Gründe für ein Familienbett?
Moderator: Giraeffchen
- Mijoco
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Bei uns hat in all den Jahren eigentlich noch niemand versucht mit uns darüber zu diskutierene, dabei sind wir zumindest in der Verwandtschaft schon ein bisschen die Exoten was solche Themen angeht. Ich rede da aber auch immer als ganz selbstverständlich darüber, dass unsere Kinder bei uns schlafen. Für mich gibt es da gar keine Zweifel und das kommt wohl bei den anderen auch irgendwie an. Ich würde mich vermutlich auf Diskussionen auch gar nicht einlassen, nicht extra nach Argumenten suchen. Für uns ist es so richtig, das reicht völlig aus.
Sohn 2004, Tochter 2006, Sohn 2009, Hund 2018
- Erdbeerbaby
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Anfangs wollte ich auch immer begründen und verteidigen.Mittlerweile sage ich ne das ist bei uns so und ende. Ich liebe es 
Liebe Grüsse Nadine mit Erdbeerbaby 01/09 und Milchknilch 07/11
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frike
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Schnell ne Antwort, heute gehe ich früh ins Bett, ich bin richtig fertig. Ich wollte es nicht so direkt erwähnen aber mein Mann hat damit Probleme. Er schläft sowiso nicht bei uns, weil sie wenn sie wach wird immer sehr laut wird. Aber auch die nicht so lauten geräusche stören ihn, so dass es besser war er schläft woanders. Daran möchte ich erstmal auch nichts ändern, weil wenn sie wach wird bin ich sowiso ihre erste Bezugsperson, so dass wenn sie aus meinem Bett wander, ich diejenige bin die aufstehen muss. Mal sehen, heute wollter er mal mit ihr schlafen ich bin gespannt. Und morgen lese ich mir alle Antworten in Ruhe durch, bin ganz gespannt und werde auch die links mal durchlesen. Nochmals vielen Dank!
Frike die Große (8), Sandwich (6) und die Kleeeene (2)
- clermontine
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Bei uns wird auch nicht diskutiert. Ich weiss, dass manche es komisch finden, weil es erstmal neu ist, aber ich lass mich da nicht drauf ein. Wer interessiert nachfragt, bekommt auch Argumente und dann ist es einleuchtend.
Ich frage mich auch immer, die meisten Menschen moechten mir ihrem Partner das Bett teilen, aber die kleinen Babies/Kinder sollen allein schlafen.
Ich frage mich auch immer, die meisten Menschen moechten mir ihrem Partner das Bett teilen, aber die kleinen Babies/Kinder sollen allein schlafen.
LG Clermontine mit Sohn (09/09) und Tochter (04/12)
- finn
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Ich erkläre das schon gerne, warum wir das so machen. Die meisten fragen aber gar nicht.
Mein Grund ist u.a., dass ich auch nicht alleine schlafen möchte und es deswegen auch nicht von meinen Kindern verlange. Ich glaube, es ist ein Grundbedürfnis, nachts nicht alleine zu sein und ich möchte gerne die Bedürfnisse meiner Kinder erfüllen.
Ich kenne auch kaum jemanden, der gerne alleine schläft (mal abgesehen von meiner Schwiegermutter, aber mein Schwiegervater schnarcht wohl so schrecklich, wenn er das nicht tun würde wäre sie bestimmt auch lieber bei ihm als im Nebenraum).
Mein Grund ist u.a., dass ich auch nicht alleine schlafen möchte und es deswegen auch nicht von meinen Kindern verlange. Ich glaube, es ist ein Grundbedürfnis, nachts nicht alleine zu sein und ich möchte gerne die Bedürfnisse meiner Kinder erfüllen.
Ich kenne auch kaum jemanden, der gerne alleine schläft (mal abgesehen von meiner Schwiegermutter, aber mein Schwiegervater schnarcht wohl so schrecklich, wenn er das nicht tun würde wäre sie bestimmt auch lieber bei ihm als im Nebenraum).
Liebe Grüße von mir mit den Jungs (12/06 und 10/09)
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tweety83
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Im moment, weil ich sein Zimmer als Atelier benütze
Nein, im Ernst: Ich finde es einfach schön und kuschelig, auch der Große kommt noch jede Nacht zu uns. Inzwischen fragt aber auch keiner mehr oder so, da sie es vom Großen gewohnt sind. Ich mach es aber auch nicht zum Thema, außer es ergibt sich. Aber rechtfertigen tu ich mich sicher nicht. Ich antworte gerne auf höfliche, interessierte Fragen, aber das wars dann auch schon.
Nein, im Ernst: Ich finde es einfach schön und kuschelig, auch der Große kommt noch jede Nacht zu uns. Inzwischen fragt aber auch keiner mehr oder so, da sie es vom Großen gewohnt sind. Ich mach es aber auch nicht zum Thema, außer es ergibt sich. Aber rechtfertigen tu ich mich sicher nicht. Ich antworte gerne auf höfliche, interessierte Fragen, aber das wars dann auch schon.
- tania
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Re: Gründe für ein Familienbett?
mich hat noch nie (!) jemand gefragt. eigentlich krass, oder??
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Luzia
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Re: Gründe für ein Familienbett?
Das Familienbett hat sich bei uns - ohne irgendwelche Planung oder Hintergrundwissen - so ergeben. Anfangs hatten wir einen Babybalkon, und weil der einfach so praktisch war und mich viele Male vor nächtlichen Aufstehen bewahrt hat, haben wir das Gitterbett mit abmontiertem Gitter hinterher am Elternbett befestigt. Da ich nachts immer noch nicht aufstehen will, wird bei Ankunft vom zweiten Kind die Große umquartiert - auf die andere Seite vom Elternbett auf 90x200 Liegefläche.
Das Argument mit dem nächtlichen Aufstehen ist bisher von allen akzeptiert worden. Mag aber daran liegen, dass ich gleich im Anschluss an den Mutterschutz wieder arbeiten gegangen bin und gerade meine Kollegen dies sehr tapfer fanden. Ich bin gespannt, wie's in ein, zwei Jahren aussieht. Ich denke, dass ich ein Familienbett genauso wenig rechtfertigen muss wie die Auswahl meines Bettwäschemusters.
Nach einem Familienbett werden doch höchstens die Leute fragen, die mal einen Blick in mein Schlafzimmer werfen. (Außer die Kollegen, die bei der Durchschlaf-Frage den Familienbetthinweis bekommen haben.) Wobei diejenigen vermutlich erstmal von der Größe des "Matratzenlagers" beeindruckt sein werden und das ggfs. mit einem Kommentar quittieren. Nach Gründen fragen? Das traue ich bisher von unseren Besuchern nur denjenigen zu, die ein Familienbett auch gut finden würden.
Gar nicht vorstellen kann ich mir, wie ich's von einigen Leuten schon gehört habe, nachts auf dem Kinderzimmerfußboden zu schlafen und meinem Kind im Gitterbett Händchen zu halten, wenn's nicht schlafen kann. Das wäre mir viel zu unbequem. Dann lieber ab und zu ein Kind, das nachts zu mir herüberrobbt und mich als Kopfkissen benutzt.
Mittlerweile finde ich unser Familienbett sehr kuschelig und hoffe, dass mein Mann noch nicht so bald nach Ankunft des zweiten Kindes von Ausquartierungsplänen zu träumen anfängt.
Nur das Elternbett als Familienbett könnte ich mir allerdings nicht vorstellen. Ich habe gerne viel Platz.
Das Argument mit dem nächtlichen Aufstehen ist bisher von allen akzeptiert worden. Mag aber daran liegen, dass ich gleich im Anschluss an den Mutterschutz wieder arbeiten gegangen bin und gerade meine Kollegen dies sehr tapfer fanden. Ich bin gespannt, wie's in ein, zwei Jahren aussieht. Ich denke, dass ich ein Familienbett genauso wenig rechtfertigen muss wie die Auswahl meines Bettwäschemusters.
Nach einem Familienbett werden doch höchstens die Leute fragen, die mal einen Blick in mein Schlafzimmer werfen. (Außer die Kollegen, die bei der Durchschlaf-Frage den Familienbetthinweis bekommen haben.) Wobei diejenigen vermutlich erstmal von der Größe des "Matratzenlagers" beeindruckt sein werden und das ggfs. mit einem Kommentar quittieren. Nach Gründen fragen? Das traue ich bisher von unseren Besuchern nur denjenigen zu, die ein Familienbett auch gut finden würden.
Gar nicht vorstellen kann ich mir, wie ich's von einigen Leuten schon gehört habe, nachts auf dem Kinderzimmerfußboden zu schlafen und meinem Kind im Gitterbett Händchen zu halten, wenn's nicht schlafen kann. Das wäre mir viel zu unbequem. Dann lieber ab und zu ein Kind, das nachts zu mir herüberrobbt und mich als Kopfkissen benutzt.
Mittlerweile finde ich unser Familienbett sehr kuschelig und hoffe, dass mein Mann noch nicht so bald nach Ankunft des zweiten Kindes von Ausquartierungsplänen zu träumen anfängt.
Nur das Elternbett als Familienbett könnte ich mir allerdings nicht vorstellen. Ich habe gerne viel Platz.