ich habe mal eine Frage an alle, die ähnliches kennen.
Mein Sohn 10 Monate bekommt seit ca zwei Monaten Beikost.
Das heißt lange nur einen Mittagsbrei (-Gemüse-Kartoffel-Fleisch oder nicht-natürlich alles selbst gekocht) und irgendwann kam der Abendbrei dazu (Getreide, Obst). Von beiden Breien isst er mal mehr (270g) mal weniger (2 Löffel) mal ein paar Tage gar nicht, da ist wieder vollstillen angesagt, wie jetzt in der Zahnungszeit. Mal will er dann nur Brei und tagsüber die Brust nicht mehr, dafür nachts dann 10x usw....
Nun ist es aber so, dass er neuerdings seinen Brei immer öfter verweigert, Fingerfood nimmt er auch nur ein paar Bissen und leider hat er erst zwei Zähne. Aber nun habe ich, als ich ihn an meinem Brot lutschen lies, festgestellt, dass er total auf Wurst (Mortadella kleingahackt) steht. Sprich: fleischig und salzig... Davon würde er vermutlich 200 gramm essen, wenn ich ihn ließe. Im Nachhinein fällt mir auf, dass er vor allem immer fleischhaltige Breie aufisst und seine Gemüsebreie oder süße Breie eher mal liegen lässt. Ich peppe die Breie mittlerweile immer mit viel frischen Kräutern oder auch Zwiebeln auf. Aber kein Salz... und natürlich nicht jeden Tag Fleisch...essen wir ja auch nicht...
Und nun?
Ich kann ihm doch wohl nicht immer nur Fleisch und Wurst geben, abgesehen, dass in Wurst außer Salz oft noch Phosphate und andere Geschmacksverstärker drin sind.
Ich bin am Überlegen, ob ich in seinen Brei nun auch noch etwas Salz gebe, da kann ich wenigstens sicher sein, dass da sonst nichts weiter chemisches drin ist.
Aber es wird doch immer gesagt: Bloß kein Salz...
Kann es sein, dass das immer mal wieder probieren am Familientisch, seinen Geschmack schon auf salzig und würzig gepolt hat?
Übrigens er hat kein Eisen oder sonstigen Mangel, die seine Lust auf Fleisch erklären könnte. Witzigerweise steht er natürlich total auf Mamamilch (ich esse zwar auch gern "zuviel" Salz), aber meine Milch ist garantiert süß und nicht salzig
Hat jemand eine zündende Idee oder weiß Fakten über Babys und Salz???
Lieben Dank an euch!