Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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prinzesschenmama
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von prinzesschenmama »

ja, ich weiß, dass ihr das zusteht und das ist eigentlich auch (fast) die einzige Situation, in der sie das mal auslebt :wink: Sie würde ja durchaus auch das bett mit Merlin teilen, aber da ist ja eher seine abendliche Unruhe das problem.

Früh mit dem Abendritual anfangen ist wohl wirklich nötig, das denk ich auch und versuch auch mein bestes, das zu machen, dass es hier abends nicht so spät wird.
Bewegungsmangel hatte ich auch schonmal gedacht, hatte ich auch bei meinen ersten Antworten hier schonmal was zu geschrieben. Ich muss zugeben, dass das hier gerade alles etwas schwierig ist und ich hier oft "die Kurve nicht kriege", mal für mehr frische luft und Bewegung zu sorgen. :oops: :oops: das sollte sich wirklich ändern, das weiß ich auch. Wir wohnen hier irgendwie nicht so optimal, der nächste wirklich schöne Spielplatz ist, wenn man mit laufen wollendem Kleinkind unterwegs ist- gute 20 MIn. Fußweg entfernt, da geht man nicht mal eben schnell hin und überhaupt, bis man hier mal weg ist und dann mal angekommen ist- das ist hier manchmal echt ein drama, da hab ich schon garkeine Lust mehr, bevor wir da sin. und dann muss man ja auch wieder zurück. Zudem wird dasWetter jetzt auch nicht mehr besser, da ist es auch doof, merlin auf dem Spielplatz zu stillen.
mit Mario 12.3.2000;*P.N.(2.`08) im Herzen; Clara Luna *13.12.2008 und Merlin Gabriel *18.7.2010- gestillt, getragen, Familienbett und seit 4/12 auch mit gebarftem Hund ;-)
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minalusch
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von minalusch »

@prinzesschenmama: Habt ihr schon mal versucht zu zweit beide Kinder gleichzeitig ins Bett zu bringen? Sich gemeinsam ins Bett der Großen setzen, der Papa liest vor, du stillst den Kleinen und eure Große kann zwischen euch sitzen. So könnt ihr gemeinsam eine ruhigere Athmosphäre bekommen und der Papa wird mit eingebunden ...
Grüße Minalusch ~ Trageberaterin ClauWi (GK/AK) ~ Tragenetzwerk e.V.
mit Pü dem bücherliebenden Wirbelwind(12/07) und dem Botschafter Mo vom Volke der Klitzekleinen (12/09)

Neulich da besucht mich ein - ziemlich halbes Doppelschwein ~ und sagt miau - ich bin vom Affenstorch die Frau ~ und bin verwandt - mit dem weisst schon Krokofant ~ pruste gerne mit Spinat - (jeden Tag ne gute Tat) ~ halte meinen kleinen Rüssel - gern in deine Puddingschüssel ~ neulich da besucht mich ein - ziemlich halbes Doppelschwein ~ (Jürgen Spohn)
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prinzesschenmama
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von prinzesschenmama »

Ja, das hatten wir auch mal versucht, aber das war auch irgendwie "wuselig" Und mach Ewigkeiten sind wir dann alle eingeschlafen :roll: das war dann irgendwie auch noch so der Sinn und Zweck der Übung. :D man will ja auch noch mal ein bißchen zusammen sitzen Abends und hat ja auch ncoh ein großes Kind. :wink:
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Drachenblut
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von Drachenblut »

[quote="lexi
Ja, kommt Leute, steinigt mich, ihr seid ja alle die Übermuttis :roll:
Und der Papa ist ja auch ein böses Ungeheuer, ich weiss.

Und ihr habt alle den SUT Sonderstatus oder was??[/quote]

:D Lies mal meine Beiträge, dann weißt Du, dass ich mich ganz sicher nicht für eine Übermutti halte...

Meine Gedanken dazu:
Ein 2 1/2 Jahre altes Kind wird ins Bett gebracht. Schlafen gehen ist ein großes Fallenlassen für das Kind, da braucht es wahnsinnig viel Vertrauen. Es ist nicht an mir, zu entscheiden, wem mein Kind so weit vertraut, dass es bei ihm schlafen kann.

Wenn Papa traurig ist, dass sein Kind nicht bei ihm schlafen mag, dann ist das Papa's Problem. Es ist schade, aber dafür das Kind "zu zwingen", es dennoch zu tun, finde ich nicht richtig. Da kollidieren Papa's Bedürfnisse mit denen des Kindes und für mich :!: stehen da die Bedürfnisse des Kindes einfach an erster Stelle. Papa ist erwachsen und kann ganz anders mit unerfüllten Bedürfnissen umgehen, als ein kleines Kind.

@Aditi: Diese Methode hat mit ferbern nicht viel zu tun. Beim ferbern wird das Kind alleine gelassen, das haben Lexi und ihr Mann ja nicht gemacht. Ich finde, das macht schon einen Unterschied aus.

Was mich an der Ursprungsaussage von lexi gestört hat, war der Blick auf's Kind. Dieses etwas flapsige "Klar, Kind war wütend!", "Da darf man dann nicht nachgeben!". Das widerspricht einfach meiner Sichtweise. Meiner Meinung nach :!: war, wie gesagt, die Situation nicht einfach so, dass das Kind wütend war, sondern dass es ein Bedürfnis hatte, keinen Wunsch. Und dass dem Bedürfnis nicht nachgegeben wurde, obwohl es ohne weiteres möglich gewesen wäre.

Bei prinzesschenmama sieht die Sache ja ein bisschen anders aus. Es ist nicht zwangsläufig möglich, alle Bedürfnisse aller Kinder gleichzeitig zu erfüllen.

@prinzesschenmama: Kann es sein, dass Deine Kleine sich insgesamt "vernachlässigt" fühlt im Moment? Was ich meine: ist es möglich, dass Du tagsüber mehr Zeit für sie allein einräumen kannst, und so auf längere Sicht möglicherweise das Einschlafen wieder leichter fällt?
Im Übrigen hatten wir hier auch immer wieder so Phasen, wo das Einschlafen ewig gedauert hat, und urplötzlich war das dann wieder vorbei. Hilft Dir zwar in der jetzigen Situation nicht so weiter, aber: vielleicht ist es nur eine Phase?
LG Drachenblut mit ihrer 3köpfigen Brut :-)

Erfahrungen sind wie Apfelkuchen:
am besten selbstgemacht!


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prinzesschenmama
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von prinzesschenmama »

@Maren: ja, ich hoffe einfach auch mal, dass es nur eine Phase ist!! :)
dass sie sich "vernachlässigt fühlen könnte- ich weiß nciht, ich werd nochmal drauf achten. Eigentlich verbringe ich mit ihr -gefühlt- immernoch sehr viel zeit, bzw. ich schenke ihr schon recht viel exclusive Aufmersamkeit, sie weiß das ganz gut einzufordern. ich hab eigentlich immer eher ein schlechtes gewissen,dass ich Merlin zu kurz kommen lasse, weil er eben noch nciht si viel fordert und dann oft einfach mal nur daneben liegt oder im TT ist, wenn ich mit C. was mache.
naja, zeit mit C. allein ohne dass Merlin wirklich dabei ist hab ich sehr selten, manchmal gehen wir allein Dienstags zur Spielgruppe, wenn die Oma zeit hat mit Merlin spazieren zu gehen in der zeit. Aber auch das klappt nicht immer und sonst gibts für uns leider keine Möglichkeit, das anders zu handhaben, hier gibts eigentlich niemanden, der mir eins der Kinder mal abnehmen könnte, für M. ginge das ja eh nur kurz, zwischen 2 Stillzeiten. :wink:
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lexi
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von lexi »

Also, erst mal wollte ich nicht sagen das Prinzesschenmama das genauso machen soll, aber nach dem Titel der Überschrift fand ich, passte unsere Geschichte.

Da ich gestern aus anderen Gründen meine Tochter nicht ins Bett bringen konnte, hat das mein Mann gemacht und auch sie hat nach mir "gebrüllt". Er hast dann liebevoll auf sie eingewirkt und nach 30 Minuten hat sie geschlafen (ja, fast solange hat sie geweint). So, was soll man sonst tun?
Ich habe mit ihm auch heute nochmal darüber gesprochen und er erzählte mir, sie war sogar wütend auf ihn und hat ihn gekratzt. Aber dann hat sie es akzepziert und ist (mit ihm kuschelnd) eingeschlafen. Ehrlich finde ich da nix schlimmes dran. Sie ist es ja gewöhnt das ich es mache und muss jetzt lernen, das Papa das auch kann.

Und bei meinem Sohn war es ähnlich, er konnte schon reden und meinte während des Durchbrüllens (ich bleibe jetzt mal bei dieser Bezeichnung) er will die Mama usw. aber eher trotzig. Er lehnte auch teilweise den Papa ab und wollte das er raus geht.
Sorry, aber das muss doch der Papa mit dem Sohn ausmachen, oder?? Selbst wenn es ein Machtspiel ist. Wenn ich als liebe Mama dann dazwischen gehe, ist mein Mann doch unglaubwürdig. Das wurde mir sogar von einer Erziehungsberatungsstelle bestätigt (Caritas) und die haben mir gute Sachen gesagt. Und mein Sohn ist noch dazu sehr hartnäckig /dickköpfig, was die Länge des Schreiens an diesem Tag erklärte. Es kam auch nicht öfter vor.

Ich mache mir nämlich auch Gedanken über die Art wie ich mit meinen Kinder umgehe.

Ich fühle mich hier angegriffen, und Vorschnell verurteilt daher auch meine spitze Reaktion gestern. Ihr kennt mich doch gar nicht.
Liebe Grüsse
Julia mit großem und kleinem L :zwinker
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Johana
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von Johana »

@lexi. warum MUSS ein Kind lernen, dass Mama nicht kommt, obwohl sie da ist? Warum MUSS es lernen vom Papa ins Bett gebracht zu werden.

Zu den Erziehungsberatungsstellen: es gibt durchaus auch welche, die zum Beispiel ferbern empfehlen. Da darf man schon noch kritisch hinterfragen :wink: .
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lexi
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von lexi »

Johana hat geschrieben:@lexi. warum MUSS ein Kind lernen, dass Mama nicht kommt, obwohl sie da ist? Warum MUSS es lernen vom Papa ins Bett gebracht zu werden.
Weil Mama eben nicht immer kommen kann, auch wenn sie da ist. Das können verschiedene Gründe sein. Außerdem finde ich es gut wenn beide Eltern die Kinder ins Bett bringen können.

Und zum Thema Beratungsstellen. Ich kann da sehr wohl von guten und nicht so guten Tipps unterscheiden. Außerdem muss man ja nicht alles verdammen weil man alternativ (oder nach SUT Ideologie, was auch immer das sein möchte) erzieht.
Liebe Grüsse
Julia mit großem und kleinem L :zwinker
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Sabsi
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von Sabsi »

Was man in dem Fall anders machen kann, wenn die Mama WIRKLICH nicht verfügbar ist, wüßte ich auch nicht. Hier gibt es auch Situationen, wo mein Mann die Maus ins Bett bringen muss, z.B. wenn der Kleine abends clustert.Oder als ich mit ihm im KH war, als er 10 Wochen alt war. Da hat die Kleine zum ersten mal eine Nacht ohne mich verbracht, und natürlich hat sie da auch mal - KURZ!- nach mir geweint und oft nach mir gefragt. Aber ich bin überzeugt davon, dass ein Kind das leichter versteht und besser umzusetzen weiß, wenn es fühlt und man ihm erklärt, dass Mama würde, wenn sie könnte. Schlimm an Deinem Posting oben fand ich "Es war wichtig nicht einzubrechen und dann dazu zukommen sonst hätte er ja Erfolg gehabt und wir hätten noch länger gebraucht das umzusetzen", denn das zeigt in keinster Weise, dass Du wirklich nicht konntest, sondern nur, dass Du das eben aushalten musstest, weil Du ja sonst "eingebrochen" wärst und das allen "Erziehungserfolg" zunichte gemacht hätte. Und das kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie man sein Kind da so quält, nur um des Prinzips willen, ohne wirkliche Notwendigkeit. Wie kommt das denn beim Kind an? Meine Mama sitzt nebenan, hört mich weinen, aber tut nichts dafür, mein Bedürfnis nach Mama - und eben gerade NICHT nach Papa - zu stillen, obwohl sie doch weiß, wie wichtig sie mir ist.ICH glaube nicht, dass man da heute schon sagen kann "Hat ihm nicht geschadet", denn Ferber-Schäden und andere "Kindheitstraumata" treten ja auch meistens erst später so richtig zu Tage...

Du fühlst Dich von kritischen Stimmen angegriffen? Wie mag sich wohl ein Kind fühlen, dass 2,5 Stunden erfolglos nach seiner Mutter weint? Geliebt? In seinen Bedürfnissen angenommen? Oder eher verzweifelt und im Stich gelassen?

Liebe Grüße,
Sabsi
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lexi
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Re: Weinen mit papa- würdet Ihr das machen?

Beitrag von lexi »

Ich denke nicht das ein Kind einen Schaden erleidet wenn es mit dem (übrigens auch geliebten) Papa zusammen ist und ein Theater macht weil die Mama nicht kommt. Außerdem wusste er ja nicht was ich mache. Naja, wie ihr schon sagt, in ca. 30 Jahren werde ich es dann wohl wissen.
Liebe Grüsse
Julia mit großem und kleinem L :zwinker
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