Tagsüber wie ein Spatz, nachts wie ein Elefant ...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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LittleLille
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Tagsüber wie ein Spatz, nachts wie ein Elefant ...

Beitrag von LittleLille »

Hallo Ihr Lieben,

ich bin mit den Nerven am Ende und völlig ratlos.

Meine Tochter war schon immer eine Hochdruck-Betankerin, mittlerweile ist sie nach 2,5 min pro Brust mindestens vier Stunden satt und zufrieden. Soweit, so gut ...

Seit über einer Woche aber, wenn es zur letzten Mahlzeit vor der Nacht geht, sträubt sich die Kleine, will nicht so lange warten bis der MSR ausgelöst wird, sodass ich mittlerweile jeden Abend "anpumpen" muss und selbst dann "nimmt sie nur wenig ab". Nachts wacht sie dafür zweimal auf (sie hat schon mal mehrere Wochen durchgeschlafen) und trinkt dann bis zu sechs Minuten pro Brust.

Was kann ich tun? Denn Stillabstand verlängern, hab ich auch schon probiert, einmal sogar auf 5,5 Stunden, aber das hat nichts geändert. Soll ich sie tagsüber öfter anlegen oder eher weniger? Ich weiß es nicht...

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
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Nudelsuppe
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Re: Tagsüber wie ein Spatz, nachts wie ein Elefant ...

Beitrag von Nudelsuppe »

Nimmt die kleine denn gut zu und macht einen fitten Eindruck? Dann sei dankbar, dass sie nur zwei Mal in der Nacht stillen will :lol:
Meine kleine zahnt gerade, was wäre ich dankbar für weniger als 5x stillen pro Nacht 8)

Fällt es Dir schwer nachts nach dem Stillen wieder in den Schlaf zu finden? Schlaft ihr gemeinsam oder musst Du aufstehen? Vielleicht kannst Du dich ja tagsüber mal mit ihr hinlegen um auf dem Wege Kraft zu tanken.
Nudelsuppe
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honigbienchen
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Re: Tagsüber wie ein Spatz, nachts wie ein Elefant ...

Beitrag von honigbienchen »

Hallo,

was "stört"/beunruhigt dich denn genau?? Die langen Stillabstände? Dass sie nachts wieder häufiger wach wird? dass sie wenig stillt (wenn dem so ist)??
Oder hast du sonst "Beschwerden", wenn sie längere Zeit nicht stillt?

Gegen öfter anlegen, wenn sie sich dann anlegen läßt, spricht ja nichts.

Kann es sein, dass sie zahnt?
Annette

Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
LittleLille
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Re: Tagsüber wie ein Spatz, nachts wie ein Elefant ...

Beitrag von LittleLille »

Hallo,

ihre Gewichtszunahme war bis jetzt prima, im Moment stagniert es ein bisschen, aber das besorgt mich eigentlich nicht. Was mich manchmal abends innerlich rasend macht, ist dieses wilde Rumgezappel, Geschreie und das "Nichtabwartenkönnen" bis die Milch kommt sowie das wenige Trinken obwohl sie rein zeitlich gesehen Riesenhunger haben müsste. Sie trinkt eben so wenig, dass sie nach vier Stunden wach wird und dann nach weiteren drei bis vier Stunden. Sie kann aber durchaus nachts ohne Mahlzeit durchschlafen, das hat sie ja schon mehrere Wochen gemacht. Langsam hab ich das Gefühl, sie braucht das Stillen nur zum Einschlafen, nicht aber zur Nahrungsaufnahme. Sie trinkt nachts aber teilweise mehr als tagsüber. Und vor allem trinkt sie dann ganz ruhig. Tagsüber zappelt sie wild mit Armen und Beinen und kann das Ende der Stillmahlzeit kaum erwarten.

Ich finde nachts zudem nach dem Stillen einfach nicht mehr in den Schlaf und höre jedes kleinste Geräusch, das sie macht beim (Ein-)Schlafen (sie schläft nachts im Stubenwagen in unserem Schlafzimmer). Mmmh ... Sie in ihr eigenes Bett nachts zu legen, das kann ich derzeit noch nicht, ich brauche ihre Nähe schon noch und es würde auch nichts ändern, über's Babyphone höre ich trotzdem alles.

Was kann ich tun? Einfach hinnehmen?

Liebe Grüße
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tigger
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Re: Tagsüber wie ein Spatz, nachts wie ein Elefant ...

Beitrag von tigger »

wie alt ist sie denn? ich finde, nach 3- 4 stunden wieder stillen ist doch ein riesen abstand, meine kleine kommt eigentlich alle 1,5 stunden, tags sowieso und im mom auch nachts.
Liebe Grüße von MIR!
mit Schulmädel S *10/2005, Sandwich- Mädel M *05/2007, kleiner großer Schwester R *05/2010 und kleinem Baby- Bruder J *28.04.2012
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