Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
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- Altraia
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Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Dass sie keinen Rhythmus hat, ist normal. Babys müssen keinen Rhythmus haben.
Wegen der Bauchschmerzen während des Stillens - Du könntest versuchen, sie abzuhalten, wenn Du meinst, sie muss mal. Einfach Popo freimachen, sie in angehockter Stellung mit dem Rücken gegen Deinen Bauch halten und drücken lassen. Bei vielen Babys funktioniert das.
Wegen der Bauchschmerzen während des Stillens - Du könntest versuchen, sie abzuhalten, wenn Du meinst, sie muss mal. Einfach Popo freimachen, sie in angehockter Stellung mit dem Rücken gegen Deinen Bauch halten und drücken lassen. Bei vielen Babys funktioniert das.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Piet
- möchten wir nicht mehr missen
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Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Hallo mama11!
Klingt alles genau wie bei uns, auch das mit der Verdauung und das konnte sie am Anfang gar nicht haben. Mittlerweile ist es weniger geworden und es bringt sie nicht mehr so aus der Fassung (sie ist jetzt fast 10 Wochen alt). In einem meiner Babybücher steht was von einem sogenannten gastrokologischen Reflex, d.h. dass das Trinken Verdauungsbewegungen auslöst, und dass sehr empfindliche Babys den als sehr unangenehm empfinden. Bei uns würde es passen. Die Haltung, die Altraia beschreibt, hilft bei uns auch - allerdings halte ich sie dabei nicht ab, sondern nur auf dem Schoß ... ans Abhalten habe ich noch gar nicht gedacht, könnte ich mal probieren.
Ich würde auch nicht aufgeben, es wird ganz bestimmt besser!
Klingt alles genau wie bei uns, auch das mit der Verdauung und das konnte sie am Anfang gar nicht haben. Mittlerweile ist es weniger geworden und es bringt sie nicht mehr so aus der Fassung (sie ist jetzt fast 10 Wochen alt). In einem meiner Babybücher steht was von einem sogenannten gastrokologischen Reflex, d.h. dass das Trinken Verdauungsbewegungen auslöst, und dass sehr empfindliche Babys den als sehr unangenehm empfinden. Bei uns würde es passen. Die Haltung, die Altraia beschreibt, hilft bei uns auch - allerdings halte ich sie dabei nicht ab, sondern nur auf dem Schoß ... ans Abhalten habe ich noch gar nicht gedacht, könnte ich mal probieren.
Ich würde auch nicht aufgeben, es wird ganz bestimmt besser!
Liebe Grüße von Piet mit Töchterchen *12/2010
- Nema
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 08.01.2011, 22:08
Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Habe gelesen, dass es bei einigen Müttern mit ähnlichen Problemen geholfen hat, das Baby vor dem Stillen zu pucken. Habe das selber nie ausprobiert, wäre aber vielleicht auch noch eine Möglichkeit?mama11 hat geschrieben: Sie wirkt aber eigentlich ganz fit, guckt schon recht viel und ist unglaublich kräftig und zappelig.
Hoffe, Du findest bald eine Stillberaterin, die mal bei Dir vorbeischauen kann.
LG
Nema
Nema mit Tochter (2010) und Sohn (2013)
- sari popari
- alter SuT-Hase
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Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Es gibt eine Brustschreiphase bei Babys! Das ist normal. Alana hatte auch eine zeitlang an der Brust geschrieen. Ich war selbst unerfahren und irritiert. Meine Hebamme wusste leider auch keinen Rat. Naja, wir sind irgendwie da durchgekommen und es ging so plötzlich wie es gekommen war. Ich kann dir nur raten nicht abzustillen, so ruhig wie möglich ans stillen ranzugehen (ich weiß, dass das schwer ist!!) und darauf zu vertrauen, dass das Baby sich das nimmt, was es braucht.
Es wird bestimmt wieder besser!
Es wird bestimmt wieder besser!
Liebe Grüße,
sari, glücklich alleinerziehend mit zwei
Teenies (07/09)
sari, glücklich alleinerziehend mit zwei
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mama11
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 24.02.2011, 19:11
Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Nachdem wir heute gewogen haben und sie wieder nicht zugenommen hat, bzw. seit Dienstag leicht abgenommen, haben wir nach der letzten Mahlzeit 50 ml nachgefüttert. Es wäre alles leichter, wenn sie nicht so zart wäre, da hat man keinen Puffer
.
Bin gerade voll am Heulen!
Meint ihr, dass das Zufüttern wieder alles kaputt macht, ich war so stolz, dass es schon ohne ging und habe dafür eine Menge getan. Ich bin so enttäuscht!
Bin gerade voll am Heulen!
Meint ihr, dass das Zufüttern wieder alles kaputt macht, ich war so stolz, dass es schon ohne ging und habe dafür eine Menge getan. Ich bin so enttäuscht!
- Kate
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1428
- Registriert: 12.01.2011, 18:01
- Wohnort: Hannover
Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Liebe Mama11,
fühl dich erstmal ganz tröstlich gedrückt
((((((Mama11)))))
Ich kann verstehen, dass du zugefüttert hast, weil du dir Sorgen machst, dass sie zu wenig Nahrung bekommt. Davon geht die Welt jetzt auch nicht unter. Auf Dauer führt das aber in Richtung Abstillen und im Moment wirkst du so, als würde dir das sogar ganz recht sein, obwohl du andererseits weiterstillen willst.
Gib nicht auf! Such dir ganz schnell eine Stillberaterin! Die kann dir sicherlich helfen. Du hast es doch schonmal mit Hilfe Deiner Hebamme geschafft, die Milchproduktion erfolgreich zu steigern (versuch doch nochmal, sie öfter anzulegen, vielleicht trinkt sie ja jetzt?)
Denke nicht, das Stillen immer so anstrengend ist und hauptsächlich ein Opfer der Mutter für das Kind, weil es nunmal das beste ist. Du hast wahrlich schon viele Opfer gebracht in den letzten Wochen. Aber das hat sich gelohnt! Du stillst immer noch! Andere würden schon längst ausschließlich Flasche geben und auch, wenn du jetzt gerade ein bisschen zufütterst, bekommt sie immer noch wertvolle Muttermilch und deine Milchproduktion bleibt aufrechterhalten.
Als mein Sohn 8 Wochen war, habe ich zu meinem Mann gesagt: Zwei Monate von sechs Monaten haben wir schon geschafft. Damals dachte ich tatsächlich, ich würde nach 6 Monaten innerhalb weniger Tage abstillen und hätte es dann geschafft. Diese ganze Begeisterung der anderen Mütter am Stillen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und zählte nur die Tage runter, obwohl ich natürlich gleichzeitig das Beste für mein Kind wollte.
Und dann, nach und nach, hat sich alles so eingespielt, funktionierte so reibungslos, ging so schnell und schwups die wups war es auf einmal gut, es war schön und ist es immer noch. Wir genießen es alle beide und es hat auch ganz viel dazu beigetragen, dass wir so eine enge schöne Bindung haben.
Stillen ist wirklich schön und wenn du jetzt noch mal die Zähne zusammenbeißt und für Euch kämpfts, wirst du das auch bald sagen können. Und genießen können. Dann siehst du, wofür es sich wirklich gelohnt hat zu kämpfen.
Atme mal durch, du dir was Gutes und dann geht's weiter. Ihr schafft das!
Alles Liebe
Kate
fühl dich erstmal ganz tröstlich gedrückt
((((((Mama11)))))
Ich kann verstehen, dass du zugefüttert hast, weil du dir Sorgen machst, dass sie zu wenig Nahrung bekommt. Davon geht die Welt jetzt auch nicht unter. Auf Dauer führt das aber in Richtung Abstillen und im Moment wirkst du so, als würde dir das sogar ganz recht sein, obwohl du andererseits weiterstillen willst.
Gib nicht auf! Such dir ganz schnell eine Stillberaterin! Die kann dir sicherlich helfen. Du hast es doch schonmal mit Hilfe Deiner Hebamme geschafft, die Milchproduktion erfolgreich zu steigern (versuch doch nochmal, sie öfter anzulegen, vielleicht trinkt sie ja jetzt?)
Denke nicht, das Stillen immer so anstrengend ist und hauptsächlich ein Opfer der Mutter für das Kind, weil es nunmal das beste ist. Du hast wahrlich schon viele Opfer gebracht in den letzten Wochen. Aber das hat sich gelohnt! Du stillst immer noch! Andere würden schon längst ausschließlich Flasche geben und auch, wenn du jetzt gerade ein bisschen zufütterst, bekommt sie immer noch wertvolle Muttermilch und deine Milchproduktion bleibt aufrechterhalten.
Als mein Sohn 8 Wochen war, habe ich zu meinem Mann gesagt: Zwei Monate von sechs Monaten haben wir schon geschafft. Damals dachte ich tatsächlich, ich würde nach 6 Monaten innerhalb weniger Tage abstillen und hätte es dann geschafft. Diese ganze Begeisterung der anderen Mütter am Stillen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und zählte nur die Tage runter, obwohl ich natürlich gleichzeitig das Beste für mein Kind wollte.
Und dann, nach und nach, hat sich alles so eingespielt, funktionierte so reibungslos, ging so schnell und schwups die wups war es auf einmal gut, es war schön und ist es immer noch. Wir genießen es alle beide und es hat auch ganz viel dazu beigetragen, dass wir so eine enge schöne Bindung haben.
Stillen ist wirklich schön und wenn du jetzt noch mal die Zähne zusammenbeißt und für Euch kämpfts, wirst du das auch bald sagen können. Und genießen können. Dann siehst du, wofür es sich wirklich gelohnt hat zu kämpfen.
Atme mal durch, du dir was Gutes und dann geht's weiter. Ihr schafft das!
Alles Liebe
Kate
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
- Altraia
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8383
- Registriert: 25.01.2006, 12:22
- Wohnort: Limburg
Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Wenn sie weiterhin nicht zunimmt oder sogar abnimmt, wende Dich bitte umgehend an den Kinderarzt, die Hebamme oder eine kompetente Stillberaterin vor Ort! Bei so einem kleinen Baby können wir nicht einfach aus der Ferne sagen, dass das schon werden wird!
Es ist wichtig, dass sie gedeiht. Du könntest natürlich - am besten mit Hilfe einer Stillberaterin - alternative Fütterungsmethoden anwenden, um eine Saugverwirrung zu vermeiden und Deine Milchmenge besser zu steigern. Aber vorrangig ist, dass sie ausreichend Nahrung bekommt und gesundheitliche Probleme ausgeschlossen werden.
Es ist wichtig, dass sie gedeiht. Du könntest natürlich - am besten mit Hilfe einer Stillberaterin - alternative Fütterungsmethoden anwenden, um eine Saugverwirrung zu vermeiden und Deine Milchmenge besser zu steigern. Aber vorrangig ist, dass sie ausreichend Nahrung bekommt und gesundheitliche Probleme ausgeschlossen werden.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
- evizentrum
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 101
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Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Wir hatten auch so eine Phase, allerdings war mein Baby da glaub ich schon älter und hatte auch zum Glück keine Gewichtsprobleme. Trotzdem hilft dir vielleicht das: bei uns hat geholfen, dass ich mich zum Stillen ins dunkle Schlafzimmer ins Bett gelegt habe (oder gesetzt). Dann habe ich versucht MICH zu entspannen, ruhig zu atmen, dass ich es bequem habe...so dass sich möglichst meine Ruhe auf das Baby überträgt. Damit wurde es besser, ging aber nicht sofort weg... aber nach ein paar Wochen war es von ganz allein vorbei.
Ich denke aber auch, du brauchst Unterstützung von einer Stillberaterin. Vor allem damit du mit dem seelischen Stress klar kommst. Wenn du schon vor jedem Stillen Angst vor der Schreierei hast, ist das nicht gut ... das weiß ich aus Erfahrung. Die Stillberaterin kann auch besser beurteilen, ob die Gewichtsprobleme mit dem Arzt besprochen werden müssen. Und vor allem dir Sicherheit geben.
Alles alles Gute!
Evi
Ich denke aber auch, du brauchst Unterstützung von einer Stillberaterin. Vor allem damit du mit dem seelischen Stress klar kommst. Wenn du schon vor jedem Stillen Angst vor der Schreierei hast, ist das nicht gut ... das weiß ich aus Erfahrung. Die Stillberaterin kann auch besser beurteilen, ob die Gewichtsprobleme mit dem Arzt besprochen werden müssen. Und vor allem dir Sicherheit geben.
Alles alles Gute!
Evi
Eva mit F. (2010) und A. (2012)
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jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Hilfe !!! Baby schreit brust an und trinkt nicht mehr
Hallo und herzlich willkommen Mama11,
ich möchte gerne Altraias Antwort unterstreichen, insb. dies hier:
Wäre es z.B. möglich, dass sie wegen Schmerzen nicht richtig trinkt (ist sie z.B. sonst oft quengelig, vielleicht sogar mit längeren Schreiphasen, überstreckt sie sich viel?)? Vielleicht kann sie sich nicht richtig bewegen (dreht sie ihren Kopf zu beiden Seiten problemlos? Geht der Mund ganz weit auf? Kann sie ihre Zunge weit herausstrecken?)?
Hast Du irgendein Gefühl in der Richtung?
Nicht ausgeschlossen und hier auch schon mehrfach erwähnt sind Saugstörungen auf Grund der Bekanntschaft mit künstlichen Saugern - hier lohnt wie gesagt eine Kontrolle durch eine erfahrene Stillberaterin, die einen genauen Blick auf Saug- und Anlegetechnik wirft.
Und ebenfalls nicht ausgeschlossen: Es ist alles in bester Ordnung. Sie nimmt zwar weniger zu als der Durchschnitt, hat aber keine gesundheitlichen Probleme, bekommt genug Milch und ist lediglich davon genervt, dass sie derzeit mehr zu trinken aufgenötigt bekommt, als es eigentlich ihrem Bedarf entspräche. Das gibt's duchaus. Vielleicht hilft Dir zu diesem Thema der Thread Grundinfo Gedeihen weiter?
Bitte berichte doch weiter, wie es Euch geht.
LG,
Julia
ich möchte gerne Altraias Antwort unterstreichen, insb. dies hier:
Hast Du selbst vielleicht eine Vermutung, wo das Problem liegen könnte?Altraia hat geschrieben:. Aber vorrangig ist, dass sie ausreichend Nahrung bekommt und gesundheitliche Probleme ausgeschlossen werden.
Wäre es z.B. möglich, dass sie wegen Schmerzen nicht richtig trinkt (ist sie z.B. sonst oft quengelig, vielleicht sogar mit längeren Schreiphasen, überstreckt sie sich viel?)? Vielleicht kann sie sich nicht richtig bewegen (dreht sie ihren Kopf zu beiden Seiten problemlos? Geht der Mund ganz weit auf? Kann sie ihre Zunge weit herausstrecken?)?
Hast Du irgendein Gefühl in der Richtung?
Nicht ausgeschlossen und hier auch schon mehrfach erwähnt sind Saugstörungen auf Grund der Bekanntschaft mit künstlichen Saugern - hier lohnt wie gesagt eine Kontrolle durch eine erfahrene Stillberaterin, die einen genauen Blick auf Saug- und Anlegetechnik wirft.
Und ebenfalls nicht ausgeschlossen: Es ist alles in bester Ordnung. Sie nimmt zwar weniger zu als der Durchschnitt, hat aber keine gesundheitlichen Probleme, bekommt genug Milch und ist lediglich davon genervt, dass sie derzeit mehr zu trinken aufgenötigt bekommt, als es eigentlich ihrem Bedarf entspräche. Das gibt's duchaus. Vielleicht hilft Dir zu diesem Thema der Thread Grundinfo Gedeihen weiter?
Bitte berichte doch weiter, wie es Euch geht.
LG,
Julia