepinkelt hat... Dann an der Badewanne, aber der Durchbruch war der Kauf eines Töpfchens vor einem Monat. Die Kombination aus größeren Mengen Beikost und dadurch selteneren Stuhlgang, (interessanterweise auch durch die anfängliche Verstopfung!) dem Töpfchen, Stoffies und einem Entwicklungsschub hat uns in kürzester Zeit den Durchbruch von vielleicht 5-10% Erfolgsquote auf 50-80% gebracht.
Ein Problem hab ich im Moment hauptsächlich nachts. Nachts hab ich nie abgehalten, da zwei Versuche in schrecklichem Weinen endeten und ich Sorgen hatte, dass ich nicht mehr einschlafen kann und tagsüber totmüde bin, weil ich fürs Abhalten ja richtig wach werden muss. Nun ist es aber so, dass der Zwerg neuerdings ächzt, wenn er muss. und sich wälzt und stöhnt. Laut. Und sehr lange.
Habt Ihr vielleicht noch eine Idee?
