Mel77 hat geschrieben:Ich hab immer gesagt, spätestens zu seiner Hochzeit wird er schon was vom Tisch essen
Ne, mal im ernst, das kommt schon noch, die einen essen eher, die anderen brauchen halt etwas länger.So wie das eben in jedem bereich der entwicklung ist.
Was mir aber noch auffällt: du schreibst Zwischen 12 und 12.30 uhr bietest du ihr etwas an. warum machst du das an der Uhrzeit fest? Biete deinem Kind doch einfach öfters am Tag etwas an. Wann immer du am Tisch sitzt und ißt, lass ihn kosten. Wenn er was probiert ist gut, wenn nicht ist auch gut.
so ist es ! meiner hatte am anfang auch nur micromengen zu sich genommen, und das interesse und die mengen wurden mit der zeit mehr. richtig was aufgenommen hatte er auch erst mit ca 11 monaten. lass euch zeit, das wird
jetzt frist er mir die bude leer wenn ich ihn lass
Konrad ist jetzt 9 1/2 Monate alt, kriegt Beikost seit Anfang Jänner und die Mengen die er ißt sind eher marginal. Wir machen eine Mischung aus Brei (nur mittags) und BLW (morgens, mittags, abends). Sonst wird noch oft gestillt. Obstbrei mag er z.B. überhaupt nicht... also du siehst: ihr seid nicht die einzigen. Lass dir einfach Zeit!
Meine Kleine ist 14 Monate alt, und isst seit ca. 2 Wochen richtig viel, für ihre Verhältnisse, so dass sie einige Mahlzeiten ohne Stillen auskommt. . Voher hat sie zwar immer gerne gegessen, aber nur kleinste Mengen. Und jetzt, ohne dass ich was geändert habe isst sie von sich aus mehr. Trotzdem stillen wir noch mehr als nur morgens und abends
Sie ist ein eher schlankes Baby und ich würde niemals drauf kommen, ihr das Stillen zu verweigern, damit sie nur noch morgens und abends trinkt. Ich glaub, die Kinder wissen selbst, was gut für sie ist!
Misurina mit Winterkind 2009 und Frühlingsmädchen 2012
hallo , m.a.bzgl.dem thema beikost das kind zeigt selbst, ab wann /wofür es bereit ist,nahrung aufzunehmen ......essen soll irgendwie positiv sein......
lass dich bloß nicht unter druck setzen, ihr habt zeit und irgendwann isst sie dann schon ein ganzes gläschen, war bei meiner kleinen genauso! immer ruhig bleiben und ansonsten stillen wie gewohnt!
S. mit Pubertier 09/09 und Frechdachs 06/15 und Kleine Nachzüglerin 08/20
Bei uns war das auch so, dass unser Sohn lange keine Freude am Essen hatte. Beikostreif war er erst so mit 9 Monaten, bis 14 MOnate hat er dann zwar gern, aber nur winzige Mengen (1-3 Viertellöffelchen) gegessen oder eben mal ein Stück Reiswaffel oder Knäckebrot genabbert. Mit 15 Monaten nun isst er gern und auch solche Mengen, dass man es als "Essen" bezeichnen kann. Ich habe ihn immer nach Bedarf gestillt und werde das auch weiterhin so tun.
Noch was zum Nachdenken: Essen soll m.E. Freude machen, die Kinder sollen lernen, dass gemeinsame Mahlzeiten Spaß machen, dass man sich dabei unterhalten kann und als Familie zusammen is(s)t. Wenn man da irgendeinen Zwang reinbringt (hungern lassen, zum Essen zwingen, Tricks usw.) bringt man sich und das Kind um diese Erfahrung und meine Meinung ist, dass der Weg vom Zwang zu späteren Essstörungen nur ein kurzer Weg ist.
Also: Ich würde die ruhige Kugel schieben und am besten von dem Essen anbieten, was Du selbst auch ist. Du musst nicht extra kochen, nur eben auf den Salzgehalt achten (etwas salzen kannst Du meiner Meinung nach beim Kochen, wenn es sich bei Deinem Kind wirklich nur aufs Kosten beschränkt).
Mit 8 Monaten geht m.E. unbedenklich:
- zerdrückte Kartoffeln mit Butter (unglaublich lecker)
- Gemüse- und Hühnerbrühe
- zerdrücktes Gemüse oder Obst
- ein Stück Brot zum dran rumlutschen oder Reiswaffel oder Knäcke (beim Knäcke auf die Zutatenliste achten, am besten nur Wasser, Mehl und Hefe)
Wenn Du alle 2-3 Tage etwas von den ersten 3 Anstrichen in Deinen Mittagessenplan integrierst, hast Du ganz einfach leckere Babymahlzeiten zum Kosten. Ohne Stress. Wenn nichts dabei ist, dann gibts halt Brot zum Lutschen/Knabbern, was ja auch unglaublich lecker ist.
Wichtig ist: nur ein neues Lebensmittel pro Woche, Abwechslung ist nicht unbedingt notwendig. In ein paar Monaten musst Du Dir gar keinen Kopf mehr machen, dann kann sie in 90% der Fälle einfach irgendwas von Deinem Mittagessen essen.
Gehe das wirklich ganz ruhig an, je entspannter Du das siehst, desto schöner wird das Essen später, wenn SIE Lust darauf hat.
LG
Erika
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mit großem Schnuffel (*Jan 2009) und kleinem Schnuffel (*Aug 2011)
bei meiner kleinen hab ich immer wieder festgestellt, das vieles plötzlich geht, wenn man ihr die zeit lässt. wir haben ihr auch ab dem sechsten monat beikost angeboten, brei hat sie verweigert und sonst auch nur micromengen gegessen. von einem tag auf dem anderen hat sie dann plötzlich reingehaun. mich beim essen angemotzt, wenn ich ihr das essen nicht schnell genug nachgereicht habe und den ganzen teller leer geputzt und noch mehr gefordert. seitdem ißt sie insgesamt wesentlich besser, obwohl es von tag zu tag manchmal sehr unterschiedlich ist. den einen tag stopft sie sich das essen förmlich in den mund und am nächsten tag ißt sie nur ein paar krümelchen.
ich hab eine bekannte, die mit jugendlichen, die unter essstörungen leiden, arbeitet. und die sagt immer die beste prävention dagegen ist, kinder von anfang an spass am essen zuvermitteln und sie auf keinen fall zum essen zu zwingen. essen sollte immer eine positiverfahrung sein und kein muss. und das versuchen wir umzusetzen.
ich hab meiner Maus immer wieder mal was angeboten. der Große hat mit 6 mon. aller gierig gegessen (als wenn er die nächste tage nichts bekommen würde)
und sie hat ab 10mon angefangen zu essen. allerdings ist sie nicht so der große esser....
LG Prinzenmutti mit 06.07 ; 05.09 ; 11.12 ; 08.14 ; 04.18 ;12.19 und 07.22