mein Sohn bekommt jetzt seit gut 1 1/2 Monaten einmal am Tag Brei angeboten (Banane, Apfel, Birne). Seit ein paar Tagen isst er tatsächlich mehr als nur zwei Löffel, maximal eine halbe Banane. Nun frage ich mich, ob ich ihm nicht einen zweiten Brei anbieten sollte. Wie habt ihr das gemacht? An einer Reiswaffel durfte er auch schonmal lutschen (boah, was 'ne Sauerei
Wann zweite Mahlzeit anbieten?
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Wann zweite Mahlzeit anbieten?
Hallo allerseits,
mein Sohn bekommt jetzt seit gut 1 1/2 Monaten einmal am Tag Brei angeboten (Banane, Apfel, Birne). Seit ein paar Tagen isst er tatsächlich mehr als nur zwei Löffel, maximal eine halbe Banane. Nun frage ich mich, ob ich ihm nicht einen zweiten Brei anbieten sollte. Wie habt ihr das gemacht? An einer Reiswaffel durfte er auch schonmal lutschen (boah, was 'ne Sauerei
), Kartoffel am Stück mochte er nicht und zerdrückt auch nicht wirklich.
mein Sohn bekommt jetzt seit gut 1 1/2 Monaten einmal am Tag Brei angeboten (Banane, Apfel, Birne). Seit ein paar Tagen isst er tatsächlich mehr als nur zwei Löffel, maximal eine halbe Banane. Nun frage ich mich, ob ich ihm nicht einen zweiten Brei anbieten sollte. Wie habt ihr das gemacht? An einer Reiswaffel durfte er auch schonmal lutschen (boah, was 'ne Sauerei
LG von der Sommerwiese mit dem Grashüpfer (*06/10) 
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Re: Wann zweite Mahlzeit anbieten?
Ich habe ziemlich viele "Grundsätze" über den Haufen geworfen (z.B. den, dass man lt. meiner Hebi erst die Mittagsmahlzeit "ersetzt", sprich dass sie 2 Stunden lang vorhält, und dann als nächstes die Abendmahlzeit "ersetzt"), als Brei dann schließlich abgelehnt wurde.
Nach einem Monat wars dann so: Mittlerweile bekommt er was zu essen, wenn ich esse. Anders gehts auch nicht, sonst macht er Terror.
Und Brei war bei uns die größere Sauerei (wollte den Löffel selbst halten), da ist Fingerfood echt sauber.
Essen/probieren tut er fast alles und ab und zu ist eine Zutat auch mal völlig out (Banane + Apfel im Moment)
Stillen mache ich völlig unabhängig vom Essen, eben nach Bedarf.
Nach einem Monat wars dann so: Mittlerweile bekommt er was zu essen, wenn ich esse. Anders gehts auch nicht, sonst macht er Terror.
Und Brei war bei uns die größere Sauerei (wollte den Löffel selbst halten), da ist Fingerfood echt sauber.
Essen/probieren tut er fast alles und ab und zu ist eine Zutat auch mal völlig out (Banane + Apfel im Moment)
Stillen mache ich völlig unabhängig vom Essen, eben nach Bedarf.
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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- Kate
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Re: Wann zweite Mahlzeit anbieten?
Unser Sohn kriegt auch von dem ab, was wir essen. Wir haben da überhaupt keine festen Regeln. Es gibt Tage, da stillen wir voll und Tage, da isst er dreimal. So wie es in unseren gemeinsamen Alltag passt. Wenn er also z. B. gerade müde wird, wenn das Essen auf dem Tisch steht, Hunger hatte, während ich noch am Essenmachen bin und dementsprechend dann satt ist, dann isst er nichts, oder wenn er gerade so schön selbstvergessen spielt, dann lassen wir ihn spielen.
Meinen zu wissen, was er mag, habe ich sehr schnell aufgegeben. Beim ersten mal Brokkoli z. B. hat er es einmal angeschmatzt und dann nicht mehr angerührt, das nächste mal hat er es kiloweise in sich reingestopft
Und wenn ich gedacht habe, 'im Moment mag er Gurken besonders' und nur zwei Apfelstückchen, dafür umsomehr Gurke gemacht habe, waren die Apfelstückchen plötzlich sein Lieblingsessen.
Ich denke, es ist wie bei uns "Großen", mal haben wir darauf Lust, mal darauf". Vielleicht hatte Dein Sohn grad einfach keine Lust auf Kartoffel. Ich habe meinem Sohn übrigens heute Kartoffel-Möhren-Rinderhack-Brei (gab Eintopf) angeboten, nach drei Löffeln hatte er kein Interesse mehr. Schlauerweise
hatte ich ein paar Kartoffeln und Möhren als Stäbchen mitgekocht und die hat er dann fröhlich selbst gegessen
Hast du die "Grundinfo Beikosteinführung" (oberstes Thema) gelesen? Da stehen einige interessante entspannte
Sachen drin.
Wenn du es dennoch strukturiert haben willst mit den Mahlzeiten, würde ich es einfach so machen, wie es mit Eurem Stillen und EuremTagesablauf gut passt.
Viele Grüße
Kate
Meinen zu wissen, was er mag, habe ich sehr schnell aufgegeben. Beim ersten mal Brokkoli z. B. hat er es einmal angeschmatzt und dann nicht mehr angerührt, das nächste mal hat er es kiloweise in sich reingestopft
Ich denke, es ist wie bei uns "Großen", mal haben wir darauf Lust, mal darauf". Vielleicht hatte Dein Sohn grad einfach keine Lust auf Kartoffel. Ich habe meinem Sohn übrigens heute Kartoffel-Möhren-Rinderhack-Brei (gab Eintopf) angeboten, nach drei Löffeln hatte er kein Interesse mehr. Schlauerweise
Hast du die "Grundinfo Beikosteinführung" (oberstes Thema) gelesen? Da stehen einige interessante entspannte
Wenn du es dennoch strukturiert haben willst mit den Mahlzeiten, würde ich es einfach so machen, wie es mit Eurem Stillen und EuremTagesablauf gut passt.
Viele Grüße
Kate
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
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smurfita
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Re: Wann zweite Mahlzeit anbieten?
Meine Tochter und ich gehören auch eher zum "Beikostchaos". Sie hat schon an Dingen (Kartoffeln, Obst, Brot...) herumgelutscht ohne sie zu schlucken bevor sie 6 Monate alt war. Dann hab ich irgendwann angefangen Brei zu kochen und in dem extra angeschaften Eiswürfelbehältnis einzufrieren. Und Hirse-Brei hab ich besorgt und Baby-Zwieback. Irgendwann fing sie an die Dinge die sie gelutscht hat auch zu schlucken, da dachte ich ich biete ihr mal gezielter etwas an. Aber irgendwie ist Brei für sie nicht der Hit. Ob ich sie unterbewusst beeinflusst habe weil mir FIngerfood viel sympathischer ist? Keine Ahnung... 
Also Obst-Brei geht schon ganz gut aber alles andere werden maximal ein paar Löffel.
Dafür liebt sie alles was ich esse, das gibt es nach Möglichkeit auch in babygerechter Form. Letzte Woche z.B. Baby-Gulasch mit Nudeln, am Wochenende Nudel-Gemüse-Auflauf und heute eine winzig kleine Baby-Roulade.
Und wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind und nicht so recht zum essen kommen, oder gerade ein Zahn unterwegs ist oder was auch immer, dann wird auch immer wieder einen ganzen Tag über "nur" gestillt.
Ich würde es auch am ehesten Deinen Mahlzeiten anpassen, je nachdem wieviel Struktur Du da hast oder halt auch nicht. Ich denke zu oft kannst Du so direkt auch nichts anbieten, solange es wirklich beim anbieten bleibt und Du nicht erwartest das er etwas isst. Wenn ich einen Apfel esse darf meine Tochter gerne etwas davon abhaben, wenn ich mir ein Brot mache genau so. Wenn sie es gerade möchte und es sich bei meiner Nahrung nicht um Kaffe, stark gewürztes, gesalzenes oder zuckerhaltiges handelt...
Also Obst-Brei geht schon ganz gut aber alles andere werden maximal ein paar Löffel.
Dafür liebt sie alles was ich esse, das gibt es nach Möglichkeit auch in babygerechter Form. Letzte Woche z.B. Baby-Gulasch mit Nudeln, am Wochenende Nudel-Gemüse-Auflauf und heute eine winzig kleine Baby-Roulade.
Und wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind und nicht so recht zum essen kommen, oder gerade ein Zahn unterwegs ist oder was auch immer, dann wird auch immer wieder einen ganzen Tag über "nur" gestillt.
Ich würde es auch am ehesten Deinen Mahlzeiten anpassen, je nachdem wieviel Struktur Du da hast oder halt auch nicht. Ich denke zu oft kannst Du so direkt auch nichts anbieten, solange es wirklich beim anbieten bleibt und Du nicht erwartest das er etwas isst. Wenn ich einen Apfel esse darf meine Tochter gerne etwas davon abhaben, wenn ich mir ein Brot mache genau so. Wenn sie es gerade möchte und es sich bei meiner Nahrung nicht um Kaffe, stark gewürztes, gesalzenes oder zuckerhaltiges handelt...
Liebe Grüße!
smurfita mit Tochterkind 05/10
smurfita mit Tochterkind 05/10
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Re: Wann zweite Mahlzeit anbieten?
Danke für eure Beiträge! Ja, die Grundinfo zur Beikosteinführung habe ich gelesen und das entspannt echt enorm. Nicht wie ich gestern beim Babyturnen von einer anderen Mutter hörte: "Wir haben momentan solche Probleme mit dem Essen. In dem Brei ab 7 Monate sind ja nun Stückchen drin und die mag er gar nicht. Nun isst er kaum was." Da dachte ich nur, ja, dann lass es halt?!
Meine Schwierigkeit ist wohl eher, dass ich außer Frühstück und Abendessen eigentlich keine festen Essenszeiten habe. Beim Frühstück spielt er friedlich und unser Abendessen ist für ihn zu spät. Mein Mann kommt sehr spät nach Hause und dann ist der Kleine schon zu müde zum Essen. Deshalb habe ich für den Kleinen halt eine sozusagen Nachmittags-Mahlzeit eingeführt. Aber wahrscheinlich habt ihr Recht und ich sollte ihm einfach auch so zwischendurch was anbieten, wenn ich auch esse, egal, wieviel er davon isst und wann das genau ist. Schließlich heißt es Beikost, nicht Anstattkost (muss ich noch verinnerlichen). Das Ganze wird hoffentlich noch etwas einfacher, wenn er selbst sitzen kann. Momentan muss ich ihn ja immer auf meinem Schoß stútzen, das macht es schwierig für mich, gleichzeitig zu essen.
Meine Schwierigkeit ist wohl eher, dass ich außer Frühstück und Abendessen eigentlich keine festen Essenszeiten habe. Beim Frühstück spielt er friedlich und unser Abendessen ist für ihn zu spät. Mein Mann kommt sehr spät nach Hause und dann ist der Kleine schon zu müde zum Essen. Deshalb habe ich für den Kleinen halt eine sozusagen Nachmittags-Mahlzeit eingeführt. Aber wahrscheinlich habt ihr Recht und ich sollte ihm einfach auch so zwischendurch was anbieten, wenn ich auch esse, egal, wieviel er davon isst und wann das genau ist. Schließlich heißt es Beikost, nicht Anstattkost (muss ich noch verinnerlichen). Das Ganze wird hoffentlich noch etwas einfacher, wenn er selbst sitzen kann. Momentan muss ich ihn ja immer auf meinem Schoß stútzen, das macht es schwierig für mich, gleichzeitig zu essen.
LG von der Sommerwiese mit dem Grashüpfer (*06/10) 
- klimaforscherin
- Prof. Dr. SuT
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Re: Wann zweite Mahlzeit anbieten?
Hach, da wäre ja das Gonzales-Buch genau das richtige.
Seit wir Beikost anbieten, esse ich abends nicht mehr nach dem Schlafengehen, sondern so gegen 6.
Vorteil: ich hab abends noch was vom Papa
und muss nicht essen. (Er isst in der Firma)
Irgendwie tut es schon auch mir gut, meine Ernährung ist jetzt viiiel besser geworden. Und auch regelmäßiger.
Ich bereite immer alles Essen vor, so dass ich einhändig essen kann.
OK, bei Brei ist das nicht möglich, das sehe ich ein.
Seit wir Beikost anbieten, esse ich abends nicht mehr nach dem Schlafengehen, sondern so gegen 6.
Vorteil: ich hab abends noch was vom Papa
Irgendwie tut es schon auch mir gut, meine Ernährung ist jetzt viiiel besser geworden. Und auch regelmäßiger.
Ich bereite immer alles Essen vor, so dass ich einhändig essen kann.
OK, bei Brei ist das nicht möglich, das sehe ich ein.
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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