Einiges von dem, was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor und waren Probleme, die ich vor einigen Wochen auch noch hatte. Ich habe mir da z.T. sehr viele Gedanken gemacht - und manches hat sich einfach mit der Zeit in Wohlgefallen aufgelöst.
Wenn sichergestellt ist, dass Dein Baby richtig angelegt ist (also, Mund weit auf, Nase und Kinn berühren Deine Brust, vor allem im Bereich des Unterkiefers ist auch viel Warzenvorhof mit im Mund, die Lippen sind nach außen gestülpt), das Zungenbändchen nicht zu kurz ist (Dein Kind also die Zunge ausreichend weit vorstrecken kann, dass es sie über die untere Kauleiste bekommt), dann kann das "Schmatzen" auch daran liegen, dass es bei großen vollen Brüsten für ein so kleines Baby noch etwas schwierig sein kann, genug Brust im Mund zu behalten - dann "schmatzt"immer mal wieder etwas Brust aus dem Mund und muss neu angesaugt werden. So war das bei uns viele Wochen lang - und auf einmal war es dann vorbei und gut
Geholfen hat meinem Baby dabei, wenn ich die Brust etwas vorgeformt habe. Sprich: weit genug hinter der Brustwarze die Brust in eine Hand genommen und etwas flacher gedrückt. Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, wie viel einfacher es wäre, von einem Sandwich abzubeißen als von einem Wasserball

Die Brust also zwischen Daumen und Fingern so in die Hand nehmen, wie ein Sandwich, von dem Dein Baby "abbeißen" soll - schließlich muss es schaffen, einen ganzen Mund voll Brust in sein kleines Mündchen zu bekommen - gar nicth so leicht, wenn die Brust ganz voll und prall ist.

(ich hoffe, das ist verständlich ausgedrückt

)
Den Tipp, mehrmals hintereinander die gleiche Brust zu geben und auch immer nur eine pro Mahlzeit hast Du ja schon bekommen.
Das mit dem Verschlucken durch den heftigen Milchspendereflex hatten wir hier auch (und manchmal noch - aber er kommt damit inzwischen besser zurecht) - und auch das Wegstoßen nach hektischem Trinken. Er war dann manchmal ganz außer Atem. Wenn Dein Baby nicht warten kann, bis Du etwas ausgedrückt hast VOR der Mahlzeit, vielleicht kann es nachdem es abgedockt hat, weil die Milch so spritzte kurz warten, während Du die Milch in ein Tuch o.ä. spritzen lässt und dann wieder weiterstillst?
Bei uns war das Verschlucken übrigens bei allen Stillpositionen, in denen er ein wenig auf dem Rücken lag, schlimmer. Je merh er seitlich liegen konnte (z.B., wenn ich im Liegen stille und ihn eher auf mich zurolle, so dass er fast mit dem Mund schräg nach unten liegt), desto eher konnte er dennoch Luft bekommen und auch mal ein "zuviel" an Milch aus dem Mund laufen lassen.
Das Nachts Auslaufen war hier am Anfang auch ganz heftig und ich hab mich sooo unwohl damit gefühlt

. Ich habe dann auf einem Handtuch geschlafen, das hat geholfen, das Bett etwas trockener zu halten und ich habe mich damit getröstet, dass die Milch so wenigstens rauskommt und nicht gleich wieder staut. Irgendwann wurde es einfach von selbst besser! Beim Stillen läuft zwar nach wie vor die andere Seite aus (und ich fange die Milch mit einer Mullwindel oder tagsüber einer Stilleinlage auf) aber sonst ist das jetzt schon viel besser und ich kann wieder ohne Handtuch und ohne BH schlafen und auch mal im Bad oben ohne rumlaufen ohne danach fast in Milchpfützen auszurutschen

. Das ist eine Sache der Zeit und wird bestimmt besser!:D