Nicht nur dass der Arzt zum Abstillen rät
Vorweg: sie war bei der Geburt recht klein (45 cm und 2,5 kg) und zählt jetzt auch zu den Kleinen - sie misst jetzt grade 60cm und wiegt 6 kg mit ihren 8 Monaten.
Etliche 4 Monate alten Kinder sind gleich groß oder größer als sie
Sie ist quietschfidel, krabbelt schon lange und steht jetzt seit 2 Wochen und ist den ganzen Tag in Bewegung.
Ganz kleine Speckröllchen hat sie - aber sie ist eher schlank. Aber nicht dünn.
So. Mir widerstrebt es ganz arg, sie mit dem Löffel zu füttern - und sie findet es auch nicht so toll.
Ich biete ihr immer wenn wir essen auch etwas an - das interessiert sie sehr und stopft auch vieles in den Mund - zumindest probiert sie das
Hauptsächlich aber mag sie Reiswaffel und Kartoffel. Gemüse und Obst gar nicht gerne.
Natürlich landen nur kleine Krümelchen in ihrem Magen.
Wir stillen somit noch immer so gut wie ihren gesamten Tagesbedarf.
Heute in der babymassage meinte die Krankenschwester, ich müsse unbedingt mit dem Löffel zufüttern. Sie würde einfach zu wenig Nährstoffe bekommen.
Sie brauche Fleisch - vor allem rotes- zur Eisenbildung und Kohlenhydrate - vor allem Getreide fehle ja auch.
Sie habe einen viel höheren Energiebedarf als ich ihr geben kann.
Jetzt bin ich wieder total verunsichert. Ich wollte uns so gar keinen Druck mit der Esserei machen und hab bisher allen guten Ratschlägen getrotzt... aber schön langsam weiss ich auch nicht mehr weiter.
Und meine Argumentation heute war wohl auch sehr mau
Ist es wirklich so, dass es "zu wenig" ist und ich mit dem Löffel anfangen muss zuzufüttern? Ich dachte im 1. Lebensjahr muss ich mir da nicht so viele Gedanken machen?
