Vielleicht vergessen manche Flascheneltern dann bei Erzählungen auch, dass sie mal drei, vier Nächte "Theater hatten, bis das Kind kapiert hat, dass es nachts nicht mehr gibt"? Das ist für viele ja so selbstverständlich, dass es der Erwähnung kaum bedarf
Ja, ich weiß, es gibt auch Flaschenmamas, die nach Bedarf Flasche geben und auch nachts voll für ihre Kinder da sind. Aber es gibt eben auch "die anderen", und dank JKKSL meinen halt echt immernoch viele, das muss so sein. Hatte ich am Mittwoch wieder ein nettes Gespräch, dass da ja der Tochter nicht geschadet hat und sie *ironischerTon* auch "keinen Hirnschuster besuchen müssen". Ich konnte mir nicht verkneifen, dass man dann ja erst im Erwachsenenalter feststellen wird, welche Bindungsängste die Maus vielleicht davongetragen hat, und dass man das jetzt noch gar nicht wirklich beurteilen kann.
Außerdem schlafen Flaschenkinder vielleicht häufiger im eigenen Zimmer, so dass die Mütter leichtes Ningeln, das Familienbettler schon zum Stillen bringt, gar nicht mitbekommen.