Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Fragen

Was kommt nach dem Vollstillen?

Moderatoren: klecksauge, Mondenkind

Antworten
Lösche Benutzer 6191

Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Fragen

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

hi,

aaalso...ich war schon im stillforum und weiß jetzt, dass ich auch nach der beikosteiführung nach bedarf weiter stillen darf
habe aber ncoh weitere fragen, denn mein großer hat nie brei gegessen, der hat nur haferschleim schoppi (also fläschchen) wollen und das gabs immer nach bedarf und er war nie mopsig

arnau higegen ist zeimlich mopsig (10 kilo bei 70cm, 8 monate) und essenstechnisch scharf auf alles, was wir so essen. egal was es ist, er streckt den mund auf.
brei oder gläschen isst er auch, aber niemals mit so viel genuss, wie er z.b. kuchen, brot, wurst, halt alles vom familientisch
wieviel das ist, was er an "normalem" essen isst, weiß ich nicht soo genau und wenn er NUR das bekommen würde, dann wäre es sicher auch egal, weil das ja immer nur hier und da ein löffel ist.
ich finde aber, dass er eher was "babygesundes" kriegen soll, also geb ich ihm bei unseren mahlzeiten immer gläschen oder brei udn sozusagen als nachtisch unser essen. teilweise isst er davon aber echt nochmal viel und zwischendurch, wenn wir (sind gerade viele geburtstage bei uns) kuchen essen und so, da streckt er schon den mund auf, wenn er es schon sieht.
da arnau jetzt schon schwerer ist, als es donni mit einem jahr war, bin ich halt verunsichert...
soll ich einfach so weitermachen und er streckt sich wenn er weiterhin krabbelt und zu laufen anfängt oder brei ODER familientisch?
haben babies in jeglicher hinsicht ein bewußtsein dafür, wie viel sie brauchen und ich kann ihn nicht überfüttern, außer wenn ich sehr hochkalorische sachen geben würde?

aus bescheuerten gründen hab ich angst davor, dass ich meinen kindern zu viel zu essen gebe, halt von allem arnau, weil er ja ein guter esser ist.
gibt es einen durchschnitt, was ein 8 monate altes krabbelbaby an kalorien braucht? bzw. das ist ja eigentlich auch blöd, denn ich stille ja...wenn er, sagen wir, 500kalorien am tag an essen bekommt, ist das pi mal auge ok? und der rest halt durch stillen...oder kann man das üüüüüüüüüberhaupt nciht sagen?

so viele, teilweise bescheuerte fragen...hoffe aber trotzdem auf antworten
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von jusl »

Deine Fragen sind nicht bescheuert :wink: - vielleicht hilft es Dir, Essen einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen.

Du schreibst "ich geb ihm immer..." oder "soll ich einfach so weitermachen" oder "dass ich meinen kindern zu viel zu essen gebe". Dem liegt die immer noch weit verbreitete Vorstellung zu Grunde, dass Mütter ihre Kinder "füttern" müssten, damit sie gesund/genug/nicht zu viel/ oder was auch immer essen.

Dem ist aber nicht so. Kinder können ab Beikostreifealter (das ist das Alter, in dem die Kinder auf dem Schoß sitzen können, Nahrung zum Mund führen können, keinen Zungenstoßreflex mehr haben) SELBER essen. SELBER auswählen, instinktiv nach IHREM Bedarf. Genauso wie sie selbst die richtige Menge Luft atmen, ebenfalls ganz nach ihrem Bedarf. Kinder haben eine Menge angeborener Fähigkeiten; und sich selbst "artgerecht" zu ernähren gehört auch dazu, genauso wie das alle anderen Tiere auch können.
Einzige Voraussetzung: das Ganze funktioniert nur mit GEEIGNETEM Essen. Nutella und Käsekuchen gehen nicht, denn die hat Mutter Natur für uns leider nicht vorgesehen ;-). Aber: sämtliche Obst- und Gemüsesorten gehen (roh oder gedünstet wenn nötig), dazu Vollkornprodukte, Fleisch, Fisch. So naturbelassen wie möglich. Das heißt z.B.: Obst roh (anstatt als Saft, Nektar oder Kuchen), Gemüse roh oder gedünstet (anstatt als Tütensuppe), Getreide als Vollkorngebäck ohne Zucker (anstatt als Kekse oder Cornflakes).
Deine Aufgabe als Eltern ist es dann nicht mehr, das Kind zu "füttern", sondern schlicht: geeignete Sachen auf den Tisch stellen. Dann kannst Du 100%ig sicher sein, dass sich Dein Stillbaby allerbestens ernährt.
Die Statur Deines Kindes ist dabei dann auch ohne jede Bedeutung. (Bekommt ein Baby aber Kuchen und Nutellabrote UND es ist auch noch dick, weiß man eben nicht, woran es liegt. Veranlagung oder Nutella...)

Vielleicht magst Du diesen Ansatz einfach mal ausprobieren - für viele junge Eltern sind kleine Kinder im Haus auch eine willkommene Gelegenheit, die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu verbessern. Was an diesem Ansatz (Stichwort "Baby led weaning") einfach super ist: um die Ernährung Deines Kindes bzw. dessen Eigenarten dabei brauchst Du Dir einfach keine Gedanken mehr zu machen. Genauso wenig wie Du befürchtet, er kriegt über den Tag zu wenig (oder zu viel? ;-)) Luft.

Jedenfalls: klar gibt's einen Durchschnitt, wieviel das Durchschnittsbaby täglich an Kalorien aufnimmt. (es gibt doch für praktisch alles Statistik :lol: ) Aber: was sagt Dir das über DEIN Kind? Genau: nichts. Ich bin sicher, Du willst nicht wirklich anfangen bei einem Krabbelkind Kalorien zu zählen :shock: - Essstörungen wären da dann das Ende der Fahnenstange. Genieß einfach gemeinsam mit Deinem Kind/Deinen Kindern gesundes Essen - dann bist Du auf der sicheren Seite, und allen geht's gut ;-)

LG;
Julia
Lösche Benutzer 6191

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

julia, danke für die ausführliche antwort.
ich schätze das größte problem dabei ist MEINE einstellung zum essen, denn ich habe eine esstörung (naja, es geht ok, aber geheilt ist man ja nie und es brincht ab und zu durch)
sonst hätte ich vermutlich keine ahnung von ernährungssachen und würde es irgendwie nach bauchgefühl machen und mir nciht so die sorgen darüber...
jetzt versuche ich zwar auch nach gefühl es richtig zu machen, aber mein kopf pfuscht mir sozusagen dazwischen...
alleine schon der gedanke "jetzt hab ich drei packungen milchbrei offen,und noch 7 gläschen im schrank, die müssen erst noch alle werden,DANN kann ich mit selber essen lassen anfangen" ist EIGENTLICH blöd, denn hallo, es geht um die gesundheit meines kindes, da ist es ja wohl wurscht ob eine packung brei für 3 euro alt wird...
aber so ist es halt...

naja und es ist jetzt nciht so, dass ich ihm zwei stück kuchen reinhau oder 3 scheiben nutellabrot ;-) wenn ich ein stück kuchen habe, dann bekommt er was ab und so weiter.aber genau so auch bei blumenkohl oder eben "leerem" brot (brot mag er übrigens am liebsten lol)
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von jusl »

Mit dem Hintergrund einer Essstörungsgeschichte bist Du ja bei weitem nicht alleine... vielleicht kannst Du Dein Wissen um Ernährungsfragen und Deine Kopflastigkeit aber als Vorteil sehen statt als Nachteil? Auch wenn Dir ein intuitiver Zugang zu gesundem Essen vielleicht abhanden gekommen ist oder nie da war (würde mal behaupten, dass das so oder in abgeschwächter Form auf eine ganze Menge Erwachsene zutrifft...): Du machst Dir Gedanken, suchst vernünftige Informationen und versuchst, das Ganze in eine gesunde Praxis umzusetzen. Das ist doch sehr gut!

Deine Gedanken mit den offenen Packungen und gekauften Gläschen finde ich auch keineswegs blöd - wer wirft schon gerne Geld zu Fenster raus? Und die "Ernährungskarriere" Deines Kindes wird sicher nicht davon abhängen, ob Du jetzt noch zwei weitere Wochen so weiter machst wie bisher oder nicht. Ich stimme Dir zu, es ist viel Einstellungssache (gar nicht unbedingt Gefühlssache!..). Das feste Wissen, dass sich ein gesundes Kind gesund SELBST ernährt (mit der einzigen Voraussetzung, dass es nur Zugang zu frischen, naturbelassenen Lebensmitteln hat) halte ich für den wichtigsten Punkt. Denn auch viele Erwachsene, die eigentlich schon "gesund essen", kommentieren, wenn ein Kleinkind sich ausschließlich Heidelbeeren auf den Teller läd: "Du kannst doch nicht nur Heidelbeeren essen!?! Du musst auch Kartoffeln essen!"

Mein Vorschlag wäre: mach mit den Packungen und Gläschen, was Du willst ;-) (biete sie Deinem Kind an, iss sie selbst, verschenk sie an die Nachbarin oder sonstwas), darauf kommt es nicht an, aber grundsätzlich: tausch Dich mit anderen Müttern (z.B. hier ;-)) über selbstbestimmtes Essenlernen aus. Einem kleinen Kind zu ermöglichen, aus gesunden Lebensmitteln FREI auszuwählen (und damit das Essen von Anfang an in die "Verantwortung" des Kindes abzugeben!), ist ein sehr geeigneter Weg, eine unbelasteten, fröhlichen Umgang mit leckerem Essen zu etablieren. Das Kind kann entsprechend seinem eigenen individuellen Nährstoffbedarf, Hunger- und Sattheitsgefühl essen, und das Essen wird nicht für andere Zwecke "benutzt" (Langeweile, Müdigkeit, Ruhigstellen, Ablenken, Belohnen,...). Dies dürfte der beste Weg sein, gesundes Essverhalten auf lange Sicht anzulegen und Essstörungen gar nicht erst entstehen zu lassen.

LG;
Julia
Benutzeravatar
Teazer
Mod a.D.
Beiträge: 18114
Registriert: 14.09.2009, 10:15

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von Teazer »

Ich kann Dir nicht raten, sondern nur erzählen wie wir es machen: Unsere Tochter isst was sie will vom Familientisch. Das beeinflusst unsere eigene Ernährung maßgeblich zum Positiven, denn wir wollen ihr nichts verweigern. Familienfeste hatten wir seit Beikostbeginn noch keines, aber ich würde einen "gesunden", zuckerarmen Kuchen backen und ihr bei Interesse diesen geben.
Ich bin der Überzeugung, dass Löffel-Füttern eher zu Übergewicht führt als BLW, denn die Kinder spüren beim sich selbst Füttern wenn sie satt sind, während wir Erwachsenen sie evtl. überfüttern. Außerdem würde ich Kinder (auch Geschwister) nicht miteinander vergleichen, denn jedes ist ganz individuell.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
Lösche Benutzer 6191

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

also selber füttern klingt ja schon gut und so, bei arnau kann ich mir das auch echt vorstellen, aber donni hat einfach keine zeit! es ist wirklich ein wunder, wenn er mal sitzen bleibt am tisch (haben jetzt so einen festschnall stuhl...finde das prinzipiell nicht wirklich toll, aber er kommt, nimmt einen bissen, geht wieder, das GEHT SO NICHT. jedenfalls sit das meine einstellung)
ok, er schaufelt mal schnell was rein, wenn ich ihm erbsen und mais auf den teller tu oder saubere nudeln, aber das sind halt 3 löffel und dann ist das interesse weg...ich tu mich SEHR SCHWER damit, zu glauben, dass er davon wirklich satt sein kann! und vor allem steht er dann am süßigkeitenschrank und sagt essa essa...oder in der küche und zeigt auf alles was er haben will...nimmt einen bissen udn will nix mehr. ich finde ausprobieren auch gut, aber zu den mahlzeiten nix essen udn nebenher hier einen biss und dort einen, das ist auch nciht der weg, finde ich.
rückblickend wäre es bei donni sicher noch am besten, wenn er zusätzlich gestillt würde, aber er hat ein paar mal probiert und es schmeckt ihm nciht...mehr...denn ich habe den eindruck er wartet mit dem hunger einfach ab, wenn er keine lust oder zeit zum essen hat, bis er seinen geliebten schoppi (doddiiiiii doddi doddi und steht am kühlschrenk, echt süß) kriegt...
naja, mal ausprobieren, vielleicht wird es bei donni besser, wenn er sieht, wie toll arnau isst...(normalerweise lernen doch die kleinen von den großen oder ???hä???)
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von jusl »

ok, er schaufelt mal schnell was rein, wenn ich ihm erbsen und mais auf den teller tu oder saubere nudeln, aber das sind halt 3 löffel und dann ist das interesse weg...ich tu mich SEHR SCHWER damit, zu glauben, dass er davon wirklich satt sein kann!
Ich kann Dir da nur allerwärmstens das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Carlos Gonzalez ans Herz legen. Es öffent einem die Augen, wirklich! :D Was Du von Deinem älteren Sohn beschreibst, klingt für mich so, als wäre das Thema Essen bereits konfliktbeladen, d.h. Du willst nicht so wie er will, oder umgekehrt, jedenfalls treffen offenbar bereits unterschiedliche Erwartungen aufeinander.
Dass er oft vorm Süßigkeitenschrank steht, ist natürlich ungünstig - denn das würde ich als ziemlich sicheres Zeichen dafür werten, dass er schon zu viel Süßes bekommen hat, bzw. die Süßigkeiten schon zu sehr Eingang in den ganz normalen Alltag gefunden und eine zu hohe Wertigkeit bekommen haben. Ich würde den Schrank schlicht abschaffen. (Ob sich die Erwachsenen im Haus einen EIGENEN Süßigkeitenschrank irgendwo anders anlegen und sich abends, wenn die Kinder im Bett sind, bedienen, steht ja auf nem anderen Blatt ;-) :mrgreen: )
Jedenfalls: ich bin sicher, dass Euch das Buch ganz viel bringt. Und es liest sich total kurzweilig, spannend und lustig *find*.

LG;
Julia
Lösche Benutzer 6191

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

danke julia, ich will es auch kaufen ,hab es aber noch nciht auf die reihe gekriegt...will bei lll bestellen und noch andere bücher mit (ggf) die sind ja alles sehr interessant...

ja konfliktbeladen ist ein milder ausdruck für unser essen...teilweise jedenfalls, denn ich könnte manchmal echt ausrasten...
vor dem essen nölt er rum, essen essen essen und wenn er am tisch sitzt, nimmt er nix oder macht so ein komisches augenzukneif lippenspitz gesicht, als ob es nur gaaaaaaaaanz eklige sachen auf dem tisch gibt...
habe leider nicht die ruhe ihne gewähren zu lassen....vor allem weil er halt dann essensmäßig rumnervt, wenn wir nciht mehr am tisch sind und das will ich wie schon gesagt nicht. gegessen wird im normalfall am tisch und alles andere ist ausnahme.
naja und süßigkeiten, ja, wir eltern sind beide süßigkeiten esser und ich hab auch nix dagegen, wenn meine kinder was bekommen, aber halt als nachtisch oder belohnung (ja ich weiß das sollte man nciht tun)
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von jusl »

Wenn etwas nicht gut funktioniert (maßvoll Süßes essen, am Tisch essen,...): zieh Schlüsse draus! Und setz sie um.
Ich kann Dich da nur ermutigen. :)

Kenne übrigens KEINE Familie (außer denen, in denen tatsächlich nur selten Süßes gegessen wird), in denen das Süßigkeitenthema nicht ständig zum Streit führt. Ist auch logisch: Kinder (und Erwachsene) haben das angeborene, instinktive Verlangen nach Süßem - was höchst sinnvoll(!) ist. Denn dies bringt uns dazu frische Früchte zu essen, die uns reichlich Vitamine und Energie liefern. Das Problem beginnt dort, wo man die biologische Lust auf Süßes nicht mit frischem Obst, sondern mit überzuckertem Schoko-Keks-Bonbon-Zeug beantwortet. Wir alle wissen, dass das ungesund ist (ist es!), und Erwachsene (manche, nicht alle! ;-)) werden dewegen entsprechend maßhalten (hätten wir nicht das Wissen, dass das viele Zuckerzeug dick und krank macht, würden wir es weiter in uns reinstopfen, denn es ist sooooo lecker!). Kinder können genau das aber noch nicht, sie können nur nach Instinkt essen, ansonsten gibt es Krach. Und deswegen ist es im Grund unfair, Kindern einen "Süßigkeitenschrank" vor die Nase zu setzen, in dem sich Sachen befinden, auf die sie wegen angeborener Instinkte vermeintlich einen Riesen-Jieper haben, aber gleichzeitig zu sagen:"Nein, jetzt gibt es nichts. Iss erst Deinen Mais." oder "Nein, jetzt gibt es nichts. Räum erst Dein Zimmer auf." Wer aber statt Süßem frische Früchte im Haus hat, kann die Erdbeeren neben dem Mais auf den Tisch stellen und wirklich frei sagen:"Nimm Dir, was Dir schmeckt. Guten Appetit."
DAS ist der Vorteil ;-)

Und naja, Essen als Belohnung (also als Ersatzhandlung für Anerkennung) ist natürlich nicht so toll :( - für die Entwicklung eines gesunden Essverhaltens wäre es sehr gut, wenn Essen wirklich nur der Nahrungsaufnahme und dem Genuss dient. Nicht als Ersatzhandlung für etwas anderes. Wahrscheinlich kennst Du Dich damit ja besser aus als viele andere. Ich hoffe Ihr kommt davon bald weg.

Super, dass Du den Gonzalez lesen magst - ist wirklich ein gutes Buch. :D Viel Spaß bei der Lektüre! :D

LG;
Julia
Lösche Benutzer 6191

Re: Beikost und Stillen und Zunehmen und so weiter ... Frage

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

naja, süßes als belohnung gibts bei uns nicht STATT anerkennung!
z.B. wenn donni ins töpchen macht freuen wir uns riesig und loben ihn und so und dann kriegt er ein gummibärchen...das find ich im prinzip nicht schlimm...
aber ich kenne natürlich die problematik, dass dann auch die entwicklung so sein kann, dass süßigkeiten dann später statt annerkennung oder als herzenstrost benuzt werden...

übrigens ist ja auch nicht wirklcih das problem, dass er nciht verschiedene sachen isst, also er mag auch total gerne äpfel und trauben und so, das problem ist eher, dass er halt nur einen bissen nimmt und dann nciht mehr will, keine zeit mehr hat oder was auch immer...vor allem NICHT SITZEN BLEIBEN WILL...

ich glaub ich werd nciht mehr zögern und dann evtl. halt zweimal versand zahlen und den gonzales jetzt bestellen
Antworten

Zurück zu „Beikost und Familientisch“