Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
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davisalo
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Ich würd stillen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! - Schnuller geht nicht wegen Saugverwirrung; schreien lassen geht gar nicht!! Ist ja wie bei unseren Müttern früher, wo es hieß, die 4 Stunden Abstand seien gut für uns... und das Schreien auch (sorry, Julia, das hast Du nicht gesagt ...) ... Still - und guck lieber noch mal vor Ort mit wem drauf, wie die Saugtechnik ist, ob da alles okay ist. Deine Bedenken bzgl. Menge hätte ich auch erst mal ... klar, die wird sich ganz bestimmt steigern. Aber erst mal hiße es bei so einer Selbstbegrenzung sicher entweder Hungern oder Zufüttern - und das, obwohl Dein Kind ja gerade weiß, wie es alles genug kriegt, um glücklich zu sein ...
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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jusl
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Offenbar hab ich mich missverständlich ausgedrückt, deshalb: gut dass Ihr nachfragt, gut dass ich's hier noch mal erklären kann:
Schlappes, uneffektives Dauerstillen ist weniger URSACHE für potentiell schlechtes Gedeihen, sondern viel mehr SYMPTOM.
@ marion: Selbstverständlich sollst Du Dein Baby stillen, wenn es Bedarf anmeldet. Ohne Wenn und Aber. Und völlig egal, ob die letzte Mahlzeit zwei Stunden oder eine Stunde oder 20 Minuten her ist.
Schlappes Nuckeln ohne Schlucken jedoch regt weder die Milchbildung an, noch füllt es den Magen. Dann kann es bei saugschwachen Kindern besser sein, sie erstmal abzunehmen, ANDERS glücklich zu machen / in den Schlaf zu bringen (umhertragen, schaukeln usw.), und dann nach ca. 2 Stunden die nächste Mahlzeit anzubieten. Wesentlich dabei ist kräftiges, ausdauerndes Saugen und Schlucken, nicht die Uhr.
@ davisalo: Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Ich kenne viele ähnliche Berichte, durfte schon viele Mütter in ähnlicher Situation begleiten, und den Kindern ging es stets bestens. Der Punkt ist nur: hier in diesem Thread ist keineswegs gesichert, dass "alles bestens" ist. Es ist möglich, aber nicht sicher. Bei Babys und Kindern gilt jedoch: Safety first, und in diesem Fall hier sind Änderungen im Stillmanagement und weitere Nachforschungen aus stillberaterischer Sicht definitiv angebracht, weil Gewichtsentwicklung, Trinkmengen, Milchbildung und Stillverhalten zusammengenommen Anlass zur Sorge, mindestens zu sehr aufmerksamer Beobachtung geben.
LG
Julia
Schlappes, uneffektives Dauerstillen ist weniger URSACHE für potentiell schlechtes Gedeihen, sondern viel mehr SYMPTOM.
@ marion: Selbstverständlich sollst Du Dein Baby stillen, wenn es Bedarf anmeldet. Ohne Wenn und Aber. Und völlig egal, ob die letzte Mahlzeit zwei Stunden oder eine Stunde oder 20 Minuten her ist.
Schlappes Nuckeln ohne Schlucken jedoch regt weder die Milchbildung an, noch füllt es den Magen. Dann kann es bei saugschwachen Kindern besser sein, sie erstmal abzunehmen, ANDERS glücklich zu machen / in den Schlaf zu bringen (umhertragen, schaukeln usw.), und dann nach ca. 2 Stunden die nächste Mahlzeit anzubieten. Wesentlich dabei ist kräftiges, ausdauerndes Saugen und Schlucken, nicht die Uhr.
@ davisalo: Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Ich kenne viele ähnliche Berichte, durfte schon viele Mütter in ähnlicher Situation begleiten, und den Kindern ging es stets bestens. Der Punkt ist nur: hier in diesem Thread ist keineswegs gesichert, dass "alles bestens" ist. Es ist möglich, aber nicht sicher. Bei Babys und Kindern gilt jedoch: Safety first, und in diesem Fall hier sind Änderungen im Stillmanagement und weitere Nachforschungen aus stillberaterischer Sicht definitiv angebracht, weil Gewichtsentwicklung, Trinkmengen, Milchbildung und Stillverhalten zusammengenommen Anlass zur Sorge, mindestens zu sehr aufmerksamer Beobachtung geben.
LG
Julia
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davisalo
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Julia, jetzt muss ich einfach mal dumm nachfragen: Ist es nicht vielleicht möglich, dass das kräftige Saugen und Trinken bei manchen Kindern - auch für ihre Mütter - gar nicht so wirkt? Noch mal: Hier war und ist es so. Ich habe den MSR meist gar nicht gemerkt - wie gesagt, weil ich vielleicht bei Kind 1 noch nicht so viel wusste, dies nicht hinterfragt und bei Kind 2 einfach drauf vertraut, dass es wieder genau so gut läuft (Kind 2 hat dann auch anders als Nr. 1 zunächst schnell zugenommen - insgesamt war sie dann allerdings ähnlich zart ...)
Und genau heute hatten wir wieder so eine Situation: Weil Großkind heute morgen brechen musste, stillte sie ausnahmsweise mal wieder ausgiebigst. Fühlte sich für mich an, als würde sie nur nuckeln, was mich wunderte, da sie ja Hunger hatte. Na ja, eine 4-Jährige kan man ja fragen: Sie war ganz entrüstet: Klar kommt ganz viel leckere Milch!! (Und das dann übrigens auch 45 Minuten lang ... Dauerstillen kann sie also immer noch, auch wenn ich sie sonst nur noch wenige Sekunden am Abend ran lasse ...
Sorry, ging mir nur gerade so durcgh den Kopf, weil Du das, was Marion schreibt, so eindeutig als uneffektives Dauerstillen deutest. Vielleicht hat sie ja auch einfach eine nicht so deutliche Schlucktechnik? Jaaaaa, so war es bei uns definitiv damals auch ...Denn ich habe auch damals oft kein Schlucken gespürt ... Zunahme war am absolut unteren Level. Aber vor Ort konnte man halt sehen, wie fit sie war. Und DAS würde ich auch als großes Kriterium im Auge behalten!!!!!!!! Denn bei wirklich schlechtem Gedeihen würde sich daran ja was ändern. Ansonsten besteht halt lediglich die "Gefahr", dass Du wie ich sehr lange Dauermilchbar bist. Aber dann lässt sich bei Nicht-Wollen ja immer noch was ändern ...
Ach ja, ist einfach alles schwierig - so aus der Ferne ...
Und genau heute hatten wir wieder so eine Situation: Weil Großkind heute morgen brechen musste, stillte sie ausnahmsweise mal wieder ausgiebigst. Fühlte sich für mich an, als würde sie nur nuckeln, was mich wunderte, da sie ja Hunger hatte. Na ja, eine 4-Jährige kan man ja fragen: Sie war ganz entrüstet: Klar kommt ganz viel leckere Milch!! (Und das dann übrigens auch 45 Minuten lang ... Dauerstillen kann sie also immer noch, auch wenn ich sie sonst nur noch wenige Sekunden am Abend ran lasse ...
Sorry, ging mir nur gerade so durcgh den Kopf, weil Du das, was Marion schreibt, so eindeutig als uneffektives Dauerstillen deutest. Vielleicht hat sie ja auch einfach eine nicht so deutliche Schlucktechnik? Jaaaaa, so war es bei uns definitiv damals auch ...Denn ich habe auch damals oft kein Schlucken gespürt ... Zunahme war am absolut unteren Level. Aber vor Ort konnte man halt sehen, wie fit sie war. Und DAS würde ich auch als großes Kriterium im Auge behalten!!!!!!!! Denn bei wirklich schlechtem Gedeihen würde sich daran ja was ändern. Ansonsten besteht halt lediglich die "Gefahr", dass Du wie ich sehr lange Dauermilchbar bist. Aber dann lässt sich bei Nicht-Wollen ja immer noch was ändern ...
Ach ja, ist einfach alles schwierig - so aus der Ferne ...
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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Marion_78
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Oh je, dann hab ich Dich wirklich falsch verstanden, Julia. Ich werd jetzt also einfach verstärkt darauf achten, die Kleine zum richtigen Saugen zu animieren und stundenlanges Nuckeln vielleicht etwas reduzieren. Und wenn stillen - egal mit welchem Abstand - dann eben Wechselstillen.
Schnuller ist auch noch so ein Thema ... die Geister die ich rief, ich werd sie nicht mehr los
und trägt sicherlich auch nicht unwesentlich zu unserem problem bei. Muss mal das Forum durchsuchen, wie man den Schnuller wieder entwöhnt. Morgen dann ... jetzt gehen wir ins Bettchen. Gute Nacht und danke für Euren Rat!
Schnuller ist auch noch so ein Thema ... die Geister die ich rief, ich werd sie nicht mehr los
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Marion_78
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
So, wir sind zurück vom Kinderarzt. Und der sieht das alles völlig locker. Sein Kommentar zu ihrem Gewicht: "Endlich mal ein zierlicher Gedeiher- nicht immer nur dicke Babies". Auch auf Nachfrage meinerseits ob es denn wirklich genug sei und ein Zufüttern nicht nötig sei, bestätigte er mir das alles im grünen Bereich wäre - völlig perplex übrigens, warum ich denn so etwas frage....
Nun ja, ich bin etwas beruhigter. Obwohl ich mich jetzt dann frage, ob der KiA das nicht etwas zuuu locker sieht. Er ist ansonsten aber ein seeeehr gewissenhafter Arzt und fachlich wirklich der Beste unter denen, die ich kennen lernen musste/durfte. Eigentlich vertaue ich ihm.
In 4 Wochen haben wir wieder einen Kontrolltermin. Bis dahin werde ich das Gewicht einfach selber im Auge behalten. Und bei Zweifeln werd ich mich nochmal vertrauensvoll an Euch wenden
.
Eine Frage hab ich aber gleich noch: Ist es ein Zeichen von "Bauch voll", wenn die Kleine nach dem Essen meistens wieder etwas ausspuckt (oft gar nicht wenig)? Ich bin immer etwas frustriert, wenn meine kostbare Muttermilch wieder im Spucktuch landet und frage mich warum das so ist.
Nun ja, ich bin etwas beruhigter. Obwohl ich mich jetzt dann frage, ob der KiA das nicht etwas zuuu locker sieht. Er ist ansonsten aber ein seeeehr gewissenhafter Arzt und fachlich wirklich der Beste unter denen, die ich kennen lernen musste/durfte. Eigentlich vertaue ich ihm.
In 4 Wochen haben wir wieder einen Kontrolltermin. Bis dahin werde ich das Gewicht einfach selber im Auge behalten. Und bei Zweifeln werd ich mich nochmal vertrauensvoll an Euch wenden
Eine Frage hab ich aber gleich noch: Ist es ein Zeichen von "Bauch voll", wenn die Kleine nach dem Essen meistens wieder etwas ausspuckt (oft gar nicht wenig)? Ich bin immer etwas frustriert, wenn meine kostbare Muttermilch wieder im Spucktuch landet und frage mich warum das so ist.
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jusl
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Hallo Marion,
prima, dass Dein Kinderarzt zufrieden war. Aber der Kontrolltermin in 4 Wochen ist schon wegen der Gewichtsentwicklung, oder? Oder wegen etwas anderem?
Spucken ist bei Babys normal, denn der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen ist in den ersten Lebensmonaten ist bei den allermeisten Babys oft noch unreif und funktioniert noch nicht so richtig. Meist sehen die ausgespuckten Mengen auch nach mehr aus, als es tatsächlich ist. Was hilft ist, das Baby für eine ganze Weile konsequent aufrecht zu tragen / zu halten nach dem Stillen, dann fließt die Milch nicht so leicht wieder heraus.
Manchmal dient Spucken auch als eine Art Überlaufventil, z.B. bei Kindern, die einen sehr empfindlichen, kleinen oder wenig dehnfähigen Magen haben, oder bei Kindern von Müttern, die unter Übervölle leiden.
LG
Julia
prima, dass Dein Kinderarzt zufrieden war. Aber der Kontrolltermin in 4 Wochen ist schon wegen der Gewichtsentwicklung, oder? Oder wegen etwas anderem?
Spucken ist bei Babys normal, denn der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen ist in den ersten Lebensmonaten ist bei den allermeisten Babys oft noch unreif und funktioniert noch nicht so richtig. Meist sehen die ausgespuckten Mengen auch nach mehr aus, als es tatsächlich ist. Was hilft ist, das Baby für eine ganze Weile konsequent aufrecht zu tragen / zu halten nach dem Stillen, dann fließt die Milch nicht so leicht wieder heraus.
Manchmal dient Spucken auch als eine Art Überlaufventil, z.B. bei Kindern, die einen sehr empfindlichen, kleinen oder wenig dehnfähigen Magen haben, oder bei Kindern von Müttern, die unter Übervölle leiden.
LG
Julia
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Marion_78
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
jusl hat geschrieben:Hallo Marion,u
Hallo Julia,
prima, dass Dein Kinderarzt zufrieden war. Aber der Kontrolltermin in 4 Wochen ist schon wegen der Gewichtsentwicklung, oder? Oder wegen etwas anderem?
Ja, da werden nochmal Gewicht, Länge und Kopfumfang kontrolliert (macht er immer - genauso wie eine sehr gründliche Allgemeinuntersuchung, egal warum man eigentlich da ist). Und die erste Impfung wird gemacht.
Spucken ist bei Babys normal, denn der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen ist in den ersten Lebensmonaten ist bei den allermeisten Babys oft noch unreif und funktioniert noch nicht so richtig. Meist sehen die ausgespuckten Mengen auch nach mehr aus, als es tatsächlich ist. Was hilft ist, das Baby für eine ganze Weile konsequent aufrecht zu tragen / zu halten nach dem Stillen, dann fließt die Milch nicht so leicht wieder heraus.
Manchmal dient Spucken auch als eine Art Überlaufventil, z.B. bei Kindern, die einen sehr empfindlichen, kleinen oder wenig dehnfähigen Magen haben, oder bei Kindern von Müttern, die unter Übervölle leiden.
Ich hab übrigens vorhin mal abgepumpte Milch gefüttert. Nach ca. 40 ml war die Kleine pappesatt. Es scheint also mein Angebot ist wirklich Ihrer Nachfrage angepasst.
LG
Julia
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jusl
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Was meinst Du mit "immer"? Er bestellt doch ganz sicher nicht jedes Kind alle 4 Wochen zur Gewichtskontrolle ein, oder??Ja, da werden nochmal Gewicht, Länge und Kopfumfang kontrolliert (macht er immer
Achte darauf, beim Füttern abgepumpter Milch Flaschensauger zu vermeiden, wenn irgend möglich! Besser saugfrei zufüttern.Ich hab übrigens vorhin mal abgepumpte Milch gefüttert.
40 - 60 ml ist eine nicht so seltene Portionsgröße bei jungen Babys, deren Magen noch sehr klein ist. Wichtig ist dann einfach, dass es eine ausreichende Anzahl von Mahlzeiten gibt, mindestens 10 bis 14 in 24 Stunden.Nach ca. 40 ml war die Kleine pappesatt.
Davon abgesehen zitiere ich mich einfach noch mal selbst:
Berichte doch mal, wie es Euch weiterhin so geht. LG und alles Gute weiterhin!jusl hat geschrieben: schau mal in unsere Linksammlung Stillwissen, insbesondere die Links zu den Stichworten
* Verringerung der Zufüttermengen, zurück zum Vollstillen
* Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen
* normaler Muttermilchstuhl
* Wecktipps für schläfrige Babys, korrektes Anlegen
* Vermeiden von Energieverlust
* Wechselstillen
Dort findest Du alle gängigen Tipps, ihr Still- und Saugverhalten zu verbessern, die man im häuslichen Umfeld so machen kann.
Mein Vorschlag:
Setze die Hinweise zum Wechselstillen, Wecken und Energieverlustvermeidung konsequent um, für etwa zwei weitere Wochen. Stillproben kannst Du machen, aber nur, wenn es Euch nicht stesst, und bitte nicht jeden Tag. Dauerstillen ohne Unterbruch ist bei saugschwachen Kindern nicht so sinnvoll; besser sind 20-30 Minuten Wechselstillen-Mahlzeiten mit Anfang und Ende, circa alle 2 Stunden. Insgesamt sollten es mindestens 10-12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden sein.
Julia
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Marion_78
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
jusl hat geschrieben:Was meinst Du mit "immer"? Er bestellt doch ganz sicher nicht jedes Kind alle 4 Wochen zur Gewichtskontrolle ein, oder??Ja, da werden nochmal Gewicht, Länge und Kopfumfang kontrolliert (macht er immer
Naja, die ersten Monate ist man irgendwie alle 4 Wochen dort: U3, Hüftsono, Schädelsono, Impfung, U4, Sono von Nieren und ableitenden Harnwegen - und dabei eben immer Entwicklungskontrolle und Allgemeinuntersuchung. Er ist da wirklich sehr gründlich.
Achte darauf, beim Füttern abgepumpter Milch Flaschensauger zu vermeiden, wenn irgend möglich! Besser saugfrei zufüttern.Ich hab übrigens vorhin mal abgepumpte Milch gefüttert.
Das Bechern haben wir gestern mal ausprobiert - hmh, irgendwie kommen wir damit noch nicht so recht klar. Die Kleine schreit wenn ich den Becher nach jedem Schluck absetze, aber wenn ich ihn dranlasse läuft zu viel Milch in den Mund, weil sie so zappelt. Dann hat sie Not sich nicht zu verschlucken. Schwierig... Heute hab ich dann wirklich die Flasche genommen. Hat prima geklappt. Wie schnell entwickelt sich den eine Saugverwirrung? Sie bekommt ja auch den Schnuller - und bis jetzt scheint sie mir nicht verwirrt zu sein. Hab auch so spezielle der Mutterbrust nachempfundene Flaschen...
40 - 60 ml ist eine nicht so seltene Portionsgröße bei jungen Babys, deren Magen noch sehr klein ist. Wichtig ist dann einfach, dass es eine ausreichende Anzahl von Mahlzeiten gibt, mindestens 10 bis 14 in 24 Stunden.Nach ca. 40 ml war die Kleine pappesatt.
´
Diese Anzahl Stillmahlzeiten haben wir locker zusammen. Ob wir allerdings wirklich jedes Mal 40 ml zusammen bekommen, sei mal dahin gestellt...
Davon abgesehen zitiere ich mich einfach noch mal selbst:
Mach ichjusl hat geschrieben: schau mal in unsere Linksammlung Stillwissen, insbesondere die Links zu den Stichworten
* Verringerung der Zufüttermengen, zurück zum Vollstillen
* Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen
* normaler Muttermilchstuhl
* Wecktipps für schläfrige Babys, korrektes Anlegen
* Vermeiden von Energieverlust
* Wechselstillen
Dort findest Du alle gängigen Tipps, ihr Still- und Saugverhalten zu verbessern, die man im häuslichen Umfeld so machen kann.
Mein Vorschlag:
Setze die Hinweise zum Wechselstillen, Wecken und Energieverlustvermeidung konsequent um, für etwa zwei weitere Wochen. Stillproben kannst Du machen, aber nur, wenn es Euch nicht stesst, und bitte nicht jeden Tag. Dauerstillen ohne Unterbruch ist bei saugschwachen Kindern nicht so sinnvoll; besser sind 20-30 Minuten Wechselstillen-Mahlzeiten mit Anfang und Ende, circa alle 2 Stunden. Insgesamt sollten es mindestens 10-12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden sein.![]()
Berichte doch mal, wie es Euch weiterhin so geht.
Mach ich auch![]()
LG und alles Gute weiterhin!
Vielen Dabk für alles!
Julia
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Nach MSR nur wenig Milch & Baby nimmt wenig zu...
Wie schnell sich eine Saugverwirrung entwickelt, kann man nicht vorhersagen. Manche problemlos(!) stillenden Kinder haben keine Probleme mit dem Wechsel zwischen Brust und Flasche, manche problemlos(!) stillenden Kinder entwickeln Probleme. Fakt ist, dass sich bestehende(!) Stillprobleme in aller Regel verstärken und/oder auch weitere Probleme hinzukommen, wenn "auf die Stillprobleme drauf" noch die Flasche gegeben wird.Das Bechern haben wir gestern mal ausprobiert - hmh, irgendwie kommen wir damit noch nicht so recht klar. Die Kleine schreit wenn ich den Becher nach jedem Schluck absetze, aber wenn ich ihn dranlasse läuft zu viel Milch in den Mund, weil sie so zappelt. Dann hat sie Not sich nicht zu verschlucken. Schwierig... Heute hab ich dann wirklich die Flasche genommen. Hat prima geklappt. Wie schnell entwickelt sich den eine Saugverwirrung? Sie bekommt ja auch den Schnuller - und bis jetzt scheint sie mir nicht verwirrt zu sein. Hab auch so spezielle der Mutterbrust nachempfundene Flaschen...
In Deinem Eingangspostings berichtest Du ausführlich von Deinen Sorgen über das Saugverhalten Deiner Tochter, also von daher... lieber keine Flasche.
Zufüttern steht ja momentan auch noch nicht ernsthaft zur Diskussion (denn Ihr wolltet ja jetzt erstmal ca 2 Wochen lang schauen, ob die vorgeschlagenen Tipps erfolgreich sind), insofern besteht da für irgendwelche Experimente, ob nun mit Flasche oder ohne, auch keine Notwendigkeit.
LG
Julia