Ah, gut. Ich stell mir grad vor, dass alles eben durch den speichel aufgeweicht wird und man dann das aufgeweichte "Zeugs" isst bzw. lutscht. Wie groß sind denn die Maschen? Und was ist, wenn die Kinder schon Zähnchen haben? Grad bei den oberen Zähne gibt es ja oft eine recht große Lücke. Verfängt sich Kind denn da nicht? Wisst ihr wie ich meine?
Bin ganz gespannt auf Erfahrungsberichte!
Nibbler - sinnvoll oder Quatsch?
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- Johana
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Re: Nibbler - sinnvoll oder Quatsch?
Ich finde es gut, für Kinder, die nicht essen können (schwer krank/ behindert). So ermöglicht man diesen Kindern verschiedene Geschmacksrichtungen, ohne dass sie sich gefährlich verschlucken können.
Für gesunde und beikostreife Kinder vermittelt es irgendwie eine falsche Sicherheit. Ich hätte zumindest ein komisches Gefühl dabei.
Es hat mit Essen so wenig zu tun...
LG, Johana
Für gesunde und beikostreife Kinder vermittelt es irgendwie eine falsche Sicherheit. Ich hätte zumindest ein komisches Gefühl dabei.
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- blueberry
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Re: Nibbler - sinnvoll oder Quatsch?
ich habe auch immer wieder überlegt - und mich letztlich dagegen entschieden. Es kommt mir irgendwie so unnatürlich vor. Entweder, das Baby ist bereit, Beikost zu essen - dann ist es auch in der Lage, zu große Stücke wieder auszuspucken. Oder es ist eben noch nicht bereit dazu. "Feste Lebensmittel durch ein Kunststoffnetz bekatschen und rausschlürfen" finde ich auch keinen notwendigen Lernschritt auf dem Weg zur Familienkost. Das tun Erwachsene ja auch nicht, wohingegen wir sehr wohl auch mal Brei oder Suppe essen mit nem Löffel. Fingerfood ja sowieso.
Mir gefällt zudem auch der Gedanke nicht, dass mein Baby statt der Textur des jeweiligen Lebensmittels dann immer ein Kunsstoffnetz im Mund hätte... was lernt es denn da kennen?
Den Gedanken von Johana, dass es ein Esswerkzeug (als Gabel/Messer-Ersatz) für motorisch eingeschränkte Menschen (sei es jetzt ein Schlaganfallpatient oder ein körperbehinderter Jugendlicher oder...) sein kann, finde ich einleuchtend. Aber für mein Baby... Hm, nee.
Mir gefällt zudem auch der Gedanke nicht, dass mein Baby statt der Textur des jeweiligen Lebensmittels dann immer ein Kunsstoffnetz im Mund hätte... was lernt es denn da kennen?
Den Gedanken von Johana, dass es ein Esswerkzeug (als Gabel/Messer-Ersatz) für motorisch eingeschränkte Menschen (sei es jetzt ein Schlaganfallpatient oder ein körperbehinderter Jugendlicher oder...) sein kann, finde ich einleuchtend. Aber für mein Baby... Hm, nee.
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)

