josch hat geschrieben:Ausserdem sehe ich den bio-hype in supermärkten und discountern skeptisch: um diesen bedarf zu decken wird massenhaft produziert und massenanbau/tierhaltung macht m.e. die ursprüngliche idee von bio kaputt, die kleinen erzeugerbetriebe können der konkurrenz nicht mehr standhalten und am ende läuft es -pessimistisch gesehen- dich wieder auf den alten zustand der zeitrechnung vor bio heraus...
Aber auf einem im Vergleich zu vorher höheren Qualitätsniveau! Das zumindest wäre meine Hoffnung. Ob das nun bio heißt oder nicht, ist mir dann eigentlich egal
josch hat geschrieben:bio ist für mich eine art lebenseinstellung bezüglich nachhaltigkeit und ressourcennutzung.
kein run auf labels und siegel.
Das auf jeden Fall, dennoch (siehe oben) sehe ich in dem günstigen bio Supermarkt-Produkten ein gewisses Potenzial, die Nische für das besser bio bleibt dadurch ja bestehen, ich sehe darin nicht zwingend einen Widerspruch.
Ich denke einfach dass dies realistisch ist, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass der gesamte Bedarf an frischen Lebensmitteln mit guten Bio-Lebensmitteln gedeckt werden kann (sowohl auf Produktionsbasis als auch auf Kundenbasis, die bereit ist, den höheren Preis zu zahlen).
Und ja, die Umetikettierung macht mir auch Sorgen...