übelkeit nach fettigem essen

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Piepsblue
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übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von Piepsblue »

hallo ihr lieben, vielleicht kann mir wer helfen.

Gewöhnlich ernähre ich mich recht fettarm.
Beim kochen nutze ich kaum fett und an fleisch kommt meist geflügel auf den tisch oder ganz mageres schwein.

Gestern waren wir bei muttern mittagessen.
Da gabs lecker rindsrouladen. Halt klassisch mit speckfüllung und soße.

Und seitdem hab ich so ein übelkeitsgefühl im bauch.
Beim aufstoßen kommt rouladenaroma mit (sorry für die genauere beschreibung)

kann es sein, dass mein körper nicht mehr an so deftiges essen gewöhnt ist und deswegen so reagiert?

Was könnt ich denn nun noch gegen dieses eklige gefühl tun? Hab grad iberogast genommen und hoffe, es hilft.

Danke aschonmal für tipps und meinungen
Es grüßt lieb Susi mit Sohn 06/02 und Tochter 07/06 und dem kleinen Sommerglück 06/19
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Karinke
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Re: übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von Karinke »

Von meiner Seite her, meine Persönliche Erfahrung ist die Folgende:

Fett macht mir nichts aus. Es macht weder Fett noch sonst was, einzig natürlich dort, wo es dann um die Transfettsäueren geht, aber das ist ein Anderes Thema.
Ich als Schweizerin Liebe Racclette und Fondue über alles. Davon könnte ich Kiloweise essen. Die meisten liegen danach halbtot in ihren Stühlen und mögen kein Dessert mehr für die nächsten 3-4h.
Wie kommt es also, dass ich nach beenden der Hauptmahlzeit noch einen doppelten Eisbecher mit extraviel Schlagsahne essen kann?
Mein Trick dahinter ist, dass ich in dem Moment auf die Offensichtlichen Kohlenhydrate verzichte.
Sprich, das Fondue mit frischen Pilzen, Sauren Gurken, Ananas, was auch immer einen gelüstet... Apfelstücken, Birnenstücken etc.
Das Racclette ebenso. Der Käse muss nicht zwingend auf Kartoffeln. Ich liebe ihn am meisten über den Ananasscheiben. Birnenscheiben tun es auch. Da ist ebenfalls Phantasie gefragt.
Für mich ist es die Verbindung mit Kohlenhydraten, die es schwer macht. Wenn ich mir die Kohlenhydrate aber auf den Schluss aufspare, sprich, für den Dessert, so geht dies wunderbar.

Ehrlich gesagt, unter Rindsroulade kann ich mir gerade nicht viel vorstellen... Aber versuche das nächste mal, wenn du eingeladen bist, erst das Gemüse, dann das Fleisch und anschliessend das Brotig, Kartofflige, oder was auch immer zu essen, und schau mal, wie du darauf reagierst!

Ansonsten, in der Symptombekämpfung würde ich zu den Schwangerschaftshilfsmitteln greifen... Einen schluck kalte Milch, Mandel langsam Zerkauen...

Hoffe es beruhigt sich bald wieder!

lg
Karinke
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Lösche Benutzer 1828

Re: übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

einen Schnaps direkt danach trinken :oops: 8) - ich weiß, nicht gut für die Verdauung, aber mir hilft das dann schon mal....(stillend geht das natürlich eher nicht....)
Oder einen Kaffee.

Ich vertrage das oft auch nicht - aber zu Rouladen gehören nun mal Kartoffeln/Klöße....
feuerdrache
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Re: übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von feuerdrache »

Ich würde es mal mit Lebertee versuchen, möglicherweise ist je Deine Galle ein wenig beleidigt. Montana Haustropfen fand ich immer sehr hilfreich.
Gute Besserung.
EhMibima

Re: übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von EhMibima »

Es gibt auch alkoholfreien Kräuter"likör". Wir haben manchmal "Aperino" da. Der tut sehr gut.
Bei Fettempfindlichkeit soll Artischocke helfen(eingelegt als Antipasti mag es mein Mann aber ich komme nicht dagegen an), gibt es als Dragees.
Ansonsten würde ich Kräutertees trinken (Anis-Fenchel-Kümmel), ist gut für die Verdauung. Oder frisch gepressten Zitronensaft.
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Piepsblue
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Re: übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von Piepsblue »

danke füe eure tipps- beim nächsten deftigen oma-essen werd ich testen :-)
Es grüßt lieb Susi mit Sohn 06/02 und Tochter 07/06 und dem kleinen Sommerglück 06/19
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talu
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Re: übelkeit nach fettigem essen

Beitrag von talu »

mmh, also ich reagiere auf jeden Fall auf fettige Kost - und zwar unabhängig von den Kohlehydraten. Scheints also auch zu geben - richtig darauf gekommen, dass Fett auch nicht gut für mich ist, bin ich auch nur, weil mich ein Heilpraktiker mal gezielt genau darauf angesprochen hat, als ich wegen ähnlicher Symptome bei ihm war.

Aber klar, je weniger man das gewohnt ist, umso schlimmer finde ich die Auswirkungen. Wenn es hier alle 3-4 Jahre mal was deftig-bayerisches gibt, dann merk inzwischen nicht nur ich, sondern auch der Gatte, dass er das nimmer so gut verträgt ;)

Da hilft nur: Abstinenz. :) oder Training ... was einem lieber ist.
Ich hab mich für ersteres entschieden und esse eben selten anderswo und wenn, dann bin ich "vorbereitet", hab daheim oft schon gegessen und nehm der Höflichkeit dort nur minimalste Mengen oder eben gar nichts zu mir. Ist bei mir aber auch wegen meiner Lactose-Intoleranz ein wichtiges Thema...
Liebe Grüße
talu mit Wunschkind (*08/2010) und Babymaus. GlücklicheFamilienbett-, Stoffwindel-, windelfrei- und Still-Kinder.
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