Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

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Fleur
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Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von Fleur »

Hallo Forum,

eine Stillberaterin, die ich wegen meiner Stillprobleme konsultiert habe (zu wenig Milch), fragte mich, ob ich bei der Geburt eigene Wehen gehabt hätte. Hatte ich, aber nicht genug, so dass letztlich doch mit Misoprostol eingeleitet wurde. Kann es da irgend einen Zusammenhang geben (z.B., dass die Milch nicht richtig fließt und dadurch dann auch zu wenig gebildet wird). Also nicht die Tatsache, dass eingeleitet wurde, sondern dass ich zu wenig/zu schwache Wehen hatte. Hängt ja alles doch mit dem Oxytocin zusammen...
Viele Grüße
Fleur
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gadjodilo
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Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von gadjodilo »

Bin keine Stillberaterin, aber nach allem was ich durch hab so einiges gelernt. Bitte korrigier mich jemand wenn ich Quatsch schreibe...
Die Milchbildung wird vom Hormon Prolaktin beeinflusst und der Milchspendereflex, also das was macht dass die Milch fliesst ist das Oxytocin, so wie du schon geschrieben hast, das gleiche wie für die Wehen verantwortlich ist...

Dann wäre der Ausdruck zu wenig Milch aber nicht zutreffend.
Liebe Grüsse
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Daydreaming
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Re: Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von Daydreaming »

Ich weiß nicht, ob es da statistische Zusammenhänge gibt. Ich kann nur sagen, daß ich bei meiner ersten Geburt nach dem Blasensprung gar keine eigenen Wehen entwickelt habe und eingeleitet wurde (ich weiß allerdings nicht, mit welchem Medikament). Ich hatte immer mehr als genug Milch und das, obwohl die ersten zwei Monate nur pumpgestillt habe (aufgrund einer Saugverwirrung meiner Tochter, die die erste Woche im Krankenhaus mit Fläschen ernährt wurde, da ich in der Zeit auf der Intensivstation lag und nicht stillen konnte aufgrund der schweren Geburt :| ), ich konnte da sogar noch eine Menge Vorrat einfrieren.
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Re: Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von jusl »

gadjodilo hat schon grundsätzlich Recht, auch wenn's letztlich natürlich auf das Zusammenspiel der Hormone ankommt. In den mir bekannten Fachbüchern wird ein Zusammenhang zwischen Wehenschwäche und mangelnder Milchbildung jedenfalls nirgends diskutiert. Hängt sicherlich auch damit zusammen, dass in das Geburtsgeschehen noch zig andere Sachen mit reinspielen können als in die Stillzeit. Außerdem kenne ich zahlreiche Frauen mit eingeleiteten Wehen, auch welche komplett OHNE eigene Wehen, die hinterher völlig problemlos eine volle Milchbildung etablierten. Ein strenger Zusammenhang kann's also nicht sein.

LG
Julia
Wookiiee
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Re: Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von Wookiiee »

Hy,

Meine erste Entbindung wurde auch eingeleitet (Bluthochdruck) ich hatte davor lediglich mal leichte senkwehen. Nach einem sehr heftigen milcheinschuss nach etwa drei Tagen, konnte ich dann ganz normal voll stillen

Lg Birgit
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Re: Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von JaNiNis-Mom »

Ich hatte einen KS ohne jegliche Wehen davor und konnte keinen Unterschied zu den Geburten mit vorherigen Wehen erkennen.
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AmysMom
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Re: Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von AmysMom »

jusl hat geschrieben:Außerdem kenne ich zahlreiche Frauen mit eingeleiteten Wehen, auch welche komplett OHNE eigene Wehen, die hinterher völlig problemlos eine volle Milchbildung etablierten. Ein strenger Zusammenhang kann's also nicht sein.
Ich bin ein Lebendbeispiel. Bei meiner Großen wurde 10 Tage nach ET eingeleitet, ich hatte gar keine eigenen Wehen, und sowohl Milchmenge als auch Milchspendereflex waren immer weit mehr als ausreichend.
Liebe Grüße
F.

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Fleur
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Re: Zusammenhang zw. Geburtseinleitung & zu wenig Milch?

Beitrag von Fleur »

Ja, das dachte ich mir schon. Kenne auch einige Frauen, bei denen das Stillen super funktioniert, ohne je eine Geburtswehe gehabt zu haben. Aber seitdem die Stillberaterin mich durch ihre Frage auf diesen evtl. Zusammenhang gebracht hat, muss ich darüber nachdenken.

Bei mir wurde erst, wie gesagt, eingeleitet, kurz vor Schluss habe ich dann einen Wehenhemmer bekommen, weil es Floh nicht so gut ging und kurz danach einen Wehentropf. Ansonsten nur homöopathische Schmerzmittel (bin gegen Paracetamol allergisch). Ich glaub ich muss aufhören, so viel nachzudenken... Es ändert ja nichts.
Viele Grüße
Fleur
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