Ich habe nur den Anfang gelesen. Für mich hört sich das nach, mir fällt kein Stichwort ein, ich umschreibe mal: bei vielen Dingen (insb. Süßes, Fernsehen) gibt es zwei Denkrichtungen: die einen, die sagen, wenn es das Kind nicht kennenlernt (egal ob direkt wie bei Süßigkeiten oder indirekt durch das Sehen wie Rauchen/Trinken), wird es sich später umso mehr draufstürzen ("Nachholbedarf", weil es verboten und damit besonders interessant ist). Und die anderen, die sagen, die Prägung / das korrekte Vorleben ist wichtig, in der Kindheit wenig ... ein Leben lang wenig ... Ich weiß es nicht wie es ist, bei der Bewertung dieser Grundsatzfrage stehen persönliche Erlbnisse sehr im Vordergrund: mein Bruder hat auf unsere fernsehfreie Kindheit ganz anders reagiert als ich... Ich würde so Bemerkungen nicht so viel Beachtung schenken.
Und von daher, liebe Cascade, mach Dir keinen Kopf, Dein Kind wird vermutlich weder später Alkoholiker, egal, ob es bei Euch damit in Kontakt (damit meine ich jetzt nicht Genuss

) kommt oder nicht. Irgendwann reicht sein Blich auch aus der Kernfamilie raus...
Und zum Thema Alkohol: ich habe die Bratensoßen geliebt, die meine Oma immer mit Wein gemacht hat. Dennoch hatte ich noch nie einen richtig echten Rausch und Trinke Alkohol alle Jubeljahre mal... Von daher sehe ich dieses Thema bei meinen Kindern eher locker, wobei ich ihnen offen keinen Kuchen/Tiramisu mit Alkohol geben würde. Noch nicht.