Unser Arzt kriegt uns ja eh nur zu sehen, wenn wir zu den Vorsorgen gehen. Bisher waren wir erst zwei mal mit krankem Kind dort.
Aber bei dem davor, bin ich sofort gewechselt, als er der Meinung war, er müsse mein Kind Wortlos auf die Liege drücken und sich dann wunderte warum sie brüllte und dann auch noch verlangt hat, das ich sie gefälligst fixieren soll, um ihr in die Ohren zu schauen.
Ein guter Kinderarzt sollte die Fähigkeit haben, auf die Kinder ein zu gehen und zu erkennen, wann es angebracht ist, eine Untersuchung abzubrechen!
Wenn es nichts lebensnotwendiges ist, dann lassen sich doch alle Untersuchungen ein paar Stunden, Tage oder Wochen später wiederholen.
und wegen der "Pflicht" zur Vorsorge:
Unser Landesamt bekommt das nicht hin, die Dinger rechtzeitig zu schicken, also waren bei uns zwei Termine zur U schon lange erledigt, als der Brief hier ankam. Da ich keine Lust und Zeit hatte, nochmal zum Arzt zu laufen nur wegen der Unterschrift, habe ich einfach abgewartet. Nach vier Wochen kam eine Erinnerung mit Androhung des Besuchs vom Jugendamt. Ein Anruf dort reichte ihr nicht aus. Sie wollte es schriftlich.
Ich hab die Unterschrift nach dem Anruf aber wieder vergessen und vier weitere Wochen später klingelte es an der Tür.
Mein "Lieblingsmensch" vom Jugendamt.
(Wir hatten das vergnügen ihn kennenlernen zu dürfen, wegen der notwendigen Haushaltshilfe wegen meiner Schwangerschaft, wo er mir unterstellte, ich wäre überfordert! Dabei sollte ich nicht aufstehen und hatte Bettruhe verordnet bekommen, wegen vorzeitiger Wehen und das Jugendamt hätte lediglich ergänzend zur Krankenkasse die Betreuung der Kinder sicher stellen sollen.) Wir haben ihn dann nichtmal reingelassen. Im lediglich das Heft unter die Nase gehalten und die Kinder hat er auch nicht gesehen (sehen wollen).
Zum Abschied meinte er zu uns, das wäre ja eh unsere Sache. Zwingen zur U zu gehen könne uns eh keiner...
Leider wollte er mir nicht erklären, wie er das nun gemeint hat.
