Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
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carrymeclose
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Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Ich hatte mich bewußt fuer einen eher kleinen Altersabstand entschieden, war auch immer im Prinzip bereit zum Tandemstillen, aber momentan habe ich echt Panik wie das wohl wird im November wenn mein Sohn kommt.
Meine 18 Monate alte Tochter stillt gerade wieder mehr, vor allem nachts ständig und fordert dies auch vehement ein. Ich hatte mit 14 Monaten mal einen guten Zeitpunkt erwischt und sie mehr oder weniger fuer den Hauptteil der Nacht (von 22Uhr-5Uhr) abgestillt. War gar nicht so geplant, aber einmal nein sagen als ich mal echt nicht mehr konnte und dabei bleiben hat sensationell zu viel ruhigeren Naechten gefuehrt. Es gab nur wenig Traenen. Ab 5 Uhr war aber schon damals noch Dauernuckeln angesagt und das wollte und konnte ich ihr nicht nehmen.
Nun hat sich aber wieder nach und nach das Stillen nachts eingeschlichen. Sie war mal ne Zeitlang krank mit Fieber, da ist das ja auch klar und hab ich gerne gemacht. Mittlerweile sind wir aber wieder an einem Punkt, wo es fuer mich kaum noch zu ertragen ist. Es tut so weh, ich hab schlimmer Zahnabdruecke und ich krieg kaum Schlaf. Wir stillen so ungefähr 10 mal pro Nacht gerade.
Sie ist aber dermaßen abhaengig von der Brust um in den Schlaf zu finden. Ich hab in den letzten Tagen dann doch ein paar mal versucht nein zu sagen, als ich echt nicht mehr konnte, hab ihr erklaert, dass mir die ‚nana’ weh tut und sie versucht anders zu beruhigen, aber sie ist dann dermaßen durchgedreht, dass ich total erschrocken bin. Sie hat sich dann jedesmal in einen dermaßen hysterischen Schockzustand reingebruellt, aus dem ich sie dann kaum noch rausholen konnte. Sie war so von Sinnen, dass sie dann nicht mal mehr die nana wollte, als ich sie ihr dann angeboten habe. Nach ner Stunde oder so ist sie dann erschöpft eingeschlafen auf meinem ARm. Das war so schlimm.
Ab und an, wenn ich ganz schnell reagiere wenn sie aufwacht, kann ich sie wieder zurueck in den Schlaf tragen, aber das ist auch anstrengend. Wenn ich versuche, mich hinzusetzen (Schaukelstuhl, Petziball) protestiert sie sofort wieder ganz hysterisch und wenn ich mich dann auch irgendwie nur etwas dem Bett nähere, schreit sie panisch auf und biegt sich durch. Das macht mich so traurig.
Auch tagsueber will sie gerade wieder vermehrt auf meinen Arm, nur auf Schoß oder im Tragetuch geht nicht. Wenn es aber gerade mal echt nicht geht, dann hat sie auch wieder so einen total schlimmen hysterischen Anfall. Biegt sich durch, rollt sich verzweifel auf dem Boden rum.....Komme gerade fix und fertig von einem Einkauf zurück, wo sie so einen Anfall in der Öffentlichkeit hatte. Puh! Und dann kommen so doofe Kommentare wie 'also wenn Sie jetzt nachgeben, dann tanzt sie ihnen immer auf der Nase rum....!' na danke.
Dabei ist sie sonst eigentlich ein sehr selbstädiges und glückliches Mädchen. Sie geht selbstständig zum Nachbarsgarten und spielt dort mit den Kindern, hat sich in Spielgruppen schon sehr früh von mir entfernt und lange selbstsändig gespielt. Sie ist sonst sehr fröhlich, sprich schon unglaublich viel in 3 Sprachen....Aber wenn sie etwas nicht bekommt, dann hat sie eben gerade immer diese ganz schlimmen Anfälle. Mich macht das so traurig, ich hab ihr wirklich alles gegeben, sie im TT getragen, gestillt, familiengebettet...warum kann ich sie nicht einfach auch mal in den Schlaf kuscheln? Wie soll das nur werden nachts? Ab 5 hängt sie mir quasie dauernd an der Brust. Wenn ich dann aber verweiger, ist die Nacht rum und ich hab den ganzen Tag ein übermüdetes Knatschkind.
Wie wird das nur wenn das Baby da ist. Ich habe so Angst sie vor den Kopf zu stoßen.
Sorry, das war jetzt sehr lang. Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Überlebenstips geben. Ich hab mich jetzt eigentlich entschlossen, sie nicht abzustillen und zu versuchen, auch wenns hart ist für mich, ihr alles zu geben. Ich habe einfach Sorgen, irgendwas in ihrer zarten Kinderseele zu zerstören. Nur wie mach ich das denn, vor allem in den ersten TAgen auch. Von 'adventures in tandemfeeding' weiß ich, dass man durchaus auch mal das ältere Kind ranlassen kann zuerst. Aber wie ist das denn mit dem Kollostrum? Ich hab da keine genaue Antwort gefunden. Hab irgendwie schon Sorgen, dass meine Große da zu viel wegtrinkt. Und wie mach ich das Nacht?
DAnke fürs lesen.
Meine 18 Monate alte Tochter stillt gerade wieder mehr, vor allem nachts ständig und fordert dies auch vehement ein. Ich hatte mit 14 Monaten mal einen guten Zeitpunkt erwischt und sie mehr oder weniger fuer den Hauptteil der Nacht (von 22Uhr-5Uhr) abgestillt. War gar nicht so geplant, aber einmal nein sagen als ich mal echt nicht mehr konnte und dabei bleiben hat sensationell zu viel ruhigeren Naechten gefuehrt. Es gab nur wenig Traenen. Ab 5 Uhr war aber schon damals noch Dauernuckeln angesagt und das wollte und konnte ich ihr nicht nehmen.
Nun hat sich aber wieder nach und nach das Stillen nachts eingeschlichen. Sie war mal ne Zeitlang krank mit Fieber, da ist das ja auch klar und hab ich gerne gemacht. Mittlerweile sind wir aber wieder an einem Punkt, wo es fuer mich kaum noch zu ertragen ist. Es tut so weh, ich hab schlimmer Zahnabdruecke und ich krieg kaum Schlaf. Wir stillen so ungefähr 10 mal pro Nacht gerade.
Sie ist aber dermaßen abhaengig von der Brust um in den Schlaf zu finden. Ich hab in den letzten Tagen dann doch ein paar mal versucht nein zu sagen, als ich echt nicht mehr konnte, hab ihr erklaert, dass mir die ‚nana’ weh tut und sie versucht anders zu beruhigen, aber sie ist dann dermaßen durchgedreht, dass ich total erschrocken bin. Sie hat sich dann jedesmal in einen dermaßen hysterischen Schockzustand reingebruellt, aus dem ich sie dann kaum noch rausholen konnte. Sie war so von Sinnen, dass sie dann nicht mal mehr die nana wollte, als ich sie ihr dann angeboten habe. Nach ner Stunde oder so ist sie dann erschöpft eingeschlafen auf meinem ARm. Das war so schlimm.
Ab und an, wenn ich ganz schnell reagiere wenn sie aufwacht, kann ich sie wieder zurueck in den Schlaf tragen, aber das ist auch anstrengend. Wenn ich versuche, mich hinzusetzen (Schaukelstuhl, Petziball) protestiert sie sofort wieder ganz hysterisch und wenn ich mich dann auch irgendwie nur etwas dem Bett nähere, schreit sie panisch auf und biegt sich durch. Das macht mich so traurig.
Auch tagsueber will sie gerade wieder vermehrt auf meinen Arm, nur auf Schoß oder im Tragetuch geht nicht. Wenn es aber gerade mal echt nicht geht, dann hat sie auch wieder so einen total schlimmen hysterischen Anfall. Biegt sich durch, rollt sich verzweifel auf dem Boden rum.....Komme gerade fix und fertig von einem Einkauf zurück, wo sie so einen Anfall in der Öffentlichkeit hatte. Puh! Und dann kommen so doofe Kommentare wie 'also wenn Sie jetzt nachgeben, dann tanzt sie ihnen immer auf der Nase rum....!' na danke.
Dabei ist sie sonst eigentlich ein sehr selbstädiges und glückliches Mädchen. Sie geht selbstständig zum Nachbarsgarten und spielt dort mit den Kindern, hat sich in Spielgruppen schon sehr früh von mir entfernt und lange selbstsändig gespielt. Sie ist sonst sehr fröhlich, sprich schon unglaublich viel in 3 Sprachen....Aber wenn sie etwas nicht bekommt, dann hat sie eben gerade immer diese ganz schlimmen Anfälle. Mich macht das so traurig, ich hab ihr wirklich alles gegeben, sie im TT getragen, gestillt, familiengebettet...warum kann ich sie nicht einfach auch mal in den Schlaf kuscheln? Wie soll das nur werden nachts? Ab 5 hängt sie mir quasie dauernd an der Brust. Wenn ich dann aber verweiger, ist die Nacht rum und ich hab den ganzen Tag ein übermüdetes Knatschkind.
Wie wird das nur wenn das Baby da ist. Ich habe so Angst sie vor den Kopf zu stoßen.
Sorry, das war jetzt sehr lang. Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Überlebenstips geben. Ich hab mich jetzt eigentlich entschlossen, sie nicht abzustillen und zu versuchen, auch wenns hart ist für mich, ihr alles zu geben. Ich habe einfach Sorgen, irgendwas in ihrer zarten Kinderseele zu zerstören. Nur wie mach ich das denn, vor allem in den ersten TAgen auch. Von 'adventures in tandemfeeding' weiß ich, dass man durchaus auch mal das ältere Kind ranlassen kann zuerst. Aber wie ist das denn mit dem Kollostrum? Ich hab da keine genaue Antwort gefunden. Hab irgendwie schon Sorgen, dass meine Große da zu viel wegtrinkt. Und wie mach ich das Nacht?
DAnke fürs lesen.
leben in UK mit Tochter (Jan '09) und Sohn (Nov '10)
- cocotte
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Re: Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Hallo!
Ich kann dich gut verstehen - stille selber seit 5 1/2 Monaten Tandem und meine Kinder haben auch (nur) 22 Monate Altersabstand. Mir ging es während der Schwangerschaft zeitweitlig genauso wie dir - aber das ist ja auch völlig normal, dass man sich Gedanken darüber macht, wie das wohl alles werden soll. Und diese Gedanken haben andere Schwangere mit schon größeren Erstgeborenen sicher auch!
Du kannst ja mal Tandemstillen in die Suche eingeben, da findest du hier gerade in der letzten Zeit einige Threads zum Thema, es sind in den letzten Monaten nämlich hier einige Neu-Tandemstillmamas dazugekommen. Einen schönen und interessanten Thread findest du z.B. hier.
Mein Fazit nach fast einem halben Jahr Tandemstillen: Ich würde es wieder machen. Meine Große hing und hängt einfach so sehr an ihrer "Bu", dass es einfach nicht gegangen wäre, ihr das wegzunehmen. Im November letzten Jahres sah es zwar ganz danach aus, dass sich das Stillen ausschleicht, aber dann wurde sie im Januar ziemlich heftig Grippekrank, grade 6 Wochen vor der Geburt der Kleinen, und wollte nur noch an die Brust - die Nächte waren Horror, sie wurde ständig wach, ich konnte mit dem dicken Bauch sowieso nicht gut schlafen, musste ständig aufs Klo. Kurz: Die Zeit war nicht grade angenehm...
Aber ihr grade dann das Stillen zu verweigern, wäre unmöglich gewesen.
Ich kann dir nur raten: Achte wirklich auf dich und deine Bedürfnisse! Wenn du wirklich nicht mehr kannst, dann sag es deiner Tochter auch! Ein klares Nein ist manchmal einfach am besten, so hart es ist. Natürlich ist es nicht einfach, hinterher die Wut und Trauer zu ertragen, aber wenn dein Leidensdruck wirklich groß ist, dann packst du das auch.
Ich hatte in der Schwangerschaft auch lange Zeit ziemlich schmerzempfindliche Brustwarzen, und in dieser Zeit hab ich das Stillen nachts fast komplett verweigert; es war für mich einfach unerträglich geworden. Zum Schluss hin ließen die Schmerzen wieder nach, und ich konnte das Stillen auch wieder mehr genießen.
Was ist denn mit dem Papa? Mein Mann war für mich die allerwichtigste und beste Unterstützung in der Schwangerschaft. Er hat sich wirklich sehr viel um die Große gekümmert und sie dann auch prima trösten können, wenn ich nicht stillen wollte in der Nacht. Er hat sie auch ganz oft ins Bett gebracht, so dass ich abends noch nicht mal Einschlafstillen musste, was ein große Entlastung für mich war. Ich denke, das ist tein sehr wichtiger Aspekt, denn wenn das Baby erst mal da ist, wird es auch so sein, dass das große Kind sich mehr am Papa orientiert bzw. er die "Mama-Lücke", die durch das neue Baby entsteht, schließen muss.
Oh je, ich merke grade, dass mein Geschriebenes z.T. etwas negativ klingt bzw. vielleicht nicht grade aufmunternd...
Das wollte ich so nicht, aber man muss ja auch ehrlich sein. Tandemstillen ist halt nicht immer einfach, aber ich hab die Entscheidung nicht bereut! Und ob mit oder ohne Stillen - die Geburt eines Geschwisterchens bringt das Familiengefüge IMMER durcheinander und jeder muss sich in seiner Rolle neu zurechtfinden.
Du schaffst das schon! Es ist sicher anstrengend mit zwei so kleinen Kindern, manchmal sogar sehr, aber die beiden sind sich schon nach diesem halben Jahr sooo nahe! Es gibt so viele wunderschöne Momente, wenn die Große die Kleine an sich drückt, sie küsst und beim Stillen ihr Händchen hält. Und meine große Maus, ist die Einzige, die es schafft, dass mein Baby ganz laut und herzhaft lachen muss! Sie liebt ihre große Schwester wirklich über alles, das merkt man jetzt schon! Und ich bin soooo gerührt und glücklich, wenn ich die beiden Mädels abends betrachte, wenn sie schlafend im Familienbett liegen.
Du packst das!
Und lass den Papa nicht außen vor - grade jetzt und in den kommenden Monaten wird er für deine große Kleine ganz, ganz wichtig werden!
LG
Ich kann dich gut verstehen - stille selber seit 5 1/2 Monaten Tandem und meine Kinder haben auch (nur) 22 Monate Altersabstand. Mir ging es während der Schwangerschaft zeitweitlig genauso wie dir - aber das ist ja auch völlig normal, dass man sich Gedanken darüber macht, wie das wohl alles werden soll. Und diese Gedanken haben andere Schwangere mit schon größeren Erstgeborenen sicher auch!
Du kannst ja mal Tandemstillen in die Suche eingeben, da findest du hier gerade in der letzten Zeit einige Threads zum Thema, es sind in den letzten Monaten nämlich hier einige Neu-Tandemstillmamas dazugekommen. Einen schönen und interessanten Thread findest du z.B. hier.
Mein Fazit nach fast einem halben Jahr Tandemstillen: Ich würde es wieder machen. Meine Große hing und hängt einfach so sehr an ihrer "Bu", dass es einfach nicht gegangen wäre, ihr das wegzunehmen. Im November letzten Jahres sah es zwar ganz danach aus, dass sich das Stillen ausschleicht, aber dann wurde sie im Januar ziemlich heftig Grippekrank, grade 6 Wochen vor der Geburt der Kleinen, und wollte nur noch an die Brust - die Nächte waren Horror, sie wurde ständig wach, ich konnte mit dem dicken Bauch sowieso nicht gut schlafen, musste ständig aufs Klo. Kurz: Die Zeit war nicht grade angenehm...
Aber ihr grade dann das Stillen zu verweigern, wäre unmöglich gewesen.
Ich kann dir nur raten: Achte wirklich auf dich und deine Bedürfnisse! Wenn du wirklich nicht mehr kannst, dann sag es deiner Tochter auch! Ein klares Nein ist manchmal einfach am besten, so hart es ist. Natürlich ist es nicht einfach, hinterher die Wut und Trauer zu ertragen, aber wenn dein Leidensdruck wirklich groß ist, dann packst du das auch.
Ich hatte in der Schwangerschaft auch lange Zeit ziemlich schmerzempfindliche Brustwarzen, und in dieser Zeit hab ich das Stillen nachts fast komplett verweigert; es war für mich einfach unerträglich geworden. Zum Schluss hin ließen die Schmerzen wieder nach, und ich konnte das Stillen auch wieder mehr genießen.
Was ist denn mit dem Papa? Mein Mann war für mich die allerwichtigste und beste Unterstützung in der Schwangerschaft. Er hat sich wirklich sehr viel um die Große gekümmert und sie dann auch prima trösten können, wenn ich nicht stillen wollte in der Nacht. Er hat sie auch ganz oft ins Bett gebracht, so dass ich abends noch nicht mal Einschlafstillen musste, was ein große Entlastung für mich war. Ich denke, das ist tein sehr wichtiger Aspekt, denn wenn das Baby erst mal da ist, wird es auch so sein, dass das große Kind sich mehr am Papa orientiert bzw. er die "Mama-Lücke", die durch das neue Baby entsteht, schließen muss.
Oh je, ich merke grade, dass mein Geschriebenes z.T. etwas negativ klingt bzw. vielleicht nicht grade aufmunternd...
Du schaffst das schon! Es ist sicher anstrengend mit zwei so kleinen Kindern, manchmal sogar sehr, aber die beiden sind sich schon nach diesem halben Jahr sooo nahe! Es gibt so viele wunderschöne Momente, wenn die Große die Kleine an sich drückt, sie küsst und beim Stillen ihr Händchen hält. Und meine große Maus, ist die Einzige, die es schafft, dass mein Baby ganz laut und herzhaft lachen muss! Sie liebt ihre große Schwester wirklich über alles, das merkt man jetzt schon! Und ich bin soooo gerührt und glücklich, wenn ich die beiden Mädels abends betrachte, wenn sie schlafend im Familienbett liegen.
Du packst das!
LG
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen
Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
Hilde Domin
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carrymeclose
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Re: Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
cocotte hat geschrieben:
....
Was ist denn mit dem Papa? Mein Mann war für mich die allerwichtigste und beste Unterstützung in der Schwangerschaft. Er hat sich wirklich sehr viel um die Große gekümmert und sie dann auch prima trösten können, wenn ich nicht stillen wollte in der Nacht. Er hat sie auch ganz oft ins Bett gebracht, so dass ich abends noch nicht mal Einschlafstillen musste, was ein große Entlastung für mich war. Ich denke, das ist tein sehr wichtiger Aspekt, denn wenn das Baby erst mal da ist, wird es auch so sein, dass das große Kind sich mehr am Papa orientiert bzw. er die "Mama-Lücke", die durch das neue Baby entsteht, schließen muss.
....
Vielen Dank für Deine ausführlichen Gedanken cocotte. Also der Papa hilft schon. Und zwar indem wir getrennt schlafen (das haben wir auch schon vor Baby gemacht, wir schlafen so besser) ich die Nachtschicht komplett übernehm, er dafür aber dann ab 7 Uhr oder auch mal früher die Kleine nimmt und erst um 9:45 zur ARbeit geht. Das ist schon mal eine riesen Erleichterung, da ich so nochmal gut 2 Stunden ganz alleine ausschlafen kann. Daran zu denken, dass ich morgens diese Zeit hab, das hilft mir dann auch in der schlimmsten Nacht.
Allerdings kann er sie nicht ins Bett bringen. Sie fordert dann wirklich vehement die Brust und schreit nach mir. Auch nachts kann nur ich beruhigen. So kann ich halt auch nie abends weg.
Ich habe ja wirklich öfter mal versucht, sie auch anders zum schlafen zu bringen. Aber sie ist dann eben wirklich so total durchgedreht. Auf dem Boden rollend, sich durchbiegend, schwer atmend, knallrot und durchgeschwitzt. Das pack ich nicht durchzuziehen. Solche schlimmen Wutanfälle hat sie aber eben auch sonst öfter nun tagsüber wenn es mal nicht so läuft wie sie es möchte. Bin ganz verunsichert auf einmal. WEiß nicht ob das generell so eine Trotzphase ist, oder ob sie etwas aus der Bahn ist, weil sie Panik hat, ich will ihr was wegnehmen.
Auch wenn ich wohl jetzt definitif nicht abstillen werde, weil ihr das noch zu wichtig ist, so denke ich muss ich halt irgendwie einen Weg finden, dass sie sich auch ohne 'nana' im Bett etwas entspannen kann und evtl. auch anders einschlafen. Sonst wirds halt wirklich schwierig wenn dann mal beide Kinder gleichzeitig wach sind...
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- cocotte
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Re: Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Oh, das ist natürlich super heftig.... Angesichts einer so krassen Reaktion ist es natürlich klar, dass man als Mama nichts mit Gewalt durchziehen kann. Sowas könnte ich auch niemals. Meine Tochter hat halt auch schon mal sehr wütend reagiert, geweint, aber nie so, dass ich dachte, nun kann ich es nicht mehr verantworten.carrymeclose hat geschrieben:Ich habe ja wirklich öfter mal versucht, sie auch anders zum schlafen zu bringen. Aber sie ist dann eben wirklich so total durchgedreht. Auf dem Boden rollend, sich durchbiegend, schwer atmend, knallrot und durchgeschwitzt. Das pack ich nicht durchzuziehen. Solche schlimmen Wutanfälle hat sie aber eben auch sonst öfter nun tagsüber wenn es mal nicht so läuft wie sie es möchte. Bin ganz verunsichert auf einmal. WEiß nicht ob das generell so eine Trotzphase ist, oder ob sie etwas aus der Bahn ist, weil sie Panik hat, ich will ihr was wegnehmen.
Bei mir ist es auch oft so, dass ich momentan gerne den für uns beide bequemsten oder besser angenehmsten und harmonischsten Weg wähle - nämlich, meine Große ganz kurz zu stillen und sie schläft ziemlich schnell weiter. Sage ich nein, fängt sie wütend an zu weinen, und ich riskiere, dass zusätzlich noch das Baby aufwacht und auch anfängt zu weinen....
Wenn sie grade in so einer extremen Trotzphase steckt, braucht sie dich ja auch in ganz besonderem Maße. Und wenn sie sich tagsüber schon so toll alleine von dir wegtraut, muss sie sich wohl nachts zum Ausgleich ne große Portion Mama holen. Das viele nächtliche Stillen liegt sicher einfach an der Entwicklung, die sie momentan durchmacht.
Das mit dem Dauerstillen ab 5 Uhr kenne ich. Meine Große hat wie deine auch schon oft von ca. 21 Uhr bis 5-6 Uhr durchgeschlafen. Aber dann ist echt alles vorbei und nur noch Brust gefragt. Das ist immer noch so. Nur aktuell schläft sie halt recht schnell wieder ein, aber so kurz vor der Geburt war das Dauerstillen grad ganz extrem, sie hat praktisch von 5 bis 7 Uhr nur an meiner Brust gehangen. Ich glaub, man kann gar nicht viel dagegen machen, außer abzuwarten, dass diese Phase wieder vorbei geht und halt immer wieder sagen, dass man das nicht möchte und versuchen, ob das Kind sich nicht irgendwie davon abbringen lässt. Teilweise hat hier mal ne Banane als morgendliche Alternative geholfen. Ich hab sie mir immer schon auf den Nachttisch gelegt. Die Kleinen haben halt einfach Hunger nach so ´ner langen Nacht - ich kenne im Bekanntenkreis einige Flaschenkinder, die noch ewig morgens früh um halb 6 rum ne Milchflasche bekamen. Scheint also einfach normal zu sein. Du findest hier auch wirklich viele Threads, die sich mit frühmorgendlichem Dauerstillen befassen.
Ich würd es einfach mal versuchen, wegzugehen und den Papa es einfach mal versuchen lassen ohne dass du zuhause bist. Bei uns hat es nämlich anfangs auch nie funktioniert, wenn ich daheim war. Die Kleine hat das ja gesehen und wollte natürlich lieber mit Mama ins Bett. Irgendwann wollte ich aber wieder einem absolut geliebten Hobby nachgehen ( da war sie so um 1 Jahr alt), das aber abendliche Proben mit sich bringt. Ich hatte zwar Angst davor, sie mit dem Papa allein zu lassen, aber als ich am ersten Abend heimkam, hat sie friedlich geschlafen, und das einschlafen ging wider Erwarten FAST ganz ohne Tränen. Ich war nur 10 Minuten (zu Fuß) entfernt und mein Mann hätte mich sofort gerufen, wenn es für unsere Tochter zu schlimm gewesen wäre, das musste er mir absolut versprechen. Sowas würd ich an eurer Stelle auch einfach mal ausprobieren. Ich finde, es macht einen Riesenunterschied, ob du im Haus bist oder nicht.carrymeclose hat geschrieben:Allerdings kann er sie nicht ins Bett bringen. Sie fordert dann wirklich vehement die Brust und schreit nach mir. Auch nachts kann nur ich beruhigen. So kann ich halt auch nie abends weg.
Alles Gute für Euch!
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen
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juliaundfelix
- hat viel zu erzählen
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Re: Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Was Dir gerade durch den Kopf geht kann ich nur allzu gut nachfühlen. Meine Tochter war 28 Monate alt, als mein Söhnchen geboren wurde, und der Megastilljunkie. Sie ist es heute noch und deshalb stille ich seit über einem Jahr im Tandem.
Ich will gar nichts beschönigen: Anfangs war es wirklich schwer für alle. Julia wollte ständig an die Brust und das halt auch und vor allem wenn der Neugeborene dran war. Das konnte und wollte ich aber nicht. Er war dann einfach viel zu sehr gestört um halbwegs ruhig trinken zu können. Wenn ich "nein" gesagt und sie vertröstet habe, gab es aber jedesmal ein Riesengeschrei, was wiederum nicht dazu geführt hat, dass ich das Baby ruhig stillen konnte. Ich habe in dieser Zeit regelrechte Hassgefühle gegen meine Tochter entwickelt, weil ich das Gefühl hatte, sie lässt es nicht zu, dass ich mich adäquat um mein Baby kümmere.
Aber - oh Wunder - es hat sich trotzdem alles mit der Zeit recht gut eingependelt.
Ich stille beide in den Schlaf - aber nicht gleichzeitig sondern erst den Kleinen, dann die Grosse. Zum Abendritual der Grossen gehört jetzt auch immer ein Buch, das wir vor dem Stillen lesen. Tagsüber will die Grosse (gefühlt) viel öfter an die Brust als der Kleine. Wenn es irgendwie geht, lasse ich sie auch dran. Manchmal nervt es mich aber auch und dann mag ich auch mal nicht. Ich denke, das ist in einer nun über dreijährigen Stillbeziehung legitim auch mal "nein" zu sagen. Beim Kleinen stört mich das Stillen seltsamerweise nie - auch nicht wenn er lange nuckeln will...
Ich folge da inzwischen ganz meinem Bauchgefühl. Und dieses Bauchgefühl, was für Eure jeweilige Stillbeziehung richtig ist, wirst Du auch entwickeln. Wenn das Baby auf der Welt ist verändert sich nochmal alles. Das kann man sich vorher gar nicht vorstellen. Deshalb solltest Du Dir jetzt auch echt nicht den Kopf darüber zerbrechen. Warte es wirklich erstmal in Ruhe ab und lass auf Dich zukommen was dann passiert.
Bei uns hat es zum Teil auch heftige Tränen gegeben, aber die haben eben auch zu diesem Prozess dazugehört. Mach Dich darauf gefasst, dass Deine Grosse vielleicht heftig trauern wird, dass sie die Mama nun nicht mehr für sich allein hat. Und mach Dich darauf gefasst, dass auch Du trauern wirst, dass das innige Verhältnis zu Deinem grossen Stillkind nie mehr so intim sein wird wie zu der Zeit als ihr noch zu zweit ward. Wenn das Baby da ist, seid ihr immer zu dritt - und daran müssen sich alle erstmal gewöhnen...
Wenn diese schwierige Phase überwunden ist, wirst Du Dir gar nicht mehr vorstellen können, dass es mal anders war. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen.
Ach ja, nur um gleich vorweg ein paar märchen aus der welt zu schaffen: Das Grosskind trink dem Kleinen nicht die Milch weg. Selbst wenn Grosskind zuerst trinkt und danach das Baby, kommt immer noch genug raus. Für uns war es sogar von Vorteil, wenn ich den Kleinen an die "leere" Brust angelegt habe. Er hat dann mehr von der "dickere" Milch bekommen und sich auch weniger verschluckt, weil die Milch dann nicht mehr so gespritzt ist. Mein Milchspendereflex ist ziemlich stark und damit hatte der Kleine anfangs massiv zu kämpfen.
Am besten versuchst Du Dich nun zu entspannen, geniesst die letzten Wochen der Schwangerschaft und Stillzweisamkeit mit Deiner Tochter und freust Dich auf die künftige Stilldreisamkeit.
LG -- Kristina
Ich will gar nichts beschönigen: Anfangs war es wirklich schwer für alle. Julia wollte ständig an die Brust und das halt auch und vor allem wenn der Neugeborene dran war. Das konnte und wollte ich aber nicht. Er war dann einfach viel zu sehr gestört um halbwegs ruhig trinken zu können. Wenn ich "nein" gesagt und sie vertröstet habe, gab es aber jedesmal ein Riesengeschrei, was wiederum nicht dazu geführt hat, dass ich das Baby ruhig stillen konnte. Ich habe in dieser Zeit regelrechte Hassgefühle gegen meine Tochter entwickelt, weil ich das Gefühl hatte, sie lässt es nicht zu, dass ich mich adäquat um mein Baby kümmere.
Aber - oh Wunder - es hat sich trotzdem alles mit der Zeit recht gut eingependelt.
Ich stille beide in den Schlaf - aber nicht gleichzeitig sondern erst den Kleinen, dann die Grosse. Zum Abendritual der Grossen gehört jetzt auch immer ein Buch, das wir vor dem Stillen lesen. Tagsüber will die Grosse (gefühlt) viel öfter an die Brust als der Kleine. Wenn es irgendwie geht, lasse ich sie auch dran. Manchmal nervt es mich aber auch und dann mag ich auch mal nicht. Ich denke, das ist in einer nun über dreijährigen Stillbeziehung legitim auch mal "nein" zu sagen. Beim Kleinen stört mich das Stillen seltsamerweise nie - auch nicht wenn er lange nuckeln will...
Ich folge da inzwischen ganz meinem Bauchgefühl. Und dieses Bauchgefühl, was für Eure jeweilige Stillbeziehung richtig ist, wirst Du auch entwickeln. Wenn das Baby auf der Welt ist verändert sich nochmal alles. Das kann man sich vorher gar nicht vorstellen. Deshalb solltest Du Dir jetzt auch echt nicht den Kopf darüber zerbrechen. Warte es wirklich erstmal in Ruhe ab und lass auf Dich zukommen was dann passiert.
Bei uns hat es zum Teil auch heftige Tränen gegeben, aber die haben eben auch zu diesem Prozess dazugehört. Mach Dich darauf gefasst, dass Deine Grosse vielleicht heftig trauern wird, dass sie die Mama nun nicht mehr für sich allein hat. Und mach Dich darauf gefasst, dass auch Du trauern wirst, dass das innige Verhältnis zu Deinem grossen Stillkind nie mehr so intim sein wird wie zu der Zeit als ihr noch zu zweit ward. Wenn das Baby da ist, seid ihr immer zu dritt - und daran müssen sich alle erstmal gewöhnen...
Wenn diese schwierige Phase überwunden ist, wirst Du Dir gar nicht mehr vorstellen können, dass es mal anders war. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen.
Ach ja, nur um gleich vorweg ein paar märchen aus der welt zu schaffen: Das Grosskind trink dem Kleinen nicht die Milch weg. Selbst wenn Grosskind zuerst trinkt und danach das Baby, kommt immer noch genug raus. Für uns war es sogar von Vorteil, wenn ich den Kleinen an die "leere" Brust angelegt habe. Er hat dann mehr von der "dickere" Milch bekommen und sich auch weniger verschluckt, weil die Milch dann nicht mehr so gespritzt ist. Mein Milchspendereflex ist ziemlich stark und damit hatte der Kleine anfangs massiv zu kämpfen.
Am besten versuchst Du Dich nun zu entspannen, geniesst die letzten Wochen der Schwangerschaft und Stillzweisamkeit mit Deiner Tochter und freust Dich auf die künftige Stilldreisamkeit.
LG -- Kristina
- nwsurgeon
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Re: Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Hallo,
ich kann mich eigentlich den anderen nur noch anschließen (ich hatte Dir gestern abend schon eine Antwort geschrieben, die leider in den Tiefen des web verschollen ist),
meine Große hatte in dem Alter (und auch heute noch) öfter solche hysterischen Anfälle in meiner zweiten Schwangerschaft hat sie auch noch sehr viel gestillt und als das Baby kam wurde es natürlich schwierig. Sie hat so viel und oft gefordert, dass ich sie zunächst auf nur noch morgens und abends, und dann auf abendliches Stillen reduzieren mußte (ich hätte sonst die Nächte durchgestillt), das war mit einem riesigen Kampf verbunden ging dann nach ein paar Tagen ganz gut.
Das Kolostrum wird sie dem Baby nicht wegtrinken, das wird ja bis zum Milcheinschuß gebildet, der kann übrigens sehr heftig werden, aufgrund der großen Nachfrage durch 2 Kinder, aber dann kann Deine Große ja für Erleichterung sorgen.
Alles Liebe
ich kann mich eigentlich den anderen nur noch anschließen (ich hatte Dir gestern abend schon eine Antwort geschrieben, die leider in den Tiefen des web verschollen ist),
meine Große hatte in dem Alter (und auch heute noch) öfter solche hysterischen Anfälle in meiner zweiten Schwangerschaft hat sie auch noch sehr viel gestillt und als das Baby kam wurde es natürlich schwierig. Sie hat so viel und oft gefordert, dass ich sie zunächst auf nur noch morgens und abends, und dann auf abendliches Stillen reduzieren mußte (ich hätte sonst die Nächte durchgestillt), das war mit einem riesigen Kampf verbunden ging dann nach ein paar Tagen ganz gut.
Das Kolostrum wird sie dem Baby nicht wegtrinken, das wird ja bis zum Milcheinschuß gebildet, der kann übrigens sehr heftig werden, aufgrund der großen Nachfrage durch 2 Kinder, aber dann kann Deine Große ja für Erleichterung sorgen.
Einen Wutanfall im Supermarkt hatten wir übrigens auch mal, ich hatte ihr verboten die unteren Gemüseregale auszuräumen und die Sachen auf den Boden zu werfen, daraufhin hat sie sich schreiend und kreischend auf dem Boden gewälzt, ich habe sie dann etwas zur Seite geschoben (mit dem Kommentar: "damit keiner auf Dich drauftritt") und habe dann weiter die Einkäufe erledigt (habe dabei ihr verhalten weder kommentiert, noch sonst irgendwie reagiert), als ich dann weiter (ca. 3m) gegangen bin, ohne sie zu beachten, kam sie kommentarlos hinterher. Da war sie etwa 2 Jahre alt.carrymeclose hat geschrieben:Komme gerade fix und fertig von einem Einkauf zurück, wo sie so einen Anfall in der Öffentlichkeit hatte. Puh! Und dann kommen so doofe Kommentare wie 'also wenn Sie jetzt nachgeben, dann tanzt sie ihnen immer auf der Nase rum....!' na danke.
Ich hatte in der zweiten Schwangerschaft Angst, mein Baby nicht genug lieben zu können, da ich so eine innige Beziehung zu meiner Großen hatte(habe). Und dann ist das Baby da, und bamm haut Dich die Liebe nochmal um, das hat Mutter Natur schon gut eingerichtet, dass die Kleinen nicht zu kurz kommen. Also lass Deine Große jetzt nochmal soviel Nähe tanken wie sie braucht und Du kannst. Sie wird wenn der kleine Bruder da ist oft zu kurz kommen, aber Dir wird das dann nicht so schwer fallen, wie Du jetzt noch denkst (klingt grausam, war bei mir aber so). Und die Großen verkraften das, glaub ich, auch besser als wir denken.carrymeclose hat geschrieben:Wie wird das nur wenn das Baby da ist. Ich habe so Angst sie vor den Kopf zu stoßen.
Alles Liebe
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
Nur noch selten hier unterwegs.
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carrymeclose
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Re: Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Auch Danke juliaundfelix und nwsurgeon fuer Eure Antworten. Immer gut wenn man liest, daß andere ähnliches mitgemacht haben. Ich krieg hier immer nur entsetzte Blicke, dass ich nachts immer noch stille.
Die letzten 2 Nächte waren etwas besser. nach dem Einschlafstillen und vor 5 Uhr, haben wir nur 2 mal gestillt. ABer eben ab 5 dauernd. Auch wenn das Einschlafstillen ja echt einerseits ein Segen ist (vorgestern dauerte es nur 5 min abends) so macht es mir halt wahnsinnig Kopfzerbrechen wie das bald auch anders gehen soll. Sie konnte das einfach so eben noch nie. Es wär halt schon gut wenn es noch Alternativen gäbe...
Ich bin aber schon etwas gelassener nun, vor 3 Tagen war ich mal echt verzweifelt. Nur tagsüber das ständige getragen werden wollen zu Hause ist noch anstrengend. Tragetuch will sie nicht mehr. Und wenn ich sie nicht auf den Arm nehme, dann ist sie wieder völlig verzweifelt. Hoffe das geht bald vorbei. Ich glaub wenn das Baby da ist, müssen wir echt sehr viel raus. Da ist sie nämlich immer sehr unabhängig.
Die letzten 2 Nächte waren etwas besser. nach dem Einschlafstillen und vor 5 Uhr, haben wir nur 2 mal gestillt. ABer eben ab 5 dauernd. Auch wenn das Einschlafstillen ja echt einerseits ein Segen ist (vorgestern dauerte es nur 5 min abends) so macht es mir halt wahnsinnig Kopfzerbrechen wie das bald auch anders gehen soll. Sie konnte das einfach so eben noch nie. Es wär halt schon gut wenn es noch Alternativen gäbe...
Ich bin aber schon etwas gelassener nun, vor 3 Tagen war ich mal echt verzweifelt. Nur tagsüber das ständige getragen werden wollen zu Hause ist noch anstrengend. Tragetuch will sie nicht mehr. Und wenn ich sie nicht auf den Arm nehme, dann ist sie wieder völlig verzweifelt. Hoffe das geht bald vorbei. Ich glaub wenn das Baby da ist, müssen wir echt sehr viel raus. Da ist sie nämlich immer sehr unabhängig.
leben in UK mit Tochter (Jan '09) und Sohn (Nov '10)