Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
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- Jägerin
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Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Ich wollte noch was hinzufügen, was mir nochmal bewusst geworden ist, jetzt, wo ich die anderen Antworten gelesen habe:
Es ist schon Gold wert, wenn man Großeltern in Reichweite hat, die von den Kindern geliebt werden. Meine Schwiegis springen zumindest immer auch mal kurzfristig ein, wenn´s "brennt" (z.B. wenn die Große krank ist und nicht in den KiGa kann, ich aber nicht frei nehmen kann oder ich selber total krank bin).
Ich versuche immer mal wieder ein Gespräch mit meinen Schwiegereltern, es ist aber überhaupt nicht einfach, wie schon oben erwähnt. Mein Mann kommt da leider auch nicht weiter, obwohl er komplett gleiche Ansichten wie ich vertritt.
Früher habe ich mich mit meiner Schwiegermutter sehr gut verstanden, aber seit die Kinder da sind habe ich das Gefühl, dass sie ihr Gehirn abgeschaltet hat. Es ist auch kaum noch ein Gespräch möglich, was nicht die Kinder zum Inhalt hat.
Das macht die Sache natürlich nicht gerade einfacher. Es sind übrigens nicht ihre ersten Enkelkinder...
Eins möchte ich aber noch zu den erwähnten Großfamilien von früher sagen. Ich glaube, es war damals einfacher, weil die Erziehungsansichten nicht soweit auseinander gingen zwischen den Generationen. Heute kann jede Mutter sich ausreichend gut informieren über Erziehung, Kinderpflege, Stillen usw., dem Internet z.B. sei dank.
Es ist schon Gold wert, wenn man Großeltern in Reichweite hat, die von den Kindern geliebt werden. Meine Schwiegis springen zumindest immer auch mal kurzfristig ein, wenn´s "brennt" (z.B. wenn die Große krank ist und nicht in den KiGa kann, ich aber nicht frei nehmen kann oder ich selber total krank bin).
Ich versuche immer mal wieder ein Gespräch mit meinen Schwiegereltern, es ist aber überhaupt nicht einfach, wie schon oben erwähnt. Mein Mann kommt da leider auch nicht weiter, obwohl er komplett gleiche Ansichten wie ich vertritt.
Früher habe ich mich mit meiner Schwiegermutter sehr gut verstanden, aber seit die Kinder da sind habe ich das Gefühl, dass sie ihr Gehirn abgeschaltet hat. Es ist auch kaum noch ein Gespräch möglich, was nicht die Kinder zum Inhalt hat.
Das macht die Sache natürlich nicht gerade einfacher. Es sind übrigens nicht ihre ersten Enkelkinder...
Eins möchte ich aber noch zu den erwähnten Großfamilien von früher sagen. Ich glaube, es war damals einfacher, weil die Erziehungsansichten nicht soweit auseinander gingen zwischen den Generationen. Heute kann jede Mutter sich ausreichend gut informieren über Erziehung, Kinderpflege, Stillen usw., dem Internet z.B. sei dank.
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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_Franzi_
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Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Ich kann dich wirklich sehr gut verstehen.
Wir wohnen auch mit meinen Schwiegereltern zusammen und ich habe auch oft das Gefühl, dass sich meine Schwiegermutter zwischen uns drängen will. Sie weiß alles besser, sie kann alles besser und hat sowieso immer Recht...
(und das auch nicht nur im Bezug auf Joel)
Bei uns wird es wahrscheinlich auch darauf hinaus laufen, dass sie ab nächstes Jahr Joel betreuen wird. An diesen Gedanken muss ich mich erstmal gewöhnen... fällt mir wirklich nicht leicht. Aber leider wird es wahrscheinlich keine andere Lösung geben. Mein Mann und ich würden dann beide im Schichtdienst arbeiten und wenn wir nunmal die selbe Schicht haben, würden meine Schwiegereltern natürlich übernehmen. Zumindest zeitweise und grade abends, wenn wir beide mal Spätdienst haben, wäre es natürlich schwer jemanden wie Tagesmutter o.ä. zum Betreuen zu finden. Grade der Gedanke macht mir echt zu schaffen... dass dann jemand anderes (außer mein Mann oder eben ich) Joel ins Bett bringen wird.
(aber das ist MEIN Problem, damit muss ich lernen umzugehen)
Klar, Omas und Opas sind zum Verwöhnen da. Und auf der einen Seite bin ich natürlich auch froh, dass meine Schwiegereltern dann da sind und sich um Joel kümmern möchten. Joel kann in seinem gewohnten Umfeld bleiben, kennt Oma und Opa, es ist vertraut...
Aber ich finde schon, dass gewisse Regeln eingehalten werden müssen, wenn es sich um eine so intensive und tägliche Betreuung handelt. Wenn das Kind mal bei Oma und Opa ist... dann wie gesagt, ist es völlig ok, wenn es (fast
) alles darf.
Passen Oma und Opa aber jeden Tag auf, kann es nicht sein, dass dem Kind dort dann alles durchgelassen wird und Mama und Papa dann abends die "Bösen" sind.
(ich kenne leider eben auch eine ganz heftige Geschichte, wo die Oma wirklich alles hat durchgehen lassen, Mama hat eben auch mal(!) Grenzen gesetzt hat... Kind hat daraus geschlossen, dass Mama sie nicht mehr lieb hat und die zwei hatten dann eine sehr gestörte Mutter-Tochter-Beziehung
Das ist natürlich schon sehr extrem. Sowas habe ich aber eben auch immer im Hinterkopf)
Nehmen wir einfach mal das Thema Essen... hier geht es jetzt schon los, dass meine Schwiegereltern ihm Eis, Süßigkeiten, Limo und ähnliches Zeug geben wollen. Und wenn ich dann Nein sage, bin ich bei allen hier die Böse und jemand, der total übertreibt.
Gut, wenn Joel dann älter ist, darf er sowas natürlich auch mal essen. Aber eben in Maßen und nicht in Massen. Hier wird aber gerne alles in Massen in die Kinder gestopft (seh das ja, wenn deren andere Enkelkinder da sind). Und sorry... sowas geht eben einfach nicht. Ich finde eine gesunde Ernährung nun mal wichtig und wenn meine Schwiegereltern in dem Punkt nicht mitziehen, weiß ich nicht, ob ich unseren Sohn von ihnen jeden Tag betreuen lassen könnte...
Also klar ist es super, wenn man Schwiegereltern hat, die bei der Betreuung helfen. Grade für das Kind ist es ja toll, wenn es so viel Zeit mit Oma und Opa verbringen kann.
Aber wenn es sich eben um so eine intensive Betreuung handelt, finde ich schon, dass gewisse Dinge eingehalten werden sollten. Eben auch, um Stress zwischen Oma/Opa & Mama/Papa zu vermeiden, was sich ja auch widerrum auf's Kind übertragen würde...
Es muss schon irgendwie alles stimmen, damit sowas auf Dauer klappt.
Wir wohnen auch mit meinen Schwiegereltern zusammen und ich habe auch oft das Gefühl, dass sich meine Schwiegermutter zwischen uns drängen will. Sie weiß alles besser, sie kann alles besser und hat sowieso immer Recht...
Bei uns wird es wahrscheinlich auch darauf hinaus laufen, dass sie ab nächstes Jahr Joel betreuen wird. An diesen Gedanken muss ich mich erstmal gewöhnen... fällt mir wirklich nicht leicht. Aber leider wird es wahrscheinlich keine andere Lösung geben. Mein Mann und ich würden dann beide im Schichtdienst arbeiten und wenn wir nunmal die selbe Schicht haben, würden meine Schwiegereltern natürlich übernehmen. Zumindest zeitweise und grade abends, wenn wir beide mal Spätdienst haben, wäre es natürlich schwer jemanden wie Tagesmutter o.ä. zum Betreuen zu finden. Grade der Gedanke macht mir echt zu schaffen... dass dann jemand anderes (außer mein Mann oder eben ich) Joel ins Bett bringen wird.
Klar, Omas und Opas sind zum Verwöhnen da. Und auf der einen Seite bin ich natürlich auch froh, dass meine Schwiegereltern dann da sind und sich um Joel kümmern möchten. Joel kann in seinem gewohnten Umfeld bleiben, kennt Oma und Opa, es ist vertraut...
Aber ich finde schon, dass gewisse Regeln eingehalten werden müssen, wenn es sich um eine so intensive und tägliche Betreuung handelt. Wenn das Kind mal bei Oma und Opa ist... dann wie gesagt, ist es völlig ok, wenn es (fast
Passen Oma und Opa aber jeden Tag auf, kann es nicht sein, dass dem Kind dort dann alles durchgelassen wird und Mama und Papa dann abends die "Bösen" sind.
Nehmen wir einfach mal das Thema Essen... hier geht es jetzt schon los, dass meine Schwiegereltern ihm Eis, Süßigkeiten, Limo und ähnliches Zeug geben wollen. Und wenn ich dann Nein sage, bin ich bei allen hier die Böse und jemand, der total übertreibt.
Gut, wenn Joel dann älter ist, darf er sowas natürlich auch mal essen. Aber eben in Maßen und nicht in Massen. Hier wird aber gerne alles in Massen in die Kinder gestopft (seh das ja, wenn deren andere Enkelkinder da sind). Und sorry... sowas geht eben einfach nicht. Ich finde eine gesunde Ernährung nun mal wichtig und wenn meine Schwiegereltern in dem Punkt nicht mitziehen, weiß ich nicht, ob ich unseren Sohn von ihnen jeden Tag betreuen lassen könnte...
Also klar ist es super, wenn man Schwiegereltern hat, die bei der Betreuung helfen. Grade für das Kind ist es ja toll, wenn es so viel Zeit mit Oma und Opa verbringen kann.
Aber wenn es sich eben um so eine intensive Betreuung handelt, finde ich schon, dass gewisse Dinge eingehalten werden sollten. Eben auch, um Stress zwischen Oma/Opa & Mama/Papa zu vermeiden, was sich ja auch widerrum auf's Kind übertragen würde...
Es muss schon irgendwie alles stimmen, damit sowas auf Dauer klappt.
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kja1985
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Meine Eltern wohnen 600 Kilometer entfernt, wir sehen sie maximal einmal im Monat für ein paar Tage. Dann seh ich meine Große allerdings gar nicht mehr, die ist nämlich dann Omas Kind
Omas sind halt toll. Die machen was man möchte und sind immer lieb. Klar dass die Kinder das zu schätzen wissen. ABER: Mama bleibt Mama und niemand kann dir dein Kind entfremden solange du es gut behandelst. Denn das ist ein ganz besonderer Platz in ihrem Leben.
Ich glaube nicht dass du Angst haben musst. Freu dich einfach für deine Tochter, dass sie sich so gut mit ihrer Oma versteht.
Omas sind halt toll. Die machen was man möchte und sind immer lieb. Klar dass die Kinder das zu schätzen wissen. ABER: Mama bleibt Mama und niemand kann dir dein Kind entfremden solange du es gut behandelst. Denn das ist ein ganz besonderer Platz in ihrem Leben.
Ich glaube nicht dass du Angst haben musst. Freu dich einfach für deine Tochter, dass sie sich so gut mit ihrer Oma versteht.
- Jägerin
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3077
- Registriert: 05.01.2007, 08:33
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Genau das ist der Punkt, weswegen ab August die Großeltern nicht mehr so oft unsere Kinder betreuen werden. Der Kleine kommt dann (leider) schon in den KiGa, die Betreuungszeiten werden an meinen Arbeitstagen (2-3 x wöchentlich) dort ausgeschöpft und nach Schließungszeit gibt es dort eine Randbetreuung durch eine Tagesmutter (ich arbeite bis 19 Uhr, mein Mann auch oft spät)._Franzi_ hat geschrieben:
Nehmen wir einfach mal das Thema Essen... hier geht es jetzt schon los, dass meine Schwiegereltern ihm Eis, Süßigkeiten, Limo und ähnliches Zeug geben wollen. Und wenn ich dann Nein sage, bin ich bei allen hier die Böse und jemand, der total übertreibt.![]()
Gut, wenn Joel dann älter ist, darf er sowas natürlich auch mal essen. Aber eben in Maßen und nicht in Massen. Hier wird aber gerne alles in Massen in die Kinder gestopft (seh das ja, wenn deren andere Enkelkinder da sind). Und sorry... sowas geht eben einfach nicht. Ich finde eine gesunde Ernährung nun mal wichtig und wenn meine Schwiegereltern in dem Punkt nicht mitziehen, weiß ich nicht, ob ich unseren Sohn von ihnen jeden Tag betreuen lassen könnte...
Ich finde gerade das Thema Essen so wichtig (weil ich selber ein Problem damit habe). Im KiGa ist es gewährleistet.
Eigentlich finde ich es schade, dass wir an diesem Punkt angekommen sind. Aber ich musste Konsequenzen aus den ständigen Mißachtungen meiner Wünsche ziehen.
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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dree
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1868
- Registriert: 14.12.2005, 13:50
- Wohnort: bayern
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
meine mutter (okay, das ist noch mal was anderes als schwiemu), hatte meine große tochter auch zwei tage die woche, seitdem sie zehn monate alt war. als sie so ca. drei war, kam es zu folgendem gespräch auf der autofahrt nach hause:
sie: "mama, eigentlich mag ich die oma viel lieber als dich."
ich: "oh, okay. hm. das ist ja schön, dass du die oma so lieb hast."
sie: "eigentlich möchte ich viel lieber bei der oma wohnen, als bei dir."
ich: "hm..."
sie: "ja, was machen wir denn da?"
sie wohnt übrigens bis heute bei uns.
mach dir keine sorgen, du bist die mama und im zweifelsfall "sticht der ober den unter" (kartelsprache).
aus deiner mail klingt aber an, dass du etwas überfordert bist, deine bedürfnisse zu kurz kommen und auch zeit und muse mit deinem kind... vielleicht lässt sich da ja was dran ändern?
ansonsten darf man sich als mutter freuen, wenn die kinder großeltern haben, die sich einbringen - solange es von den wertvorstellungen her nicht total crasht. normalerweise profitieren die kinder nämlich einfach davon, verschiedene lebensmodelle zu erfahren.
liebe grüße
sie: "mama, eigentlich mag ich die oma viel lieber als dich."
ich: "oh, okay. hm. das ist ja schön, dass du die oma so lieb hast."
sie: "eigentlich möchte ich viel lieber bei der oma wohnen, als bei dir."
ich: "hm..."
sie: "ja, was machen wir denn da?"
sie wohnt übrigens bis heute bei uns.
mach dir keine sorgen, du bist die mama und im zweifelsfall "sticht der ober den unter" (kartelsprache).
aus deiner mail klingt aber an, dass du etwas überfordert bist, deine bedürfnisse zu kurz kommen und auch zeit und muse mit deinem kind... vielleicht lässt sich da ja was dran ändern?
ansonsten darf man sich als mutter freuen, wenn die kinder großeltern haben, die sich einbringen - solange es von den wertvorstellungen her nicht total crasht. normalerweise profitieren die kinder nämlich einfach davon, verschiedene lebensmodelle zu erfahren.
liebe grüße
dree mit sehr großem mädchen (10/00) und großem mädchen (12/05)
"wenn ich wüsste, dass morgen die welt unterginge, würde ich heute noch ein apfelbäumchen pflanzen."
(martin luther)
"wenn ich wüsste, dass morgen die welt unterginge, würde ich heute noch ein apfelbäumchen pflanzen."
(martin luther)
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ChristineMa
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 387
- Registriert: 07.01.2010, 10:10
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Es ist sicherlich nicht einfach die Situation jetzt für alle zufriedenstellend zu meistern. Wahrscheinlich ist es jetzt am wichtigsten für dich, euch etwas gutes zu tun. Was sicher nicht leicht ist mit Arbeit, Großem und Kleiner. Ich denke dass es vielleicht für euch alle viel bringen könnte wenn du mit deiner Kleinen etwas machst was euch beiden Spass macht. Nur ihr zwei. Dann kann man auch die Zeiten wo sie Spass mit deiner Schwimu hat leichter nehmen. Vielleicht noch ein Denkanstoß: Was ist es genau, was dich traurig macht? Wenn man sich diese Frage beantworten kann, kommt man schon auf einiges drauf.
- Jill
- gut eingelebt
- Beiträge: 45
- Registriert: 28.08.2009, 22:52
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Sorry, dass ich mich erst jetzt noch mal melde - es geht gerade einiges drüber & drunter...
Ein grundsätzliches Problem habe ich nicht mit meiner Schwiegermutter - ganz im Gegenteil, sie ist wie eine Mutter für mich und ich schätze sie sehr!
Es nagt nur, wenn ich sehe, dass meine Kleine (auf die ich so lange warten mußte!) mehr an ihr hängt und nicht an mir.
Manchmal denke ich auch, ich bin bis auf das Stillen ersetzbar. Und das macht mich traurig.
Ich würde mein Kind in diesem Alter auch auf keinen Fall zu einer Tagesmutter oder in ein Hort geben. Dann verzichte ich lieber auf das Geld. Was nicht heißt, dass ich andere dafür verurteile - eine solche Entscheidung hängt schließlich von vielen Faktoren ab.
Mein Mann hat auch mit ihr gesprochen und sie hatte gleich angst, dass sie die Kleine jetzt nur noch selten sehen dürfte.
Aber darum geht es mir nicht und ich freue mich auch, dass sie eine liebevolle Oma hat.
Gelöst haben wir das Problem nicht aber es hat geholfen meine Eifersucht mal offen aussprechen zu können.
Ein grundsätzliches Problem habe ich nicht mit meiner Schwiegermutter - ganz im Gegenteil, sie ist wie eine Mutter für mich und ich schätze sie sehr!
Es nagt nur, wenn ich sehe, dass meine Kleine (auf die ich so lange warten mußte!) mehr an ihr hängt und nicht an mir.
Manchmal denke ich auch, ich bin bis auf das Stillen ersetzbar. Und das macht mich traurig.
Ich würde mein Kind in diesem Alter auch auf keinen Fall zu einer Tagesmutter oder in ein Hort geben. Dann verzichte ich lieber auf das Geld. Was nicht heißt, dass ich andere dafür verurteile - eine solche Entscheidung hängt schließlich von vielen Faktoren ab.
Mein Mann hat auch mit ihr gesprochen und sie hatte gleich angst, dass sie die Kleine jetzt nur noch selten sehen dürfte.
Aber darum geht es mir nicht und ich freue mich auch, dass sie eine liebevolle Oma hat.
Gelöst haben wir das Problem nicht aber es hat geholfen meine Eifersucht mal offen aussprechen zu können.
Sind so kleine Hände winzige Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann...
Bettina Wegner
Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann...
Bettina Wegner
- Gluehsternchen
- Mod a.D.
- Beiträge: 12112
- Registriert: 14.07.2005, 16:57
- Wohnort: Bei Bremen
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
Ich wünsch dir einfach, das du irgendwann lernst, das Kinder sich ihre Bezugspersonen selbst suchen.
Ich war auch lieber bei meiner freundin als Zuhause
Aber die Mama bleibt die Mama.
Auch wenn es hart ist, das zu erkennen.
Aber ich habe festgestellt, wenn die Kinder so in die ICHfindungsphase kommen, dann lehnen sie die Mama auch oft einfach mal ab.
Hier läuft es dann auch gut, das der Papa gewünscht ist
Ich möchte nicht klammern und freue mich, wenn meine Kinder auch andere Menschen lieben
Ich war auch lieber bei meiner freundin als Zuhause
Aber die Mama bleibt die Mama.
Auch wenn es hart ist, das zu erkennen.
Aber ich habe festgestellt, wenn die Kinder so in die ICHfindungsphase kommen, dann lehnen sie die Mama auch oft einfach mal ab.
Hier läuft es dann auch gut, das der Papa gewünscht ist
Ich möchte nicht klammern und freue mich, wenn meine Kinder auch andere Menschen lieben
Yvi mit Teeny *06/05 und Sandwich *10/08 und kleinem Bär *02/15
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ricky1974
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 451
- Registriert: 24.06.2007, 07:43
Re: Schwiegermutter entfremdet mir mein Kind!
ich finde es ehrlich gesagt ziemlich ungerecht deiner schwiegermutter gegenüber. sie kümmert sich um euer kind und das noch sehr liebevoll, willst du ihr das vorwerfen?
deine tochter wird ihrer oma sicher nicht hinterherkrabbeln, weil sie hinter ihr steht und sie aufpaßt, dass sie sich nicht weh tut, sondern weil sie ihre oma einfach gern hat.
der faktor zeit spielt eine große rolle, kinder binden sich eben an die menschen, die viel zeit mit ihnen verbringen, die betreunngspersonen müssen sie nicht mal unbedingt besonders gut behandeln.
ich weiß schon, dass es einem einen stich versetzt, wenn ein anderer so hoch im kurs steht. meine tochter war ab 1,5 jahren halbtags bei meinen eltern. es war immer ein drama, wenn ich sie abgeholt habe, sie wollte nie mitgehen. meine eltern haben sie zu zweit bespaßt, die haben einen garten mit sandkasten, schaukel, spielhaus, planschbecken, usw.
ich mußte mittags den haushalt erledigen, einkaufen usw. ich hatte nicht so viel zeit mich mit ihr zu beschäftigen und wir hatten damals eine wohnung ohne garten. ich wäre an ihrer stelle auch lieber bei meinen eltern geblieben.
wenn sie sich weh getan hat, dann hat sie nach meiner mutter gerufen und ist an mir vorbei gerannt, wenn ich sie trösten wollte. und das, obwohl sie immer ein ausgeprochenes mama-kind ist und war, aber meine mutter hat einfach viel zeit mit ihr verbracht. ich hatte das noch mal besonders gemerkt, als mein vater dann auch noch in rente ging und auf einmal zum neuen liebling meiner tochter wurde. dann war es nämlich der opi, der mit ihr zum spielplatz ging, in den wald, zum enten füttern, der das heile gänschen gesungen hat, wenn sie sich weh getan hatte, ....
im endeffekt war ich aber einfach dankbar, dass meine eltern so tolle großeltern sind und meine tochter bei ihnen super aufgehoben war. was hätte ich gelitten, wenn sie nicht bei ihnen hätte bleiben wollen, wenn sie gar geweint hätte beim abgeben, das will man dann ja auch wieder nicht haben.
sei doch einfach froh, dass deine tochter gerne bei der oma ist und sich in der zeit nicht die augen nach dir ausweint.
lg
deine tochter wird ihrer oma sicher nicht hinterherkrabbeln, weil sie hinter ihr steht und sie aufpaßt, dass sie sich nicht weh tut, sondern weil sie ihre oma einfach gern hat.
der faktor zeit spielt eine große rolle, kinder binden sich eben an die menschen, die viel zeit mit ihnen verbringen, die betreunngspersonen müssen sie nicht mal unbedingt besonders gut behandeln.
ich weiß schon, dass es einem einen stich versetzt, wenn ein anderer so hoch im kurs steht. meine tochter war ab 1,5 jahren halbtags bei meinen eltern. es war immer ein drama, wenn ich sie abgeholt habe, sie wollte nie mitgehen. meine eltern haben sie zu zweit bespaßt, die haben einen garten mit sandkasten, schaukel, spielhaus, planschbecken, usw.
ich mußte mittags den haushalt erledigen, einkaufen usw. ich hatte nicht so viel zeit mich mit ihr zu beschäftigen und wir hatten damals eine wohnung ohne garten. ich wäre an ihrer stelle auch lieber bei meinen eltern geblieben.
wenn sie sich weh getan hat, dann hat sie nach meiner mutter gerufen und ist an mir vorbei gerannt, wenn ich sie trösten wollte. und das, obwohl sie immer ein ausgeprochenes mama-kind ist und war, aber meine mutter hat einfach viel zeit mit ihr verbracht. ich hatte das noch mal besonders gemerkt, als mein vater dann auch noch in rente ging und auf einmal zum neuen liebling meiner tochter wurde. dann war es nämlich der opi, der mit ihr zum spielplatz ging, in den wald, zum enten füttern, der das heile gänschen gesungen hat, wenn sie sich weh getan hatte, ....
im endeffekt war ich aber einfach dankbar, dass meine eltern so tolle großeltern sind und meine tochter bei ihnen super aufgehoben war. was hätte ich gelitten, wenn sie nicht bei ihnen hätte bleiben wollen, wenn sie gar geweint hätte beim abgeben, das will man dann ja auch wieder nicht haben.
sei doch einfach froh, dass deine tochter gerne bei der oma ist und sich in der zeit nicht die augen nach dir ausweint.
lg



