Giraeffchen hat geschrieben:Frauen wurden nach der Geburt oftmals mit einem einzigen Blick auf ihre Brust mit einem 'DAMIT können sie sowieso nicht stillen' disqualifiziert...
Den habe ich auch gehört. Und dann konnte ich später mit einer Brust Vollstillen.
Giraeffchen hat geschrieben:Ich behaupte mal, dass sie für uns auch nur das Beste gewollt haben, so wie wir jetzt für unsere Kinder.
Das unterschreibe ich. Aber manchmal frage ich mich schon warum Eltern (auch heute) mehr auf das von Außen kommende hören als ihrem Instinkt zu vertrauen. Das finde ich traurig. Natürlich ist das eine Frage der Moderne.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul) AP estab. 2009, 2011 & 2014
Und bei Eltern kann ich es sogar noch annähern verstehen warum sie sich einmischen. Das Beste ist doch, dass man solche Tipps manchmal von den absolut fremdesten Leuten bekommt (Kassiererinnen, Käse-Theke ... ).
Meine Mutter hat sich zum Glück völlig rausgehalten und nur auf Nachfrage erzählt, wie sie es gemacht hat. Obwohl sie es guuut gemacht hat
eine absonderliche form von ernährung finde ich ja flaschenbreie.
findet man in jedem babykochbuch.
also warum eigentlich?
entweder man stillt, oder füttert flasche, oder eben dann brei. warum dann brei aus der flasche?
und @revolte.
ich denke du solltest frühzeitig grenzen setzen..
deiner mutter
mach ihr klar, dass es dein kind ist, du deinen weg gehen wirst
und im übrigen das saugen abgewöhnen...
selbst bei meinen kindern mit 3 und 4 oder so konnte man während des schlafens noch beobachten wie sie saugbewegungen ausführen.
der reflex bleibt nämlich sehr lang erhalten (die technik zu können ist dann schon was anderes...)
alequito mit
A.L.C. 1/03
A.J.T. 1/05
J.M. 3/11 mit wiedergeburt am 10.5.11, Flieg kleiner Falke! 13.8.2011
„… Du kannst nämlich nicht verloren gehen.
Du bist Liebe.
Und Liebe ist Energie.
Und Energie kann nicht verloren gehen.
Das weiß sogar die Wissenschaft…“
Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind, und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern. Alexandra 2011
Vielleicht wäre eine sachliche und fachliche Info für Deine Mutter das Beste. Vielleicht kannst Du ja im Internet ein paar gut geschriebene Artikel finden und für sie ausdrucken. Die kann sie dann in Ruhe und wertefrei lesen. Im persönlichen Gespräch wirds doch schnell so, dass sich einer der Beiden zu rechtfertigen versucht. Also Deine Mutter dann argumentieren muss, wieso sie es damals so und nciht anders gemacht hat. Die kann sie alleine und in Ruhe lesen. Die Situation ist doch auch nicht einfach für sie. Sie hat ja sicher das Gefühl, damals alles falsch gemacht zu haben. Und wer sagt uns, dass nicht unsere Kinder in 20 Jahren fragen, wieso wir damals so ooooo einene Blödsinn geglaubt haben und nicht einfach hinterfragt haben.
Vielleicht hat Deine Mutter noch nicht viel vom Saugreflex gehört? Oder vom Verdauungssystem eines Babys?
Meine Mutter erzählt dass auch immer, mit der Karotte ins Fläschchen. Im Kontext der Zeit gesehen, Mitte 75, war das damals wahrscheinlich die harmlosere Art die Fläschchen Nahrung mit Vitaminen anzureichern. Sie haben es damals auch gut gemeint. Und die Frauen damals waren einfach so erzogen, den Männern mal alles zu glauben. Sich selbst hintenan zustellen.
Und ja, es ist nicht so einfach einem Baby die gesamte Milch mit dem Löffel oder dem Schnapsgläschen zu geben. Zum Glück hatte ich ja etwas Milch und musste nur zufüttern. Aber die Kleine hat das bereits im Alter von wenigen Wochen gelernt gehabt und es ging dann kleckerfrei. Sie hat aber auch im Alter von 4 Monaten mit Kürbis begonnen. Alles nur selbstgekocht, kein Gläschen. Die hat sie immer verweigert.
Es gibt definitiv Kinder die mit 4 Monaten Beikostreif sind (aber eher wenige), und andere sind es mit 9 Monaten.
Wie geschrieben, versuche es mit sachlicher Info und nicht mit Streiten. ICh denke, ihr seit beide unglücklich mit der Situation. Du fühlst Dich bevormundet und Deine Mutter hat sicher das Gefühl "Ihr" Baby zu verlieren. Ihr müsst Beide in die Situation hineinwachsen.
Und ganz ehrlich- auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit meiner Mutter bin, ich bin froh dass ich sie habe und manchmal hat sie sogar sehr gute Tipps auf Lager.
Hey..
danke für den Zuspruch...
Im Grunde genommen weiß ich ja auch, dass sie es gut meint und eben nicht anders weiß...aber wenn sie dann einen Tipp nachm nächsten von sich lässt..uarghz...
ich will meine eigenen fehler machen
revolte mit Zahnlückenpiratin (10/2010), Herr Neunmalklug (10/2012) und Schnecke (05/2016)