ich hab meine Maus (14 Monate) vor einer Woche nachts "zwangsabgestillt". Sie wachte bis dahin 3-6 x auf und wollte stillen.
Eingeschlichen hatte sich schon eine Weile zuvor Stillunlust meinerseits (bei der ich mich dann teilweise nach 2-3 Minuten stillen nachts einfach umgedreht habe), zudem kamen dann vor einer Woche auch noch Schmerzen beim stillen in der Gebärmutter dazu.
Da ich letzte Woche, einen Tag vor dem Zwangsabstillen, einen positiven Schwangerschaftstest und dann auch noch Schmierblutungen nach nächtlichen Stillschmerzen hatte hab ich für uns entschieden die Notbremse zu ziehen.
Die erste Nacht hat eigentlich recht gut geklappt. Sie ist "nur" 2 x aufgewacht (ob sie gemerkt hat dass es mir nicht gut geht?!)- lies sich aber mit kuscheln und streicheln wieder beruhigen, es hat zwar gedauert- aber es hat immerhin geklappt. Die 2. Nacht dann war dafür der absolute Horror. Sie hat sooo geweint
und letztendlich ist sie eingeschlafen- das hat aber eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Ich glaube diese 2. Nacht war dann aber sowas wie ein Knackpunkt bei uns... wir haben ihn überwunden, auch wenn es mir sooo verdammt schwer gefallen ist- und seither klappt es prima. Die Mamaseele blutet noch aber eigentlich klappen die Nächte ohne stillen jetzt besser als mit.
Sie wacht auf- krabbelt zu mir ins Bett (Fröschi und ich schlafen in einem Zimmer- meine Matratze an ihrem Kinderbett) und schläft dort dann gleich weiter...
und so klappt das jetzt schon 1 Woche bei uns.
Meine beiden großen Mädels haben sich mit 12/13 Monaten (die eine) und mit 15/16 Monaten (die andere) mehr oder weniger nachts selbst abgestillt. Ich habe "nur" einen Trinkbecher mit Wasser angeboten- der dann kurzeitig als "Überbrückung" gedient hat bis die beiden dann von sich aus ohne etwas (außer Familienbett und kuscheln
Tagsüber haben alle drei zu diesem Zeitpunkt so gut wie gar nicht bzw. gar nicht mehr gestillt (auch wenn sie es hätten können/dürfen)...
Soviel mal zu uns...