Ich bin ganz neu hier undweiß jetzt nicht so recht ob das ins Still- oder ins Schlafforum gehört - ist bei uns schließlich eng miteinander verbunden
Meine Kleine hat die ersten drei Monate fast ausschließlich an der Brust verbracht, weil sie sonst nur geschrien hat. Mittlerweile ist sie 5+ Monate alt und Stillen interessiert sie nur noch wenn sie Hunger hat oder müde ist (sie wird in den Schlaf gestillt, anders geht gar nicht - außer manchmal im Tragetuch). Nur findet sie trotz Stillen mittlerweile nur noch schwer in den Schlaf. Oft trink sie ganz lange, spuckt dann einen großen Teil wieder aus und dann geht es weiter. Teilweise weint sie auch, weil sie nicht in den Schlaf findet. Sucht aber nach kurzer Zeit immer wieder nach der Brust. Mittlerweile weiß ich echt nicht mehr, ob das noch gut ist für sie ist. Ich habe es in meiner Verzweiflung auch schon mit begleitetem Schreien versucht (also Baby in Arm, nicht alleine im Bett!) weil sie ja eh ganz dolle geweint hat, auch beim Stillen. Aber sie hat dann doch immer wieder nach der Brust gesucht und ich habe sie ihr ziemlich schnell auch wieder gegeben, weil sie mir so leid tat in ihrer Verzweiflung, aber dann hat sie wieder getrunken, sich wieder übergeben, wieder geheult.
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Manchmal denke ich sogar, dass ich ihr mit der Brust vielleicht sogar "den Mund stopfe", sozusagen ihre Emotionen unterdrücke. Aber sie weint ja echt nur, wenn sie müde ist und nicht einschlafen kann und einschlafen kann sie überhaupt nur mit Brust - also erscheint mit die Brust wegzunehmen auch nicht als gute Lösung für das Problem.
Meist lege ich mich einfach mit ihr ins Bett - sie darf nuckeln wenn sie will und sie darf auch schreien wenn sie will, sie weiß ja wo die Brust ist. Aber wenn sie dann immer wieder noch während des Trinkens große Mengen ausspuckt, dann kann das doch auch nicht die Lösung sein, oder?
Ichg glaube, meine Angst ist, dass ich ihr gerade eine Essstörung antrainiere. Kann das sein?
