Schock-Fixieren zum füttern

Was kommt nach dem Vollstillen?

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joli
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Re: Schock-Fixieren zum füttern

Beitrag von joli »

danke Heubeeri, sowas wollte ich auch schreiben.

Was mich erschreckt sind Aussagen dass ein 5-monatiges Baby NICHT mehr Brei essen will und eben, dass man es dazu zwingen will.

Ich habe mit ca 5.5 Monaten mit Brei begonnen, damit meine kleine Flaschenverweigerin (auch Mumi) wenigstens 1x pro Woche am Abend ohne mich auskommen konnte. Erst hat es nicht geklappt, also wieder ein Schritt zurück und irgendwann hat sie sich drauf gefreut. Und ich hab sie auch so gehalten, wie dort beschrieben... na ja, das war aber nicht Schweinerei verhindern, sondern etwas minimieren (es war keine gute Idee, bei einem der ersten Rüeblibreis ein weisses Shirt zu tragen :D). Ausserdem war sie noch zu klein für den Kinderstuhl. Aber auch ein so gehaltenes (ich finde den Ausdruck fixiert nicht schön) Baby kann sehr gut zeigen, ob es Brei essen will oder nicht.
Liebe Grüsse von
Joli mit Schnüffelchen (08/09)
femianca
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Re: Schock-Fixieren zum füttern

Beitrag von femianca »

ich kapier grad auch überhaupt nicht, was das mit wieder arbeiten gehen zu tun haben soll. auch erzieher können einem 5-6-7 monate alten baby doch eine flasche geben!
ChaiLatte
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Re: Schock-Fixieren zum füttern

Beitrag von ChaiLatte »

Heubeeri hat geschrieben:Ich kenne die beschriebene Haltung auf dem Schoss wie sie hier als Fixierung beschrieben wurde. Ich finde das halten der Hände ist nicht grad gleichzusetzen mit Fixieren und Esszwang. Wenn man ein Baby -aus welchen Gründen auch immer- lieber mit Brei füttert als mit Fingerfood und Stillen, ist es wirklich nicht so einfach wenn der Zwerg immer in die Schüssel und auf den Löffel patscht. Das heisst aber noch lange nicht, dass man das Essen aufzwingt. Auch mit ohne Händen kann ein Baby sehr deutlich machen ob es brei möchte oder nicht. Mund schliessen, Kopf abwenden. Und das gilt es auf jeden Fall zu respektieren!

Ich habe dem Rumpelwicht nie Brei gegeben. Ich war zu faul dazu, hab den Sinn nicht gesehen und gebe ihm lieber Fingerfood. Die Grossmütter haben ihm lieber ab und zu Brei gegeben weil sie die Fingerfood - Schweinerei nicht mögen. Ok, ich muss da kein Drama draus machen. Rumpelwicht wurde dann in beschriebener Haltung Brei angeboten. Wenn ich irgendwie das Gefühl gehabt hätte er würde zum Essen gezwungen, wäre die Breifütterung sofort unterbrochen worden.

Die oben beschriebene Haltung wurde demonstriert, als die Mutter sagte, dass ihr Baby den Brei nicht mehr essen möchte. Sie sagte, ihr Baby würde sich abwenden und den Mund zukneifen. Es ging also nicht um Minimierung von Gematsche, sondern darum wie sie den Brei denn nun ins Baby bekommt, wenn es nicht essen will. Die Zielsetzung war also klar auf füttern gegen den Willen des Babys ausgerichtet.
adriafisch
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Re: Schock-Fixieren zum füttern

Beitrag von adriafisch »

Ich habe meine Kinder auch immer so auf dem Schoss gehalten, um sie zu füttern.Ich habe das immer sehr gerne gemacht und finde bei dieser Haltung auch gut, dass man Körperkontakt hat. Das ist keine Zwangshaltung Aber ich habe auf keinen Fall zwangsmässig den Brei reingestopft. Oh man, warum müssen 5 Monate alte Babys Brei futtern und gleich nen ganzen Teller voll??? 2-3 Löffelchen reichen doch oft aus. Das arme Baby :cry:
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