Das Wichtigste rund um die Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Altraia
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von Altraia »

Tja, das ist derzeit wirklich die große Frage, da die beiden Theorien sich in manchen Bereichen komplett widersprechen :?

Ich bin derzeit auch damit überfordert, etwas offiziell zu raten, und kann nur empfehlen, nach Gefühl zu gehen und die Reaktionen des Kindes gut zu beobachten.

Es gibt übrigens wirklich Kinder, die mit 4 Monaten beikostreif sind, das merkt man dann auch. Bei meiner Tochter war das so. Ich könnte das gar nicht an einzelnen Punkten festmachen - Es war einfach insgesamt ein Gieren nach Essen, eine große Freude daran, und vertragen hat sie auch alles, obwohl sie zu den Hochrisiko-Kindern gehört, was Allergien angeht. Mein Sohn mit der gleichen Vorbelastung hat das Essen bis ins zweite Lebensjahr hinein verweigert. Vielleicht wird es darauf hinauslaufen, dass es keine pauschalen Empfehlungen geben kann.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Mäusebrot
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von Mäusebrot »

Ich habe irgendwie gar kein Gefühl....ich glaube aber nicht das es Interesse an Beikost schon ist, sondern einfach allgemeines normales Interesse alles mit dem Mund zu inspizieren. Ich denke wenn ich warte bis er wirklich 6 Monate ist mache ich nichts falsch damit!
Mit
drei Jungs (03/06/09)
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klimaforscherin
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von klimaforscherin »

Warum sollte man mit diversen Lebensmitteln erst nach dem ersten LJ. anfangen?
Gibt es dazu Studien, die besagen, dass man Allergien tatsächlich vermeidet?

Zu Beikost habe ich leider schon soviel Widersprüchliches gelesen :( , irgendwo stand, man kann sofort alles geben und früher Kontakt mit möglichen Allergenen wäre am allerbesten.

Grüße
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Sagittaria
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von Sagittaria »

Sagittaria hat geschrieben:Die neuesten Empfehlungen bei einem nicht allergievorbelasteten Kind sind, dass Du eigentlich Alles von Anfang an geben kannst.

Vorsicht natürlich bei Salz und Gewürzen, sowie Honig z.B. wegen der eventuell enthaltenen Bakterien, nicht wegen des Allergiepotentials.

An sich kannst Du Querbeet alles, was gerade so wächst (regionales Obst und Gemüse) anbieten.

Rücksicht auf bestimmte Zeitpunkte udn bestimmte Nahrungsmittel brauchst Du nicht zu nehmen. Außer natürlich Dein gesunder Menschenverstand - also keine Pommes mit Currywurst oder so :lol:

Vorteilhaft bleibt weiterhin, dass viel Muttermilch zusammen mit wenig Beikost gegeben wird. Ansonsten musst Du auf Flüssigkeitszufuhr und Zusammensetzung schon etwas mehr achten (Öl beigeben z.B., wenn vor der Mahlzeit nicht gestillt wird).
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 6&t=108655

:wink:
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas

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kirsche
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von kirsche »

sitzen als indiz für beikostreife?!
........ ich denke dass die hälfte aller babys beikost bekommen bevor sie alleine sitzen können.
und an brei kann man sich ja auch nicht lebensgefährlich verschlucken, nicht wahr?!
meine tochter hat den 6 lebensmonat vollendet , sie kann noch nicht ungestützt sitzen. mit dem heutigen tag inbegriffen gab es jetzt 5 tage pastinake, ihre begeisterung war begrenzt. die besten "brei-ess-voraussichten" waren erfüllt: ausgeschlafen, gut gelaunt, relativ hungrig und trotzdem, nach 10 min war das thema gegessen und vom brei noch jede menge übrig :shock:
was mach ich denn nun?
...die geschichte bis auf weiteres vertagen?
aber geht denn das, wir sind ja nun schon 5 tage mit nem mittags- bzw. nachmittagsbrei dabei?
einmal angefangen, kann man doch nicht ohne weiteres pausieren oder nur sporadisch brei geben?!

wer da einen rat hat, immer her damit.
lieben dank
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Teazer
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von Teazer »

kirsche hat geschrieben:aber geht denn das, wir sind ja nun schon 5 tage mit nem mittags- bzw. nachmittagsbrei dabei?
einmal angefangen, kann man doch nicht ohne weiteres pausieren oder nur sporadisch brei geben?!
Warum sollte es denn besser sein, Deinem Kind etwas aufzudrängen anstatt zu akzeptieren, dass es keinen Brei mag? Nicht jedes Kind will mit 6 Monaten Beikost, andere mögen keinen Brei, sondern wollen Fingerfood. Lass Dich da von Deinem Kind leiten. Stillst Du? Wenn ja, dann mach es nach Bedarf. Dann bekommt Dein Kind genauso alle Nähstoffe, die es braucht wie wenn Du weiterhin die Flasche normal gibst, falls Du das tust. Und sollte Dein Kind hin und wieder ein Löffelchen Brei essen, dann nimmt es nicht so viele Kalorien zusätzlich zu sich, dass es Gefahr laufen würde, zu dick zu werden. Falls das Deine Sorge sein sollte.

Jedes Kind ist anders. Meine Tochter isst keinen Brei und erst seit einigen Wochen nennenswerte Mengen fester Nahrung. Aber das soll es ja auch sein: Beikost. Das Ersetzen von Mahlzeiten hat die Industrie forciert, die dadurch noch mehr Mütter zum Flaschenfüttern bringen wollte, damit alles dann seine Ordnung hat. :wink:
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Teazer
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von Teazer »

"Nährstoffe" natürlich, keine "Nähstoffe". :oops:
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von kirsche »

danke für deinen rat.
einige informationen waren mir bereits bekannt. ich mache mir eigentlich keine sorgen dass sie unterversorgt ist oder gar zu dick wird.
ich dachte eher dass ich einmal angefangen nicht einfach wieder aufhören kann oder sollte mit der beikost.
also konkret:ist es unbedenklich für ihre verdauung wenn sie den brei mittags nicht mehr bekommt :?:
oder sogar an einem tag bekommt und am anderen nicht.
bei uns wird von anfang an nach bedarf gestillt, ein gesteigertes stillbedürfnis zeigt sie nicht.
lieben gruß
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Teazer
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von Teazer »

Der Magen-Darm-Trakt gewöhnt sich ohnehin erst mit der Zeit an das richtige Verdauen von Nicht-Mumi. Und es wird auch immer wieder Phasen geben, in denen bis zu 100% wieder gestillt wird (z.B. Kranksein). Keine Sorge, das kann variieren und Dein Kind bekommt keine Bauchschmerzen davon. Probleme kann es eher geben, wenn man dem Kind die Beikost reinzwingt, obwohl es einfach noch nicht so weit ist!
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Re: Das Wichtigste rund um die Beikost

Beitrag von kirsche »

super, dann bin ich beruhigt.
brei nach lust und laune ist viel besser als 1x brei immer brei.
heute gab es keinen, stattdessen waren wir über mittag beim sport.
stillen ist echt das praktischste :)
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