Gibts auch negative Seiten am Stillen?
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Liebe Thaleska
Hab' jetzt nicht alles gelesen...
Ich konnte meine ersten sechs Kinder nur ca. 3.5 Mte. stillen, danach gab mein Körper kein Tropfen mehr her. Jedesmal war ich sehr traurig. Nun beim 7. Kind, bei dem ich den ersten Kaiserschnitt hatte, stille ich schon bald 8 Mte. Eine grosse Freude für mich "es" doch noch geschafft zu haben. Warum weiss keiner - anyway.
ABER: Ich ertappe mich ab und an beim Gedanken an die Schoppenkinder die:
-schliefen nämlich immer 12h in der Nacht
-liessen mich im Alter in dem jetzt unser Kleiner ist mal alleine losziehen und Papa od. Oma konnten Fläschen geben
Sind nur zwei Sachen und doch manchmal gaaanz wertvolle.
Wünsche Dir eine schöne Babyzeit, gute Gesundheit und viel Freude mit der Familie
Liebe Grüsse
Hab' jetzt nicht alles gelesen...
Ich konnte meine ersten sechs Kinder nur ca. 3.5 Mte. stillen, danach gab mein Körper kein Tropfen mehr her. Jedesmal war ich sehr traurig. Nun beim 7. Kind, bei dem ich den ersten Kaiserschnitt hatte, stille ich schon bald 8 Mte. Eine grosse Freude für mich "es" doch noch geschafft zu haben. Warum weiss keiner - anyway.
ABER: Ich ertappe mich ab und an beim Gedanken an die Schoppenkinder die:
-schliefen nämlich immer 12h in der Nacht
-liessen mich im Alter in dem jetzt unser Kleiner ist mal alleine losziehen und Papa od. Oma konnten Fläschen geben
Sind nur zwei Sachen und doch manchmal gaaanz wertvolle.
Wünsche Dir eine schöne Babyzeit, gute Gesundheit und viel Freude mit der Familie
Liebe Grüsse
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kerstin10
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Liebe Thaleska,
ich weiß, es macht einige Umstände, aber hast Du schon mal Brusternährungsset gedacht?
Oder vielleicht gäbe es ja mittlerweile stillfreundliche Medikamente für Dich (die von Embryotox könnten Dir da weiterhelfen) und Du könntest eine Relaktation versuchen? Wenn Du Dir das Stillen doch so wünschst ...
Und ansonsten, die Liebe hängt nicht an solchen äußeren Umständen. Ich habe leider aus verschiedenen Umständen das mit dem Tragen in größerem Umfang nicht hinbekommen. Manchmal versuche ich es noch...
LG Kerstin
ich weiß, es macht einige Umstände, aber hast Du schon mal Brusternährungsset gedacht?
Oder vielleicht gäbe es ja mittlerweile stillfreundliche Medikamente für Dich (die von Embryotox könnten Dir da weiterhelfen) und Du könntest eine Relaktation versuchen? Wenn Du Dir das Stillen doch so wünschst ...
Und ansonsten, die Liebe hängt nicht an solchen äußeren Umständen. Ich habe leider aus verschiedenen Umständen das mit dem Tragen in größerem Umfang nicht hinbekommen. Manchmal versuche ich es noch...
LG Kerstin
Mama mit großem Bären 2009
- Steff
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Mein erstes Kind wurde aus mehreren widrigen Umständen leider rasch ein Flaschenkind und ich hab sehr darunter gelitten.
Das nächtliche aufstehen um die Flasche zu machen und Kind musste so lange weinen bis ich endlich aus der Küche zurück ins Familienbett kam, war wirklich das Schlimmste.
Stillen ist unterwegs auch praktischer als Flasche.
Aber ich konnte beim ersten Kind nach einigen Monaten auch mal ohne Baby schnell einkaufen und Papa gab die Flasche.
Stillen war und ist mir immer körperlich unangenehm an den Brustwarzen und ich ertrage es nur, wenn ich die jeweilige Brust kratze um von dem fiesen Gefühl abzulenken. Da wäre mir eine Flasche schon oft sehr lieb gewesen.
Und auch jetzt wo meine Jüngste fast anderthalb ist, wünschte ich mir Schnuller oder Flasche, damit Oma - wenn sie da ist bin ich abgeschrieben
- mal abends sitten und wir ins Kino gehen könnten. Das vermisse ich.
Wenn Kind stillen will muss ICH immer alles stehen und liegen lassen und stillen. Bei der Flasche könnte ich auch Männe einspannen und in Ruhe zuende kochen, etc.
Flasche kann man genauso liebevoll und mit viel Geschmuse geben, wie wenn man stillt.
Die Flasche hatte für mich schon ab und an ihre Reize, aber haben meine Stillkinder beide nicht genommen.
Mein Flaschenkind war übrigens der schlechteste Schläfer.
Das nächtliche aufstehen um die Flasche zu machen und Kind musste so lange weinen bis ich endlich aus der Küche zurück ins Familienbett kam, war wirklich das Schlimmste.
Stillen ist unterwegs auch praktischer als Flasche.
Aber ich konnte beim ersten Kind nach einigen Monaten auch mal ohne Baby schnell einkaufen und Papa gab die Flasche.
Stillen war und ist mir immer körperlich unangenehm an den Brustwarzen und ich ertrage es nur, wenn ich die jeweilige Brust kratze um von dem fiesen Gefühl abzulenken. Da wäre mir eine Flasche schon oft sehr lieb gewesen.
Und auch jetzt wo meine Jüngste fast anderthalb ist, wünschte ich mir Schnuller oder Flasche, damit Oma - wenn sie da ist bin ich abgeschrieben
Wenn Kind stillen will muss ICH immer alles stehen und liegen lassen und stillen. Bei der Flasche könnte ich auch Männe einspannen und in Ruhe zuende kochen, etc.
Flasche kann man genauso liebevoll und mit viel Geschmuse geben, wie wenn man stillt.
Die Flasche hatte für mich schon ab und an ihre Reize, aber haben meine Stillkinder beide nicht genommen.
Mein Flaschenkind war übrigens der schlechteste Schläfer.
Sohn 01/05 - Tochter 08/07 - Tochter 08/09 - Sohn 08/11
- Minou
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
ich habe immer die flaschen mit milchpulver fertig gemacht und am bett stehen gehabt. dazu eine thermoskanne mit perfekt temperiertem wasser und ich musste nicht aufstehen, kindi musste nicht lange wartenSteff hat geschrieben:Das nächtliche aufstehen um die Flasche zu machen und Kind musste so lange weinen bis ich endlich aus der Küche zurück ins Familienbett kam, war wirklich das Schlimmste.
Mit großer (11.'99) und kleiner Maus (03.'09)
- Steff
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Das Thema ist ein wunder Punkt bei mir und da ist es nicht sehr hilfreich mir das unter die Nase zu binden, nach dem Motto ach wie schlau ich doch war mit der Thermoskanne (hätte man auch anders formulieren können).
Mein Sohn (wir sind froh, dass er nach der Geburt überlebt hat und das war ganz haarscharf) bekam aber eine Spezialmischung mit einem Zusatz aus Johannisbrotkernmehl, das die Pre-Milch andickt, weil er extrem Reflux hatte und sonst nichts in ihm drin geblieben ist. Das musste man umständlich anmischen. Die ersten zwei Monate mit abgepumpter Muttermilch, das ging so gut wir gar nicht. Ich hab die Flaschen vorher präpariert und in den Kühlschrank gestellt und dann bei Bedarf mit Wasserbad, später mit der Mikrowelle auf die richtige Temperatur gebracht. Absolut nicht ideal, aber das war dann so schnell wie möglich. Dennoch musste ich in die Küche rennen (ja ich bin jedesmal gerannt) und das Prozedere durchführen, zurückrennen und Flasche geben. Er konnte auch immer nur ganz kleine Mengen zig mal die Nacht trinken.
Es geht viel schneller einfach nur im dunkeln die Brust auszupacken.
Sogar schneller als die Thermoskannen-Pulver-ist-schon-im-Fläschchen-Version bei der man erst das Licht anschalten muss.
Mein Sohn (wir sind froh, dass er nach der Geburt überlebt hat und das war ganz haarscharf) bekam aber eine Spezialmischung mit einem Zusatz aus Johannisbrotkernmehl, das die Pre-Milch andickt, weil er extrem Reflux hatte und sonst nichts in ihm drin geblieben ist. Das musste man umständlich anmischen. Die ersten zwei Monate mit abgepumpter Muttermilch, das ging so gut wir gar nicht. Ich hab die Flaschen vorher präpariert und in den Kühlschrank gestellt und dann bei Bedarf mit Wasserbad, später mit der Mikrowelle auf die richtige Temperatur gebracht. Absolut nicht ideal, aber das war dann so schnell wie möglich. Dennoch musste ich in die Küche rennen (ja ich bin jedesmal gerannt) und das Prozedere durchführen, zurückrennen und Flasche geben. Er konnte auch immer nur ganz kleine Mengen zig mal die Nacht trinken.
Es geht viel schneller einfach nur im dunkeln die Brust auszupacken.
Sogar schneller als die Thermoskannen-Pulver-ist-schon-im-Fläschchen-Version bei der man erst das Licht anschalten muss.
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Steff, ich glaube du hast mein Posting schlichtweg in den falschen Hals bekommen, weil es ein wunder Punkt bei dir ist. Das tut mir sehr leid und war ganz sicher nicht böse gemeint!
Das dein Sohn solche Schwierigkeiten hatte konnte ich nicht wissen, ich habe es als ganz allgemeinen Tipp für aktuell mit Flasche fütternde Mütter gemeint
(das ist ein freundliches dich-anlächeln)!
Ich bin auch froh bei meinem zweiten Kind nicht mal aufwachen zu müssen, wenn sie nuckeln will. Das wollte ich aber einer aktuell nicht-stillenden nicht so unter die Nase reiben, dafür war dieser Thread nicht gedacht.
Das dein Sohn solche Schwierigkeiten hatte konnte ich nicht wissen, ich habe es als ganz allgemeinen Tipp für aktuell mit Flasche fütternde Mütter gemeint
Ich bin auch froh bei meinem zweiten Kind nicht mal aufwachen zu müssen, wenn sie nuckeln will. Das wollte ich aber einer aktuell nicht-stillenden nicht so unter die Nase reiben, dafür war dieser Thread nicht gedacht.
Mit großer (11.'99) und kleiner Maus (03.'09)
- Steff
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Alles klar! Den Smilie hab ich tatsächlich mit missinterpretiert. Und du hattest mich zitiert. Darum dachte ich es geht direkt an mich.
Dann entschuldige bitte meinen barschen Ton.
Dann entschuldige bitte meinen barschen Ton.
Sohn 01/05 - Tochter 08/07 - Tochter 08/09 - Sohn 08/11
- Heubeeri
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Man muss sich immer so anziehen, dass es einen Direktzugang zu den Brüsten gibt, das empfinde ich schon als etwas einschränkend.
-
Sonnenschein
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Ich stimme Jusls Antwort voll zu, kann aber trotzdem einen kleinen Punkt nennen, den ich nicht so toll finde. Mein kleiner beißt mich ständig in die Brust
Das wird noch lustig, wenn er erst Zähne hat. DAS bleibt dir definitiv erspart 
Liebe Grüße,
Peggy mit Musikus (*06/2004), Erzählbär (*07/2010) und Schelm (*07/2013)
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"Mut ist, wenn du Angst hast und es trotzdem versuchst."
Peggy mit Musikus (*06/2004), Erzählbär (*07/2010) und Schelm (*07/2013)
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ricky1974
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
meine tochter war sehr brustfixiert, sowohl was die nahrungsaufnahme, als auch das beruhigungsnuckeln und das sicherheitsbedürnis angeht. das war phasenweise schon sehr anstrengend. wenn sie krank war (ab einem jahr aufwärts) konnte ich mich dauerhaft auf dem sofa einrichten und stillen. beim ersten kind ging das noch, wäre söhnchen genauso hätte ich echt ein dickes problem.
aber das wird dir alles nichts helfen, du trauerst und das steht dir zu. ich habe meine baustelle da an anderer stelle . stillen kann ich prima, aber im gebären bin ich eine null. unter natürlichen bedingungen, wären meine kinder nicht in den genuß der stillkunst ihrer mutter gekommen, weil ich wahrscheinlich schon beim ersten kind der natürlichen selektion zum opfer gefallen wäre und das kind gleich mit.
beim ersten kind hat mir der kaiserschnitt unglaublich zu schaffen gemacht, beim zweiten konnte ich meinen frieden damit schließen. es ist wie es ist, ich habe zwei wunderbare gesunde kinder, sie kamen nicht so zur welt, wie ich mir das gewünscht und immer vorgestellt hatte (bin selbst hebamme), aber ich habe sie und das ist das was auf lange sicht zählt. ich denke mal nicht, dass ich mich an ihrer hochzeit (sofern sie heiraten werden) darüber grämen werde, dass ich sie nicht natürlich auf die welt gebracht habe. und mit den jahren wird es dir hoffentlich ähnlich gehen.
stillen ist schön, aber es ist nicht alles und es ist längst nicht das wichtigste im leben unserer kinder.
alles gute
aber das wird dir alles nichts helfen, du trauerst und das steht dir zu. ich habe meine baustelle da an anderer stelle . stillen kann ich prima, aber im gebären bin ich eine null. unter natürlichen bedingungen, wären meine kinder nicht in den genuß der stillkunst ihrer mutter gekommen, weil ich wahrscheinlich schon beim ersten kind der natürlichen selektion zum opfer gefallen wäre und das kind gleich mit.
beim ersten kind hat mir der kaiserschnitt unglaublich zu schaffen gemacht, beim zweiten konnte ich meinen frieden damit schließen. es ist wie es ist, ich habe zwei wunderbare gesunde kinder, sie kamen nicht so zur welt, wie ich mir das gewünscht und immer vorgestellt hatte (bin selbst hebamme), aber ich habe sie und das ist das was auf lange sicht zählt. ich denke mal nicht, dass ich mich an ihrer hochzeit (sofern sie heiraten werden) darüber grämen werde, dass ich sie nicht natürlich auf die welt gebracht habe. und mit den jahren wird es dir hoffentlich ähnlich gehen.
stillen ist schön, aber es ist nicht alles und es ist längst nicht das wichtigste im leben unserer kinder.
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