Hallo,
Dies ist ein Widerspruch in sich (wie Du mit "vermeitlich" ja wahrscheinlich selbst ausdrücken wolltest). Ab 7% Gewichtsverlust sollte auf jeden Fall fachkundig geschaut werden, ob das Stillen WIRKLICH gut läuft oder ob doch besser die ein oder andere Hilfestellung angezeigt wäre. Bei über 10% Gewichtsverlust ist auf jeden Fall Handeln notwendig, ganz besonders bei Babys die zu niederigem Blutzucker neigen. [...]
Ja, das wollte ich mit dem "vermeintlich" ausdrücken. Die in der Klinik haben aber auch nicht gewusst woran es noch liegen kann.
Dieses Vorgehen ist natürlich bedauerlich - selbstverständlich kann man auch bei gestillten Kindern herausfinden, wie viele diese trinken. Dazu reicht eine einfache Babywaage, die wohl auf jeder Kinderstation auf diesem Planeten vorhanden sein dürfte. Weißt Du ja selbst.
Das dafür eine Babywaage reicht, ist denen und mir bewusst gewesen. Nur ist Ronja nach 5 Minuten weg geschlafen, deshalb wollten sie das sie an die Flasche geht um einen besseren überblick zu bekommen was und wie sie trinkt.
60 ml sind in der Tat eine gute Portionsgröße - bei 8-12 maligem Stillen in 24 Stunden bekäme sie DAMIT auf jeden Fall ausreichend Milch. Diese gute Menge bringt auch folgende Erkenntnis: wahrscheinlich (nicht 100% sicher aber immerhin) stillt Dein Baby mit korrekter Technik (denn diese kann durch das frühe Saugen an Flaschen auch beeinträchtigt worden sein, Stichwort
Saugverwirrung). Du kannst Dein Baby weiterhin dabei unterstützen, mit einer guten Technik zu stillen (denn dann kommt Dein Baby in kürzerer Zeit an mehr Milch, sprich: trinkt effektiver. Und Deine Milchbildung wird besser angeregt), und zwar mit einer sorgfältigen, guten
Anlegetechnik.
Ich Achte bei ihr darauf, dass sie den Mund weit aufmacht 'Löwenmäulchen' und die Lippen schön nach außen stülpt, was manchmal bei ihr nicht so einfach ist, da sie eben ab und an Kusslippen macht und nur am Nippel selbst saugen möchte. Die Milchmenge nimmt halt über den Tag hinweg ab, so das sie nicht mehr Satt wird egal wie gut ich sie Anlege.
Wie oft in 24 Stunden war denn bei Euch"nach Bedarf"? Generell gilt: zur Milchmengensteigerung ist HÄUFIGES Stillen deutlich effektiver als LANGES Stillen. Gegen den Unmut des Baby anzustillen, bringt sicherlich eher wenig - denn es ich wichtig, dass das Baby POSITIVE Stillerfahrungen macht und EFFEKTIV saugt.
Zwischen 2 und 4 Stunden Abstand. Jedoch eher 4 Stunden weil sie sich Müde getrunken hat. bzw genuckelt hat zum Schluss und dann so fest geschlafen hat, das ich sie nach 2 Stunden mit allen Tricks nicht wach bekommen habe.
Eine gute Methode zur Milchmengensteigerung ist das sogenannte
Wechselstillen. Wesentlich ist außerdem eine ausreichende Stillhäufigkeit, mindestens 10-12 Mahlzeiten in 24 Stunden sollten es auf jeden Fall sein.
Ich lege sie schon wechselweise, rechts - Footballhaltung, dann links - Wiegegriff, dann wieder rechts -Wiegegriff und links -Footballhaltung. Wechseln tu ich wenn ich merke das sie nicht mehr effektiv trinkt oder droht einzuschlafen.
Was hast Du während der "Stillverbotszeit" gemacht? Weiterhin gepumpt (wenn ja: wie oft/wie lang)? Oder war Deine Milch da praktisch "weg"? Der Punkt dabei ist nämlich, dass es im Allgemeinen nicht möglich ist, mit dem Erreichen der Milchmenge auf Vollstill-Niveau nach der Geburt beliebig lange zu warten, wenn man später irgendwann gerne vollstillen möchte.
Ich habe in der Stillverbotszeit weiter alle 3 Stunden für etwa 15 Minuten pro Seite gepumpt, auch Nachts. Milchmenge war wechselnd zwischen 70ml morgens und abnehmend über den Tag bis 20ml.
Vielleicht magst Du noch mal schreiben, an welchen Tagen Du wieviel Fläschchen bzw. ml (ungefähr) zugefüttert hast, und außerdem alle Gewichtsdaten Deiner Tochter?
Ich füttere eigentlich mittlerweile nach jeder Mahlzeit mit der Flasche nach ( alle 4 Stunden ) Flaschen-Menge variiert je nach dem wieviel MuMi sie getrunken hat zwischen 50-90ml HA-Nahrung. Wobei ich immer zwischen Brust und Flasche einwenig Pause zu halten - so für 10 Minuten - und sie dann nochmal an die Brust zu nehmen ehe ich zur Flasche greife.Noch habe ich das ganze mit dem Stillen noch nicht Aufgegeben auch wenn Ronja mittlerweile bei jeder Mahlzeit gute 100-120 ml trinkt.
Sie war bei Geburt 2930 Gramm, rückläufig auf 2600 als minimum am 4. Tag. Entlassgewicht an Tag 5 (schon mit Flasche zugefüttert) 2650Gramm.
Die Tage von Dienstag (7.9. - 12.9.) Gewicht gehalten auf 2700 Gramm. Aufnahme Gewicht (12.9.)Kinderklinik 2700 Gramm, Entlassgewicht (17.9.) 2890 Gramm.
18.9. 2093 Gramm, 20.9. 3040 Gramm, 23.9. 3090 Gramm, 26.9. 3160 Gramm, 29.9. 3260 Gramm, 3.10. 3320 Gramm, ,4.10. 3350 Gramm, 6.10. 3460 Gramm, 8.10. 3520 Gramm
Ich bin ja schon Froh über das was sie an MuMi bekommt, wenn es nicht mehr mehr wird, dann ist das so. Werde mich wohl damit arrangieren müssen.
Danke für die Links, werde mich gleich mal dran machen sie durch zu lesen, komme erst jetzt dazu wieder am PC zu sitzen.