UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Was kommt nach dem Vollstillen?

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WiLada
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UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von WiLada »

Hallo :)
Wollte gerne mal eine Umfrage starten. Wann und wie habt ihr mit Beikost gestartet, wie hat sich das weiter entwickelt und: Wie aßen eure Kinder im Kleinkindalter? Wie verlief das weitere stillen, wann haben sie sich abgestillt?


Wir haben noch kurz vor dem zweiten Halbjahr angefangen mit Beikost, da er wirklich nicht mehr zu bremsen war.
Ganz klassisch habe ich für ihn gekocht mittags, es klappte super, er aß direkt alles auf, weinte höchstens Mal wenn der Teller leer war :D
Dann kam das so nach und nach, irgendwann auch abends und nachmittags und dann mit 10 Monaten aß er komplett alles von uns mit (unpüriert, nur klein geschnitten) außer am Morgen.
Er hatte keinen Bedarf mehr nach Milch und es nicht gefordert, er hat sich wirklich satt gegessen.

Bis heute ist er ein leidenschaftlicher Esser, er isst einfach ALLEs und das liebend gern.
Nur morgens im Bett, da verlangt er nach Milch.

Er schlief recht schnell durch nachdem er einiges gegessen hat, wenn er wach wurde, dann wollte er garnicht trinken, nur nuckeln!!! Und wenn er heute wach wird streichel ich ihn und er schläft einfach direkt weiter.


Wir erwarten das zweite Kind, ich möchte gern länger bzw. mehr stillen(nach dem 1.LJ) aber möchte natürlich auch wieder gern, dass das Kind Spaß am Essen hat.
Habe irgendwie Angst das Abstilen zu fördern, wenn ich dem Willen nach Essen nachgebe, nur ignorieren will ich diesen "Forscherdrang" ja auch nicht...hmmm

Da dachte ich mir dass ich euch einfach mal befrage, wie es bei euch so lief.

:1:
Mit Herzlichkeit(10), Heiterkeit(8), Sonnenschein(2) , Geschwisterchen (6/21) , und einem kleinen Sternchen (10SW 2017)
Alja
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von Alja »

L. wurde nach dem 6. Monat mit Brei gefüttert, weil ich leider gedacht habe, das müsste so sein. Er hat als kleines Kind gerne und alles gegessen, am liebsten Ziegenkäsetarte und mit 10 Monaten leidenschaftlich gerne Spagehtti Bolognese. Mit 2 gegann dann die typische Kleinkind-Neophobie, die jetzt fast ganz abeklungen ist. Allerdings muss immer noch alles getrennt sein :lol: .
Er war immer ein leidenschaftlicher Stiller. Abgestillt hat er sich mit 40 Monaten.
"Durch Strukturen, wie Schulpflicht und Noten, sind die Grunderfahrungen, die die Kinder der heutigen Zeit machen, Unfreiheit (ich muss zu Schule), Unmündigkeit (ich werde von anderen beurteilt), Ohnmacht (ich kann nichts an der Struktur ändern) und Einsamkeit (ich muss mich alleine gegen andere durchsetzten). Das Schulsystem, das eingeführt wurde, um den Menschen ein Mindestmaß an Bildung zukommen zu lassen, ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die vielen heutigen Probleme und Herausforderungen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht, nicht gelöst werden."
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von AigU42 »

Der Große: ganz klassisch, 6 Monate voll - Brei nach Schema - zum Geburtstag abgestillt ( von ihm aus ). Hat dann alles gut & gerne gegessen, dann eine laaaaaaaaaange Nudeln-ohne-alles-Phase, nix neues probiert. So langsam kann man wieder von Mischkost sprechen, aber nach wie vor sehr wählerisch.

Die Kleine: sehr früh großes Interesse an Essen. Aber nur probieren ( selber!!! ), nicht (satt) essen. Sie hat Brei komplett verweigert, nur Fingerfood in kleinst-Mengen. Zum Geburtstag hatte sie es dann mit dem Löffel raus und hat ab dann sehr viel & gerne selber gegessen. Probiert nach wie vor alles und mag auch das meiste. Abgestillt mit anderthalb.

Das Baby: eine Mischung aus den beiden oben *gg* Er isst sehr gerne, lässt sich auch füttern. Aber nur mit dem, was alle anderen auch essen. Er stillt auch sehr viel. TBC :mrgreen:
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WiLada
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von WiLada »

Brei an sich ist ja nix schlimmes, wir essen hier gern Kartoffelbrei. Oder mal Grießsuppe oder Milchreis etc.
es kommt drauf an ob man es anbietet oder das Kind drängt!
Hast du denn den klassischen beikostplan nachgemacht sprich Gemüse, Getreide und obstmus? Haben sich die Mahlzeiten bei euch auch erstzt also wollte er danach niht mehr an die Brust? Die kleine meiner Freundin will nach dem essen immernocn stillen, bei uns war das nicht so.
Wann hat deiner denn noch gestillt? Finde dieses frühe abstillen so schade immer irgendwie aber ih denke da ist jedes kind anders. Meiner hatte nie ein grosses Saugbedürfnis.
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Alja
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von Alja »

Ersetzt hat es hier gar nichts :lol: . Mit einem Jahr hatte er auch das typische Stilltief, aber sonst haben wir sehr oft gestillt, nachts zwei Jahre lang mindestens stündlich. Ich glaube auch es hängt am Saugbedürfnis und hat wenig mit dem Nahrungsangebot zu tun.
"Durch Strukturen, wie Schulpflicht und Noten, sind die Grunderfahrungen, die die Kinder der heutigen Zeit machen, Unfreiheit (ich muss zu Schule), Unmündigkeit (ich werde von anderen beurteilt), Ohnmacht (ich kann nichts an der Struktur ändern) und Einsamkeit (ich muss mich alleine gegen andere durchsetzten). Das Schulsystem, das eingeführt wurde, um den Menschen ein Mindestmaß an Bildung zukommen zu lassen, ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die vielen heutigen Probleme und Herausforderungen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht, nicht gelöst werden."
Emil Funkenflieger
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von LaraKessel »

5 Monate war er alt, da habe ich klassisch mit Brei angefangen. Erst wars super, dann waren wir wieder beim vollstillen, dann wieder Brei. Mit 11 Monaten dann nur noch Familientisch, ab dann hat er alles gegessen, auch sehr gerne und am liebsten Gemüse.
Seit kurzem hat er auch die Neophobie. Alles muss getrennt sein, aber Gemüse ist immernoch hoch im Kurs. Allgemein isst er sehr gerne und abwechslungsreich.

Abgestillt hat er sich mehr oder weniger selbst mit 13 Monaten, also als er richtig alles gegessen hat, wollte er nichtmehr trinken, nur nuckeln und das wollte ich dann nicht.
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von carrymeclose »

WiLada hat geschrieben: Wir haben noch kurz vor dem zweiten Halbjahr angefangen mit Beikost, da er wirklich nicht mehr zu bremsen war.
Ganz klassisch habe ich für ihn gekocht mittags, es klappte super, er aß direkt alles auf, weinte höchstens Mal wenn der Teller leer war :D
Dann kam das so nach und nach, irgendwann auch abends und nachmittags und dann mit 10 Monaten aß er komplett alles von uns mit (unpüriert, nur klein geschnitten) außer am Morgen.
Er hatte keinen Bedarf mehr nach Milch und es nicht gefordert, er hat sich wirklich satt gegessen.
Da scheinst Du ja wirklich einen guten Esser zu haben. Hast Du ihm Brei gefüttert oder fingerfood gegeben? und das Kleingeschnittene was Du erzählst, hat er das selber gegessen mit der Hand oder hast Du das gefüttert

Wir haben pures BLW gemacht, keinen Brei und nur selber essen lassen. Ab 5.5 Monaten zu jeder Mahlzeit und dazwischen auch mal Snacks. Es dauerte aber seeeehr lange bis sie größere Mengen aß. Sie aß aber immer gerne. Stillte aber noch sehr lange sehr viel. Wenn ich sie um den 2. Geburtstag nicht auf nur einmal abends abgestillt hätte, würde sie immer noch viel stillen. Sie isst immer noch gerne und auch vielseitig, aber isst immer noch alles total getrennt. Keine 'Erwachsenengerichte'. Nudeln ohne Sauße, Fleisch ungewürzt pur, Brokkoli pur. NIeeee würde sie Auflauf, Lasagne oder Reispfanne essen. So muss ich doch leider immer noch getrennt zubereiten.

Mein zweites Kind, jetzt 7 Monate, macht auch BLW, isst aber noch nicht wirklich sondern lutscht nur ein bischen rum und zermatscht dann alles auf dem Tisch. :?
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von suri »

Beim ersten Kind haben wir mit 4,5 Monaten mit Brei angefangen. Ging sehr gut, später ist er dann zunehmend wählerisch geworden und ist mit 4 Jahren nun ein recht auserwählter Esser.
Beim zweiten Kind haben wir mit 5 Monaten mit Brei angefangen, immer mal wieder eine gekochte Möhre o.ä. in die Hand gegeben und sehr zögernd ausgebaut. Er hat etwas gebraucht, um sich auf das Essen einzustellen, ging aber insgesamt auch gut. Er ist heute 2,5 und ein unkomplizierter Esser. Er mag alles.
Letztlich war es bei beiden recht ähnlich, aber mit sehr unterschiedlichem Ergebnis bis jetzt :)
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Kerstin
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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von Kerstin »

Meinen Großen habe ich lange voll gestillt. Er hatte kein Interesse am Essen, ich habe zwar mal mit 7 oder 8 Monaten Brei angeboten, aber er hat immer nur 4 Löffel gegessen. Irgendwann war es mir zu blöd. Mit einem Jahr hat er das erste Mal eine (!) Nudel gegessen, das war es wieder für lange Zeit. Brot bzw. Brezel vielleicht mit 1,5 Jahren. Er ist jetzt fast 5 Jahre alt und mag sehr wenig.

Deshalb habe ich beim zweiten Kind mit 6 Monaten Brei gefüttert und wollte da mehr hinterher sein, denn die ersten beiden Jahre stündlich stillen beim Großen waren nicht immer so angenehm. Die Maus hat von Anfang an gerne gegessen und bekam gleichzeitig Fingerfood. Ich habe bei ihr das Essen eher begrenzt, denn sie wollte kaum noch stillen. Inzwischen stillt sie wieder gerne und isst auch gerne (alles).

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass man es so wirklich steuern kann. Wenn mir der Busen fast geplatzt ist und sie nicht stillen wollte, habe ich eben kein Mittagessen angeboten. Aber das spielt sich ja dann auch wieder ein. Ich stille vielleicht etwas gezielter. Morgens und abends möchte die Maus gerne stillen und tagsüber stille ich sie zum Schlafen, weil ich das will.
Liebe Grüße Kerstin


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Re: UMFRAGE: Auswirkung d. Beikosteinführung auf später

Beitrag von jusl »

Unsere Vollstillzeiten lagen je nach Kind zwischen 4-5 und 10-12 Monaten.

Besondere Unterschiede kann ich nicht feststellen, außer vielleicht, dass das "4-5-Kind" zufällig einige gängige Sachen tatsächlich nicht so gern mag (Nudeln z.B.), aber Breiiges wie Milchreis usw. liebt (die anderen mögen Breiiges nicht sooo gerne).
Ansonsten essen aber alle Kinder sehr abwechslungsreich, frisch und gesund, probieren gerne Neues,... war schon immer so, also damit bin ich superzufrieden.

LG
Julia
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