Hallo liebe Muttis,
unser kleiner Prinz ist sechs Monate, ich stille (fast) noch voll, mittags versuchen wir derzeit Beikost.
Er schläft von Anfang an sehr schlecht und oft mit schreien ein, ich versuche ihn in den Schlaf zu tragen,
bzw. das Einschlafstillen. Zeitweise war letzteres schwierig, er hatte auch die Brust angeschrien wenn er müde war,
jetzt findet er so wieder in den Schlaf. Er ist gerade eh sehr quengelig, ich hofffe auf eine Phase bzw. evtl ein
Wachstumsschub....
Was ich gerne von Euch wissen würde:
Ich gehe stundenweise wieder arbeiten und es wird immer hart für den Babysitter, wenn der Zwerg müde wird...
und ich mach mir unendlich viele Gedanken weil er ohne mich kaum einschläft. Meine Sorgen bestehen hauptsächlich
darin: wird er es (irgendwann?) ohne Einschlafstillen schaffen? Schnuller nimmt er nicht.... ich fühle mich
manchmal so sehr angebunden was das Stillen betrifft, obwohl ich es dem Zwerg natürlich gerne erleichtere...
und eigentlich liebe ich auch das Stillen (wenn ich sehe wie aufwändig im Verhältnis die Beikost ist *grins*).
Tagsüber lege ich ihn meist auch nicht erst dann an, wenn er richtig hunger hat, sondern schon vorher.
Ist das falsch? Wir kommen auf 5-6 Stillmahlzeiten (incl einer zur Zeit in der Nacht).
Versteht mich nicht falsch, wenn es der Prinz braucht, sehr gerne, ich habe nur Angst daß er es auf Dauer
nicht auf andere Weise schafft, einzuschlafen... ich möchte nicht länger als ein Jahr stillen.
Freu mich sehr auf Eure Antworten und grüße ganz herzlich!
Elke
Einschlafstillen... brauche Eure Hilfe/Tipps!
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halebop
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Re: Einschlafstillen... brauche Eure Hilfe/Tipps!
hm, schwer zu sagen... mit 6 Monaten steht ja auch wieder ein Wachstumsschub an, welcher dafür die Ursache sein kann... oder er bekommt einen Zahn.
Meine Tochter schlief von Anfang an sehr gut alleine ein
, aber in letzter Zeit klappt das nicht mehr so gut. 1. bekommt sie weider Zähne und 2. ist sie jetzt auch in einem Alter, wo Trennungsängste eine Rolle spielen.
Das hilft dir jetzt sicher nicht so sehr weiter, aber vertrau auf dich und deinen Instinkt! Jedes Kind wird irgendwann lernen, zu schlafen. Kann dir auch das Buch : "Ich will bei euch schlafen" empfehlen.
Meine Tochter schlief von Anfang an sehr gut alleine ein
Das hilft dir jetzt sicher nicht so sehr weiter, aber vertrau auf dich und deinen Instinkt! Jedes Kind wird irgendwann lernen, zu schlafen. Kann dir auch das Buch : "Ich will bei euch schlafen" empfehlen.
mit den Mädels* 04/2010 und *03/2013
mitten in der Trotzphase
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SchwarzeKatze7
Re: Einschlafstillen... brauche Eure Hilfe/Tipps!
Halli hallo 
Mein Kleiner ist auch 6 Monate alt. Hatte eigentlich immer gut geschlafen, bis Anfang November. Da ging bei ihm ein Hautproblem los, Blutentnahmen, Zeitumstellung, 19 Wochen-Schub..seit dem schläft er unruhiger und meist auch nur noch beim stillen ein.
Ist bei euch vielleicht auch irgendein Ereignis vorgefallen? Vielleicht ist es ja auch wirklich nen Schub?
Ich mach mir aber momentan noch keine Gedanken. Er wird das Schlafverhalten sicher noch ein paar Mal ändern
Ich denke, ihr schafft das!
Warum legst du ihn denn schon an, bevor er richtig hunger hat? Wartest du keine Anzeichen ab?
Mein Kleiner ist auch 6 Monate alt. Hatte eigentlich immer gut geschlafen, bis Anfang November. Da ging bei ihm ein Hautproblem los, Blutentnahmen, Zeitumstellung, 19 Wochen-Schub..seit dem schläft er unruhiger und meist auch nur noch beim stillen ein.
Ist bei euch vielleicht auch irgendein Ereignis vorgefallen? Vielleicht ist es ja auch wirklich nen Schub?
Ich mach mir aber momentan noch keine Gedanken. Er wird das Schlafverhalten sicher noch ein paar Mal ändern
Ich denke, ihr schafft das!
Warum legst du ihn denn schon an, bevor er richtig hunger hat? Wartest du keine Anzeichen ab?
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Rojo
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Re: Einschlafstillen... brauche Eure Hilfe/Tipps!
Hallo,
ich finde es nicht falsch zu warten, bis Dein Kind richtig Hunger hat. Wenn er die Brust nimmt, ist es auch ok für ihn.
Ich finde übrigens auch, dass Einschlafstillen die Schönste Art ist, ins Traumland abzudüsen.
LG Ani
ich finde es nicht falsch zu warten, bis Dein Kind richtig Hunger hat. Wenn er die Brust nimmt, ist es auch ok für ihn.
Ich finde übrigens auch, dass Einschlafstillen die Schönste Art ist, ins Traumland abzudüsen.
LG Ani
- Minchen
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4677
- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: Einschlafstillen... brauche Eure Hilfe/Tipps!
Bei uns hat sich das Schlafverhalten auch mit einem halben Jahr extrem verschlechtert, auch wenn es vorher schon nicht berauschend war. Bin da bei beiden Kindern nicht verwöhnt...
Ich kann Deine Gefühle, sich sehr angebunden zu fühlen sehr gut nachvollziehen, denn beim ersten Kind habe ich mich auch so gefühlt. Ich habe oft damit gehadert, wollte ursprünglich auch viel früher aufhören zu stillen. Dann kam aber alles anders. Mein Großer hörte mit einem Jahr auf, sich abends einschlaf zu stillen und da fingen die Probleme erst an: ich brauchte oft zwei Stunden, bis er neben mir einschlief.
Zum Glück fing er dann auch an meinen Mann zu akzeptieren, aber es war supernervig, weil der auch meist erst spät nach Hause kam und wir einfach ewig beschäftigt waren. Und das, obwohl er wirklich müde war.
Dennoch hätte ich damals nicht aufhören wollen zu stillen, weil es uns ansonsten sehr viel gegeben hat. Ich habe nur nie diejenigen verstanden, die das Einschlafstillen "schlimm" fanden, denn ich hätte es als Segen empfunden.
Bei meinem Kleinen ist es nun anders. Der ließ sich lange Zeit nur durch Schaukeln zum Schlafen bringen (Federhängewiege) und stillt sich aber bis heute in den Schlaf. Das ganze dauert maximal ne halbe Stunde und das macht es soooooooo einfach.
Nun war das ein Plädoyer fürs Einschlafstillen und löst Dein Problem nicht...
Aber auch wir hatten immer unterschiedliche Phasen, in denen die Kinder mal besser, mal schlechter einschliefen. Und grad die Phase um ein halbes Jahr herum ist für die Kinder schon heftig, bei allem, was so mit ihnen geschieht: Zähne (!), Beikoststart, krabbeln, Welt anders wahrnehmen - da brauchen sie uns einfach viel mehr und sind oft überreizt. Das geht vorbei, versprochen! 
Ich kann Deine Gefühle, sich sehr angebunden zu fühlen sehr gut nachvollziehen, denn beim ersten Kind habe ich mich auch so gefühlt. Ich habe oft damit gehadert, wollte ursprünglich auch viel früher aufhören zu stillen. Dann kam aber alles anders. Mein Großer hörte mit einem Jahr auf, sich abends einschlaf zu stillen und da fingen die Probleme erst an: ich brauchte oft zwei Stunden, bis er neben mir einschlief.
Dennoch hätte ich damals nicht aufhören wollen zu stillen, weil es uns ansonsten sehr viel gegeben hat. Ich habe nur nie diejenigen verstanden, die das Einschlafstillen "schlimm" fanden, denn ich hätte es als Segen empfunden.
Bei meinem Kleinen ist es nun anders. Der ließ sich lange Zeit nur durch Schaukeln zum Schlafen bringen (Federhängewiege) und stillt sich aber bis heute in den Schlaf. Das ganze dauert maximal ne halbe Stunde und das macht es soooooooo einfach.
Nun war das ein Plädoyer fürs Einschlafstillen und löst Dein Problem nicht...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)