Ich mache es ganz genauso!

Du trainierst Deinem Baby damit nichts an - Du gehst lediglich auf die Bedürfnisse ein, die es von Natur aus hat

Gerade das nächtliche Stillen regt die Milchbildung gut an - falls Dein Kleiner also wirklcih gerade einen Wachstumsschub macht, hilft das, die Milchbildung schneller wieder auf seinen Bedarf einzustellen. Das machen die Babies alles instinktiv richtig, genau so, wie sie es brauchen
Alle zwei Stunden Hunger, Durst oder einfach auch Bedürfnis nach Nähe zu haben (Stillen stillt ja all diese Bedürfnisse Deines Babies gleichzeitig) ist glaub ich bei so Kleinen auch ohne Schub völlig in Ordnung. Mein Kleiner trinkt auch gerade in diesem Rhythmus - obwohl er vorher auch schon wesentlich länger durchgeschlafen hat. Muttermilch ist ja sehr gut verdaulich - und dadurch ist auch schnell wieder Platz in dem kleinen Magen für Nachschub

Gerade der Milchzucker ist wichtig für die Gehirnentwicklung - vielleicht braucht er da gerade besonders viel "Futter" nachts, weil er viel lernt.
Es wird außerdem vermutet, dass das häufige Aufwachen von Stillkindern ein von der Natur gewollter Schutzmechanismus ist. Flaschenkinder wachen ja in der Tat manchmal etwas seltener auf und schlafen tiefer, was aber von der Natur bei so kleinen Kindern nicht so vorgesehen ist. Evtl. liegt das höhere SIDS-Risiko von ungestillten Kindern daran, da SIDS eine Aufwachstörung sein könnte - die Kinder also "zu tief einschlafen"

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(Daher ja auch die Empfehlung, Kinder mindestens ein Jahr lang nicht in ein eigenes Zimmer Schlafen zu legen. Möglichst nahe an den Eltern - solange keiner der Eltern raucht, trinkt oder bewusstseinseinschränkende Drogen/Medikamente nimmt am besten im Elternbett! - zu schlafen, hilft dem Baby durch die Bewegungen, die Atemgeräusche, den Milchgeruch etc. der Eltern/Mama immer wieder selbst weiterzuatmen und in regelmäßigen Abständen aufzuwachen.)
Du machst also alles perfekt!

Der Trinkrhythmus Deines Kleinen wird sich immer mal wieder verändern - genau so, wie er es gerade für seine Entwicklung braucht. Wenn Du weiter so toll darauf eingehst, wie im Moment, machst Du das prima!
(Dass Du übrigens beobachtet hast, dass Dein Baby jetzt bei der Hitze häufiger - wahrscheinlich dafür jeweils etwas kürzer - getrunken hat, liegt daran, dass zuerst wässrigere Milch kommt, an der das Baby seinen Durst stillen kann, bevor die Milch dann sahniger wird und mehr den Hunger stillt. Häufigere Mahlzeiten bringen dem Baby also mehr Flüssigkeitszufuhr, längere Mahlzeiten mehr Kalorien - genial, oder?
So kann selbst so ein kleines Baby seinen Hunger und Durst schon ganz nach seinen Bedürfnissen regulieren und braucht dazu nichts anderes als Mama
)