Liebes Forum,
mein Kleiner ist knapp 14 Monate alt und immer noch (gerade mal wieder besonders) ein "Brust-Junkie". Er stillt mittlerweile auch wieder tagsüber viel, nachts sowieso. Ich würde sagen, seine Ernährung besteht zu 75 Prozent aus Stillen und zu 25 Prozent aus Beikost vom Familientisch. Das nächtliche Stillen schlaucht aktuell gerade mal wieder sehr, da er extrem unruhig schläft, oft nur oberflächlich, und teilweise über einige Stunden hinweg im 10-Minuten-takt wach wird und weint.
Das aber nur am Rande. Was mir aber in letzter Zeit vermehrt auffiel, ist folgendes: Gerade in den frühen Morgenstunden fängt J. an, an der Brust zu ächzen und zu drücken und dann auch viel zu pupsen. Er scheint Blähungen zu haben.
Könnte ihn das vielleicht vermehrt vom ruhigen Weiterschlafen abhalten? Und wie kann das kommen? Ist das normal? Ich hatte schon so die Idee, dass das so häufige Stillen vielleicht für seinen Verdauungsapparat, gerade nachts, doch nicht mehr so toll ist und dieser einfach mal etwas "Ruhe" bräuchte? Oder ist das Quatsch?
Ich selber nehme eigentlich kaum blähende Lebensmittel zu mir.
Sollte ich mir Gedanken machen?
Vielen Dank für Eure Antworten und viele Grüße
von Mascha.
Blähungen bei 14-monatigem Stillkind?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
Mascha80
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 59
- Registriert: 19.05.2010, 20:32
Blähungen bei 14-monatigem Stillkind?
Mascha mit Novembersöhnchen 2009
-
jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Blähungen bei 14-monatigem Stillkind?
Ja, das ist Quatsch. Muttermilch ist extrem leicht verdaulich, und unzählige Babys haben null Probleme mit nächtlichem Stillen.Oder ist das Quatsch?
Vermutlich ist es eher so, dass die Blähungen einfach noch von der allgemeinen Unreife des Darms bei kleinen Kindern herrühren; die betrifft nicht nur Neugeborene, sondern durchaus auch ältere Babys. Mein eigenes "Bauchkind" hatte das mit 14 Monaten definitiv auch noch, im Laufe des 2. LJ. wurde es dann aber merklich besser.
Manchmal kann es helfen, das Baby nachts dann kurz abzuhalten, also in eine Hocksstellung zu bringen. Einige Kinder scheiden dann direkt aus, und auch Darmgase können so leichter entweichen.
LG,
Julia