Hallo
Vielen Dank für deine Antwort
Die Milchzufuhr durch das BES habe ich bereits auf Herz und Nieren geprüft, sei es mit dickem, mittleren oder dünnem Schlauch, mit heisserem Wasser für längere Zeit stehen lassen und und und... Resultat: eindeutig "zu sämig". Ich habe da ja noch den Vergleich mit gängiger Pre, sowie MuMi, welche ich zur genannten "guten Zeit" mittels BES zufüttern konnte, als die MuMi noch ausreichend gewesen ist. Sein Bedarf ist natürlich aktuell viel höher und zwar muss ich 2-3 x 150ml täglich zufüttern.
Pumpen tue ich derzeitig eindeutig zu wenig, hatte eben auch ein riesen Tief, da scheinbar jeder Stein auf unserem Weg liegen bleibt, welchen es jeweils erst "wegzuräumen" gilt. Das sind die angegebenen Punkte die ich ja aufgelistet hatte.
Weshalb er nun die Pre nicht verträgt, mag wohl daran liegen, dass er eine enorm sensible Verdauung hat. Komischerweise konnte ich während der gesammten SS überhaupt nichts Gekochtes essen und war ebenfalls enorm heikel in dieser Thematik

! Derzeitig hat der kleine Mann einen Schub und das überträgt sich jedesmal auf seine Verdauung und somit auch auf sein Trinkverhalten. Wenn er im Wachzustand bereits Mühe mit der Flasche hat, so weiss ich bereits im Voraus, dass es mit dem Stillen überhaupt keinen Sinn macht, dafür kenne ich ihn bereits zu gut

! Nachts im Halbschlaf Stillen geht meistens einigermassen, darüber bin ich weiss Gott wie froh. Zwar stillt er nicht die Menge die er sollte, aber m.M.n. besser als gar nicht. Das habe ich bewusst beibehalten, seinen letzten Bezugspunkt zu Brust = Milch. Das mag auch der Grund dafür sein, das ich bisher noch nicht aufgegeben habe.....
Hinzu kommen noch der leichte Schiefhals und die daraus entstandenen Verspannungen. Ich hege immer noch die Hoffnung, da wir ja noch in der Reaktionszeit sind, dass es sich bessert
Was ich nun wirklich für unser Stillproblem effektiv verantwortlich machen kann, ist mir mittlerweilen auch nicht mehr ganz sooo klar (Schiefhals/Verdauung)

, das hängt ja meistens zusammen. Die Situation ist derartig verfahren und jedesmal kommt irgend was hinzu. Mir ist bewusst, dass ich mein Kind nicht dazu zwingen kann/will/darf. Ich versuchte jeweils instinktiv den besten Zeitpunkt dafür zu erwischen, landeten aber immer wieder auf den Boden der Tatsachen. Wie damals beim Höhepunkt meiner Relaktation: Sprung ins kalte Wasser und mit Stillen angefangen. 3 Tage ging es super, immer schön nach Bedarf, wenn auch alle 1 - 1,5 h, danach ging es schlagartig den Bach hinab. Krampfartiges Überstrecken, gefolgt von Quängeln etc. pp.....soweit bis meine Milch schlagartig abnahm, dass ich nach 6-7 Tagen damit aufhören musste.
Eine ausgeprägte Allergie hat er jedenfalls nicht, was die Verdauung angeht, so hat der KIA nichts beunruhigendes festgestellt und sein Saugverhalten empfinde ich persönlich als normal (kein verkürztes Zungebändchen oder dergleichen), andocken würde er eigentlich auch korrekt
Ich habe mir nochmals Gedanken darüber gemacht, und habe mich dazu entschlossen, die Relaktation erneut (ernsthaft

) in Angriff zu nehmen (ca. 3-4 Wochen), danach geht die Doppel-Pumpe (Symphony) definitiv zurück in die Apo. Damit möchte ich einen erneuten Anstieg der MuMi-Menge erreichen (insofern noch möglich), mit dem Ziel, wieder mit dem BES weiterfahren zu können. Sollte es allerdings erneut scheitern, so werde ich mich Wohl oder Übel mit der Situation abfinden müssen, auch wenn es mir für den Kleinen, zumindest in gesundheitlicher Hinsicht sehr Leid tut

. Der Alltag hier zu Hause muss nach 6 Monaten auch wieder seinen "geregelten" Lauf nehmen und Mami möchte sich auch gerne mit anderen Dingen beschäftigen, ausser wie eine gemolkene Kuh auf dem Sofa vor sich hin zu vegitieren
Sorry. ist doch noch lang geworden
