MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

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alequito
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von alequito »

ich denke mal, ein grund, dass sich kinder wehren oder abblocken ist, dass sie die unzufriedenheit der mutter spüren?

wir haben einen hausarzt, der kinder ebenfalls behandelt und auch die u- untersuchungen mit macht.

der macht das auch ganz nett, erklärt und hüft mit und so :-)

und die aussage mit dem "sie sehen ihr kind jeden tag , da kann es sein, dass ihnen etwas nicht auffällt, kann ich auch verstehen."

die sogenannte betriebsblindheit.
was ist, wenn sich etwas minimal einschleicht und es gar nicht als sogenannte auffälligkeit auffällt? ist dann aber da, und wenn man drüber nach denkt, dann kan man gar nicht mehr genau sagen, seit wann.

ich für mich finde die u´s in ordnung. hab allerdings auch einen gescheiten arzt, der da nicht die norm drüber zieht, sondern sie dürfen auch individuell sein. er ist da locker und geht es locker an. wenn ein kind nicht mit macht reicht ihm auch die aussage der mutter...

das ist vielleicht auch sehr entscheidend, wenn man sich ne meinung zur u-bildet
alequito mit
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„… Du kannst nämlich nicht verloren gehen.
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Und Liebe ist Energie.
Und Energie kann nicht verloren gehen.
Das weiß sogar die Wissenschaft…“


Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind, und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern. Alexandra 2011

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kittiefred
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von kittiefred »

so, kleiner Nachtrag aus aktuellem Anlass.

Wir sind ja von Hamburg nach Niedersachsen gezogen: neues Bundesland neue Regeln :roll:

In Hamburg haben wir immer nur von unserer KK rechtzeitig ein wirklich nett formuliertes Schreiben bekommen, dass die nächste U bald ansteht und das wir uns rechtzeitig einen Termin machen sollen. Das wars.

Und heute hab ich einen dicken Brief vom niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie bekommen. Da ist eine Karte dabei die ich beim Arzt abgeben muss. Der muss die ausfüllen, abstempeln und unterschreiben. Dann muss er die an das Landesamt schicken. Wenn das nicht passiert erhalten wir ein Erinnerungsschreiben und wenn dann immer noch nichts kommt wird das Jugendamt über den Fall informiert.

Rechtsgrundlage: § 2 Niedersächsisches Gesetz über das Einladungs- und Meldewesen für Früherkennungsuntersuchungen von Kindern.
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Lösche Benutzer 4184

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von Lösche Benutzer 4184 »

In Hamburg wird das wohl auch bald so eingeführt.
Ich gehe zwar zu den Us, finde das richtig und wichtig, aber ich lasse mich nur äußerst ungern kontrollieren. Deshalb werde ich meinem Kinderarzt sagen, dass er keine Informationen weitergeben darf und auch eine solche Karte, wenn es sie hier denn gibt, nicht weiterschicken. Auch das Jugendamt wird keinen Termin bei uns bekommen. Wahrscheinich wird das ohnehin keine Konsequenzen haben, da sie sich nicht ohne begründeteten Verdacht Zugang verschaffen dürfen bzw. Konsequenzen androhen können.
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Gluehsternchen
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von Gluehsternchen »

Wir haben auch schon eine Karte geschickt bekommen... für Oktober.. ich hoffe ich finde die dann noch!
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GwAMg

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von GwAMg »

Ich habe erst heute wieder gemerkt, wie wichtig es ist, dass unsere Tochter den Arzt eben auch so kennenlernt und nciht nur, wenn es ihr schlecht geht. (Denn das ist sehr selten der Fall, würden wir nicht zu den Us gehen, hätte sie unseren Arzt vielleicht 2 mal gesehen bisher)
Sie ist ja so arg Menschenscheu, naja, richtig schlimm wurde es erst in den vergangenen Wochen. Und wir musste heute zum Arzt wg der MOE und es hat soooo gut geklapt, sie hat gr nicht geweint, hat sich ganz tapfer in die schmerzenden Ohren gucken lassen und dem Arzt auch selbst alle Fragen beantwortet :shock:
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blueberry
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von blueberry »

Gluehsternchen hat geschrieben:Wir haben auch schon eine Karte geschickt bekommen... für Oktober.. ich hoffe ich finde die dann noch!
Ich wohne ja auch in Niedersachsen, hab aber sowas noch nie bekommen, dabei steht ja nun schon die U4 an - ab welcher "U" kommen denn die Karten? Sind wir da irgendwie durchs Raster gefallen?
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Lösche Benutzer 1828

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Berlin: wir haben jetzt solche SCAN-Aufkleber bekommen, die scannt der KiA dann wohl ein und damit erfolgt die Meldung - geht man nicht, bekommt man Post.....
vivianesophie
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von vivianesophie »

Unser Arzt kriegt uns ja eh nur zu sehen, wenn wir zu den Vorsorgen gehen. Bisher waren wir erst zwei mal mit krankem Kind dort.
Aber bei dem davor, bin ich sofort gewechselt, als er der Meinung war, er müsse mein Kind Wortlos auf die Liege drücken und sich dann wunderte warum sie brüllte und dann auch noch verlangt hat, das ich sie gefälligst fixieren soll, um ihr in die Ohren zu schauen.

Ein guter Kinderarzt sollte die Fähigkeit haben, auf die Kinder ein zu gehen und zu erkennen, wann es angebracht ist, eine Untersuchung abzubrechen!
Wenn es nichts lebensnotwendiges ist, dann lassen sich doch alle Untersuchungen ein paar Stunden, Tage oder Wochen später wiederholen.

und wegen der "Pflicht" zur Vorsorge:
Unser Landesamt bekommt das nicht hin, die Dinger rechtzeitig zu schicken, also waren bei uns zwei Termine zur U schon lange erledigt, als der Brief hier ankam. Da ich keine Lust und Zeit hatte, nochmal zum Arzt zu laufen nur wegen der Unterschrift, habe ich einfach abgewartet. Nach vier Wochen kam eine Erinnerung mit Androhung des Besuchs vom Jugendamt. Ein Anruf dort reichte ihr nicht aus. Sie wollte es schriftlich.
Ich hab die Unterschrift nach dem Anruf aber wieder vergessen und vier weitere Wochen später klingelte es an der Tür.
Mein "Lieblingsmensch" vom Jugendamt. (Wir hatten das vergnügen ihn kennenlernen zu dürfen, wegen der notwendigen Haushaltshilfe wegen meiner Schwangerschaft, wo er mir unterstellte, ich wäre überfordert! Dabei sollte ich nicht aufstehen und hatte Bettruhe verordnet bekommen, wegen vorzeitiger Wehen und das Jugendamt hätte lediglich ergänzend zur Krankenkasse die Betreuung der Kinder sicher stellen sollen.) Wir haben ihn dann nichtmal reingelassen. Im lediglich das Heft unter die Nase gehalten und die Kinder hat er auch nicht gesehen (sehen wollen).
Zum Abschied meinte er zu uns, das wäre ja eh unsere Sache. Zwingen zur U zu gehen könne uns eh keiner...
Leider wollte er mir nicht erklären, wie er das nun gemeint hat. :roll:
Liebe Grüße von Beate

mit Mann und unseren 5 Kindern
3fachMama
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von 3fachMama »

Diese netten Erinnerungsschreiben bekommen wir (Bremen) auch immer....bis jetzt schmeiß ich sie immer ins Altpapier. Ich geh mit meinen 3 zu jeder U und das Gesundheitsamt kann mich in der Hinsicht mal ganz gepflegt in Ruhe lassen. Wie ich jetzt vor kurzem zum Impfen war, da hat unser Kia mich mal drauf angesprochen auf diesen Abriss von den Erinnerungsschreiben, aber ich seh nicht ein, dass ich die abgebe. Ausserdem kommen die so früh, dass ich die zum U-Termin (den ich immer so spät wie möglich lege) eh nie wieder finde :oops:
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LiJa
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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Beitrag von LiJa »

bei uns in thüringen gibt es noch ein grund, warum man zur U muss.
ab dem 2. lj bekommt man vom land landeserziehungsgeld (ab 1.8.2010 ab dem 1.lj - es gab veränderungen bei der betreuung von kinder in kitas, ab den 1.8.2010 haben alle kinder ab dem 1.lj anspruch auf einen kita-platz). und vorraussetzung ist die U6. ohne diese vorsorge gibt es das landeserziehungsgeld nicht.
LG LiJa
mit Fußballkönig (09/03), Tanzprinzessin (04/05), Singemaus (03/09) und kleinem Mann (04/11)
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