Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
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- sndra
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Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Hallo ihr Lieben!
Kurz und knapp: der Titel spiegelt momentan meine Überlegungen wieder.
Hat es schonmal jemand geschafft wieder zum Vollstillen zu kommen? Ohne Brei oder Beikost?
Kurz und knapp: der Titel spiegelt momentan meine Überlegungen wieder.
Hat es schonmal jemand geschafft wieder zum Vollstillen zu kommen? Ohne Brei oder Beikost?
Sandra, mit großem Waldkind (1/11), Regenbogenbaby (3/20) und Adventsbaby (12/22)
- sndra
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Oder: wie lang sollte man mit dem BES "stillen", wenn das Kind eh Pulvermilch bekommt statt Mumi?
Sandra, mit großem Waldkind (1/11), Regenbogenbaby (3/20) und Adventsbaby (12/22)
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asujakin
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Mhhh wie lange man das "sollte" ? Ganz ehrlich? Hätte ich meinen Sohn weiter an meiner Brust nuckeln lassen DÜRFEN (medizinisch) dann hätte ich ihn wohl genauso lang BES-gestillt wie ich ihn auch normal gestillt hätte denke ich *grübel* Weil es einfach viel mehr ist als nru Nahrung...weil ihm später vielleicht auch das Nuckeln allein ohne BES an der Brust gereicht hätte in gewissen Situationen...
Ich kenne Frauen, die nie vom BES-wegkommen...ich hatte ja abgestillt (auf medizinischen Rat) und dann bin ich mit BES wieder in Relaktation gegangen. Ein sehr steiniger und mühsiger Weg aber wir hätten es sicherlich nach einigen Wochen/Monaten wieder zum vollstillen geschafft und das auch nur weil ich wirklich eine extreme Milchproduktion habe... ABER dazu muss ich sagen, dass das eben nicht immer so ist und vielleicht auch garnicht das Ziel sein sollte. Man sollte - wie ich finde und aus eigener Erfahrung sagen kann - einfach dankbar für jede Stillmahlzeit, bzw Stillmoment sein, egal ob er nun unterstützt ist oder nicht. Ganz ohne Druck oder "zu sehr fokusiertes Ziel". Einfach den Moment genießen, ganz bewusst und hoffen, dass es weiter voran geht, wenn nicht dann ist es aber auch schön!
Ich kenne Frauen, die nie vom BES-wegkommen...ich hatte ja abgestillt (auf medizinischen Rat) und dann bin ich mit BES wieder in Relaktation gegangen. Ein sehr steiniger und mühsiger Weg aber wir hätten es sicherlich nach einigen Wochen/Monaten wieder zum vollstillen geschafft und das auch nur weil ich wirklich eine extreme Milchproduktion habe... ABER dazu muss ich sagen, dass das eben nicht immer so ist und vielleicht auch garnicht das Ziel sein sollte. Man sollte - wie ich finde und aus eigener Erfahrung sagen kann - einfach dankbar für jede Stillmahlzeit, bzw Stillmoment sein, egal ob er nun unterstützt ist oder nicht. Ganz ohne Druck oder "zu sehr fokusiertes Ziel". Einfach den Moment genießen, ganz bewusst und hoffen, dass es weiter voran geht, wenn nicht dann ist es aber auch schön!
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jusl
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Da kann ich asujakin zustimmen.
Ob eine Frau vom BES je wieder "loskommt" oder nicht hängt, in erster Linie von dem ursprünglichen Problem ab, deretwegen sie überhaupt erst mit dem BES begonnen hat. Eine Frau, die aus körperlichen Gründen nur zur einer "Maximal-10%-Laktation" in der Lage ist, wird logischerweise die gesamte Stillzeit über das BES benötigen (wobei es möglicherweise einzelne Stillmahlzeiten geben kann, die ohne BES gelingen). Eine Frau, deren Baby bis zu seiner Herz-OP nicht kräftig saugen kann, danach aber alles OK ist und das Kind problemlos und kräftig stillt, wird das BES nur bis etwa zur OP, also für einen begrenzten Zeitraum, brauchen. Bei Relaktationen sind ebenfalls beide Fälle möglich - je nachdem, bis auf welches Niveau sich die Milchmenge der Mutter steigern lässt und welches Stillverhalten das Baby zeigt.
Ich habe als Stillberaterin beides schon oft erlebt. Gerade in Fällen, in denen die Nutzung des BES nur vorübergehend geplant ist, etwa im Rahmen einer Saugtherapie bei starker Saugverwirrung oder bei Frühchen, die später doch kräftig genug sind, klappt diese Planung in den meisten Fällen auch.
Wenn die Nutzung des BES auf Dauer angelegt ist, also zum Beispiel wenn klar ist, dass eine Mutter im Rahmen einer Relaktation niemals in die Nähe einer volletabliertern Laktation kommen wird, dann setzt dies bei der Mutter ein hohes Maß an Pragmatismus und Akzeptanz voraus. Ähnlich wie bei anderen Hilfsmitteln, wenn der Körper nicht ganz so kann wie er eigentlich soll, z.B. bei Hörgeräten oder Rollstühlen. Ich habe da häufig verschiedene Phasen beobachtet, von Trotz ("Ich hab keinen Bock mehr so, entweder ohne BES oder gar nicht!") über Trauer ("Wieso können alle anderen problemlos stillen, nur ich nicht?") bis hin zum Frieden damit ("Es gibt schlimmeres. Immerhin kann ich damit stillen, was soll's."). W enn die Stillzeit fortgesetzt werden soll, muss die betroffene Frau am Ende eben akzeptieren, dass es nicht ohne geht.
LG,
Julia
Ob eine Frau vom BES je wieder "loskommt" oder nicht hängt, in erster Linie von dem ursprünglichen Problem ab, deretwegen sie überhaupt erst mit dem BES begonnen hat. Eine Frau, die aus körperlichen Gründen nur zur einer "Maximal-10%-Laktation" in der Lage ist, wird logischerweise die gesamte Stillzeit über das BES benötigen (wobei es möglicherweise einzelne Stillmahlzeiten geben kann, die ohne BES gelingen). Eine Frau, deren Baby bis zu seiner Herz-OP nicht kräftig saugen kann, danach aber alles OK ist und das Kind problemlos und kräftig stillt, wird das BES nur bis etwa zur OP, also für einen begrenzten Zeitraum, brauchen. Bei Relaktationen sind ebenfalls beide Fälle möglich - je nachdem, bis auf welches Niveau sich die Milchmenge der Mutter steigern lässt und welches Stillverhalten das Baby zeigt.
Ich habe als Stillberaterin beides schon oft erlebt. Gerade in Fällen, in denen die Nutzung des BES nur vorübergehend geplant ist, etwa im Rahmen einer Saugtherapie bei starker Saugverwirrung oder bei Frühchen, die später doch kräftig genug sind, klappt diese Planung in den meisten Fällen auch.
Wenn die Nutzung des BES auf Dauer angelegt ist, also zum Beispiel wenn klar ist, dass eine Mutter im Rahmen einer Relaktation niemals in die Nähe einer volletabliertern Laktation kommen wird, dann setzt dies bei der Mutter ein hohes Maß an Pragmatismus und Akzeptanz voraus. Ähnlich wie bei anderen Hilfsmitteln, wenn der Körper nicht ganz so kann wie er eigentlich soll, z.B. bei Hörgeräten oder Rollstühlen. Ich habe da häufig verschiedene Phasen beobachtet, von Trotz ("Ich hab keinen Bock mehr so, entweder ohne BES oder gar nicht!") über Trauer ("Wieso können alle anderen problemlos stillen, nur ich nicht?") bis hin zum Frieden damit ("Es gibt schlimmeres. Immerhin kann ich damit stillen, was soll's."). W enn die Stillzeit fortgesetzt werden soll, muss die betroffene Frau am Ende eben akzeptieren, dass es nicht ohne geht.
Die grundsätzliche Wahl, das BES zu nutzen oder nicht, hat frau selbstverständlich immer. Ich denke, die Antwort auf Deine Frage muss jede Frau für sich selbst finden, je nach dem, wie stark sie die Vorzüge für sich und ihr Kind bewertet, die ihr beim "BES-Stillen ohne Muttermilch" bleiben, z.B. der Hautkontakt, das Saugmuster, die Hormone,... In den Genuss dieser Vorzüge kommt das Baby auch ohne Muttermilch, und damit ist der Wunsch der Mutter, damit weiterzumachen, auch aller Ehren wert. Die Abwägung der Vor- und Nachteile muss wohl jede Mutter selbst vornehmen; ich bin sicher, dass verschiedene Frauen in (vermeintlich) gleicher Situation da zu durchaus verschiedenen Einschätzungen kommen.Oder: wie lang sollte man mit dem BES "stillen", wenn das Kind eh Pulvermilch bekommt statt Mumi?
LG,
Julia
- Kalli
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Interessant, genau diese Phasen hab ich durch gemacht und hoff, jetzt endgültig bei Nr 3 gelandet zu sein.jusl hat geschrieben:Ich habe da häufig verschiedene Phasen beobachtet, von Trotz ("Ich hab keinen Bock mehr so, entweder ohne BES oder gar nicht!") über Trauer ("Wieso können alle anderen problemlos stillen, nur ich nicht?") bis hin zum Frieden damit ("Es gibt schlimmeres. Immerhin kann ich damit stillen, was soll's."). W enn die Stillzeit fortgesetzt werden soll, muss die betroffene Frau am Ende eben akzeptieren, dass es nicht ohne geht.
Lg
Kalli mit Wurm, Raupe, Käfer und Sternen-Fisch
zertifizierte ClauWine, Gebietsbetreuerin für Ostösterreich
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- sndra
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Jusl, vielen Dank, für deine ausführliche Antwort.
Du beantwortest alles so, wie ich es mir eh schon gedacht hab..!
Ich bin seit Beginn wohl in Phase 2.. mir fällt es so schwer zu akzeptieren, warum gerade mir das "einfache stillen" nicht vergönnt ist!
Du beantwortest alles so, wie ich es mir eh schon gedacht hab..!
Ich bin seit Beginn wohl in Phase 2.. mir fällt es so schwer zu akzeptieren, warum gerade mir das "einfache stillen" nicht vergönnt ist!
Sandra, mit großem Waldkind (1/11), Regenbogenbaby (3/20) und Adventsbaby (12/22)
- eve
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Ich mach mir auch immer mal wieder Gedanken, wie lange ich mit dem BES stillen will. Irgendwann hab ich beschlossen auf jeden Fall so lange mit BES zu stillen bis die Kröte ein Jahr alt ist. Ich hege die Hoffnung, dass sie dann so viel Beikost isst, dass wir ohne BES weitermachen können. Allerdings weiß ich nicht, wie viel Mumi die Kröte eigentlich trinkt und habe auch keine Lust das durch Kind oder Windeln wiegen herauszufinden. Wenns nämlich nur ganz wenig ist und ich das dann sicher weiß, fühl ich mich wahrscheinlich schlecht
Im Moment hab ich mich aber mit dem BES arrangiert, sodass ich erstmal gut weitermachen kann. Und ich schätze, dass ich sie auch noch länger als ein Jahr mit BES stillen würde, wenn es denn sein muss..
Novemberkind (2010) und Septemberbaby (2014)
"Ich bin Vegetarier aus gesundheitlichen Gründen, wegen der Gesundheit der Hühner." Isaac Bashevis Singer
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- Kalli
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Ich habs verschrien, heut nacht war ich eindeutig wieder in Phase 2. Madame hat eine Stunde gebrüllt bis ich dumme Nuss endlich auf die Idee gekommen bin mit dem BES anzurücken. Bisher brauchte sie es nachts nämlich noch nie, sondern gab sich mit Brust zufrieden.
@eve: Ja, das Wiegen fang ich mir auch nicht an. Ich hab da noch ein kleines Trauma von der Großen, mit der ich das im KH dauernd machen "musste" und die nie wirklich was erwischt hat. Dasselbe befürchte ich fast bei der Kleinen.
Aber komplett aufhören geht bei uns sowieso nicht, da ich auch Schnuller bin. (steht aber momentan sicher nicht zur Debatte)
@eve: Ja, das Wiegen fang ich mir auch nicht an. Ich hab da noch ein kleines Trauma von der Großen, mit der ich das im KH dauernd machen "musste" und die nie wirklich was erwischt hat. Dasselbe befürchte ich fast bei der Kleinen.
Aber komplett aufhören geht bei uns sowieso nicht, da ich auch Schnuller bin. (steht aber momentan sicher nicht zur Debatte)
Lg
Kalli mit Wurm, Raupe, Käfer und Sternen-Fisch
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Mamajohanna
- ist gern hier dabei
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- Registriert: 17.01.2010, 14:44
Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Ja, wir kamen los vom BES! Nach insgesammt 3 Monaten BES...ich war in der Zeit auch oft kurz vorm Aufgeben. Johanna hat ca 4 Wochen nur Flasche getrunken und war total saugverwirrt, sie hat aus der Brust am Anfang grad mal 10-20 mL geschafft. Dann haben wir mit dem BES begonnen. Ich hab ja von Anfang an Abgepumpt und bin so dankbar, daß ich immer genug Milch hatte- ins BES kam also auch nur MUMI, und ich hatte das halbe Gefrierfach voll. Das war natürlich ein echter Bonus, ich wußte , es ist auf alle Fälle genug da...
Aber das Stillen mit BES war schon manchmal ein ziemliches Gefummel, bis Johanna endlich angedockt hatte und dann hat es oft fast ne Stunde gedauert, bis sie ihre Mahlzeit drin hatte, dann mußte ich noch abpumpen für die nächste Mahlzeit und dann BES und Pumpenkrempel waschen, sterilisieren ect.- dann hatte ich oft gerade mal ne Stunde Zeit für den Großen und dann gings von vorn los...weiß heute auch kaum, wie ich das geschafft hab. Ich bewundere alle Mamas, die über Monate mit BES stillen-finde ich toll- Ihr tut Euren Kindern was echt Gutes mit dem Körperkontakt ect.- außerdem, etwas MUmi werden sie ja doch erwischen und all die Abwehrzellen ect. sind wertvoll...
Als es bei Johanna gar nicht voranging wollte ich auch oft aufgeben. Dann hatte ich Routine mit dem BES und hab mich darauf eingestellt, auch ca 1 Jahr durchzuhalten mit BES- ich wollte das Johanna MUmi bekommt und ich hatte genug- aber nur, wenn ich regelmäßig mit BES gestillt habe- als ich mal am Anfang kurz zurück zur Flasche ging und nicht angelegt hab ging sofort die Milch zurück- die Brust brauchte zur Stimmulation wohl Johannas saugen, auch wenn esja alles andere als perfekt war.
Einmal nach ca 2,5 Monaten BES war ich so fertig, das ich gesagt hab, jetzt ist Schluß, jetzt gibts die Flasche, ich will nicht mehr- da hat Johanna gewürgt, als der künstliche Sauger in ihren Mund kam. Ich bin auch Johanna sehr dankbar, das sie selbst damals entschieden hat, daß wir weiter mit dem BES machen. Da wußte ich, es ist gut und richtig so zu Stillen...und dann kam kurze Zeit später plötzlich der Durchbruch, plötzlich waren es dann mal 50 mL aus der Brust, dann 70 mL und dann war der Weg zum Absetzen nicht weit- haben wir natürlich in Begleitung und Absprache mit einer Stillberaterin gemacht. Ich bin so froh, das es das BES gibt, ohne hätte ich Johanna wohl nicht stillen können und jetzt ist sie 16 Monate alt und stillt immernoch begeistert trotz Beikost und kann es auch perfekt. So, das ist jetzt recht lang geworden, aber ich hoffe es kann bischen Mut machen...
Mamajohanna
Aber das Stillen mit BES war schon manchmal ein ziemliches Gefummel, bis Johanna endlich angedockt hatte und dann hat es oft fast ne Stunde gedauert, bis sie ihre Mahlzeit drin hatte, dann mußte ich noch abpumpen für die nächste Mahlzeit und dann BES und Pumpenkrempel waschen, sterilisieren ect.- dann hatte ich oft gerade mal ne Stunde Zeit für den Großen und dann gings von vorn los...weiß heute auch kaum, wie ich das geschafft hab. Ich bewundere alle Mamas, die über Monate mit BES stillen-finde ich toll- Ihr tut Euren Kindern was echt Gutes mit dem Körperkontakt ect.- außerdem, etwas MUmi werden sie ja doch erwischen und all die Abwehrzellen ect. sind wertvoll...
Als es bei Johanna gar nicht voranging wollte ich auch oft aufgeben. Dann hatte ich Routine mit dem BES und hab mich darauf eingestellt, auch ca 1 Jahr durchzuhalten mit BES- ich wollte das Johanna MUmi bekommt und ich hatte genug- aber nur, wenn ich regelmäßig mit BES gestillt habe- als ich mal am Anfang kurz zurück zur Flasche ging und nicht angelegt hab ging sofort die Milch zurück- die Brust brauchte zur Stimmulation wohl Johannas saugen, auch wenn esja alles andere als perfekt war.
Einmal nach ca 2,5 Monaten BES war ich so fertig, das ich gesagt hab, jetzt ist Schluß, jetzt gibts die Flasche, ich will nicht mehr- da hat Johanna gewürgt, als der künstliche Sauger in ihren Mund kam. Ich bin auch Johanna sehr dankbar, das sie selbst damals entschieden hat, daß wir weiter mit dem BES machen. Da wußte ich, es ist gut und richtig so zu Stillen...und dann kam kurze Zeit später plötzlich der Durchbruch, plötzlich waren es dann mal 50 mL aus der Brust, dann 70 mL und dann war der Weg zum Absetzen nicht weit- haben wir natürlich in Begleitung und Absprache mit einer Stillberaterin gemacht. Ich bin so froh, das es das BES gibt, ohne hätte ich Johanna wohl nicht stillen können und jetzt ist sie 16 Monate alt und stillt immernoch begeistert trotz Beikost und kann es auch perfekt. So, das ist jetzt recht lang geworden, aber ich hoffe es kann bischen Mut machen...
Mamajohanna
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Re: Kam überhaupt schonmal jemand los vom BES?
Danke, Mamajohanna!
Deine Geschichte macht wirklich Mut!
Deine Geschichte macht wirklich Mut!
Sandra, mit großem Waldkind (1/11), Regenbogenbaby (3/20) und Adventsbaby (12/22)