wie lange bleibt pupsmumi in der brust

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kruemelmonster
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Re: wie lange bleibt pupsmumi in der brust

Beitrag von kruemelmonster »

Meine Hebi meinte auch, ich kann eigentlich alles essen. Blähungen entstehen durch die Ballaststoffe (die gehen ja nicht mit in die Mumi über) und sowieso erst im Darm.
Lediglich auf Lactose sollte ich wenns geht verzichten, denn die geht in die Mumi über und kann bei empfindlichen Babys zu Bauchproblemen führen, da sie noch nicht verdaut werden kann. Also in der Stillzeit lieber lactosefreie Milchprodukte verwenden, zumindest aber bei Milch die man trinkt (weil das meist größere Mengen sind, eine Scheibe Käse ist eher kein Problem). Lactose kann wohl auch noch Tage/Wochen nachdem man sie das letzte Mal zu sich genommen hat im Körper nachgewiesen werden - keine Ahnung, wie das bei anderen Lebensmitteln ist.

Knoblauch wurde mir auch empfohlen evtl. wegzulassen, weil der den Geschmack der Mumi beeinflussen kann und manche Kinder dann nicht mehr stillen wollen.

Vielleicht hat ja auch einfach mal ein Bäuerchen gefehlt oder dein Kind viel an den Händen gesabbert und dabei Luft geschluckt. Davon bekommt meiner immer Bauchschmerzen.
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greenie bird
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Re: wie lange bleibt pupsmumi in der brust

Beitrag von greenie bird »

Ich hab bisher keinen Zusammenhang zwischen meinem Essen und Beschwerden bei meinen Kindern erlebt.
Der Darm entwickelt sich doch auch in der Zeit, Und ändern kannst Du es ja nun auch nicht- ich wünsche Euch, dass es schnell vorbei ist.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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kiska
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Re: wie lange bleibt pupsmumi in der brust

Beitrag von kiska »

jusl hat geschrieben:Und wie auch sonst im Leben: Schreien die einen "Unbedingt XY!" und die anderen "Keinesfalls XY!", dann scheinen diese Empfehlungen eher nicht auf Fakten zu fußen, sondern auf Traditionen, Kulturpraktiken, Gesellschaftsnormen und ähnlichen Beliefs.

LG,
Julia
Oder auf erfahrungen ;)
ich bin mir sicher, dass mein baby auf gewisse lebensmittel reagiert hat, bin auch der meinung, dass jedes baby da anders reagiert und es deshalb so unterschiedliche aussagen und erfahrungen gibt. meine nichte z.B. hat auf blähende sachen lauthals reagiert, mein neffe, der dieselbe mutter hat, hat von anfang an alles vertragen. dass es babys gibt, die nicht darauf reagieren, schließt nicht aus, dass andere babys sehr wohl bauchschmerzen bekommen.
ich habe viele lebensmittel gemieden, weil meine mutter meinte, es sei ihr so übermittelt worden. einige habe ich ausprobiert, andere gleich weggelassen. fakt ist aber, dass mein baby ruhiger wurde, als ich anfing, auf die suche nach einer lösung in meinem essverhalten zu suchen. blähungen hatte sie selten, ich denke eher, dass ihr säurehaltige lebensmittel mehr zu schaffen machten.
ich finde, es ist immer einen versuch wert, mal all diese dinge wegzulassen. man kann sich natürlich auch hinstellen und sagen: "nöö, gibt´s nicht, mei kind hat koliken!" ohne es versucht zu haben. mit sicherheit liegt das schreien nicht bei jedem kind am essen der mutter, das muss man auch betonen. anna hat auch so viel geweint, aber wesentlich weniger und ich würde auch behaupten, dass sie keine schmerzen mehr hatte, als ich raus hatte, was geht und was nicht. mit der zeit wurde ich immer experimentierfreudiger und jetzt esse und trinke ich alles, was keinen koffein oder alkohol enthält.
Annabell 08/10
jusl
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Re: wie lange bleibt pupsmumi in der brust

Beitrag von jusl »

Lediglich auf Lactose sollte ich wenns geht verzichten, denn die geht in die Mumi über und kann bei empfindlichen Babys zu Bauchproblemen führen, da sie noch nicht verdaut werden kann. Also in der Stillzeit lieber lactosefreie Milchprodukte verwenden, zumindest aber bei Milch die man trinkt (weil das meist größere Mengen sind, eine Scheibe Käse ist eher kein Problem). Lactose kann wohl auch noch Tage/Wochen nachdem man sie das letzte Mal zu sich genommen hat im Körper nachgewiesen werden - keine Ahnung, wie das bei anderen Lebensmitteln ist.
Das ist sachlich falsch. Die Laktose in der Muttermilch wird biosynthetisiert, und zwar von einem Enzymkomplex und einem Protein, das in den Milchdrüsen produziert wird.
Dieser Vorgang ist komplett unabhängig davon, ob eine Frau in ihrer Nahrung viel oder wenig oder gar keine Laktose konsumiert. In die Muttermilch über geht die über die Nahrung zugeführte Laktose auch nicht, sondern diese Laktose wird bei bei der Verdauung im Darm enzymatisch in Galaktose und Glukose gespalten (es sei denn, die Mutter ist laktoseintolerant, dann wird die Laktose nicht enzymatisch gespalten, sondern es machen sich später Darmbakterien drüber her und vergären sie unter Freisetzung von Methan und Wasserstoff; das macht in der Tat Blähungen, bei der Mutter!..).

Gesunde Säuglinge können Laktose wunderbar verdauen, Säugetiermilch enthält immer Laktose! Wird aber dauerhaft übermäßig viel Laktose zugeführt, sei es über ein sehr ungünstiges Stillmanagement oder über extra Laktose als Beikost, kann das Baby Bauchschmerzen kriegen, weil Laktose dann zu dolle abführend wirkt.

LG
Julia
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Kathymami
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Re: wie lange bleibt pupsmumi in der brust

Beitrag von Kathymami »

ich denke es ist sicher auch bei jeder anders!?

Wenn ich was "falsches" gegessen habe,dann merke ich es bei Lucy nach ca.6-8 Stunden und das hält sich meistens dann so um die 24 Stunden :roll:
an der Hand Emily-Sophie *30.08.2003 , Lennart *25.01.2005 , Josefine *14.06.2007 , Lucy Leona * 10.06.2011 und Seraphine Luisa * 11.09.2014

für immer im <3
Zwillingssternchen April 2008 , Weihnachtssternchen Januar 2013 und Juni Sternchen 2013
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