Stillen und Anhänglichkeit

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nettie
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Re: Stillen und Anhänglichkeit

Beitrag von nettie »

@vicci: Das macht mich tatsächlich etwas unsicher. Manchmal denke ich, ich entfremde meinem Partner das Kind. Naja, meist weiß ich ja, dass das Blödsinn ist...
Ja, das mit mehr Freiheit wollen kann stimmen. Aber ich versuche jetzt, ihn mehr hochzunehmen, sobald er ankommt. Ihm mehr Sicherheit zu geben, dass ich seine Bedürfnisse gleich erfüllen kann.

@actionzwerg: Ach, ein bisschen beruhigt mich das ja, dass es einigen so geht. Eine meiner besten Freundinnen hat von Anfang an darauf geachtet, dass das Kind den Vater genauso gern hat und keinen Unterschied macht, von wem es getragen, beruhigt, ins Bett gebracht usw. wird. Dieses Kind hat sich (angeblich) auch mit ca. 7 Monaten selbst abgestillt und davor schon Massen gegessen. Vielleicht lag es auch an der gewollten Ablösung von der Mutter?? Naja, sie war immer mein Beispiel, wie schön es sein kann, wenn dass Kind immer beide Eltern gleich gern hat. Aber ein Maßstab ist es wohl nicht ;-)

Vielen Dank für die lieben Antworten. Leider habe ich bisher nicht geschafft zu antworten, uns plagen Erkältungen und viele andere Wehwehchen. Ja, mit dem Stillen hat das wahrscheinlich weniger zu tun als mit dem Charakter des Kindes. Besser geworden ist es bisher auch noch nicht, aber ich versuche, die Nähe jetzt eher zu genießen. Immer öfter klappt das auch sehr gut und manchmal denke ich, unglaublich, wie vorbehaltslos mich dieser kleine Mensch liebt!
LG von Janett mit kleinem Frechdachs (09/09)
JaNiNis-Mom

Re: Stillen und Anhänglichkeit

Beitrag von JaNiNis-Mom »

Meine Maedels waren die ersten 20 Monate die totalen Mamakinder, mit heulen sobald ich aus dem Sichtfeld bin und zT nicht mal zu Papa wollen :( . Es war sehr anstrengend, vor allem beim ersten Mal....aber als sich beide dann selber mit 20 Mon selber abgestillt haben, war der Papa von heute auf morgen der Troester schlechthin. Ich bin seither abgemeldet :lol: .....
Die ersten beiden Kinder hab ich kuerzer gestillt und da war Papa nicht immer zuhause, aber bei Nichole wars extrem. Ich war dann so froh, als es rum war und auch mal jemand anderes akzeptiert wurde. Als Christina sich dann in die gleiche Richtung entwickelt hat, wusste (bzw hoffte ich), dass es letztendlich genauso sein wird. Jetzt steht Sie gerade am Fenster und wartet sehnsuechtig auf Ihren Daddy :lol: und ich kann nachher schnell los um einzukaufen und weiss, keiner weint, weil ich zur Tuer raus bin.
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tania
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Re: Stillen und Anhänglichkeit

Beitrag von tania »

wir haben schlechte erfahrungen damit gemacht, dass das kind beim vater bleibt, wenn es zu mir will. wenn wir das ein paar tage versucht haben (ich bin die verdienerin im haushalt, mein mann arbeitet nicht), hat er schon angefangen zu weinen, wenn der vater ihm nur nahe kam. völlig ohne druck und sofortiges dasein meinerseits haben da viel besser funktioniert. ob es vrbei geht? ich nehme stark an, wir sind aber noch mitten drin..
tania mit sohn *09 und sohn *12
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