Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

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Cassilda
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von Cassilda »

Hallo,

ich klinke mich mal in dieses etwas ältere Thema ein. Bei unserem Sohn wurde eine schwere Eisenmangelanämie festgestellt mit 13 Monaten Fe-Wert bei 5 Speicherwert bei 2 von 30 (??). Da sie sich schleichend entwickelte fiel es uns einfach nicht auf - nun kam es- gott sei dank - bei der u6 heraus. Und er ist glaube ich ein Small- For-Date Kaiserschnitzel. Ich fragte noch und informierte mich ob es Sachen zu beachten gäbe bei fast- Frühchen (anderthalb Stunden früher wäre er es gewesen lt. Gesetzgeber) keiner erwähnte Eisen, wir gaben es ihm in der Ernährung sobald er etwas aß (Fingerfoodkind)- aber all das hat wohl nicht ausgereicht, ob er sich nun in seiner Entwicklung verzögert hat bzw. seine Anämie bereits chronisch ist kann keiner sagen.

antaria wie geht es deinem Sohn inzwischen, welche Erfahrungen konntet ihr inzwischen machen? Wie geht es euch und eurem Wirbelwind?

Liebe und sehr besorgte Grüße Cassilda
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bide6
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von bide6 »

Würde mich auch interessieren, ich stille voll, habe aber selbst Eisenmangel und muss Tabletten nehmen...sollte ich ihren Eisen wert da auch lieber mal kontrollieren lassen?
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Cassilda
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von Cassilda »

Ihr habt doch beide bald die U5 oder? Von meinem persönlichen Schrecken her würde ich sagen ja, objektiver betrachtet, würde ich dir raten auf Dein Bauchgefühl zu hören. Ich las irgendwo das eine eisenverarmte Mutter auch weniger Eisen an ihr Kind weitergibt. Unser Sohn war fast ein Frühchen (eine Stunde eher und er wäre noch lt. Datum eins gewesen) das hat wohl bestimmt auch mit hinein gespielt.
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bide6
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von bide6 »

Ja, U5 haben wir in drei Wochen...da werd ichs mal ansprechen. Weil was mein Körper an zu wenig Eisen hat, das kann ja eig. dann nich in der Mumi sein, so rein logisch...
Sie ist auch so recht ruhig, vom Charakter, von daher wär es sicher schwer einzuschätzen, wenn sie nen Eisenmangel hätt, weil man da ja auch ruhiger/schläfriger wird...na mal schauen.

(apropos - schon wieder vergessen meine eisentablette zu nehmen... :oops: schnell noch schlucken... :wink: )
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jusl
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von jusl »

Weil was mein Körper an zu wenig Eisen hat, das kann ja eig. dann nich in der Mumi sein, so rein logisch...
Klingt zwar logisch, ist aber trotzdem nicht ganz richtig. ;-)
Es gibt Mütter mit nachgewiesener Eisenmangelanämie, deren Muttermilch-Eisengehalt dennoch unauffällig ist. Es ist auch für andere Nährstoffe möglich, dass diese sich offenbar in der Muttermilch "anreichern". Eine nachweislich qualitativ "schlechtere" Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch findet sich häufig erst bei Frauen, die wirklich STARK fehl-, unter- oder mangelernährt sind (dies kommt eigentlich nur in z.B. den Hungergebieten Afrikas vor, nicht in Europa. Oder bei z.B. schwer anorektischen Frauen, aber diese werden oft gar nicht erst schwanger).
Natürlich ist es sinnvoll, auf eine gute eigene Nährstoffversorgung zu achten, sicherlich auch wegen der Muttermilch, aber vor allem für die EIGENE Gesundheit. Denn Stoffe, die bei der Mutter knapp sind und dennoch brav in die Milch wandern, "fehlen" dann der Mutter.

LG,
Julia
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bide6
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von bide6 »

Danke für die Info ^^ :)
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antaria
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von antaria »

Ups, ich lese das jetzt erst....
Wir haben einige Monate recht hochdosiert Eisentropfen gegeben- mit den erwartetetn Nebenwirkungen der Verdauungsprobleme und verfärbten Zähne.
Im Herbst war dann die Therapie abgeschlossen und die Eisenwerte normal.
Kjell entwickelte sich im Verlauf der Therapie sehr gut, konnte dann mit fast 20 Monaten endlich laufen und hat nun am Samstag seinen 2.Geburtstag.
Wir waren mittlerweile bei der U7. Der junge Mann ist sprachlich seeehr weit, motorisch aber immer noch etwas hintendran, wobei wir guter Dinge sind, dass er sich da jetzt bald anpasst.
Geblieben sind soziale Ängste, das Problem sich schlecht von uns lösen zu können und eine Art *Grundangst* zu haben, fremde Dinge/Menschen zu erspüren oder dazu Kontakt aufzunehmen. Er braucht lange, um das Eis brechen zu lassen, ist dann aber auch gelöst.
Er gilt nun nicht mehr so eindeutig als entwicklungsverzögert, weil er einfach enorme Fortschritte gemacht hat und das Fenster, in dem dieses und jenes Verhalten gezeigt werden soll, ja immer größer wird und wir sind noch am Warten, ob er einen Integrationsplatz im Kindergarten braucht.
Kjell soll noch Frühförderung bekommen und in unseren Augen stehen die Weichen gut, dass unser Prince Charming ein *normales* Kerlchen wird.
Liebenswert ist er eh sondergleichen und ein richtig smarter Kerl noch dazu :wink:
Noch erwähnen sollte ich, dass bei Kjell grundsätzlich noch der Verdacht auf einen Gendefekt besteht- die erste Blutanalyse dazu konnte nicht abgeschlossen werden, weil das Blut in der Klinik verloren ging und ein neuer Versuch wurde erst vor einer Woche gestartet. Das Ergebnis wird also noch auf sich warten lassen und zu der Überlegung kam es, weil eben gepaart mit den Entwicklungsstörungen auch phänotypische Auffälligkeiten da sind.
Und wie ist es bei Euch?
Seid lieb gegrüßt,
Andrea
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Kate
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von Kate »

jusl hat geschrieben:
Weil was mein Körper an zu wenig Eisen hat, das kann ja eig. dann nich in der Mumi sein, so rein logisch...
Klingt zwar logisch, ist aber trotzdem nicht ganz richtig. ;-)
Es gibt Mütter mit nachgewiesener Eisenmangelanämie, deren Muttermilch-Eisengehalt dennoch unauffällig ist. Es ist auch für andere Nährstoffe möglich, dass diese sich offenbar in der Muttermilch "anreichern". Eine nachweislich qualitativ "schlechtere" Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch findet sich häufig erst bei Frauen, die wirklich STARK fehl-, unter- oder mangelernährt sind (dies kommt eigentlich nur in z.B. den Hungergebieten Afrikas vor, nicht in Europa. Oder bei z.B. schwer anorektischen Frauen, aber diese werden oft gar nicht erst schwanger).
Natürlich ist es sinnvoll, auf eine gute eigene Nährstoffversorgung zu achten, sicherlich auch wegen der Muttermilch, aber vor allem für die EIGENE Gesundheit. Denn Stoffe, die bei der Mutter knapp sind und dennoch brav in die Milch wandern, "fehlen" dann der Mutter.

LG,
Julia

Ist es als Still-Mama sinnvoll, den eigenen Eisenwert checken zu lassen oder bringt das überhaupt keinen Aufschluss außer auf den Gesundheitszustand der Mama, unabhängig vom Stillkind?
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
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bide6
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von bide6 »

antaria hat geschrieben:Ups, ich lese das jetzt erst....
Wir haben einige Monate recht hochdosiert Eisentropfen gegeben- mit den erwartetetn Nebenwirkungen der Verdauungsprobleme und verfärbten Zähne.
Im Herbst war dann die Therapie abgeschlossen und die Eisenwerte normal.
Kjell entwickelte sich im Verlauf der Therapie sehr gut, konnte dann mit fast 20 Monaten endlich laufen und hat nun am Samstag seinen 2.Geburtstag.
Wir waren mittlerweile bei der U7. Der junge Mann ist sprachlich seeehr weit, motorisch aber immer noch etwas hintendran, wobei wir guter Dinge sind, dass er sich da jetzt bald anpasst.
Geblieben sind soziale Ängste, das Problem sich schlecht von uns lösen zu können und eine Art *Grundangst* zu haben, fremde Dinge/Menschen zu erspüren oder dazu Kontakt aufzunehmen. Er braucht lange, um das Eis brechen zu lassen, ist dann aber auch gelöst.
Er gilt nun nicht mehr so eindeutig als entwicklungsverzögert, weil er einfach enorme Fortschritte gemacht hat und das Fenster, in dem dieses und jenes Verhalten gezeigt werden soll, ja immer größer wird und wir sind noch am Warten, ob er einen Integrationsplatz im Kindergarten braucht.
Kjell soll noch Frühförderung bekommen und in unseren Augen stehen die Weichen gut, dass unser Prince Charming ein *normales* Kerlchen wird.
Liebenswert ist er eh sondergleichen und ein richtig smarter Kerl noch dazu :wink:
Noch erwähnen sollte ich, dass bei Kjell grundsätzlich noch der Verdacht auf einen Gendefekt besteht- die erste Blutanalyse dazu konnte nicht abgeschlossen werden, weil das Blut in der Klinik verloren ging und ein neuer Versuch wurde erst vor einer Woche gestartet. Das Ergebnis wird also noch auf sich warten lassen und zu der Überlegung kam es, weil eben gepaart mit den Entwicklungsstörungen auch phänotypische Auffälligkeiten da sind.
Und wie ist es bei Euch?
Seid lieb gegrüßt,
Andrea
Ist nicht bös gemeint, aber ich versteh grad den Zusammenhang nicht...also was das mit dem Thema von den Eisenwerten vom Kind zutun hat... (tut mir Leid, ist ja schon spät, da geht das mit dem Denken nicht mehr so fix... :oops: )

Meintest du damit, das bei deinem Kind die Eisenwerte auch schlecht waren und du aber lang voll gestillt hast und dein Kind deswegen Eisentropfen bekommen musste und deswegen dann die Nebenwirkungen und die Entwicklungsverzögerung? :?:

Tut mir wirklich Leid, das ichs nich versteh. :(
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Re: Eisenwerte beim stillenden Kleinkind

Beitrag von bide6 »

Kate hat geschrieben:Ist es als Still-Mama sinnvoll, den eigenen Eisenwert checken zu lassen oder bringt das überhaupt keinen Aufschluss außer auf den Gesundheitszustand der Mama, unabhängig vom Stillkind?
Genau das tät mich auch interessieren... :?:
Meine Hebi meinte, meine Eisenwerte wären jetz ok, aber die meiner Maus soll der Kinderarzt untersuchen...sind nächste Woche dort, mal sehen was die meint.
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