Ich weiß nicht genau, wie ich es schreiben soll: Die Große (5 Jahre alt) verweigert beim Arzt jegliche Zusammenarbeit. Sie ist grundsätzlich ein offenes, nicht gerade schüchternes Kind, das sich sowohl in Kindergruppen, als auch Erwachsenengruppen und größeren Menschenmengen nicht unwohl fühlt. Aber Arztbesuche sind seit zwei Jahren der reinste Horror mit ihr - außer der Kinderzahnarzt, da gibt es oben einen Fernseher und hinterher eine Münze für den Belohnungsautomaten. Aber bei allen anderen Ärzten macht sie total dicht, klammert sich mit einer Kraft an mich, versteckt sich und will fast in mich rein kriechen und ist kaum ansprechbar. Ganz ganz schlimm, an eine Behandlung ist da kaum zu denken, die jedoch manchmal einfach nötig ist (sonst wären wir ja nicht dort

). Und Zeit zum lustigen Kennelernen habe nicht mal die entspanntesten Ärze
Sie hat (augenscheinlich) nie schlimmes erlebt beim Arzt, wirklich oft sind wir auch nicht, wenn wir im Vorfeld viel drüber reden wird es eigentlich auch nicht besser, gar nicht vorher drüber sprechen bringt auch keine problemlosere Arztbesuche. Schimpfen und Drohen ist irgendwie doof, mache ich dennoch aus Verzweiflung manchmal direkt in der Situation, nützt aber auch nur wenig, genauso wie Belohnung hinterher. Heute die Ärztin hat ihr sogar schon vor der Behandlung ein großes Gummibärchen rausgerückt.
Habt Ihr Ideen? Ich meine, das Kind ist schon fünf, nicht dumm und es nervt mich einfach tierisch, weil ich in meinen Augen nichts unmögliches von ihr verlange - klar darf sie auf meinem Arm/Schoß sein, sich ankuscheln und auch ängstlich sein, aber doch bitte nicht so "austicken" (ich mag das Wort eigentlich nicht).